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Alissa Ganijewa

Alissa Ganijewa: Geboren 1985, wuchs in Machatschkala/Dagestan auf und lebt heute als Literaturkritikerin und Autorin in Moskau. Ihr Debüt, die unter männlichem Pseudonym veröffentlichte Erzählung "Salam tebe, Dalgat" löste heftige Reaktionen aus. "Die russische Mauer", ihr erster Roman, wird zurzeit in mehrere Sprachen übersetzt..
Johannes Eigner: Geboren 1960 in Bad St. Leonhard, Kärnten. Studium in Graz (Rechtswissenschaften, daneben Übersetzer- und Dolmetscherstudium in Französisch und Russisch), 1985 Eintritt in den diplomatischen Dienst des österreichischen Außenministeriums; seit 2017 österreichischer Botschafter in Russland, zuvor österreichischer Botschafter in Serbien. Nach Übersetzungen slowakischer und serbischer Literatur ist das vorliegende Buch seine erste Übersetzung aus dem Russischen.

Art in a Conflicted World von Alissa Ganijewa

Zuletzt erschienen

Art in a Conflicted World

Art in a Conflicted World

Buch (Taschenbuch)

ab 35,00€

TRANSEUROPÄISCHE PERSPEKTIVEN IM ZEITALTER KULTURELLER FRAGMENTIERUNG

Nach der Jahrtausendwende hat sich ein großer Teil der Welt zu einem zunehmend instabilen und dissonanten Raum entwickelt. In vielen Bereichen prägen Brüche unsere soziokulturellen und politischen Beziehungen. Vor diesem Hintergrund zeigt Art in a Conflicted World kritische Positionen von Künstler*innen und Autor*innen aus der Ukraine, aus Russland und aus Großbritannien – Regionen, die sich in außergewöhnlichen Konflikt- und Umbruchsituationen befinden. Die Publikation bringt diese differenzierten Zustände sozialer Dissonanz offen zum Ausdruck und spiegelt sie in verschiedenen künstlerischen und literarischen Fragen und Antworten. Sie sind das Ergebnis eines interdisziplinären Stipendienprogramms der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf, in dem künstlerische und kulturelle Erkenntnisse gewonnen, der Umgang mit Komplexität erprobt und Modelle für die Zukunft über Ländergrenzen hinweg entwickelt werden.

Die Publikation präsentiert Arbeiten von Sarah Dobai, Nikita Kadan, Ali Eisa und Sebastian Lloyd Rees (Lloyd Corporation) sowie Texte von Alissa Ganijewa und Tanya Zaharchenko.

Das Projekt wurde begleitet von Wolfgang Tillmans, Tom McCarthy, Katharina Raabe und Mark Gisbourne und gefördert vom Auswärtigen Amt.

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