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Alexandra Kolossa

Alexandra Kolossa studierte Kunstgeschichte, Germanistik und BWL in Trier; sie promovierte 2003. Seit 1998 ist Alexandra Kolossa freie Autorin und Kuratorin von Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Sie lebt und arbeitet in Düren.

Haring von Alexandra Kolossa

Neuerscheinung

Haring
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Keith Haring (1958–1990) war eine der Schlüsselfiguren der New Yorker Kunstwelt der 1980er-Jahre und avancierte mit seinem unverwechselbaren, von Graffiti- und Comickunst geprägten Stil zu einem internationalen Star und Publikumsliebling. Seine öffentlichen (und gelegentlich auch gesetzwidrigen) Interventionen, Skulpturen und Werke auf Leinwand und Papier wurden zu Ikonen der visuellen Kultur des 20. Jahrhunderts, seine Strichmännchen und reduzierten Bildchiffren fanden auf Buttons, Postkarten, T-Shirts, Tassen und Postern millionenfach Verbreitung.

Haring war zweifellos ein überaus geschickter Selbstvermarkter, aber auch ein Mensch mit sozialem Bewusstsein. Ungeachtet ihrer plakativen Bildsprache beschäftigten sich seine Werke häufig mit soziopolitischen Themen wie Rassismus, Kapitalismus, religiösem Fundamentalismus und den wachsenden Auswirkungen von Aids auf die New Yorker Schwulenszene, einer Krankheit, der er selbst 1990 erlag.

Von den frühen Kreidezeichnungen in der New Yorker U-Bahn über sein Markenzeichen, das berühmte „Radiant Baby“, bis zu seinen Auftragsarbeiten für Swatch und Absolut Vodka, zu Bühnenbildern und bunten Stahlskulpturen – Harings Schaffen war von einer ungeheuren Vielfalt. Dieser Band lädt ein zur Begegnung mit einem Künstler, der die Kunstwelt fürchterlich langweilig fand und dessen Werke Teil einer weltweiten Pop-Kultur wurden.

Keith Haring (1958–1990) war eine der Schlüsselfiguren der New Yorker Kunstwelt der 1980er-Jahre und avancierte mit seinem unverwechselbaren, von Graffiti- und Comickunst geprägten Stil zu einem internationalen Star und Publikumsliebling. Seine öffentlichen (und gelegentlich auch gesetzwidrigen) Interventionen, Skulpturen und Werke auf Leinwand und Papier wurden zu Ikonen der visuellen Kultur des 20. Jahrhunderts, seine Strichmännchen und reduzierten Bildchiffren fanden auf Buttons, Postkarten, T-Shirts, Tassen und Postern millionenfach Verbreitung.
Haring war zweifellos ein überaus geschickter Selbstvermarkter, aber auch ein Mensch mit sozialem Bewusstsein. Ungeachtet ihrer plakativen Bildsprache beschäftigten sich seine Werke häufig mit soziopolitischen Themen wie Rassismus, Kapitalismus, religiösem Fundamentalismus und den wachsenden Auswirkungen von Aids auf die New Yorker Schwulenszene, einer Krankheit, der er selbst 1990 erlag.
Von den frühen Kreidezeichnungen in der New Yorker U-Bahn über sein Markenzeichen, das berühmte „Radiant Baby“, bis zu seinen Auftragsarbeiten für Swatch und Absolut Vodka, zu Bühnenbildern und bunten Stahlskulpturen – Harings Schaffen war von einer ungeheuren Vielfalt. Dieser Band lädt ein zur Begegnung mit einem Künstler, der die Kunstwelt fürchterlich langweilig fand und dessen Werke Teil einer weltweiten Pop-Kultur wurden.

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