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Alan Rusbridger

ALAN RUSBRIDGER (geb. 1953 in Lusaka im damaligen Nordrhodesien) ist seit 20 Jahren Chefredakteur des britischen 'Guardian' und einer der angesehensten Journalisten weltweit. 2014 wurde ihm der alternative Nobelpreisverliehen „für den Aufbau einer globalen Medienorganisation, die sich verantwortlichem Journalismus im öffentlichen Interesse verschrieben hat". Rusbridger hat Englische Literatur studiert und drei Kinderbücher geschrieben. Im Sommer 2015 wird er seinen Posten als Chefredakteur aufgeben und 2016 den Vorsitz des 'Scott
Trust' übernehmen, der den 'Guardian' und andere Zeitungen besitzt.

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Breaking News
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20 Jahre lang hat Alan Rusbridger als Chefredakteur den britischen Guardian geleitet und die Zeitung zum Internet-Pionier und zum wichtigsten englischsprachigen Online-Nachrichtenmedium gemacht. Davon erzählt er in »Breaking News« ebenso lebendig und unterhaltsam wie von einigen seiner weltbewegenden Scoops: die Aufdeckung amerikanischer Geheimdienstpraktiken durch Edward Snowden, die Veröffentlichungen von Wikileaks oder der Telefonabhörskandal britischer Boulevardzeitungen.
Doch Alan Rusbridger, der zu den renommiertesten Vertretern seiner Branche gehört, zeigt vor allem, wie fundamental sich die Nachrichtenlandschaft in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat: Mit Klick-Geschwindigkeit werden im Internet bewusste Fälschungen genauso schnell wie geprüfte Informationen verbreitet, und Algorithmen entscheiden darüber, was der Leser auf den Bildschirm bekommt. Die Glaubwürdigkeit der Nachrichten ist für viele erschüttert, der Einfluss einst mächtiger Medien ist verpufft, ganze Zeitungsketten werden von Branchenfremden übernommen, die häufg eine ganz eigene politische Agenda verfolgen.
Als Ergebnis hat die technologische Revolution einen neuen Herrschaftstyp hervorgebracht, der die Zukunft der Demokratie bedroht. Rusbridger ho t darauf, dass sich der Journalismus neu erfindet, um seiner Rolle wieder gerecht werden zu können – und er ahnt, wie es gelingen könnte.

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