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Autorenbild von Annemarie Weber

Annemarie Weber

Annemarie Weber wurde 1918 in Berlin geboren. Sie arbeitete als Buchhändlerin und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von 1945 bis 1948 als Dolmetscherin bei der britischen Militärregierung in Berlin. Anschließend war sie als Journalistin, Redakteurin, Lektorin und als Schriftstellerin tätig. In zweiter Ehe mit dem Schriftsteller Rudolf Lorenzen verheiratet, wurde sie zu einer festen Größe der Berliner Boheme. Seit den 1960er-Jahren veröffentlichte sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane. Der Durchbruch als Schriftstellerin gelang ihr 1966 mit dem Roman "Westend" über Berlin 1945/46. Drei Jahre später erschien ihr Roman "Roter Winter" über die 1960er-Jahre in West-Berlin zwischen Ehe und APO, linken Demos und schicken Empfängen. Annemarie Weber starb 1991 in Berlin.

Die jungen Götter von Annemarie Weber

Neuerscheinung

Die jungen Götter
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Sie leben in den Tag hinein und scheren sich nicht um Konventionen. Sie sind frei und ungebunden – und sie sind jung. Das verleiht ihnen einen besonderen Reiz, diesen Männern unter dreißig, die Frau Blau die "jungen Götter" nennt und deren Schönheit sie fasziniert. Ihren Lebensgefährten, einen prügelnden Gemüsegroßhändler, hat die ehemalige Schauspielerin kurz vor ihrem 50. Geburtstag vor die Tür gesetzt. Nun will Susanne Blau sich einem liegen gebliebenen Buchprojekt widmen, der Männerwelt entsagen und in Ruhe älter werden. Doch immer wieder kommen ihr schöne junge Männer als Liebhaber in die Quere, sodass eine erotische Eskapade die andere ablöst. Und dann eröffnet sie noch ein kleines Theater in ihrem Hinterhof, das zum Treffpunkt der Boheme wird.

Nach "Westend" und "Roter Winter" porträtiert Annemarie Weber in ihrem 1974 erstmals veröffentlichten Roman "Die jungen Götter" das West-Berlin der 1970er-Jahre – pointiert, mit scharfer Beobachtungsgabe und in dem ihr eigenen Ton voller Witz und (Selbst-)Ironie.

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