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Autorenbild von Andreas Pauschenwein

Andreas Pauschenwein

geboren 1961 in Wien.
1980 Matura, anschließend sechs Monate Grundwehrdienst (bis 1991 fünf Truppenübungen). Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (Mag. iur.), Gerichtspraxis, ab 1988 in einer Rechtsabteilung des Wirtschaftsministeriums tätig.
Nebenbei Studium der Geschichte und mehrerer Zusatzfächer (Germanistik, Volkskunde etc.) an der Universität Wien (Mag. phil. Dr. phil.). Seit einigen Jahren im Weinviertel beheimatet.
Lieblingsautor: Fritz Habeck („Das Boot kommt nach Mitternacht“, „Der Ritt auf dem Tiger“, „Der einäugige Reiter“, „Der schwarze Mantel meines Vaters“, „Wind von Südost“, „Was soll’s, ist ja Fasching“ usw.)

Hosenabschluss von Andreas Pauschenwein

Neuerscheinung

Hosenabschluss
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Die ständige Kontrolle des gelungenen Hosenabschlusses ist noch das geringste Übel für zwölf Wehrmänner, denen ihr sechsmonatiger Grundwehrdienst in der Wiener Carl-Kaserne Ende der siebziger Jahre zermürbend lange vorkommt.

Hunderte sind an einem ersten Juli in die Carl-Ranch eingerückt, aber nach absolvierter allgemeiner Grundausbildung fast alle achtmonatige Systemerhalter (Kraftfahrer, Schreiber, Köche, Ordonnanzen etc.) geworden.

Nur die Zwölf unterzieht man nun als PAR-Gruppe einer Panzerjägerausbildung, um sie später in der Landwehr bzw. Miliz (60 Tage Übungspflicht) zu verwenden.

Die PAR-Gruppe wird von mehreren Kasernenhofschleifern ausgebildet, die sich offenbar an den sprichwörtlichen „Schleifer-Platzek-Methoden“ der ehemaligen Deutschen Wehrmacht orientieren: Schikanen, Erniedrigungen, Härteeinlagen sind an der Tagesordnung.

Der Erzähler, ein eher unbeholfener Maturant, muss besonders viele Gemeinheiten der Ausbildner erdulden.

Doch trotz aller Quälerei erlebt er das Militär nicht nur negativ: Da gibt es hilfsbereite Kameraden, innerhalb der PAR-Gruppe entsteht ein Gemeinschaftsgefühl und er lernt andere Lebensmilieus und drastische Ausdrucksweisen kennen.

Die vorliegende Erzählung, die auch auf die geschichtliche Entwicklung des Bundesheeres eingeht, bietet vielfältige und zum Teil erstaunliche Erinnerungen an die längst verschwundene Landwehr des österreichischen Heeres.

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