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Andreas Glaser

Geboren 1977; Studium der Rechtswissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen; 2005 Promotion an der Universität Bayreuth; seit 2009 Akademischer Rat a. Z. am Institut für deutsches und europäisches Verwaltungsrecht der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg; 2012 Habilitation; 2012/2013 Vertretung des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Zwingende soziale Mindeststandards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge von Andreas Glaser

Neuerscheinung

Zwingende soziale Mindeststandards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
  • Zwingende soziale Mindeststandards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
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Die neue EU-Vergaberichtlinie muss bis 2016 durch die Mitgliedstaaten umgesetzt werden. Das wesentliche Anliegen der Reform ist die stärkere Berücksichtigung sozialer Belange bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Hauptakteur bei der Stärkung sozialer und ökologischer Gesichtspunkte war das Europäische Parlament. Die Richtlinie enthält einige zwingende Verschärfungen. Vor allem eröffnet sie aber den Mitgliedstaaten grössere Spielräume bei der Umsetzung. Diese können den öffentlichen Auftraggebern beispielsweise vorschreiben, dass sie bei der Vergabe nicht nur den Preis zugrunde legen dürfen, sondern zwingend soziale und ökologische Kriterien einbeziehen müssen. Inwieweit das Ideal einer strategischen Beschaffung in der sozialen Wirklichkeit ankommt, liegt somit weitgehend in der politischen Verantwortung der mitgliedstaatlichen Gesetzgeber.

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