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Alois Niederstätter

Alois Niederstätter, ao. Univ.-Prof. Dr., war von 2002 bis 2019 Direktor des Vorarlberger Landesarchivs in Bregenz. Seine Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind die Vorarlberger Landesgeschichte, die Geschichte des Bodenseeraumes, die spätmittelalterliche Reichsgeschichte sowie die Historischen Hilfswissenschaften.
Im Universitätsverlag Wagner sind erschienen: "Die Vorarlberger Burgen" (2016), "Vorarlberg kompakt. 101 Fragen - 101 Antworten" (2017), "Epochengrenze 1918? Beiträge zum Jubiläum '100 Jahre selbstständiges Land Vorarlberg'" (2018) sowie "Vorarlberg kompakt. Für Fortgeschrittene" (2019), ausserdem das dreibändige Standardwerk zur Geschichte Vorarlbergs, vom Mittelalter bis in die Gegenwart: "Vorarlberg im Mittelalter. Geschichte Vorarlbergs, Band 1" (Alois Niederstätter, 2013), "Vorarlberg 1523 bis 1861. Auf dem Weg zum Land. Geschichte Vorarlbergs, Band 2" (Alois Niederstätter, 2015), "Das Land Vorarlberg 1861 bis 2015. Geschichte Vorarlbergs, Band 3" (Meinrad Pichler, 2015).

Wäldar ka nüd jedar sin! von Alois Niederstätter

Neuerscheinung

Wäldar ka nüd jedar sin!
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An regional begründetem Selbstbewusstsein mangelt es den Bewohnerinnen und Bewohnern des Bregenzerwalds in der Regel nicht, wie der gern zitierte Spruch „Wäldar ka nüd jedar sin" („Wälder kann nicht jeder sein") belegt. Doch trotz der politischen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt kulturellen Bedeutung, die der Bregenzerwald für Vorarlberg stets besaß (immerhin lebte bis ins 19. Jahrhundert ein Viertel der Landesbevölkerung dort) fehlte bisher eine zusammenfassende Darstellung der regionalen Geschichte.
Um zu verstehen, wie der Bregenzerwald in der Gegenwart „tickt", braucht es das Wissen um seine alles andere als geradlinige historische Entwicklung – jenseits der üblichen Stereotype. Manches erklärt sich aus langer geschichtlicher Tradition, anderes aus der Notwendigkeit und Bereitschaft, sich immer wieder an neue Gegebenheiten anzupassen. Der Bregenzerwald wird so zu einem trefflichen Beispiel dafür, dass Beharrungsvermögen und Flexibilität, Abgeschiedenheit und Weltoffenheit keine Gegensätze sein müssen.

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