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Autorenbild von Alfred Kolleritsch

Alfred Kolleritsch

Alfred Kolleritsch, 1931 in Brunnsee geboren, lebt in Graz, wo er auch die Literaturzeitschrift »manuskripte« herausgibt (seit 1960). Er verfasste drei Romane ("Die Pfirsichtöter", 1972, "Die grüne Seite", 1974, "Allemann", 1989), Erzählungen und mehrere Bände Lyrik, zuletzt "Befreiung des Empfindens", 2004, "Tröstliche Parallelen", 2006, "Es gibt den ungeheuren Anderen", 2013. Zu seinem 80. Geburtstag erschien die Hommage "Das schönste Fremde ist bei dir" (hg. v. Andrea Stift u. Andreas Unterweger).

Die Nacht des Sehens von Alfred Kolleritsch

Neuerscheinung

Die Nacht des Sehens
  • Die Nacht des Sehens
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Der neue Gedichtband Alfred Kolleritschs versammelt Gedichte von melancholischer Schönheit eines philosophischen Dichters.

Alfred Kolleritschs Gedichte sind die Gedichte eines Einzelgängers ohne Schule, der seinen eigenen Weg verfolgt. In den zumeist kurzen, reimlosen Gebilden dieses Bandes vereinen sich philosophische Einsichten, Liebesanrufungen, Zeitgenössisches, Reflexionen über Zeit und Tod sowie Naturerfahrungen.
Die Landschaft des Gedichts ist dabei eine wundversehrte, die Gedichte handeln von Schmerz, Abschied und Verlust. Die Gedichte zeichnen sich durch ihren spezifischen Ton aus, der trotz aller Brüche, Abgründe und Trennungen gleichmäßig bleibt und in dem die Gedichte ihren Gegenständen nachspüren. Die Melodie dieser Gedichte gibt dabei vor, wie diese zu lesen sind. Erst durch den Nachvollzug der sprachlichen Bewegung erschließen sich dem Leser die Gedichte ganz, ohne dass sich diese auf eine Pointe zubewegen.

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