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Autorenbild von Alfons Cervera

Alfons Cervera

Alfons CerVera, geboren 1947 in Gestalgar (Valencia), ist Autor von mehr als 20 Werken auf Spanisch und auch auf Katalanisch. Ein wichtiger Teil seiner erzählerischen Arbeit ist mit dem historischen Gedächtnis verbunden. Mehrere seiner Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt, vor allem ins Französische, wo einige von ihnen Teil des literarischen Kanons in den Schulen sind. Zuletzt erschienen: La noche en que los Beatles llegaron a Barcelona (2018)..
Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, lebt als Schriftsteller, Journalist und Übersetzer aus dem Spanischen (u. a. Eduardo Galeano, Idea Vilariño und Ana María Rodas) in Wien und Madrid.

Die Farben der Angst von Alfons Cervera

Neuerscheinung

Die Farben der Angst
  • Die Farben der Angst
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Los Yesares, ein armes Dorf in der Serranía, dem bergigen Hinterland von Valencia. Eine französische Studentin, die dorthin kommt, um Material über den Alltag in den ersten Jahren nach dem Ende des Spanischen Bürgerkriegs zu sammeln. Die Stimmen der Frauen und Männer, die ihr erzählen, wie es ihnen damals ergangen ist – als sie jung waren und als Republikaner, als politisch Verfemte, als Kinder von «Roten» von den frankistischen Machthabern misshandelt
und gedemütigt wurden. Wie sie stillgehalten oder sich heimlich gewehrt haben. Und wie die Furcht vor Repressalien ihr Erinnerungsvermögen bedroht hat.
Die Farben der Angst ist Teil eines einzigartigen Romanzyklus, mit dem Alfons Cervera das Schweigen über die Verbrechen der Francodiktatur und deren Folgen für das Leben der Besiegten gebrochen hat. In farbigen, überaus anschaulich geschilderten Episoden lässt er diejenigen zu Wort kommen, die sich weder von Gewalt und Willkür der Herrschenden noch von der eigenen Ohnmacht kleinkriegen ließen. Ihre Geschichten handeln vom unbändigen Willen, das Unrecht nicht hinzunehmen, und damit von der Würde derer, die in den Geschichtsbüchern für gewöhnlich nur als Randnotiz vorkommen.

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