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Alexander Stark

Geboren 1988; Jura-, Philosophie- und Chinesischstudium in Augsburg, Hamburg und Wuhan; 2013 Erste Juristische Staatsprüfung; 2019 Promotion; 2019 M. A. Philosophie; 2020 Zweite Juristische Staatsprüfung; Forschungsaufenthalte in Peking und Oxford; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Umweltrecht und Rechtsphilosophie der Universität Hamburg; seit 2020 Akademischer Rat a. Z. ebenda.

Interdisziplinarität der Rechtsdogmatik von Alexander Stark

Neuerscheinung

Interdisziplinarität der Rechtsdogmatik
  • Interdisziplinarität der Rechtsdogmatik
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Das Verhältnis der Rechtsdogmatik zu den Wissensbeständen anderer Disziplinen steht seit langem auf dem rechtswissenschaftlichen Diskurstableau. Nach wie vor ist ungeklärt, ob und ggf. inwieweit naturwissenschaftliche, ökonomische, ethische und sonstige Erkenntnisse und Einsichten in die rechtsdogmatische Argumentation einbezogen werden können, dürfen und sollen. Alexander Stark untersucht diese Fragen auf der Grundlage eines deliberativen Ansatzes der Rechtsdogmatik, dem zufolge die dogmatischen Akteure auf einer Beobachtungsebene die Handlungen von Rechtsakteuren reflektieren, imaginieren und kritisieren. Im Zentrum dieser Deliberationsprozesse stehen - unter der Ägide der Rationalität - rechtliche wie nicht-rechtliche normative Gründe. Interdisziplinäre Andockstellen zeigen sich ausgehend von diesem Ansatz überall dort, wo nachbardisziplinäre Wissensbestände als normative Gründe für die Rechtsdogmatik zum Zuge kommen.

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