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Alexa Wild

Alexa Wild, akademisch geprüfte Übersetzerin und Journalistin, lebt und arbeitet in Wien. Für ihr Buch Schwarze Nebel, weisse Hände über einen staatenlosen Holzfäller wurde sie 2018 vom Tschechisch-Österreichischen Anti-Atom-Verein „Gemeinsam für Sonne + Freiheit“ ausgezeichnet, weil ihre Arbeit hilft, nationale Spannungen abzubauen, indem sie „ein differenziertes Bild auch der jeweils anderen Seite vermittelt. Wild gibt Menschen eine Stimme, die durchaus mehrsprachig sein können, die aber dennoch oft keine Chance haben, gehört zu werden.“

Zu Mittag um zwölf war alles erledigt von Alexa Wild

Neuerscheinung

Zu Mittag um zwölf war alles erledigt
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„Das Zeitalter der Extreme” nannte der britische Historiker Eric Hobsbawm das 20. Jahrhundert mit seinen zwei Weltkriegen. Extrem und für uns heute im Guten wie im Schlechten unvorstellbar war auch das Leben einer Familie aus der Untersteiermark. Sie kam auf der Suche nach einem besseren Leben kurz vor dem Ersten Weltkrieg in das Murfeld zwischen Mureck und Radkersburg und erlebte 25 Jahre des Vertriebenwerdens mit zum Schluss zehn Kindern, bis sich ein Bauer ihrer erbarmte. Er bot ihnen eine Bleibe und somit auch den Eintritt in die Dorfgemeinschaft.

Noch viel länger, nämlich 60 Jahre, suchten zwei Geschwister nach ihrem Vater. Ausgerechnet ein Geburtstagsausflug mit einer Jugendfreundin öffnete ihnen das Fenster in die Vergangenheit. Tochter und Sohn fanden in Slowenien nicht nur ihren Vater, sondern erfuhren auch, welches Verhängnis seiner Ermordung zwei Wochen nach Kriegsende voranging. Sie fanden dabei aber auch neue Freunde auf der anderen Seite der Grenze.

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