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Autorenbild von Adam Jaromir

Adam Jaromir

Seit 28 Jahren in Hannover ansässig, betätigt er sich als Autor, Verleger und Übersetzer. Seine "Zarafa", die in märchenhaften Bildern von der Reise einer Giraffe ins Paris des 19. Jahrhunderts erzählt, ist von der polnischen IBBY (International Board on Books for Young People) als eines der schönsten Bücher des Jahres 2010 in der Kategorie "Literatur" ausgezeichnet worden. Sein Bilderbuch "Fantje" wurde beim Bologna Ragazzi Award 2011 lobend erwähnt (Honourable Mention) und vom Polnischen Verlegerverband PTWK als eines der schönsten Bücher des Jahres 2010 gewürdigt. 2012 wurde Adam Jaromir für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, als Übersetzer von "Blumkas Tagebuch".

Adam Jaromir studierte an der Universität Hannover und der Università degli Studi di Firenze Germanistik und Italianistik. Seine Bücher erscheinen sowohl in Polen als auch in Deutschland.

Fräulein Esthers letzte Vorstellung von Adam Jaromir

Neuerscheinung

Fräulein Esthers letzte Vorstellung
  • Fräulein Esthers letzte Vorstellung
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Warschauer Ghetto, Mai 1942. Eine Zeit äußerster Not. Bereits anderthalb Jahre zuvor musste Korczaks Waisenhaus ins Ghetto übersiedeln. Das lichtdurchflutete Haus in der Krochmalna, das Recht auf eigenen Raum und Bewegung, die fröhlichen Sommerkolonien – all dies scheint jetzt nur noch ein Traum. Korczak und seine Mitarbeiter sind verzweifelt. Wie unter diesen Umständen Ruhe bewahren? Wie Trost und Zuversicht spenden? Im Traum kommt Korczak die Idee, die Kinder ein Theaterstück des indischen Dichters Rabindranath Tagore aufführen zu lassen. Während der „Alte Doktor“ im Ghetto um Lebensmittel für seine Kinder bettelt, üben diese unter Anleitung Fräulein Esthers ihre Rollen ein, vergessen dabei Krankheit und Hunger …

Eine ergreifende Hommage an die Zöglinge und Mitarbeiter des Dom Sierot, Menschen wie die 12-jährige Genia, denen der Traum vom Theater – wenn auch nur für wenige Stunden – eine Flucht bot, in eine bessere Welt, oder wie Fräulein Esther, die selbst in der Stunde großen Sterbens nicht versäumte, für die Schwächsten da zu sein, und die genau wie sie von einem „schönen Leben“ träumte, einem Leben „weder lustig noch leicht“.

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