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Mit der "perfekten Brotzeit für offene Ohren und eine musikalische Seele", wie der österreichische Jazz-Kollege Wolfgang Puschnigg Six, Alps & Jazz umschreibt, heißt uns Matthias Schriefl "Welcome dahoam" im Schriefl schen Universum. "Der Trompeter aus dem Allgäu gehört zu den Wunderkindern des deutschen Jazz. Seine Musik kann mal vom Punk inspiriert sein und mal von der Gemächlichkeit Wiener Kaffeehäuser", schrieb der Kultur-Spiegel bereits über Schriefls bisheriges, großartig verschrobenes, innovatives Schaffen. Schriefl das Phänomen (Jazzthetik) ist im positiven Sinne ein Bayerisches Original. Mit seinem neuen Album wendet er sich mit der ihm charakteristischen kreativen Unerschrockenheit seiner eigenen Heimat und der Volksmusik zu. Ist das heute vielfach ausgezeichnete, Anfang 30-Jährige Ausnahmetalent technisch zwar zu allem in der Lage und daher für jedes Ensemble geeignet, geht Schriefl konsequent seinen eigenen Weg. Einer seiner Grundsätze lautet: "keine weitere Jazzband zu sein, die keiner braucht".
Inklusive seines Stamm-Sextetts mit Johannes Bär, Peter Heidl, Heiko Bidmon, Gregor Bürger und Florian Trübsbach findet sich auf Six, Alps & Jazz daher eine Schar von insgesamt 13 Musikern plus Chor, die kaum weniger zu tun haben als Schriefl selbst: Er selbst spielt neben Trompete und Flügelhorn auch Euphonium, Sousaphone und Alphorn.
Bei dieser improvisierten Neuen Volksmusik reicht der Wildschütz dem Großstadtdschungelkämpfer die Hand, die Hausmusi vermählt sich dem Club-Sound.
Nicht zu unrecht bemerkte das Hamburger Abendblatt schließlich: "Schriefls Musik ist mutig, weil er Experimente wagt, wie zurzeit nur wenige Jazzmusiker seiner Generation."
| EAN: | 0614427967022 |
|---|---|
| Erschienen: | 25.05.2012 |
| Medium: | CD |
| Spieldauer: | 50 Minuten |
| Hörproben: | Jetzt probehören |