Rezensent im Portrait

aus Wiesbaden

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Über mich
lese die ganze Nacht durch, wenn mich ein Buch fesselt. Ich muss mich damit identifizieren können bzw in der fiktiven Welt versinken und darin aufgehen. Erst dann, ist ein Buch wirklich gut.

Meine Rezensionen

  • Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
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    Das Buch, das Band 1 getoppt hat
    Rezension vom 13.11.2012
    Mir wurde zwar im Vorfeld von vielen Freunden gesagt, die Bücher würden von Band zu Band nach lassen, aber ich konnte mich eines besseren belehren. Denn im Gegensatz dazu, finde ich, dass das Buch dem anderen noch einen draufsetzen konnte.

    Bereits im ersten Teil habe ich in Katniss meinen Charakterliebling gefunden, war allerdings genauso verstört, welch Wandlung sie am Ende genommen hat. Nicht zuletzt war ich genauso verwirrt, wie sie. Und trotzdem pulsierte mein Blut.

    Suzanne Collins hat die unglaubliche Gabe, ein Kapitel, wie eine abgeschlossene Kurzgeschichte aufzubauen - was nicht viele schaffen. Außerdem gelingt es ihr von Kapitel zu Kapitel neue Spannung aufzubauen. Vielleicht ist es genau das, was mich so fasziniert -

    Ich hatte am Ende des ersten Bandes bereits eine Vermutung, in welche Richtung die Geschichte gehen könnte - und sie geht genau in die Richtung, nur, dass ich mir den Ausgang des zweiten Bandes, zu 100% nicht so hätte vorstellen können - geschweige denn, alles, was zuvor erzählt wurde. Ich bin geneigt sehr viel zu spoilern, halte mich aber wirklich zurück, da ich finde, dass jeder, der es wissen will, lesen sollte. Wirklich. Unverfälscht.

    Fazit ist, dass diese Geschichte, das Blut in meinen Adern pulsieren lässt und man vor Spannung das Buch nur weg legt, wenn es unbedingt sein muss. Extra Klasse!
  • I.O.N
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    Eine besondere Story
    Rezension vom 09.11.2012
    Ich liebe Arina Tanemura's Zeichenstil. Auch, wenn ich am Anfang echte Probleme hatte in die Geschichte reinzukommen, weil ich von "Kamikaze Kaito Jeanne" ziemlich gebranntmarkt bin und daher in 80% der Charaktere immer einen aus eben dieser Mangaserie sehe. Nach dem ich das, nach ein paar Seiten, hinter mir gelassen habe, konnte ich mich vollends auf die Story einlassen.

    Ich habe mich in den Charakter der Ion "verliebt". Ich fand ihn wunderbar. Auch das was hinter dem Geheimnis steht. Die Liebelei mit Mikado war ein nettes Beiwerk.

    Am schönsten fand ich die Botschaft, die Ion (und damit auch Arina) dem Leser am Ende mitgeteilt hat: Alles ist möglich, wenn du nur fest daran glaubst.
  • Mistress Fortune
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    Nette Geschichte für Zwischendurch
    Rezension vom 09.11.2012
    Arina selbst hat in dem Manga schon zu Beginn verlauten lassen, dass es eher ein "Lückefüller" zwischen zwei Reihen sei. Was schade ist, weil die Geschichte sicherlich auch Potential gehabt hätte, auf ein paar mehr Bände ausgebaut zu werden. Nichtsdestotrotz kommt auch hier wieder der tolle Zeichenstil und die durchdachte bzw. komplexe Geschichte zum tragen, die die Manga von Arina irgendwie zu etwas Besonderem machen.

    Die Geschichte ging ziemlich schnell voran. Es gab glaube fünf Kapitel, davon drei zur Hauptstory und am Ende zwei zu den Nebencharakteren. Ich bin mir nicht wirklich schlüssig darüber, wie ich es tatsächlich fand. Also abgesehen vom Zeichenstil, war die Story schon fesselnd. Wenn ichs aber mit z. B. "Kamikaze Kaito Jeanne" vergleiche (oder, aktuell lese ich "Prinzessin Sakura" von ihr), fehlt es mir an irgendwas, deswegen kann ich ihr keine volle Punktzahl in der Bewertung geben.

    Was ich eigenartig fand, dass ein 14-jähriges Mädchen einen Busen vom Cup E haben musste, nur, damit der 14-jährige Mitschüler ein Perversling sein konnte?! Habe die Begründung nicht wirklich verstanden.
    PSI hat mich direkt bei der ersten Erwähnung an CSI erinnert ...

    Die beiden haben magische Kräfte, mit deren Hilfe sie Fliegen können und Telekinese und Telepathie und sowas ausüben können - das fand ich ziemlich cool. Alles in allem eine nette abgeschlossene Geschichte für Zwischendurch.

    Also "Goodie" hat Arina wieder auf einigen Seiten Randnotizen hinterlassen, entweder über sich oder zu den Charakteren, und was sie sich dabei gedacht hat.
  • Sturz in die Zeit
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    Packendes Zeitreise-Abenteuer
    Rezension vom 30.09.2012
    Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen. Meiner ersten Leserunde und es war eine tolle Erfahrung.

    In das Buch selbst kommt man sehr gut rein. Die meisten Fragen, die ich seit Beginn des Lesens mit mir herum geschleppt habe, wurden teils mehr als zufriedenstellend beantwortet. Da ich eher der Typ bin, der schnell irgendwelche Sachen zu theoretisch findet oder zu weit hergeholt, hätte ich vermutlich an manchen Stellen sehr viel mit dem Kopf geschüttelt. So beim drüber nachdenken, sollte es Abzüge dafür geben. Aber es hat zur Geschichte gepasst. Auch wenn manche Sachen mir zu weit von der Autorin hergeholt oder versteckt wurden.

    Sei's drum. Die Geschichte ist verdammt spannend. Ich habe die ganze Zeit mit Jackson und seinen Problemen mitgelitten. Das Buch hat mich auch oft an den Rand eines Heulkrampfes getrieben. Etwa im zweiten Drittel des Buches wurde es so emotional, dass ich das Buch wegpacken musste, um mich zu beruhigen. Zum Einen wegen der Trauer und zum anderen war ich, auf einer emotionalen Ebene, wie Jackson: wütend.

    Die Kapitelgestaltung hat mir auch gefallen. So wurde immer Datum und Uhrzeit geschrieben, um zu verdeutlichen, was genau Jacksons neue "Homebase" (der Punkt von dem aus er in die Zeit springen und wieder zurückkomen musste) war. Die Idee fand ich sehr gut. Auch wie Cross sich die Welt der Zeitreisenden langsam aufgebaut hat.

    Interessant wurde es, als Jackson einige Geheimnisse über seine Familie begann zu entdecken. Dabei wuchs er bei der Suche nach des Rätselslösung in seine Rolle als Zeitreisender immer mehr hinein.

    Für mich war es ein packendes Zeitreise-Abenteuer voller Geheimnisse. Die Liebe, auf die man in verschiedenen Arten traf, traf einen mitten ins Herz. Besonders schön/traurig empfand ich das Ende der Geschichte. Das letzte Kapitel, war für mich besonders emotional geschrieben.
  • House of Night 09 - Bestimmt
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    Am Ende musste ich weinen
    Rezension vom 02.03.2012
    Ich habe das zwar auf Englisch gelesen, aber de Inhalt bleibt der gleiche.
    Im nunmehr 9. Abenteuer von Zoey Redbird und ihren Freunden in Tulsa erleben die Freunde allerhand kurioses.
    Und kurios war das Leben auch schon zuvor. Doch in diesem Teil kommt der erste gezeichnete "Red Fledgling" (roter Jungvampyr) dazu -
    Und auch die Umstände um den Tod von Zoeys Mum werden (am Ende) geregelt. Zudem bekommt das House of Night in Tulsa Besuch von einer Vertretering des Vampyr-Rates aus Italien. Die u.a. dort ist um zu klären, was Neferet vorhat, und warum in der Vergangenheit auch Mitglieder des Hohen Rates hier in Tulsa sterben mussten.
    Es ergeben sich zu dem einige Unerwartete Wendung, was Kalona, Dragon und Stevie Rae betrifft - auch die Zwillinge bleiben von den Veränderungen nicht verschont ... Aber ich will nicht zu viel verraten.

    Nur noch eins: Am Ende des Buches musste ich weinen - das war das letzte Mal der Fall, als Stevie Rae "starb" ... aber lest es selbst durch. Es lohnt sich!
  • Dirty Work
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    Ganz "All Time Low"
    Rezension vom 01.08.2011
    Die Band hat es geschafft, mit diesem Album wiederholt zu überzeugen.
    Starke Songs, wie "Time-Bomb", "Paper Moon" oder "Do you want me (Dead?)" sind nicht die einzigen Glanzstücke.
    Wenn man sich an ihre erste Platte erinnert, merkt man, dass sie reifer und erwachsener werden und die Musik auch.

    Ich kann "Dirty Work" nur wärmstens empfehlen, wer ein bisschen rockige Partymusik mag und natürlich ein MUSS für alle ATL Fans :)
  • House of Night 08. Awakened
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    Im wahrsten Sinne erwachend ...
    Rezension vom 12.05.2011

    "Awakened", 2011, St. Martin's Griffin
    P. C. Cast und Kristin Cast

    Kurze Inhaltsangabe und persönliche Wertung zu dem aktuellen Buch.

    Zoey ist wieder zurück in unserer Welt. Doch das Anderswelt-Erlebnis hat sie sehr geprägt. Und auch Stark hat seine Erfahrungen mit in die Welt der Lebenden gebracht. Allerdings stehen beide nun vor der Entscheidung: Auf der Isle of Skye bleiben und von Sgiach und Seoras lernen? Oder sollen sie zurück nach Tulsa und sich der grausamen Machenschaften von Kalona und nicht zuletzt auch Neferet stellen?
    Nach dem Ereignissen im Jenseits scheint die Entscheidung klar! Oder?

    Und was geht in Tulsa? Aphrodite und Darius sind zurückgekehrt. Zoeys Freunde planen eine "Willkommen zurück"-Party für Stark und Zoey, als etwas wirklich Grausames und Brutales geschieht. Ein weiterer Mord auf dem HoN-Gelände in Tulsa. Unter Verdacht: Neferet. Doch war sie es wirklich? Ihr Alibi: Sie war zeitgleich in einer Zusammenkunft des Schulrates.
    Auf der Beerdigung des Schülers geschieht dann etwas, was die ganze bisherige Geschichte umkippt und das Herz noch einmal zum Rasen bringt. Und das war noch nicht alles.

    Mein persönlicher Eindruck ist, dass P. C. Cast sich dieses Mal selbst übertroffen hat. Nach dem eher schwächeren "Burned" kam ich schon mit etwas höheren Erwartungen in die neue Geschichte.
    Und ich muss gestehen, zu Beginn, als ich eine neue Charakteren-Sicht akzeptieren musste, war ich davon wenig überzeugt. Was toll ist, dass die Charakteren Sichten sich nun weiten, und neben einer komplexeren Zoey-Sicht kamen nun auch mehr Sichten von z.B. Kalona, Rephaim und Neferet dazu. Und ohne viel zu verraten, glaubt nicht, dass das Negativ ist. Auch wenn ich zu Beginn dachte: Och nö. Muss ich sagen, dass es nach hinten raus sehr wichtig sein wird, so meine Vermutung für die nachfolgenden Bücher.

    Faszinierend auch der Versuch die letzten Sekunden einer Nebencharaktere noch einmal dem Leser nah zu bringen. Leider weiß man, nach dem ersten Vorfall, was am Ende in einer ähnlichen Situation passieren wird ... dem Nervenkitzel schadet es nicht.
    Und da sind wir auch schon bei der Spannung, denn die ist hier wieder sehr hoch und auch von den ganzen Fragen bekommen wir nun langsam immer mehr beantwortet.

    Letztendlich bin ich der Meinung, dass dieses Buch eines der "Stärksten" bisher ist, und das ist zudem auch ein toller Trost für das vorgänger Buch "Burned". Der Nervenkitzel hat sich vom Anfang bis komplett zum Ende durchgezogen. Wer ein schwaches Gemüht hat, sollte genug zu Trinken und Sauerstoff dabei haben. Denn manchmal bleibt einem echt der Atem stehen.

    Kaufen und Lesen lohnt sich hier zum wiederholten Mal.
  • House of Night 07: Verbrannt
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    Das Spiel mit dem "Feuer"
    Rezension vom 04.05.2011

    "Burned", 2010, St. Martin's Griffin
    P. C. Cast und Kristin Cast

    Zoey und Heath "leben" im Jenseits. Doch Zoey's Seele ist zersplittert. Heath will bei ihr sein. Zoey ihn nicht verlieren. Das Problem: Zoey ist nicht wirklich tot, Heath schon.

    Der "Nerd Herd" versucht nun mit Sgiach's Hilfe (und Stark) ins Jenseits zu kommen um Zoey's Seele(n) wieder zusammen zu "flicken" um ihr die Wiederkehr in ihren Körper zu ermöglichen.

    Aber da ist immernoch das Problem, dass sie Heath nicht verlieren will.
    So begibt sich Stark ins Jenseits über schmerzhafte Wege um Zoey zurückzuholen.
    Doch auch Neferet und Kalona wissen um Zoey's Situation.

    Wird es der "Nerd Herd" schaffen, Zoey zurück zu holen oder werden Kalona und Neferet's Illusionen und Intrigen es schaffen, Zoey für immer zersplittert im Jenseits zu "verbannen"?
    Und was ist eigentlich mit Raphaim und seinen Gefühlen zu Stevie Rae? Wird Stevie Rae von Kramisha ertappt werden ... muss sie Dragon offenbaren, den Mörder seiner Frau, zu lieben?
    Viele viele Fragen. Und die Antworten gibt es nur in "Verbrannt".

    Meine persönliche Meinung dazu ist, dass es eigentlich fast schon im Vergleich zu den andern Bänden (und ich habe auch schon Awakened gelesen) der "Schwächste" ist.
    Das Problem is, dass man es gewohnt war, viel aus Zoey's Sicht zu lesen und erfahren. Das bleibt (natürlich verständlich, wenn man das Buch gelesen hat) oft aus. Dafür werden vor allem die Sichtweisen von Stevie Rae verstärkt aufgezeigt und auch Aphrodite bekommt mehr "Gedankenblasen".
    Was sehr gut gelungen ist, ist dieser Switch zu Sgiach's Reich. Was micht leicht "genervt" hat, war, dass der Vampyr-rat so merkwürdig naiv ist und, dass dieser in Venedig sitzt.
    Was den Nervenkitzel angeht, ist er eher konstant geblieben, es passieren zwar mehr "aufregende" Dinge, die jedoch sind nur sehr kurz beschrieben, wodurch man das Gefühl erlangt, in einem ICE zu sitzen, der kurz vor seiner Höchstgeschwindigkeit auf einmal beschließt rückwärts zu fahren.

    Ansonsten ist der Schreibstil konstant gut geblieben und lässt sich im Englischen sehr gut und schnell verständlich lesen.
    Was als negativ angemarkert wird, ist diese Langatmigkeit. Anders als bei den "aufregenden" Stellen, hat man hat ab und an das Gefühl, dass die Geschichte nicht recht voran kommt. Aber hat man den Punkt der Wende erreicht, kann man das Buch, wie gewohnt, nicht los lassen.

    Alles im Allen ein gewohntes HoN Buch, ein paar Abzüge (z. B. Zoey's Sichtweise, die zu kurz kommt) und dadurch, nur dadurch, das "Schwächste" Buch der Reihe.
  • House of Night 06: Versucht
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    Da ist mächtig was los in Tulsa
    Rezension vom 15.09.2010
    Gerade zuende gelesen und was soll ich sagen, als: Wow!
    Wenn man mich fragt der beste Band der Reihe bisher. Ich hab zwar zwischendurch schon von alleine gedacht "hm, irgendwas kann da nicht stimmen" aber das Ende kam so unverhofft.

    Was auch erwähnenswert ist, dass hier erfolgreich versucht wurde, aus verschiedenen Blickwinkeln zu schreiben. So erlangte man auch Einblicke in die Nebencharakteren.

    Atemberaubend und spannender, als jemals zuvor. 5 Sterne und Nervenkitzel pur. Wow.
  • Der Teufel trägt Prada
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    Glanzleistung zweier Ikonen
    Rezension vom 10.09.2010
    Nicht nur Hollywood Star Meryl Streep, auch ihre Kollegin Anne Hathaway haben in diesem Film ihre schauspielerische Extraklasse gezeigt.
    Es macht immer wieder Spaß den Film zu schauen - und er wird nie langweilig.
    Besonders die Charaktere von Meryl Streep ist hervorzuheben - die Leistung die Frau Streep darbietet ist in einer ganz anderen Liga - und das wichtigste: man kauft ihr die Rolle voll und ganz ab.

    Der ganze Film ist eine einzige Glanzleistung - und auch Leute, die von Mode wenig Ahnung haben (wie ich) werden diesen Film lieben! 5 Sterne.