Wenn das Schlachten vorbei ist

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Wenn das Schlachten vorbei ist

Roman

von T. C. Boyle

Buch

gebunden (461 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Zwei Fraktionen von Umweltschützern liefern sich einen erbitterten Kampf. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste von Kalifornien, wo die Umwelt vom Menschen empfindlich gestört wurde. Soll man das Gleichgewicht des Ökosystems mit viel Steuergeldern wiederherstellen - was zwangsläufig die Ausrottung mancher Tierarten bedeutet -, oder soll man um jeden Preis das Töten verhindern? T. C. Boyles furioser, apokalyptischer Roman handelt von der Ausbeutung der Natur durch den Menschen und den katastrophalen Folgen. Boyle hat eines seiner ältesten Themen weiterentwickelt, nie war er so bitter und böse, nie war es ihm so ernst.


Produktdetails

Verkaufsrang: 1.537
ISBN-10: 3-446-23734-8
EAN: 9783446237346
Originaltitel: When the Killing`s Done
Erschienen: 06.02.2012
Verlag: Hanser
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 461
Gewicht: 678 g
Übersetzer: Dirk van Gunsteren
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Dirk van Gunsteren

Dirk van Gunsteren, geboren 1953 in Düsseldorf, arbeitet seit 1994 als Übersetzer und hat unter anderem Thomas Pynchon, V. S. Naipaul, Philipp Roth und Patricia Highsmith ins Deutsche übertragen.

T. C. Boyle

T. Coraghessan Boyle wurde 1948 in Peekskill, New York im Hudson Valley geboren. Er war Lehrer an der dortigen High-School und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten. Heute lebt er in Kalifornien und unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles Creative Writing. Sein 1987 erschienener Roman "World's End" brachte ihm höchstes Lob der Kritik. Noch im selben Jahr erhielt Boyle den PEN/Faulkner-Preis.

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Buchhändlertipps

  • Gibt es eine einzige Wahrheit beim Umweltschutz

    von Helene Oberleitner, am 05.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wels

    Auf den Channel Islands vor der Küste Kaliforniens spielt der Großteil der Handlung dieses Buches, das den Konflikt zwischen Naturschützern, die von eingeschleppten Tierarten gefährdeten Verhältnisse wieder herstellen wollen einerseits und radikalen Tierschützern andererseits thematisiert. Rund um zwei Hauptfiguren erzählt Boyle nicht linear, sondern zum Teil in Rückblenden die manchmal sehr dramatischen Geschichten der Beteiligten.
    Durch die Konstruktion spannend zu lesende Auseinandersetzung mit dem Thema Natur und Umwelt an Hand der Schicksale der durchaus widersprüchlichen Figuren. Für Leser wie mich besonders erfreulich, die Landkarte im Umschlag des Buches.
  • Umweltschutz kritisch betrachtet

    von michaela bokon, am 04.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Wo fängt Umweltschutz an und wo muß er enden?
    Sind Ratten keine schützenswerten Lebewesen, weil sie nicht so niedlich sind wie so manch andere Tiere?
    Wie radikal darf oder muß man vorgehen?
    Boyle sieht dieses Thema sehr gesellschaftskritisch und regt zum Nachdenken an.
    Für alle T.C.Boyle ein absolutes Muß.
  • When the Killing's Done

    von Federico Grössing, am 26.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Angefangen hat alles mit den Ratten. Sie kamen auf das Schiff, versteckten sich in der feuchten Wärme des morschen Holzes, verkrochen sich in der Kombüse und nährten sich am Inhalt der Leinensäcke. Doch das Schiff lief auf Grund – die Passagiere retteten sich allesamt auf die Insel Anacapa, ohne zu wissen, wen sie noch mit geschleppt hatten.
    Über 150 Jahre später haben sich die Ratten auf der Insel zu einer Plage ausgebreitet und drohen mit beharrlicher Konsequenz das natürliche Habitat einer dort angesiedelten, bedrohten Vogelart zu zerstören. Die Biologin Alma Boyd Takesue will deswegen das natürliche Gleichgewicht auf den Santa Barbara Inseln wieder herstellen und plant diesbezüglich die systematische Tötung der Ratten durch ein Gift. Dies kann der jähzornige und überzeugte Umweltaktivist Dave LaJoy jedoch nicht mit ansehen und setzt alles daran, um Almas Vorhaben zu verhindern.

    Doch es steckt noch viel mehr dahinter; es sind nicht nur die Ratten, es sind nicht die Vögel oder die Wildschweine, es ist nicht die moralische Frage, ob der Mensch seine eigenen Fehler rückgängig machen soll, das sogenannte Gleichgewicht wieder herstellen soll – nein, die Rivalitäten zwischen der Biologin und dem Aktivisten sind durchzogen von persönlichen Motiven, nichts soll Alma misslingen und Dave hat schon seit längerem die Nase gestrichen voll, von einer Gesellschaft, die seiner nicht wertschätzt und die es zugleich nicht zu wertschätzen gilt. Und dass die beiden Rivalen eine gemeinsame Vergangenheit haben mag auch eine größere Rolle in der Geschichte spielen...


    Das faszinierende an Boyles Erzählungen und Romanen ist neben seiner akribisch und detailgetreuen Recherche des – oft historischen – Hintergrundes, seine konzentrierte und ausufernde Sprache: oft blumig, aber niemals kitschig erläutert der Autor seine Szenerien, die aus der Distanz betrachtet oft als schlicht gehandhabt werden könnten, doch durch die Liebe zum Detail von Boyle in eine greifbare und berührende Nähe gerückt werden. Schiffsbrüche wechseln Grillpartys ab, eine profane Charakterstudie gibt einer spannenden Konfrontation der Hauptpersonen die Hand und jede Szene trägt seine eigene Atmosphäre, seine eigene Spannung und jedes Kapitel bildet in sich eine geschlossene Erzählung mit einer pointierten, oft in der Schwebe hängenden Entwicklung – seien es jetzt die der Ereignisse oder die der Charaktere. Was „Wenn das Schlachten vorbei ist“ im Gegensatz zu Boyles früheren Werken jedoch etwas blass wirken lässt, ist eben genau die soeben genannte Leichtigkeit; zu sehr baut sich der Roman auf, ohne dann seine Schicksale erfolgreich zusammenstürzen zu lassen, wie man es normalerweise von Boyles Geschichten gewohnt ist. Dies mag im direkten Vergleich zwar trüben, weißt jedoch nicht davon weg, dass es sich bei Boyle immer noch um einen der besten und wichtigsten amerikanischen Gegenwartsliteraten handelt.
  • Naturschutz- persönlich, schwierig, gegensätzlich

    von Martin Bär, am 21.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Johann

    Naturschutz ist eine schwierige Sache, und wie bei fast allen Dingen gibt es verschiedene Sichtweisen und Meinungen: soll man eine Insel in den ursprünglichen, d. h. den Zustand, der herrschte, bevor der Mensch diverse Arten (Pflanzen und Tiere) einschleppte, zurückführen? Oder ist das halt der Lauf der Natur, Arten werden von wem auch immer auf andere Inseln gebracht, und jedes (auch das eingeschleppte) Tier ist schützenswert?

    Alma Takesue ist als Biologin der Umweltbehörde zuständig dafür, sogenannte invasive Arten auf den Santa-Barbara-Inseln zu eliminieren, um den ursprünglich einheimischen Tieren eine Überlebenschance zu geben. Dazu müssen zuerst die Ratten auf Anacapa getötet werden.

    Dave LaJoy ist ihr Gegenspieler: ein fanatischer Tierschützer, der mit aller Macht gegen die „Tierkiller“ vorgehen will und mit seiner Gruppe diverse Sabotageakte plant.

    Nachdem so ein Sabotageakt misslingt, ist Alma mit ihrer Aktion, die Ratten zu vergiften und Anacapa wieder für die Vögel sicherer zu machen, erfolgreich. Doch schon tut sich die nächste Front auf: Die Schweine auf Santa Cruz müssen aus ihrer biologischer Sicht weg…

    T.C. Boyle schildert diesen Kampf zweier engagierter Naturschützer, indem er die Figuren in all ihrer charakterlichen Vielschichtigkeit zeigt, man fühlt mit beiden und ist sich nicht sicher, auf wessen Seite man sich schlagen soll. Neben Alma und Dave ist Anise die wichtigste Figur, sie hat ihre eigene, spezielle Geschichte mit den Inseln. Auf über 450 Seiten werden diese drei ausgeleuchtet, mit ihren Familiengeschichten und deren Dramen. Großartig erzählt, mir hat’s sehr gut gefallen!
  • großes Lesevergnügen

    von Edith Berger, am 02.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Wie legitim ist es, ein Leben zugunsten eines anderen auszulöschen?
    Alma Boyd Takesue ist Biologin . Auf der kalifornischen Kanalinsel Anacapa droht eine, dort heimische, seltene Vogelart auszusterben. Das Überleben dieser Vogelart ist nur zu sichern, wenn das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wieder hergestellt wird. Das heißt allerdings - Ratten und Schweine müssen zur Gänze von der Insel verschwinden. Sie sollen abgeschossen werden. In David Francis LaJoy hat Alma einen erbitterten Feind. Er ist fanatischer Tierschützer und stellt sich mit all seiner Kraft gegen diese Pläne.
    "Wenn das Schlachten vorbei ist" ist ein großes Lesevergnügen.

Kundenrezensionen

  • Wo fängt Naturschutz an ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Wojtynowski, am 01.04.2012

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    Alma Takesue arbeitet als Biologin für die Naturschutzbehörde der Santa-Barbara-Inseln. Sie ist davon überzeugt, daß Tiere die später durch Menschen auf die Inseln eingeschleppt wurden, dort nichts zu suchen haben. Alma möchte die dort lebenden Ratten durch eine Aktion vergiften. Das möchte der fanatische Tierschützer Dave Lajoy mit allen Mitteln verhindern. Beide Hauptfiguren werden durch Boyle genau geschildert. Er liefert dem Leser keine Lösung. Boyle zeigt die Schwierigkeit für die Menschen einmal gemachte Fehler in der Natur korrigieren zu wollen.

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  • Umweltschutz oder Tierschutz? Wer hat recht? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ute Schreiner, am 20.03.2012

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    Vor der Küste Kaliforniens entbrennt ein erbitterter Kampf zwischen Tierschützern und Umweltaktivisten.
    Soll das natürliche Gleichgewicht einer Inselgruppe wirklich wieder hergestellt werden – auch wenn dafür das töten mehrerer Tierarten von Nöten ist?

    Mit Spannung und Dramatik liefert uns T. C. Boyle gute Argumente für das Für und Wider beider Seiten, so dass man nicht weiß auf welche man sich schlagen soll… Und gibt es überhaupt eine “richtige“ Seite?

    Ein Roman, der zum Nachdenken anregt.

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  • Umweltschützer VS Tierschützer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kai Reinhard, am 27.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In Boyles neuem Roman stehen sich zwei Menschen gegenüber, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite versucht Alma, eine Wissenschaftlerin das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wieder herzustellen, indem sie Ratten vergiften lässt, dessen Population dafür gesorgt hat, dass einige Vögel auf der Insel fast ausgestorben sind und auf der anderen Seite kämpft der fanatische und zugleich romantische Rabauke Dave LaJoy mit allem Mittel darum, genau diese Ratten zu retten. Dieser Kampf spitzt sich nach und nach immer mehr zu. Sehr gut hat mir gefallen, dass es in diesem Roman kein Gut oder Böse gibt, kein Richtig oder Falsch. Der Leser wird mit den einzelnen Betrachtungsweisen der einzelnen Protagonisten konfrontiert und muss sich selbst seine Gedanken machen. So ist er hin und her gerissen, zwischen den verschiedenen Betrachtungsweisen. Leider hätte hier meiner Meinung nach Boyle etwas mehr daraus machen können und manchmal baut er in dem Roman einen sehr guten Spannungsbogen auf, bricht diesen aber dann leider ab, ohne ihn richtig zu Ende zu führen. Zwar nicht Boyles bester Roman, aber für alle, die sich für das Thema interessieren empfehlenswert zu lesen.

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  • fazit ist, das Schlachten wird so schnell nicht vorbei sein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Wallant, am 14.02.2012

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    In den zwei gegensätzlichen Hauptpersonen dieses Romans wird der Zwiespalt unserer heutigen Zeit zum Thema Umweltschutz sehr gut verdeutlicht : Wieviel kann man tun und ab wann macht man durch Eingreifen alles nur schlimmer? Ich fand hier besonders gut, dass es kein "Gut und Böse" gibt, die Widersprüche werden nicht aufgelöst, weil es schlicht auch nicht möglich ist... ein Buch das nachdenklich macht und das ich jedem empfehlen möchte!

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  • Ein echter Boyle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Volker Stuhldreher, am 08.02.2012

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    Es hat sehr viel Spass gemacht, wieder einen neuen Boyle zu lesen. Spannend und voller einzelner Geschichten , die zu einem großen Ganzen verwebt werden. Gewürzt mit einem gewissen Sarkasmus über das menschliche Tun und Handeln.

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  • Wer sich nicht entscheiden kann... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Florian Kuhrt, am 04.02.2012

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    Hätte ich den Autor nicht gekannt, hätte ich bei der Lektüre dieses Buches zunächst auf Stephen King getippt: Eine nette, nicht zu komplexe Handlung, flüssig zu lesen. Leichte Neigung zu handlungsirrelevanten Nebenschauplätzen und Details, die das Ganze stimmig abrunden. Eine unterschwellige Spannung wird aufgebaut, allerdings weniger intensiv als bei King. Die Motive der Handelnden werden vermittels Rückblendenbiographien ausgelotet, der Leser auf den großen, eskalierenden Figurenkonflikt vorbereitet, wie bei Franzen an einen dramatischen Knalleffekt beim endgültigen Zusammenstoß der handelnden Parteien - den es dann aber nicht wirklich gibt. Wenn das Buch aber weder Fisch noch Fleisch ist, weder ein konkretes Horrorszenario noch ein in die Tiefe gehendes Psychogramm, was ist es dann? Eigentlich nicht mehr und nicht weniger als ein solider, von subtiler Spannung geprägter und flüssig geschriebener Pageturner, der als Mainstreamtitel mit leicht gehobenem Niveau, einem bekannten Autorennamen und hohem Werbeaufwand sicherlich Bestsellerpotential besitzt.

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  • Überlebenskampf Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Schumacher, am 02.02.2012

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    T.C. Boyles Roman ruft den Überlebenskampf aus und jagd zwei Gruppen von Umweltschützern aufeinander los - die einen töten um zu erhalten, die anderen schützen ohne jede Ausnahme alles Leben.

    Wie weit darf der Mensch in die Natur eingreifen? Wie wertvoll ist das Leben einer Ratte? Haben wir überhaupt einen Einfluss auf den Lauf der Welt? Wichtige Fragen stellt uns Boyle und unterhält dabei auf gewohnt hohem Niveau.

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  • Nichts für Leser mit einem schwachen Magen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgitt Schweren-Wolters, am 02.02.2012

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    Schonungslos und bitterböse macht uns diesmal T.C.Boyle aufmerksam auf den Kampf zweier Gruppen von Umweltschützern, die um die Channel Islands vor der Südküste von Kalifornien streiten. Soll man die dort angesiedelten Ratten töten und die Wildscheine abschießen, um das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen oder soll man das Töten um jeden Preis vermeiden? Wer dieses Buch liest, muss sich mit der Materie befassen und wird schließlich gezwungen, sich auf eine Seite zu schlagen. Dies alles ist ernst und recht drastisch erzählt und bezieht den Leser voll in die Handlung mit ein, wirklich packend!

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  • Töten um zu retten? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina Wolf, am 01.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zwei Gruppen von Umweltschützern liefern sich einer erbitterten Schlacht. Schauplatz sind die Channel Islands vor der Südküste Kaliforniens. Die Biologin Alma und ihr Freund Tim haben den offiziellen Auftrag, das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem auf den Inseln wieder herzustellen, um die heimischen Tierarten zu retten. Dies gelingt natürlich nur, wenn sie die dort eingewanderten (oder von Menschen eingeschleppten) Ratten vergiften und massenweise Wildschweine abschießen. Der fanatische Tierschützer Dave LaJoy und seine Freunde sind damit gar nicht einverstanden, gilt es doch jedes Lebewesen dieser Erde zu schützen. Uns so entsteht ein Kampf, bei dem nicht nur so mancher Vierbeiner sein Leben verliert.
    Ein guter, spannender, bitterböser Roman zu einem hochinteressanten Thema. Allerdings wird so mancher Boyle-Fan den scharfen Witz seiner früheren Bücher vermissen.

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