Die Wende

Pulitzer-Preis 2012

von Stephen Greenblatt

Buch

gebunden (342 Seiten)

4. Auflage

Sprache: Deutsch

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Ausgezeichnet mit dem Pulitzerpreis und dem National Book Award


Bestsellerautor Stephen Greenblatt führt uns in seinem neuen Buch an die Zeitenwende zwischen dem Ende des Mittelalters und dem Beginn der Renaissance. Er folgt dabei den Spuren von Lukrez' "De rerum natura" - einem antiken Text, der zu Beginn des 15. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde, das Denken der Menschen radikal veränderte und die Welt in die Moderne führte.


An einem kalten Januartag des Jahres 1417 fällt dem Humanisten Poggio Bracciolini in einem deutschen Kloster ein altes Manuskript in die Hände. Damit rettet er das letzte vorhandene Exemplar von Lukrez' antikem Meisterwerk "De rerum natura" vor dem Vergessen, nicht ahnend, dass dieses Buch die damalige Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird. Denn der antike Text mit seinen unerhörten Gedanken über die Natur der Dinge eröffnet den Menschen des ausgehenden Mittelalters neue Horizonte, befeuert die beginnende Renaissance und bildet die Basis unserer modernen Weltsicht.


Farbenfroh und spannend beschreibt Stephen Greenblatt, wie die Verbreitung des Buches die Renaissance beeinflusste und bedeutende Künstler wie Botticelli und Shakespeare, aber auch Denker wie Giordano Bruno und Galileo Galilei prägte. Greenblatt bietet einen neuen Blick auf die Geburtsstunde der Renaissance, der zugleich zeigt, wie ein einzelnes Buch dem Lauf der Geschichte eine neue Richtung geben kann.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 06.08.12
Ein spannendes Buch über den Beginn einer neuen Epoche. Aus Geschichte einen historischen Krimi zu machen, der dabei so voller Detailfülle und Wissenswertem steckt, das hat Stephen Greenblatt mit Die Wende geschafft. Er zeigt wie ein Buch die Welt veränderte. Ganz abgesehen von der historischen Wichtigkeit, ein sehr schöner Gedanke.

Produktdetails

ISBN-10: 3-88680-848-3
EAN: 9783886808489
Originaltitel: The Swerve. How the World Became Modern
Erschienen: 23.04.2012
Verlag: Siedler Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 4. Auflage
Seitenzahl: 342
Länge/Breite: 236mm/162mm
Gewicht: 710 g
Übersetzer: Klaus Binder
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Klaus Binder

Toby Lester lebt in Boston und schreibt für die Zeitschrift The Atlantic. Dies ist sein erstes Buch auf Deutsch.

Stephen Greenblatt

Stephen Greenblatt ist Professor für Englische und Amerikanische Literatur und Sprache an der Harvard Universität. Als führender Theoretiker des New Historicism ist er einer der angesehensten Forscher zu Shakespeares Werk sowie zu Kultur und Literatur in der Renaissance. Greenblatt ist der Herausgeber der Norton Anthology of English Literature, Gründer und Mitherausgeber der Zeitschrift Representations sowie Autor mehrerer Bücher, darunter die hochgelobte Shakespeare-Biographie Will in der Welt. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem James Russell Lowell-Preis der Modern Language Association. Er lebt in Cambridge, Massachusetts, und in Vermont.

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Kundenrezensionen

  • Anregend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.05.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Aus dem "atemberaubend" meines Vorredners würde ich eher "anregend" machen. Es ist mehr ein Essay mit einer provokanten (atheistischen) These, die der Autor ein wenig wie ein Anwalt zu untermauern sucht. Der "Roman-Anteil" des "Neuen Historizismus" kommt dabei viel zu kurz. Wenig mehr als ein paar Namen werden nicht eingeworfen. Das hätte man auch komplett weg lassen können. Der "Sachbuch-Anteil" führt auch ganz gut in die zeitlichen und gesellschaftlichen Abläufe vom Anfang der Renaissance ein, wobei man merkt dass der Autor auf die "leichte Bekömmlichkeit" seines Werkes achtet. Überraschend war für mich wie weit einige philosophische Themen schon von Griechen und Römern und dann wieder am Anfang der "Moderne" gedacht wurden. Alles in allem für einen kleinen Ausflug in die Renaissance und zu der vielleicht wichtigsten Frage der Menschheit allemal geeignet.

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  • Atemberaubend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Bronn, am 24.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine atemberaubende Geschichte über die Wiederentdeckung von längst vergessenem Wissen. Mitreißend schildert Stephen Greenblatt, wie die Rettung des letzten Exemplars von Lukrez "De rerum natura" nicht nur Künstler und Denker der Renaissance beeinflusste, sondern auch unsere moderne Sicht auf die Welt veränderte. Absolut empfehlenswert.

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  • Es lebe die Renaissance! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dr. Exitus, am 15.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein interessantes Buch.Der Autor beschreibt das Leben des italienischen Humanisten Poccio Bracciolini der in einem deutschen Kloster eine Kopie von Lukrez "De rerum natura" findet.Das Buch beschreibt die Lebensumstände der Hauptfigur, die Probleme und Gefahren der damaligen Zeit,sowie die Sehnsucht der ersten Humanisten nach dem antiken Ideal.Mir persönlich weden die Veränderungen,welche zum Beginn der Renaissance führten zu wenig betrachtet und dargestellt.Das Buch dreht sich um das Leben von Poccio der ein bedeutender Humanist war,aber nicht der einzige.Die einzelnen Faktoren,welche die Renaissance eingeleitet haben bleiben unerwähnt.Das Buch ist also eher eine Autobiographie.Wie gesagt,sehr interessant,es werden jedoch andere Erwartungen geweckt.Es wird auch der Eindruck erweckt,als hätte die Renaissance hauptsächlich,oder nur durch die Wiederentdeckung von "De rerum natura" begonnen.FAZIT:Gute Autobiographie von Poccio,tiefe Einblicke in ein interessantes Leben,jedoch keine Hintergründe über den beginn der Renaissance.Lesenswert!

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