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Meine Rezensionen

  • Mr. Perfect gibt es nicht
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    vorhersehbar aber unterhaltsam
    Rezension vom 13.05.2010
    Susan Andersen hat mal wieder eine großartige Unterhaltung geboten. Jane lernt Devlin in einem Cafe kennen und sofort geht er ihr unter die Haut. Doch sie ist voreingenommen und viel zu vorsichtig um sich mit ihm einzulassen. Zusammen mit ihren Freundinnen Ava und Poppy erbt Jane die Wolcott-Villa und darf für das Seattle-Art-Museum die sehr wertvollen Ausstellungsstücke katalogisieren und eine Ausstellung organisieren. Doch nicht nur Freunde macht sie sich damit, sondern auch einen sehr mißgünstigen, eifersüchtigen Feind. Wer dies ist, wird schnell klar.

    Janes Gründe für ihre Zurückhaltung Devlin gegenüber werden ausführlich geschildert. Etwas mehr von ihm zu erfahren hätte mir gefallen, aber auch so baute das Verhalten der beiden schlüssig aufeinander auf.

    Die Erotische Spannung ist sehr präsent, was einen besonderen Reiz macht, ohne das es überhand nimmt. Janes direkte Art mit ihren Gedanken herauszuplatzen sorgt für verschiedene Lacher.

    Wer hier einen großen Krimi erwartet ist diesmal an der falschen Stelle. Denn dieser Handlungsstrang liegt vollkommen offen vor dem Leser. Obwohl es keine großen Geheimnisse gibt, hat Susan Andersen wieder einen sehr schönen Roman mit Romantik und Liebe vereint, der sowohl für die Urlaubszeit, als auch bei diesen kalten Frühlingstagen eingemummelt auf der Couch das richtige bietet. Mit viel Humor sorgt es auch für witzige Szenen, die das Lachen leicht machen.

    Wie ich gerade gemerkt habe, ist es der erste Teil einer neuen Serie und ich freue mich schon die beiden Freundinnen Poppy und Ava bei der Findung ihres „Happy Ends“ zu begleiten. Der Funke der Liebe wird für Poppy schon in diesem Roman gelegt.
  • Nicht schon wieder ein Vampir!
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    es geht so
    Rezension vom 19.01.2010
    Dieses Buch finde ich schwer zu beschreiben. Es ist definitiv nicht das Beste Vampirbuch was es gibt. In den Schreibstil musste ich mich erstmal einlesen, war teilweise etwas unrund. Es gibt nette Charaktere, ohne viel Tiefgang. Trotzdem hatte es mich gehalten zum Weiterlesen. Ich denke aus dem Plot kann man eine Menge machen, vielleicht im zweiten Teil dann mehr.

    Interessant ist, das Astrologie eine große Rolle spielt. Nicht nur im Text selber, sondern auch die Kapitelüberschriften sind in Astrologische Häuser unterteilt.

    Eine nette Geschichte zum dahinlesen, ohne allzugroße Anforderungen. Aber mit schönen Ideen, die eingearbeitet wurden wie dem Vampirischen Alchemist, der Tagsüber auch raus kann, dem Dhampir und einer Heldin mit göttlicher Hilfe.An manchen Stellen ist ein Lächeln nicht zu verkneifen. Aber die Erotik kommt etwas kurz.
  • Feuertaufe
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    kompliziert
    Rezension vom 12.01.2010
    Es ist der erste Roman von Andrzej Sapkowski, den ich gelesen habe. Allerdings gehört es zu einer ganzen Serie, was den Einstieg nicht gerade erleichterte. Einiges vorangegangenes wurde zwar angesprochen, aber man erhält dadurch nur eine Ahnung von den Geschehnissen in den Bänden zuvor.

    Der Schreibstil ist eher gewöhnungsbedürftig. Der Autor wirft mir vielen ungewöhnlichen Namen um sich, so das es schwer ist, überhaupt alle Beteiligten und Orte oder Dinge auseinander zuhalten. Hier wäre ein Anhang mit einer Auflistung der Personen und evtl eine Landkarte hilfreich gewesen.

    Einzelne Hauptcharaktere sind gut gezeichnet und ausführlich beschrieben. Manche Stellen werden etwas lang beim lesen. Ohne große Umschreibungen werden die Szenen schonungslos beschrieben, wie unter anderem relativ am Anfang gleich das erlegen eines Rehbocks. Die Hauptperson ist Geralt, doch auch andere Persönlichkeiten finden ihren Raum. Der Autor lässt kaum ein kleines Detail aus in seinen Beschreibungen.

    Wer die volle Breitseite an Fantasy inkl komplizierter Begriffe liebt ist hier richtig. Mit viel es schwer mich durch das Buch zu lesen, obwohl ich Fantasy wirklich gerne mag. Empfehlen würde ich aufjedenfall mit dem ersten Band zu starten. Vielleicht ist es dann leichter reinzufinden und die Charaktere und Handlungen kennenzulernen und zu verstehen.

    Das Cover ist eindrucksvoll gestaltet mit leichtem Prägedruck.
  • Ambigua 01. Der Sternstein von Mogonthûr
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    einfach fantastisch
    Rezension vom 10.01.2010
    ugendfantasy vom feinsten verspricht Jens Schuchmachers „Ambigua – Der Sternstein von Mogonthur“. Mit vielen Feinheiten, aber dennoch leicht verständlichen Schreibstil (wenn man von manchen „Fremdwörtern“ absieht wie Ankylosophie, Parfaitismus und viele mehr) eröffnet sich die Welt Ambiguas in Facettenreichen Details. Fabian, ein Junge von der Erde, Elternlos und gut befreundet mit Conrad dem Schreiner wird unvermittelt in das Abenteuer seines Lebens gezogen.

    Er entdeckt die Welt Ambiguas mit Fanten, Holgern und anderen fantastischen Bewohnern. Seine Aufgabe ist nicht nur mit dem Finden des Sternsteins von Mogonthur erledigt, sonder erstreckt sich viel weiter, als er am Anfang überhaupt ahnte.

    Kaum ist das eine Abenteuer erledigt, schickt der Autor in das nächste. Ein Höhepunkt nacheinander findet sich ein. Dazwischen Verschnaufpausen die auch nötig sind um erstmal wieder Atem zu holen. Nicht immer Gewaltfrei geht es in diesem Jugendroman zu, aber dieses Szenen sind oft kurz gehalten, wenn auch eindrucksvoll.

    Mich hat dieses Buch von der ersten Seite her im Bann gehalten und bis zur letzten Seite nicht enttäuscht. Somit kann ich es nicht nur für Jugendliche empfehlen, sondern auch junggebliebene Erwachsenen, die sich auf eine fantastische Reise begeben können.

    Die Aufmachung dieses Buches ist auch sehr schön. Auf dem Cover glänzt der blaue Sternstein, dahinter sind einige der Kreaturen zu finden, die auch im Buch ihren Platz eingenommen haben. Auf der Innenseite findet man eine Landkarte Ambiguas, was bei der einen oder anderen Reise sehr hilfreich ist. Die Schrift ist in dunkelblau gehalten. Buchseitenzahlen wurden mit einem Stern hinterlegt. Das ganze wurde in 3 Teile untergliedert, welche auch nochmal in Kaptitel eingeteilt wurden. Das Buch wurde mit einem Lesebändchen versehen.Innen wie aussen ein sehr eindrucksvolles Buch.

    „Der Sternstein von Mogonthur“ ist der Auftakt zur Trilogie um die Welt mit den 777 Pforten.
  • Zimtsterne mit Zuckerkuss
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    nicht nur zu Weihnachten
    Rezension vom 21.12.2009
    Die Vorweihnachtszeit ist angebrochen und dieses Buch suggeriert mit seinem äußeren einen schönen romantischen Weihnachtsroman. Von diesem Gedanken sollte man sich aber sehr schnell verabschieden, sonst ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Der Titel mit diesem äußeren hat recht wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun. Das einzige was sie gemeinsam haben ist das Weihnachten tatsächlich im Roman vorkommt.

    Hat man sich erstmal von diesem Grundgedanken verabschiedet, erwartet einen ein kurzweiliger humorvoller Roman, der einem wunderbar die Zeit vertreibt. Mit Ausflüge in “Stolz und Vorurteil” werden besondere Akzente gesetzt.

    Der Anfang wirkte noch etwas verwirrend und doch findet man schnell einen Roten Faden. Mir gefiel daran, das die Figuren mit ihren Stärken und Schwächen gut beschrieben wurden und das kleine Liebesgeschichten entstanden sind (auch wenn teilweise vorhersehbar, doch richtig nett). Die Romantik kam keineswegs zu kurz und der Schluß war für mich als bekennende Romantikerin einfach das schönste.

    Auch außerhalb der Weihnachtszeit ein schönes Buch zum lesen, an grauen Tagen gekuschelt auf das heimische Sofa, in eine Decke eingewickelt und Kerzen angzündet. Dazu schöne Musik und es geht los mit dem Entspannen, nicht mit großer Literatur, sondern mit guter Unterhaltung.