IBoy

Roman. Deutsche Erstausgabe. Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis Lese-Hammer 2012. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, Kategorie Jugendbuch

von Kevin Brooks

Buch

Taschenbuch (296 Seiten)

5. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Was tust du, wenn du alle Macht der Welt hast? Wenn du alles weißt und alles kannst? Versuchst du, die Welt vor dem Bösen zu bewahren? Oder willst du einfach nur die retten, die du liebst?
Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy – ein Superheld, allwissend und unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen – mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte …
* Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012
* Auf der Liste ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, Oktober 2011

Pressestimmen:

"Ein neuer Brooks - nah an der Jugend, nah an sozialen Brennpunkten, voller Grossstadtflair. Und mit einem wirklich überraschenden neuen Element. Absolut lesenswert."
(Tobias Lengen, ABRAXAS Leseperlen 09.11.2011)

Produktdetails

ISBN-10: 3-423-24845-9
EAN: 9783423248457
Originaltitel: iBoy
Erschienen: 01.09.2011
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 5. Auflage
Seitenzahl: 296
Länge/Breite: 210mm/135mm
Gewicht: 460 g
Altersempfehlung: ab 14
Übersetzer: Uwe-Michael Gutzschhahn
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Kevin Brooks

Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in der Nähe von Exeter/Südengland auf. Er studierte in Birmingham und London. Sein Geld verdiente er lange Zeit mit Gelegenheitsjobs.§Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Buxtehuder Bullen. Für den Deutschen Jugendliteraturpreis wurde er innerhalb von fünf Jahren vier Mal nominiert und hat den begehrten Preis auch schon zwei Mal erhalten.

Uwe-Michael Gutzschhahn

Uwe-Michael Gutzschhahn, Jahrgang 1952, studierte Anglistik und Germanistik. Er arbeitet als Verlagslektor, Schriftsteller und Übersetzer in München. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.

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Buchhändlertipps

  • Thriller mit Superman-Faktor Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katharina Seiler, am 03.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Es kann so schnell gehen: ein Unfall und schon ist man Superman. Von einem Hochhaus fällt ein iPhone direkt auf Toms Kopf. Von diesem Zeitpunkt an ist er „iBoy“ und hat Superkräfte. Die kann er auch gleich verwenden, denn eine Verbrechergruppe treibt in seiner Gegend ihr Unwesen.
    Mir gefällt in der Geschichte das Spiel mit der Handytechnologie. Nüchtern betrachtet, sind iPhone-Splitter, die im Kopf weiterfunktioniert, totaler Schwachsinn, doch ich finde die Idee lustig. Ein Thriller für Spannungs- und Superman-Fans!

Kundenrezensionen

  • iBoy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jana Torge, am 08.08.2012

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    Tom fällt ein iPhone aus grosser Höhe auf den Kopf. Nachdem er aus dem Koma erwacht, wird ihm klar, daß etwas mit ihm geschehen ist. Mit Stimmenhören fängt es an. Später kann er sich mit seinen Gedanken ins Internet einwählen und sämtliche Informationen einholen. Er ist eben iBoy! Die Geschichte gefällt mir sehr gut, denn iBoy muss den brutalen Überfall auf seine Freundin aufklären und sich natürlich rächen.

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  • Früher wurden die Superhelden von Spinnen gebissen… Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von D. Heina, am 25.03.2012

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    Heute fällt ihnen ein iPhone an den Kopf. Mal ehrlich, ich war hin und her gerissen ob ich die Story von IBoy interessant und spannend oder vielleicht doch nur albern finden sollte. Ich konnte mich bis zum Schluss nicht entscheiden, vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich mich als erwachsener Leser nicht mit den 2.0 Kids identifizieren kann. Die Geschichte an sich, sowie Schreibstil sind auf jeden Fall kreativ, nur manchmal war es mir dann doch etwas zu viel wenn die Rede von IBoy, iHirn iHaut iGedanken usw. war.
    Fazit: Für Jugendliche die dem Medialenwahn unterlegen sind- ein durchaus empfehlenswertes Buch.

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  • Die dunkle Seite eines Superhelden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Schindler, am 13.02.2012

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    Ein düsterer Roman über einen Jugendlichen mit Superkräften, seine Rachegedanken und die Frage, wie weit man für Gerechtigkeit gehen darf.
    Definitiv ein fesselndes Jugendbuch nicht nur, aber besonders für Jungs!
    Warnung: Dieses Buch kann aufgrund hoher Spannung zu langen Lesenächten führen...

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  • IBoy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Henning Heuermann, am 04.12.2011

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    Einem Jungen fällt ein Ipod auf den Kopf und er bekommt Superkräfte? Klingt wunderlich, ist es auch. Aber genau das passiert Tom Harvey. Er hat nach dem Unfall unbegrenzte Möglichkeiten, solange er sich innerhalb irgendeines Handynetzes oder ähnlichem befindet. Er weiß alles, sieht alles und hört alles, was man mit Hilfe des Internets, aller Handys, Telefone und ähnlicher Gerätschaften herausfinden, sehen oder hören kann. Hinzukommt eine elektrische Aura und die Kraft Stromstöße zu verteilen. Dennoch steckt diese recht verrückt klingende Geschichte in einem absolut ernstzunehmenden Rahmen, denn Tom Harvey lebt in einem Problemviertel, in dem Raub, Schlägereien, Drogenmissbrauch und Vergewaltigungen Normalität geworden sind. Doch mit seinen neuen Fähigkeiten versucht er dem ganzen Einhalt zu gebieten, denn seine beste Freundin wurde während seines Unfalls vergewaltigt und er will Rache! Mal was ganz Neues – wirklich spannend und ziemlich abgedreht. Sehr lesenswert!

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  • Superman und Batman waren gestern Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 07.09.2011

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    „Das Handy, das meinen Schädel zertrümmerte, war ein 32 GB IPhone 3 GS“.

    Mit diesem ersten Satz des Buches werden die Weichen zum Titel gestellt. Wer nun allerdings denkt, dass durch ein herabsausendes IPhone samt Schädelbruch die Hauptfigur des Buches, Tom Harvey, 16 Jahre alt, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, das Buch bereits nach dem ersten Satz wieder durch den Tod des Protagonisten beendet ist, hat sich, natürlich, getäuscht.

    Tom überlebt den Unfall, wird operiert, aber nicht ganz wieder hergestellt, wie er vorher war. Ein Teil des IPhones verbleibt in seinem Gehirn und das bleibt nicht ohne Folgen. Kräfte wachsen ihm zu, die er im weiteren Verlauf des Buches gut gebrauchen kann. In seiner Welt der Trabantenstadt, da, wo Gewalt an der Tagesordnung ist, wo ihm nahestehende Menschen diese Gewalt massiv am eigenen Leib erleben müssen, da ist es ganz hilfreich, über unbeschränkten und gehirndirekten Zugang zum Internet sowie einige andere besondere Kräfte (Stromschläge austeilen zu können kommt ihm in diversen, gefährlichen Situationen des Buches ebenfalls äußerst zupass) zu verfügen. So macht sich Tom umgehend in zweiter Identität als „IBoy“ auf den Weg, den Gegner die Schranken zu weisen.

    Bis zu diesem Zeitpunkt folgt der Plot, sprachlich versiert zu Papier gebracht, gängigen Mustern jugendlicher Helden und bedient durchaus die entsprechende Zielgruppe. Spannenderweise folgt Brooks dieser Ausgangssituation im weiteren des Buches nicht in ungebrochener und undifferenzierter Weise, sondern erinnert in der inneren Entwicklung Toms ein wenig an „Spiderman 3“. Bezüge zu Spiderman tauchen im Buch auch direkt auf, gerade da auf, wo Wegweichen entstehen. Wenn Lucy, die Freundin von Tom, ihm frank und frei erzählt, wie sehr sie den „feigen Jungen“ hinter Spiderman, Peter Parker, mag (und weniger den Superhelden im Kostüm), da wird deutlich, das Brooks gedenkt, für sein eher jugendliche Publikum tiefer zu schürfen als nur mit einem Hau-Ruck Superhelden zu winken.

    Da, wo sich auch die dunklen Seiten der Person beginnen, zu rühren. Wo „IBoy“ nicht nur edel, hilfreich und gut die Seinen schützt und die Bösen angeht. Als er in seiner Superheldenpersönlichkeit gar jemanden tötet, gerät er in massive Zweifel.

    Flott und leicht verständlich geschrieben mit kreativen Ideen ob der Ausstattung seines Helden mit besonderen Kräften im Zuge der Smartphoneeroberung der Jugend, verbindet Brooks die aktuelle, digitale Welt der Jugendlichen mit dem ebenso aktuellen und drängenden Problem der Gewalt in den Städten und verweist doch auf die alte und immer neu wichtige Frage, wie man zu sich selber findet. Auch, wenn dies bedeutet, hier und da feige und schwach zu sein. Auch, wenn das bedeutet, eben im wahren Leben kein Superheld zu sein, dafür ein echter Mensch mit Stärken und Schwächen. Auch wenn Tom im Finale des Buches noch einmal alle Härte zeigt und befürchtet, dass sein Herz endgültig erkaltet ist, die Liebe wird hier schon das ihrige noch tun.

    Spannend, gut geschrieben mit kreativen Ideen ist das Buch, trotz einiger Längen und mancher zu simplen Darstellung, lesenswert und eine anregende und differenzierte Lektüre vor allem für Altersgruppe von 14-16 Jahren.

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  • Ein moderner Marvel Comic? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christine Barnowski, am 04.09.2011

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    Dieser Roman erinnert an eine moderne Form des Marvel Comics. Ein ganz normaler Junge, mit Problemen und Wünschen, dessen Leben durch ein unerwartetes Ereignis aus den Fugen gerät. Er wird praktisch über Nacht zum Helden seines Viertels. Mag die Geschichte auf den ersten Blick etwas abgedroschen erscheinen, wird man schon nach den ersten paar Seiten eines Besseren belehrt. So zeigt sich Tom nicht als der klassische Held, wie zum Beispiel Superman, sondern ist durchaus sehr menschlich. Er will natürlich auch für das Gute kämpfen, doch hadert er mit sich selbst, ob er das Richtige tut. Doch je mehr seine Kräfte wachsen, desto mehr werden die Grenzen zwischen „Gut“ und „Böse“ aufgelöst.

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  • iBoy - der neue Superheld??!? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von D. Knichel, am 20.08.2011

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    Eigentlich ist der 16jährige Tom Harvey ein relativ normaler Teenager, der in einem ziemlich üblen Vorort von London lebt und in seine Sandkastenfreundin Lucy verliebt ist. Toms Leben ändert sich aber radikal als Lucy bei einem Gang-Überfall mehrfach vergewaltigt und ihr Bruder brutal zusammengeschlagen wird. Zur gleichen Zeit wirft jemand ein iPhone aus dem 30. Stock des Hochhauses .... und dieses iPhone zertrümmert Tom, der grad auf dem Weg zu Lucy ist, den Schädel. Tage später wacht er aus dem Koma auf und die Ärzte teilen ihm mit, dass sie nicht alle Teile des iPhones aus seinem Gehirn entfernen konnten.

    Und mit diesen iPhone-Splittern wird aus dem relativ normalen Teenager der neue Superheld des Viertels: iBoy. Tom hat durch die iPhone-Teile ständigen Internetzugriff, kann sich in alle möglichen Datenbanken hacken und noch vieles mehr. Mit diesen nahezu unbegrenzten Möglichkeiten steht Tom aber auch vor der Wahl, was er mit seinen neuen Fähigkeiten anstellen will. Darf man "Böses" tun, um damit doch irgendwie "Gutes" zu tun? Wie weit darf Selbstjustiz gehen? Wo ist die Grenze zwischen Legal und Illegal? Und wie beichtet man seiner Familie und seiner Angebeteten, dass man der neue Superheld des Viertels ist?
    Fragen über Fragen, die der Autor leider nicht bis zur letzten Konsequenz auflöst und damit vieles offen lässt ... leider.

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  • Vernetzt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Joke Hoogendoorn, am 16.08.2011

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    Stell dir mal vor, jemand wirft dir ein iPhone an den Kopf, und ein kleiner Teil davon bleibt stecken. Und dann merkst du, dass du vernetzt bist. Du kannst mit deinem Gehirn telefonieren, E-Mails schicken, im Internet surfen usw. Sehr nützlich, vor allem, wenn du herausfinden willst, wer deine Freundin Lucy überfallen und missbraucht haben. Es ist Tom sehr wohl bewusst, dass es gefährlich ist, was er macht. Aber er will unbedingt seiner Freundin helfen. Darum schweigt er vorerst auch darüber, was in seinem Kopf vorgeht.
    Ob das vernünftig ist?
    iBoy ist ein Buch, das erschütternde Realität mit Fantasie verbindet. Es ist bestimmt nicht einfach, seinen Weg in einer Welt zu finden, die von Gangs beherrscht wird. Kevin Brooks macht diese Realität meisterhaft spürbar. Es ist eine spannende Geschichte, die den Leser atemlos zurück lässt. Ein Jugendbuch, aber bitte erst ab 16.

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