Der Feind im Schatten

Der Feind im Schatten

Wallanders letzter Fall. Roman

von Henning Mankell

Buch

gebunden (589 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Dieser neue Wallander-Thriller führt direkt in den Kalten Krieg und in die schwedische Nachkriegsgeschichte. Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewährt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affäre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lösung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos, und als kurz darauf auch noch Enkes Ehefrau als vermisst gilt, steckt Wallander bereits mitten in den Ermittlungen... Der neue Bestseller des Krimi-Autors aus Schweden.

Produktdetails

ISBN-10: 3-552-05496-0
EAN: 9783552054967
Originaltitel: Den orolige mannen
Erschienen: 30.04.2010
Verlag: Zsolnay
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 589
Gewicht: 740 g
Übersetzer: Wolfgang Butt
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Henning Mankell

Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander ? Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.

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Buchhändlertipps

  • Politiker lügen!

    von Ralf Viehweg, am 05.11.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Angeblich ist die Story erfunden,aber Vieles scheint wirklich möglich zu sein. Dem Leser wird dabei klar, was man in Wirklichkeit immer schon vermutet hat, nämlich von der Politik belogen zu werden. Das Ganze sehr gut verpackt, ein echter Politkrimi.
  • Ein gelungener Abschluss der Wallander-Reihe

    von Nina Oberngruber, am 14.06.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Kurt Wallander wird in „Im Schatten des Feindes“ mit einem Fall mit politischer Brisanz konfrontiert, es geht um Spionage und Landesverrat, zurückreichend bis in den Kalten Krieg. Privat erlebt Wallander die Freuden des Großvater-Daseins und gleichzeitig die lähmende Angst vor Alter und Alzheimer.

    Viele Wallander-Fans werden es mir nachempfinden können: die Vorfreude einen neuen Fall des schwermütigen Kommissars in den Händen zu halten und es gar nicht mehr erwarten zu können mit dem Lesen anzufangen. Aber auf der anderen Seite gar nicht zum Ende kommen zu wollen, schließlich ist es der letzte Wallander. Trotzdem kann man gar nicht anders als das Buch zu verschlingen. Der Fall ist spannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Gleichzeitig schließt sich der Kreis um den privaten Wallander. Linda, Mona, Baiba und sein verstorbener Vater, sie alle haben ihren Platz in diesem Buch, entweder in der Handlung oder in Wallanders Reflektionen.

    Ein packender Fall und eine ergreifende Geschichte machen „Im Schatten des Feindes“ zu einem absolut gelungenen Abschluss der Wallander-Reihe. Und wenn man am Ende etwas wehmütig das Buch zuklappt, hat man doch immer noch die Hoffnung, in Zukunft zumindest mehr von Wallanders Tochter Linda zu hören.
  • Alles schmeckt nach Abschied

    von Rudy Sturmer, am 18.03.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Im neuen Wallander-Krimi „Der Feind im Schatten“ von Henning Mankell gibt es eine Schlüsselszene, die vorderhand nicht so ins Auge sticht, die aber ihre ganze Bedeutung erst in der Rückschau, also wenn man den Krimi ganz gelesen hat, enthüllt.
    Das zehn oder elf Jahre alte Kind Kurt Wallander entdeckt für sich plötzlich, dass es ein Mensch mit eigener Identität, dass es unverwechselbar und einmalig ist. Und um das zum Ausdruck zu bringen meißelt es an der Friedhofsmauer seine Initialen „KW“ ein. Dieses Zeichen soll an einem Ort, an dem alles dem Verschwinden in der Zeit anheim gestellt ist, bestehen bleiben. Zumindest diese Spur will das Kind hinterlassen.

    An solchen Stellen erkennt man, dass die Wallander-Krimis immer auch mehr sind als bloße Krimis. Hakan Nesser hat, auf eine mögliche Ähnlichkeit mit Mankell angesprochen, diesen Bezug einmal in einem Interview herausgestrichen. Er betonte, dass der eigentliche Unterschied der beiden schwedischen Autoren in den vielen kritischen gesellschaftspolitischen Bezügen Mankells zu finden sei.

    Im Krimi „Der Feind im Schatten“ erhält der Leser einen Einblick in das zynische Geschäft der Spionage und in den Kalten Krieg, der im wahrsten Sinne des Wortes wirklich ein Krieg war, in dem Länder besetzt und Völker unterdrückt wurden.
    Und doch unterscheidet sich dieser Krimi von allen anderen Wallander-Krimis erheblich. Er ist nämlich durchwoben von einer Grundmelodie, die Abschied heißt. War das Grundthema bei Henning Mankell niemals heiter oder beschwingt, - Kurt Wallander ist ein Mann, dem Einsamkeit und Selbstmitleid nicht fremd sind -, so ist der Ton diesmal dunkler und melancholischer.

    Am besten hat den Grundton dieses Buches die einzig große Liebe von Kurt Wallander, Baiba, ausgedrückt, als sie ihrerseits Abschied von ihm nimmt: „Ich will mit einer Flasche Champagner an meinem Bett sterben. Ich werde darauf trinken, dass ich dieses seltsame Abenteuer erleben durfte, geboren zu werden, zu leben und eines Tages wieder ins Dunkel zu verschwinden.“

    Sie nimmt mit diesem Satz auch Kurt Wallanders Schicksal vorweg. Mehr aber sei an dieser Stelle nicht verraten.
  • KEIN MENSCH IST OHNE SCHATTEN

    von Walter Fürhacker, am 18.03.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg / Europark

    Kurt Wallander ermittelt wieder. Seine Recherchen führen den sympathischen Polizeibeamten in seinem leider letzten kniffligen Fall mitten zurück in die Irrungen und Wirrungen des kalten Krieges der 80iger Jahre.

    Hakan von Enke, ein ehemaliger Marineoffizier und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, nimmt bei dessen 75. Geburtstagsfeier Wallander auf die Seite und weiht ihn in eine Geschichte ein, die sich im Herbst 1980 und zwei Jahre später zugetragen haben soll. Bei einem Manöver auf schwedischem Hoheitsgebiet sollte ein feindliches U-Boot ausgehoben werden.
    Kurz vor dem Abschuss des eingedrungenen U-Bootes, empfingen die Offiziere jedoch plötzlich den Befehl, das Manöver abzubrechen und das U-Boot verschwand in den Tiefen der Ostsee.
    Wallander ist zunächst verblüfft, warum Hakan gerade ihn in diese Geschichte einweiht, bis sich herausstellt, dass sich hinter dieser Geschichte mehr verbirgt als zuerst angenommen.

    Dann verschwindet Hakan von Enke plötzlich und Wallander wird mitten hineingezogen in ein dicht gewobenes Netz von politischen Intrigen und west-östlicher Spionage.
    Welche Rolle spielt Hakan von Enke? Welche Rolle spielt vor allem seine Frau Luise, die eines Tages tot aufgefunden wird? Warum verheimlichen die beiden ihr zweites Kind? Wer verbirgt sich hinter dem unbekannten Freund in den USA? Und wer durchstöbert heimlich Wallanders Haus?

    Mankell spinnt in seinem letzten Wallander-Roman einen politisch sehr interessanten und hochspannenden Krimi, der den Leser bis zum Schluss im Ungewissen lässt.

    Durch die sachkundig, jedoch nie langweilig dargestellte Zeit des kalten Krieges und die Verwicklungen zwischen Ost und West in den achtziger Jahren wird der Kriminalroman auch zu einer bis zum Ende hochspannenden Geschichtsunterrichtsstunde.

    Dabei vergisst Mankell wieder nicht, dem überaus sympathischen Polizeibeamten Wallander einen sehr zu Herzen gehenden Charakter einzuhauchen. Er lässt Wallander in rührenden Szenen mit ersten Alterserscheinungen kämpfen und zeigt dem Leser ein zutiefst menschliches Bild eines Mannes, der zurückgezogen mit seinem Hund auf einem schwedischen Landgut lebt und die Bitterkeiten eines Lebens voller Verluste und Einsamkeit ertragen muss.

    »Ein Mensch hinterlässt immer Spuren. Es ist auch kein Mensch ohne einen Schatten…«
    ist auf den ersten Seiten des Buches zu lesen.

    Ja, lieber Henning Mankell, auch wenn dein Protagonist Kurt Wallander nur eine fiktive Figur ist, sie hat in ihrem letzten Fall einen langen Schatten und eine tiefe Spur hinterlassen, in die wohl so bald keiner hinein- und nachstapfen wird.
  • Wallander ist 60 Jahre alt!

    von Doris Oberauer, am 16.03.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Wallander ist stolzer Besitzer eines alten Hauses auf einen Hügel mit Blick aufs Meer. Zusammen mit seinem Hund Jussi wohnt er dort. Seine Tochter Linda hat Wallander mittlerweile zum Großvater gemacht. Beruflich wird er durch eine Unachtsamkeit für eine Woche beurlaubt und ein Disziplinarverfahren eingeleitet. In dieser Zeit erfährt er von einem Fall, der schon fast 30 Jahre zurückliegt. Lindas Schwiegervater verschwindet kurz darauf spurlos. Dieser war in seiner aktiven Zeit ein U-Boot Kommandant und ist irgendwie in diesem Fall verwickelt. Wallander beginnt zu ermitteln und gerät immer tiefer in den Fall von 1983.
    Fazit: Ich finde der persönlichste und definitiv letzte Fall mit Kurt Wallander. Die Kriminalliteratur verliert einen großartigen Kommissar! Wirklich sehr schade!

Kundenrezensionen

  • Fesselnd wie immer... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke, am 11.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zuerst wieder die Zitate auf der Rückseite:

    „Wallander bleibt!“
    Martin Halter in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

    „Henning Mankell hat den wirklich letzten Roman mit Kurt Wallender geschrieben. Und seinen besten. Ihm ist das Kunststück gelungen, eine Figur zu schaffen, in die sich viele hineinversetzen können.“
    Thomas Askan Vierich im Falter, Wien


    Ich bin ein großer Fan von Henning Mankell und ich habe alle Bücher der Wallander Reihe gelesen. Auch dieser lässt sich wie alle anderen echt gut lesen. Wie man von Mankell gewöhnt ist kann oder will man das Buch keine Sekunde zur Seite legen. Man will immer schnell wissen wie es weitergeht.

    Seinem Image zur Beschreibung der Landschaft ist er wieder voll nachgekommen. Ich habe bei jedem Buch das ich von ihm lese das Gefühl live dabei zu sein.

    Schade dass dies nun der wirklich letzte Wallander Fall ist, aber vielleicht gibt es ja noch Bücher in denen seine Tochter ermittelt? Würde ich mir wünschen.

    Viel Spaß beim Lesen.

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  • Der Feind im Schatten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabine Binder, am 03.05.2011

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    Das Buch ist und bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Seite, man folgt dem Geschehen mühe-und atemlos! Für mich einer der besten Wallander Krimis!
    Ein dunkles, noch gar nicht lange zurückliegendes Kapitel der Weltgeschichte wird aufgeschlagen, wobei der eigentliche Mord nur die Spitze des Eisberges bestehend aus Politik, Macht, Geld und Intrigen bildet. Wallander ermittelt und zeigt dabei zutiefst menschliche Stärken und Schwächen, der Leser fühlt, hofft und leidet mit ihm. Zuletzt ist nicht nur der Fall gelöst (obwohl einiges im Dunkeln bleibt...), sondern der Leser erfährt auch, warum es keine weiteren Ermittlungen mit dem besten aller Kriminalkomissare geben
    wird: Der Titel des Buches ist in seiner Doppeldeutigkeit gut gewählt!

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  • Ein weinendes Auge Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katharina Leyendecker, am 01.12.2010

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    Wallanders letzter Fall und zugleich sein politischster.Das Prekäre:der Schwiegervater seiner Tochter ist die Hauptperson in diesem Fall.Kann Wallander objektiv beurteilen?
    Man dankt H.Mankell für einen spannenden,geistreichen Krimi und bleibt doch mit einem weinenden Auge zurück:es ist endgültig.Der großartige K.Wallander geht in den Ruhestand.

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  • Wer ist "Der Feind im Schatten"? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.09.2010

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    Ist es der Spion, der nicht da ist, wo man ihn vermutet, sondern verborgen im Schatten, oder ist es Wallanders eigener Dämon, der immer mehr Lebensraum greift? Das ist die Frage, mit der ich traurig und bewegt zurückgeblieben bin, als ich das Buch, Kurt Wallanders letzte Geschichte, fertig gelesen hatte. Anders als der Kritiker Dengler halte ich dieses Buch sowohl im Hinblick auf die erzählte Geschichte als auch im Hinblick auf Mankells intensiv, menschlich gezeichneten "Helden" für ein großes Buch - vielleicht das beste der Reihe.

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  • Der Feind im Schatten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tina Dammer, am 15.09.2010

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    Letzmals soll seine berühmteste Romanfigur Kurt Wallander zum Einsatz kommen.Wallander ist älter geworden und auch ein bischen ruhiger. Er hat eine Enkelin bekommen und seine Tochter möchte heiraten. Doch eines Tages verschwinden ihre zukünftigen Schwiegereltern spurlos. Wallander beginnt mit seinen Ermittlungen, die ihn tief in Schwedens Geschichte zu Zeiten des kalten Krieges führen.Mankell hat einen Abschluß geschaffen, der der Serie würdig ist. Er läßt ausschnitthaft die gesamte Wallander-Welt Revue passieren, sei es in Erinnerungen oder Wiederbegegnungen mit mit bekannten Romanfiguren. Ein Muss für alle Fans.

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  • Wallanders letzter Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ellen Wende, am 10.09.2010

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    Waren die bisherigen Wallander-Bücher von einer gewissen Melancholie geprägt, so ist dieses jetzt geradezu düster - immer wiederkehrende Themen sind Einsamkeit, Abschiednehmen, Demenz und Tod.
    Die eigentliche Story ist wieder recht spannend: ein älteres Ehepaar verschwindet, die Spuren führen zurück in die 80er-Jahre, als sich Ost- und Westmächte noch feindlich gegenüber standen. Mankell vermittelt ganz nebenbei sehr interessantes politisches Hintergrundwissen zum Thema Kalter Krieg, speziell über Schwedens scheinbare Neutralität gegenüber Rußland und den USA.
    Da es Wallanders letzter Fall ist, können Fans nur hoffen, dass seine Tochter Linda zukünftige Hauptperson in Mankell - Krimis wird.

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  • Ein trauriger Abschluss der Wallander-Reihe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 11.08.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das ist mir wirklich noch nie passiert: nach Beendigung des Buchs musste ich erst mal eine größere Runde Joggen gehen, um wieder in die "Realität", sprich zu mir, zurückzufinden. Es ist ergreifend, wie Mankell "seinen" Kurt verabschiedet. Ich fühlte mich, als ob sich ein sehr guter Freund von mir sich für immer verabschiedet hat. Dieser Roman ist ein großartiger, würdiger Abschluss der gesamten Wallander-Serie. Mit Kurt Wallander verliert die Krimi-Szene einen großartigen Protagonisten. Er hat einfach alle menschlichen Schwächen, Stärken und Unarten glaubhaft in sich vereint.

    Schade. Ein großes Danke an Henning Mankell, für das Schaffen dieser großartigen Krimireihe, die seinesgleichen sucht.


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  • Abschied von Wallander!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Schreiner, am 11.08.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Noch einmal dürfen wir einen sehr menschlichen und oft von Zweifeln geplagten Kommissar Wallander begleiten. Diesmal verstrickt ihn ausgerechnet der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter Linda, ein pensionierter U-Boot Kapitän, in mysteriöse Fälle aus der schwedischen Nachkriegszeit. Haben diese alten Geschichten mit dem Tod des Kapitäns zu tun? Und warum ist plötzlich auch noch seine Frau, die zukünftige Schwiegermutter Lindas verschwunden? Irgendwie ist da das dieses Gefühl, als würde stets ein „Feind im Schatten“ lauern. Immer mehr Rätsel türmen sich auf und dabei scheint Kurt Wallander so manches Mal an seine persönlichen Grenzen zu stoßen. Aber in gewohnter Art und Weise geht er allen Spuren nach, mögen sie auch noch so unbequem sein...

    Leider müssen wir am Ende erkennen und akzeptieren, dass auch Romanhelden in die Jahre kommen und irgendwann ihren letzten Fall lösen.

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  • Wallander oder Mankell adiö? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von dzu, am 29.07.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    vor ca. 10 jahren habe ich den ersten wallander fall gelesen, nein verschlungen; nächte gingen drauf, müde augen, kam zum teil kaum mehr aus der geschichte raus. das ging weiter so mit sicher den vier ersten spannenden fällen; zusammen mit meiner freundin - ebenfalls ein bekennender wallander fan - litten , trauerten, freuten, liebten, dachten, schufteten, tüfelten wir mit kurt wallander...heute, im letzten fall – angeblich - ich habe den schluss noch nicht gelesen - bin ich nicht mal mehr gespannt, wies ausgeht. mir scheint, nicht nur wallander ist alt und müde ob seinem job geworden sondern auch mankell. mir fehlt der vorherige drive seiner romane. detailgetreu und penibel recheriert ist die ganze geschichte, wie immer und anfangs dachte ich: hej, here we goe again kurt. aber mit jeder seite bin ich mehr und mehr müde vom lesen und entäuscht. wars das? lanfädige abschnitte, die sich wies mir vor kam zum teil wiederholen in endlosen erzählungen über die u-boot-spionagen. So farblose gestalten habe ich noch selten in einem wallanderkrimi kennengelernt. Ich habe keine gesichter bekommen, keine spannende charakteren - ob gut oder böse – kennengelernt.
    tja, wie gesagt, mir fehlen noch ca. 50 seiten bis zum schluss, aber dann verabschiede ich mich auch von linda, die mich mit ihrer quängelnden ''stimme'' zunehmend nur noch genervt hat. sie hat zwar ein kind bekommen, wie mir scheint ist sie aber überhaupt kein biesschen erwachsen geworden - ok. wahrscheinlich etwa ähnlich wie der vater - auch nie wirklich erwachsen. seine cholerischen ausbrüche waren mir aber eindeutig lieber als sein depressives gesäusel - doppelt, immer wieder etwas angesäuselt von alkohol. naja, alles hat ein ende nur die ...hat zwei. ich denke wallander und mankell adiö - zumindest was diese form von romanen betrifft. Schade – ich habe mich so lange auf dieses buch gefreut gehabt.

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  • Wallander oder Mankell adiö? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von dzu, am 29.07.2010

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    vor ca. 10 jahren habe ich den ersten wallander fall gelesen, nein verschlungen; nächte gingen drauf, müde augen, ich kam zum teil kaum mehr aus der geschichte raus. das ging weiter so mit all seinen weiteren spannenden fällen; zusammen mit meiner freundin - ebenfalls ein bekennender wallander fan - litten , trauerten, freuten, liebten, dachten, schufteten, tüfelten wir mit kurt wallander...heute, im letzten fall – angeblich - ich habe den schluss noch nicht gelesen - bin ich nicht mal mehr gespannt, wie es ausgeht. mir scheint, nicht nur wallander ist alt und müde ob seinem job geworden sondern auch mankell. mir fehlt der vorherige drive seiner romane. detailgetreu und penibel recheriert ist die ganze geschichte, wie immer und anfangs dachte ich: hej, here we goe again kurt. aber mit jeder seite bin ich mehr und mehr müde vom lesen und entäuscht. wars das? lanfädige abschnitte, die sich wies mir vorkam zum teil wiederholen in endlosen erzählungen über die u-boot-spionagen. und die Menschen: so farblose gestalten habe ich noch selten in einem wallanderkrimi kennengelernt. Ich habe keine gesichter bekommen, keine spannende charakteren - ob gut oder böse – kennengelernt.
    tja, wie gesagt, mir fehlen noch ca. 50 seiten bis zum schluss, aber dann verabschiede ich mich auch von linda, die mich mit ihrer quängelnden ''stimme'' zunehmend nur noch genervt hat. sie hat zwar ein kind bekommen, wie mir scheint, ist sie aber überhaupt kein biesschen erwachsen geworden - ok. wahrscheinlich ähnelt sie dem vater, welcher auch nie wirklich erwachsen erwachsen geworden ist. seine cholerischen ausbrüche waren mir aber eindeutig lieber als sein depressives gesäusel - doppelt, immer wieder etwas angesäuselt von alkohol. und den punkt aufs ganze: da muss die liebe mona auch noch alkoholikerin werden!
    naja, alles hat ein ende nur die ...hat zwei. für mich: wallander und mankell adiö - zumindest was diese form von romanen betrifft. Schade – ich habe mich schon so lange auf dieses buch gefreut gehabt.

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  • Ein Genuss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 22.06.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Diesen nun endgültig letzten Wallander muss man zelebrieren.Es ist eine Ehre den großen Kommisar auf seinen letzten Reise begleiten zu dürfen.Wie gewohnt begegnet uns ein von Zweifeln und Grübeleien geplagter Mann,der versucht die großen Schweden-Taumata Wennerström-Affäre und Palme-Mord zu verstehen.Wie erwartet ist nichts so,wie es auf den ersten Blick scheint.Die Geschichte erzählt von Wallander,dem Großvater,dem Vater ,dem Schwiegervater. Es geht um Spionage,Kalten Krieg und Ehre.Aber auch hier lohnt sich wie im richtigen Leben,der zweite und dritte Blick.Soll man innehalten und nachdenken.Und nachdem das Rätsel so überraschend gelöst wird Und bevor der Kommisar letztendlich doch an der Gesellschaft und der Politik verzweifelt,"erlöst" ihn der für ihn sicherlich gnädige Nebel des Alzheimer.Dies ist ein intensives,ein spannendes,ein berührendes Buch.Und mit Wehmut müssen wir akzeptieren,das die Geschichte des Wallander zuende erzählt ist.

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  • Der letzte Wallander! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Winter, am 17.06.2010

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    Mankell lässt seinen Wallander langsam älter werden. Und manchmal vergisst man als Leser bei all den privaten Problemen fast, dass hier ein U-Boot-Spionage-Kriminalfall gelöst werden muss. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: dafür lieben wir diesen Kommissar ja so. Ich werde von Kunden immer wieder gefragt: Ist es wirklich der Letzte! Ja, es schaut so aus. Aber nicht wie Sie denken. Das Ende ist ganz anders!

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  • Wallanders letzter Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Linda Meier, am 09.06.2010

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    Henning Mankell schenkt uns mit dem letzten Fall Wallanders einen ganz besonderen Krimi!
    Der Kommissar ist etwas in die Jahre gekommen und bereitet sich schon auf seinen Ruhestand vor, als der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter entführt wird. Die Ermittlungen führen ihn 20 Jahre zurück in die Zeit des Kalten Krieges...


    Der letzte Band der Wallander-Reihe überzeugt auf ganzer Linie!

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  • Gelungener Abschluss der Wallander-Reihe! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Heike Echternkamp, am 07.06.2010

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    Henning Mankell ist mit "Der Feind im Schatten" ein grosser Wurf gelungen.
    Ein spannender Fall, der bis in die Tage des kalten Krieges zurückreicht, und ein gelungenes Psychogramm des alternden Wallander - Mankells neuer Krimi ist einfach genial. Auf jeden Fall lesen!!!

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  • Spannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Oliver Sichert, am 06.06.2010

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    Für alle, die mit den Romanen Mankells nach dem letzten Wallender nichts anfangen konnten, kann ich den "Feind im Schatten" sehr empfehlen. Spannung, die langsam aufgebaut wird, genaues Zeichnen der Charaktere, breit anglegte Geschichte. Super.

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  • …ein ganz besonders lesenswerter Wallander… Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ilona Schröder_Lontzek, am 26.05.2010

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    Wie die Jahre vergehen.Kurt Wallander lebt inzwischen auf dem Land, seine Tochter Linda hat ein Kind. Bei der Geburtstagsfeier ihres zukünftigen Schwiegervaters Hakan erfährt Wallander erstmals von dessen Zeit als Marineoberst. Als kurz darauf Hakan und seine Frau spurlos verschwinden,verstrickt sich Wallander in einen Spionagefall, dessen Spuren bis in die Zeit des kalten Krieges zurückreichen.... - Auch wenn der Abschied von den Wallander Krimis traurig ist, das Lesen hat wieder großen Spaß gemacht.Er darf jetzt seinen Ruhestand genießen!

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  • mehr als ein Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Manuela Quarz, am 21.05.2010

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    Ich muss ja zugeben, gemocht habe Kurt Wallander noch nie, solche Miesepeter wie er mag ich schon im wirklichen Leben nicht, aber dieser Abschlussband um ihn ist wirklich hochspannend und hier hat Mankell nochmals so alles aufgeboten, was an Brisanz möglich ist...dabei habe ich ihn nur aus lauter Nostalgie gelesen, hat sich in jedem Fall gelohnt....ich bin mir aber ziemlich sicher...wir werden von seiner Tochter noch hören ! Oder ?

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  • Packend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas, am 21.05.2010

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    Mein dritter Mankell, davon der zweite Wallander... von Beginn an spannend, eine bildreiche und verständliche Sprache - ein Werk, dass man nicht gern zur Seite legt! Absolut empfehlenswert!!! Sicher nicht mein letzter Mankell bzw. Wallander...

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  • Schade um Wallander Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Saidjah Hauck, am 14.05.2010

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    So, das war es. Nach diesem Fall gehört Wallander der Vergangenheit an. Aber bevor das passiert hat er noch einen spannenden Fall zu lösen. Hakan von Enke, zukünftiger Schwiegervater seiner Tochter, ist verschwunden. Linda bittet ihn um Hilfe bei der Suche. Die Geschichte des Marineoffiziers fängt im Kalten Krieg an und die Auswirkungen sind heute noch zu spüren. Wallander kämpft nicht nur mit dem Fall sondern auch damit, dass er unwiderruflich älter wird und sein Gedächtnis ihn schon mal im Stich lässt. Großartiges Finale. Leise, psychologisch ausgefeilt und mit interessantem Hintergrund.

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  • Leb wohl, Wallander! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 14.05.2010

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    Wallander hat sich einen Kindheitstraum erfüllt, er lebt mit einem Hund auf einem alten Bauernhof. Er geht zwar noch seiner Arbeit nach, in Gedanken bereitet er sich jedoch schon auf den Ruhestand vor.
    Dann verschwindet Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, kurz nach dessen 75. Geburtstag spurlos. Auf dieser Feier gewährte Hakan von Enke Wallander brisante Einblicke in eine politische Affäre: in den achtziger Jahren drangen fremde U-Boote mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, die nie identifiziert werden konnten. Von Enke war damals als Kommandant eines schwedischen U-Boots an der Jagd auf die fremden U-Boote beteiligt. Er hat jahrelang recherchiert und glaubt nun auf der richtigen Spur zu sein.
    Wallanders Ermittlungen führen ihn mitten hinein in die Zeit des Kalten Krieges und in die schwedische Nachkriegsgeschichte bis hin zu aktuellen politischen Verwicklungen.
    Mankell läßt uns Abschied nehmen, von einem Kommissar, der immer ein Garant für spannende Krimis war. Leb wohl!

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