BuchhändlerInnen im Portrait
aus Wien, Westbahnhof
- Gesamte Rezensionen
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- Über mich
- bin Spezialist für eReader, Games und (gute) Graphic Novels
- Alter
- 31 Jahre
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- Jede :-)
- Funktion
- Filialleiter
- Lieblingsautoren
- Stefan Zweig, Wolfgang Borchert, Michel Houellebecq, Don Rosa
- An meinem Beruf gefällt mir
- Die Abwechslung, das Arbeiten mit dem Kulturgut Buch & immer an der Quelle zu sein...
- Im Beruf seit
- 2003
- Das beste Buch aller Zeiten
- Draußen vor der Tür - Wolfgang Borchert
-
Ich weiß es nicht, was soll es bedeuten...Rezension vom 27.11.2010Viel mit Liebe haben John Travolta und sein Kompagnon Jonathan Rhys Meyers nicht am Hut und wenn, dann eher der Letztgenannte.
Der arbeitet nämlich als Assistent des US-Botschafters in Paris und taucht nebenbei in die Welt des Geheimdienstes ein, abends wird dann fein mit der verlobten dinniert.
Bei einem neuen Einsatz wird ihm ein neuer Partner zugeteilt (verkörpert durch oben angeführten John Travolta), der das Gegenteil von ihm zu sein scheint: Laut, brutal, schrill und selbstverständlich absolut obercool (Einzeiler inklusive). Und von da an ändert sich innerhalb weniger Tage mehr in seinem Leben, als ihm lieb gewesen wäre...
Das eindeutig Beste in diesem Film sind die Actionszenen, die brachial und glaubwürdig in Szene gesetzt werden. Die Handlung hingegen leidet arg am "herbeigezogene-Haare-Syndrom" und man weiß bei den markigen Sprüchen von Travolta nie genau, ob man das jetzt komisch finden soll (weil überzeichnet) oder einfach nur nervig (weil unpassend).
Generell ist man sich im ganzen Film nicht sicher, ob er absichtlich bloß cool und modern sein will oder sich gerade durch diese Überzeichnung selbst auf die Schippe nimmt. Für Ironie zuwenig, für ernsthafte Action zuviel - so ist es leider keins von beiden.
Fans von soliden Actionfilmen dürfen aber auch hier getrost zugreifen! -
Solide wie StahlRezension vom 15.10.2010Iron Man 2 ist eine solide Fortsetzung mit spanndendem Plot und ansonsten wenig Überraschungen - wenn man sich etwas im Marvel Universum auskennt.
Interessant ist Mickey Rourke als Bösewicht "Whiplash", der Tony Stark unter kräftiger finanzieller Mithilfe von Konkurrenten zu schaffen macht.
Wer den Erstling mochte, kann auch hier unbesehens zugreifen. -
Solide wie StahlRezension vom 15.10.2010Iron Man 2 ist eine solide Fortsetzung mit spanndendem Plot und ansonsten wenig Überraschungen - wenn man sich etwas im Marvel Universum auskennt.
Interessant ist Mickey Rourke als Bösewicht "Whiplash", der Tony Stark unter kräftiger finanzieller Mithilfe von Konkurrenten zu schaffen macht.
Wer den Erstling mochte, kann auch hier unbesehens zugreifen. -
Ram Jam!Rezension vom 15.10.2010Mit Randy "The Ram" Robinson verkörpert Hauptdarsteller Mickey Rourke einen gealterten Show-Wrestling Star, der seinen Zenit in jeglicher Hinsicht längst überschritten hat.
Seine Auftritte sind zwar noch gut besucht, jedoch sind die Hallen um einige Nummern kleiner geworden und auch sein Körper beginnt ihn immer mehr im Stich zu lassen. Er schafft es jedoch nicht, den Mut und die Kraft aufzubringen, um ein neues, ein zweites Leben zu starten.
Denn im Ring, da ist er der Held, dort wird er respektiert und sogar gefeiert und von Nachwuchskollegen ob seiner alten Glanztaten bewundert.
In seinem Zweitjob als Aushilfsarbeiter hingegen wird er von seinem Vorgesetzten belächelt und von oben herab behandelt. Es bedarf somit einer perfiden Motivationshilfe, um ihm den Schubs in diese schwierige, aber einzige Alternative zu geben: Eine Herzattacke.
Knapp am Tod vorbeigeschrammt und endgültig am Ablaufdatum seiner Wrestlingkarriere stehend, nimmt er nach langer Zeit wieder Kontakt zu seiner Tochter auf und vertieft die Beziehung zu einer Stripperin, mit der ihn bis dahin eine lose Freundschaft mit einem einseitigen Wunsch nach Mehr verband.
Zunächst scheint auch vieles gut zu gehen; nach vielen Tränen nähert er sich wieder seiner Tochter. Mit seiner Freundin hingegen hat er nicht ganz so viel Glück - nach nur einem Kuss scheint die Romanze auch schon wieder beendet. Daraufhin bröckelt auch der Rest der mühsam angebrachten Fassade und letztendlich wendet er sich, geschlagen vom Leben, wieder jener Arena zu, in der er schon immer zuhause war und die ihm immer Heimat bieten wird: Dem Wrestlingring.
Auf zum letzten Kampf.
The Wrestler ist ein unglaublich berührender Film, der sich einem an sich skurrilen Thema mit bedrückender Ernsthaftigkeit widmet. Wohin mit einem, wenn man plötzlich aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird und sich in der neuen Welt nicht mehr zurechtfindet? Was, wenn man merkt, dass man zu einer aussterbenden Art Mensch gehört und sowohl persönlich als auch beruflich in einer Sackgasse steckt?
Es ist eben ein harter Kampf, mehr noch als die Showmatches für das Publikum, welches sich wiederum seiner eigenen, drögen Welt für ein paar Stunden entziehen will. Und es kann nicht nur Sieger geben. -
Ram Jam!Rezension vom 15.10.2010Mit Randy "The Ram" Robinson verkörpert Hauptdarsteller Mickey Rourke einen gealterten Show-Wrestling Star, der seinen Zenit in jeglicher Hinsicht längst überschritten hat.
Seine Auftritte sind zwar noch gut besucht, jedoch sind die Hallen um einige Nummern kleiner geworden und auch sein Körper beginnt ihn immer mehr im Stich zu lassen. Er schafft es jedoch nicht, den Mut und die Kraft aufzubringen, um ein neues, ein zweites Leben zu starten.
Denn im Ring, da ist er der Held, dort wird er respektiert und sogar gefeiert und von Nachwuchskollegen ob seiner alten Glanztaten bewundert.
In seinem Zweitjob als Aushilfsarbeiter hingegen wird er von seinem Vorgesetzten belächelt und von oben herab behandelt. Es bedarf somit einer perfiden Motivationshilfe, um ihm den Schubs in diese schwierige, aber einzige Alternative zu geben: Eine Herzattacke.
Knapp am Tod vorbeigeschrammt und endgültig am Ablaufdatum seiner Wrestlingkarriere stehend, nimmt er nach langer Zeit wieder Kontakt zu seiner Tochter auf und vertieft die Beziehung zu einer Stripperin, mit der ihn bis dahin eine lose Freundschaft mit einem einseitigen Wunsch nach Mehr verband.
Zunächst scheint auch vieles gut zu gehen; nach vielen Tränen nähert er sich wieder seiner Tochter. Mit seiner Freundin hingegen hat er nicht ganz so viel Glück - nach nur einem Kuss scheint die Romanze auch schon wieder beendet. Daraufhin bröckelt auch der Rest der mühsam angebrachten Fassade und letztendlich wendet er sich, geschlagen vom Leben, wieder jener Arena zu, in der er schon immer zuhause war und die ihm immer Heimat bieten wird: Dem Wrestlingring.
Auf zum letzten Kampf.
The Wrestler ist ein unglaublich berührender Film, der sich einem an sich skurrilen Thema mit bedrückender Ernsthaftigkeit widmet. Wohin mit einem, wenn man plötzlich aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird und sich in der neuen Welt nicht mehr zurechtfindet? Was, wenn man merkt, dass man zu einer aussterbenden Art Mensch gehört und sowohl persönlich als auch beruflich in einer Sackgasse steckt?
Es ist eben ein harter Kampf, mehr noch als die Showmatches für das Publikum, welches sich wiederum seiner eigenen, drögen Welt für ein paar Stunden entziehen will. Und es kann nicht nur Sieger geben. -
Ram Jam!Rezension vom 15.10.2010Mit Randy "The Ram" Robinson verkörpert Hauptdarsteller Mickey Rourke einen gealterten Show-Wrestling Star, der seinen Zenit in jeglicher Hinsicht längst überschritten hat.
Seine Auftritte sind zwar noch gut besucht, jedoch sind die Hallen um einige Nummern kleiner geworden und auch sein Körper beginnt ihn immer mehr im Stich zu lassen. Er schafft es jedoch nicht, den Mut und die Kraft aufzubringen, um ein neues, ein zweites Leben zu starten.
Denn im Ring, da ist er der Held, dort wird er respektiert und sogar gefeiert und von Nachwuchskollegen ob seiner alten Glanztaten bewundert.
In seinem Zweitjob als Aushilfsarbeiter hingegen wird er von seinem Vorgesetzten belächelt und von oben herab behandelt. Es bedarf somit einer perfiden Motivationshilfe, um ihm den Schubs in diese schwierige, aber einzige Alternative zu geben: Eine Herzattacke.
Knapp am Tod vorbeigeschrammt und endgültig am Ablaufdatum seiner Wrestlingkarriere stehend, nimmt er nach langer Zeit wieder Kontakt zu seiner Tochter auf und vertieft die Beziehung zu einer Stripperin, mit der ihn bis dahin eine lose Freundschaft mit einem einseitigen Wunsch nach Mehr verband.
Zunächst scheint auch vieles gut zu gehen; nach vielen Tränen nähert er sich wieder seiner Tochter. Mit seiner Freundin hingegen hat er nicht ganz so viel Glück - nach nur einem Kuss scheint die Romanze auch schon wieder beendet. Daraufhin bröckelt auch der Rest der mühsam angebrachten Fassade und letztendlich wendet er sich, geschlagen vom Leben, wieder jener Arena zu, in der er schon immer zuhause war und die ihm immer Heimat bieten wird: Dem Wrestlingring.
Auf zum letzten Kampf.
The Wrestler ist ein unglaublich berührender Film, der sich einem an sich skurrilen Thema mit bedrückender Ernsthaftigkeit widmet. Wohin mit einem, wenn man plötzlich aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird und sich in der neuen Welt nicht mehr zurechtfindet? Was, wenn man merkt, dass man zu einer aussterbenden Art Mensch gehört und sowohl persönlich als auch beruflich in einer Sackgasse steckt?
Es ist eben ein harter Kampf, mehr noch als die Showmatches für das Publikum, welches sich wiederum seiner eigenen, drögen Welt für ein paar Stunden entziehen will. Und es kann nicht nur Sieger geben.










