BuchhändlerInnen im Portrait

aus Oberhausen

Gesamte Rezensionen
151 (ansehen)
Alter
32 Jahre
Abteilung
Reise & Regionales
Funktion
Buchhändlerin
Im Beruf seit
2001
Das beste Buch aller Zeiten
Es gibt doch noch so viele ungelesene & ungeschriebene Bücher ...
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Rezensionen

  • Boom
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    Boom und ab nach Plonk!
    Rezension vom 14.02.2012
    Eigentlich ist "Boom!" ja schon ein älteres Buch von Mark Haddon - es erschien bereits 1992 in England unter dem kryptischen Titel "Gridzbi Spudvetch!" und hatte es damals (Nicht zuletzt aufgrund des Titel, von dem niemand weiss wie man ihn denn ausspricht) recht schwer. Leserbriefe von Viertklässlern und deren Lehrerin, die von dem Buch trotz seiner zahlreichen Schwächen begeistert waren, bewegten Mark Haddon 15 Jahre später dazu, "Gridzbi Spudvetch!" komplett zu überarbeiten.

    Und die Arbeit hat sich definitiv gelohnt!
    Herausgekommen ist eine "leicht verrückte" Geschichte über Freundschaft & Familie.
    Die drei jungen Helden dieser Geschichte erleben ein irrwitziges, temporeiches Abenteuer - Situationskomik und Wortgefechte haben mich oft laut lachen lassen.

    Besondere Empfehlung für junge Lesemuffel!
    Oder für die Älteren, die sich auch heute noch an gut an die Zeit erinnern können, als man die Vermutung hatte, dass der Chemie- oder Mathelehrer bestimmt ein Außerirdischer ist ... wer weiß .... vielleicht lag man damals gar nicht so falsch und der Lehrer kam vom Planeten Plonk mittels Boom ;-)
  • Eragon 04. Das Erbe der Macht
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    Was für ein Finale ....
    Rezension vom 04.12.2011
    Wir haben lange darauf warten müssen, aber endlich endlich gibt es das Finale zu Christopher Paolini's Eragon-Saga ... und was für ein Finale!

    Da ich keine Geheimnisse verraten möchte, für alle die die Geschichte noch selbst lesen oder hören möchten, verrate ich nur so viel: Es werden viele lose Fäden aus den vorherigen Bänden zusammengeknüpft und fast alles kommt zu einem schlüssigen Ende. Es werden alte Prophezeiungen erfüllt und viele Geheimnisse aufgeklärt und irgendwie kommt alles wie es kommen muss.
    Definitiv lesenswert und ein würdiger Abschluss! Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man aus dem hier vorgegebenen Stoff neue Geschichten mit liebgewonnen Hauptcharakteren spinnen kann ... wir werdens ja sehen! ;-)
  • Fremdkörper
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    Es kann jeden treffen ...
    Rezension vom 27.11.2011
    Miriam Pielhau dürfte den meisten Leuten als ehemalige TV-Moderatorin von "Big Brother" bekannt sein; vorher hat sie allerdings schon diverse andere TV- und Radio-Formate moderiert. Miriam Pielhau ist eine Frau, die weiß, was sie will - da passt eine Krebserkrankung eigentlich nicht in ihre Lebensplanung. Aber welcher der Betroffenen wird danach schon gefragt? Niemand! Und so sagt Miriam Pielhau dem Krebs den Kampf an - mit viel Power, viel Rückhalt und viel Sport kämpft sie sich durch OPs, Chemotherapie und Bestrahlung. Dieses Buch schildert Miriam Pielhaus Leben während ihrer Krebstherapie: zu tiefst ehrlich, bewegend ohne auf die Tränendrüse zu drücken und des öfteren sogar zum Lachen, wenn ihr Mann z.B. ihren Glatzkopf als Discokugel vermieten will. Die Botschaft ist ganz klar: Krisen sind da, um sie zu meistern, aus ihnen zu lernen und dann gestärkt daraus hervor zu gehen!
  • X-Men - Erste Entscheidung
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    X-Men: Wie alles begann
    Rezension vom 04.11.2011
    Über Comic-Verfilmungen schwebt ja immer irgendwie das Damokles-Schwert der knallbunten, effekthaschenden Popcorn-Unterhaltung. Bei "X-Men: Erste Entscheidung" gelang aber tatsächlich das 'Kunststück', sowohl eine halbwegs gelungene Comic-Adaption als auch einen Film mit Tiefgang abzuliefern. Der Film ist nämlich so rappelvoll mit sozialen Botschaften und historischen Bezügen, dass man im Grunde gerne schnell vergisst, dass es sich hierbei "nur" um eine Comic-Verfilmung handelt.
    Aber keine 'Sorge': Es ist und bleibt ein X-Men Film - es gibt also jede Menge Humor, Special Effects, etliche bekannte Gesichter in kleinen Gastrollen und eine rasante Story.

    Wer bereits die anderen X-Men Filme kennt, wird auch an der "Ersten Entscheidung" seine Freude haben! Prädikat: Sehenswert!
  • Der Augenjäger
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    Und die Jagd geht weiter ...
    Rezension vom 04.11.2011
    In einem Interview wurde der Autor erst letztens gefragt, wie man sich denn solche Geschichten ausdenken und dabei "normal" bleiben/sein kann. Wer "Der Augenjäger" gelesen hat, kann diese Fage wohl zumindest ein wenig nachvollziehen ...

    Eins sollte man vorweg sagen:
    Man sollte meiner Meinung nach unbedingt "Der Augensammler" gelesen haben, bevor man mit "Der Augenjäger" beginnt, da die Geschichten wirklich nahtlos aneinander anknüpfen und man viele Details im "Augenjäger" sonst nicht mitbekommen und nicht verstehen würde.
    Fitzeks neues Werk ist wie immer gnadenlos: Gnadenlos spannend, gnadenlos mit seinen Hauptcharakteren und mit einigen doch sehr überraschenden Wendungen gegen Ende. Mehr will ich hier gar nicht verraten - lesen Sie selbst, es lohnt sich!
  • Anniks göttliche Desserts
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    Göttliche Desserts
    Rezension vom 08.09.2011
    Annik Wecker hats schon wieder getan: ein Kochbuch geschrieben, bei welchem man beim Durchblättern mehr als einfach nur Hunger bekommt :-)

    Wie schon beim Erstlingswerk "Göttliche Kuchen" gibt es bei "Göttliche Desserts" auch wieder verschiedene Schwierigkeitsstufen, so dass sowohl für Anfänger als auch Profi passende Desserts dabei sind. Zusätzlich sind die Rezepte nach Jahreszeiten unterteilt, um so z.B. den saisonalen Einkauf möglich zu machen. Klassiker und Blitz-Desserts dürfen natürlich auch nicht fehlen. Die vielen Basic-Tipps am Ende des Buches runden das Angebot wunderbar ab.

    Mango-Kuchen á la India, Kartoffel-Blaubeer-Pfannkuchen, Caipirinha-Sorbet ... und, schon Hunger bekommen? ;-)
    Viel Spaß beim Nach-Kochen/Backen/Zubereiten und natürlich beim Geniessen!
  • Gott bewahre
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    Gott war doch nur eine Woche weg ... und alles endet im Chaos!
    Rezension vom 06.09.2011
    Gott gönnt sich nach ein paar Millionen Jahren mal wieder eine Woche Angelurlaub und überträgt Jesus, seinem Sohn, die Verantwortung für "die laufenden Geschäfte" auf der Erde. Da ein Tag im Himmel 57 Erdenjahren entspricht, ist Gott allerdings mal eben knapp 400 Jahre im Urlaub und erlebt bei seiner Wiederkehr einige unangenehme Überraschungen, als er den liegengebliebenen Papierkram durchgeht: 2 Weltkriege, Umweltverschmutzung, Atomwaffen, diverse Völkermorde und dergleichen mehr.
    "Stinksauer" zitiert Gott seine Jünger und seinen Sohn in den Konferenzsaal, damit alle gemeinsam überlegen, wie und ob die Erde und die Menschheit noch zu retten ist. Nach viel handfestem Fluchen, radikaleren Vorschlägen wie der Apokalypse und einem Besuch bei Satan in der Hölle gibts für Gott nur einen Entschluß: Derjenige, der es die letzten 400 Jahre verbockt hat, muss es jetzt auch wieder gerade biegen und so schickt er Jesus auf die Erde, damit dieser das ultimative Gebot Gottes "Seid lieb!" der Menschheit verkünden kann.

    Und Jesus' Geschichte auf der Erde hat es in sich: Er strandet als Erwachsener in New York, schart eine kleine Herde verirrter Schäfchen (Penner, ehemalige Prostituierte und Drogenabhängige) um sich, gründet eine erfolglose Band, zieht sich einen Joint nach dem anderen rein und hat eigentlich keinen wirklichen Plan vom Leben. Jesus Leben wird allerdings komplett auf den Kopf gestellt als ihn seine Freunde dazu verdonnern bei einer Musik-Casting-Show im TV mitzumachen ... und von da an wird es erst recht chaotisch ....

    "Gott bewahre" ist ein Buch für alle, die gern und gut über bitter-bösen und tief-schwarzen Humor und Religions- und Gesellschaftskritik lachen können - definitiv nichts für zart besaitete Leser.
    Ein würdiger Nachfolger für Moore's "Bibel nach Biff" - ich habe Tränen gelacht!!
  • Inception
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    Inception, Extraction und die Macht der Träume
    Rezension vom 20.08.2011
    Inception war im Kinosommer 2010 einer der Filme, die man einfach gesehen haben musste, und der sich auch zum immer wieder Anschauen auf DVD hervorragend eignet.

    Leonardo Di Caprio hat als Dom Cobb keinen ganz legalen Job. Cobb ist Spezialist, wenn es darum geht in die Köpfe und Träume anderer Menschen einzubrechen und deren Ideen zu stehlen, Gedanken zu manipulieren oder gar neu einzusäen.
    Bei seinem neuesten Auftrag soll er ins Unterbewußtsein eines jungen Industrie-Erbens einbrechen, um so sein geerbtes Imperium zu zerschlagen. Cobb stellt ein Team von Spezialisten zusammen, um die "Inception" vorzunehmen. Aber irgendwie kommt bei der Inception alles anders als man denkt, da sich Cobbs verstorbene Ehefrau als grösstes Hindernis erweist und die komplette Mission in der Traumwelt gefährdet. Wird es dem Team gelingen die Inception fertigzustellen und heil wieder in die wirkliche Welt zurückzugelangen? Und bekommt Cobb WIRKLICH die versprochene Belohnung oder ist das auch wieder nur ein manipulierter Traum?
    Auch noch nach Filmende lässt einen die Geschichte irgendwie nicht los ... na, wenn das mal kein Merkmal für einen guten Film ist!

    Fazit: Inception ist intelligentes Actionkino mit herausragenden Special Effects und einer Story, die zum Nachdenken anregt - denn eine Frage bleibt: Was ist jetzt Traum und was ist Wirklichkeit?
  • IBoy
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    iBoy - der neue Superheld??!?
    Rezension vom 20.08.2011
    Eigentlich ist der 16jährige Tom Harvey ein relativ normaler Teenager, der in einem ziemlich üblen Vorort von London lebt und in seine Sandkastenfreundin Lucy verliebt ist. Toms Leben ändert sich aber radikal als Lucy bei einem Gang-Überfall mehrfach vergewaltigt und ihr Bruder brutal zusammengeschlagen wird. Zur gleichen Zeit wirft jemand ein iPhone aus dem 30. Stock des Hochhauses .... und dieses iPhone zertrümmert Tom, der grad auf dem Weg zu Lucy ist, den Schädel. Tage später wacht er aus dem Koma auf und die Ärzte teilen ihm mit, dass sie nicht alle Teile des iPhones aus seinem Gehirn entfernen konnten.

    Und mit diesen iPhone-Splittern wird aus dem relativ normalen Teenager der neue Superheld des Viertels: iBoy. Tom hat durch die iPhone-Teile ständigen Internetzugriff, kann sich in alle möglichen Datenbanken hacken und noch vieles mehr. Mit diesen nahezu unbegrenzten Möglichkeiten steht Tom aber auch vor der Wahl, was er mit seinen neuen Fähigkeiten anstellen will. Darf man "Böses" tun, um damit doch irgendwie "Gutes" zu tun? Wie weit darf Selbstjustiz gehen? Wo ist die Grenze zwischen Legal und Illegal? Und wie beichtet man seiner Familie und seiner Angebeteten, dass man der neue Superheld des Viertels ist?
    Fragen über Fragen, die der Autor leider nicht bis zur letzten Konsequenz auflöst und damit vieles offen lässt ... leider.