Aschenblüte

Ich wurde gerettet, damit ich erzählen kann

von Immaculée Ilibagiza

Buch

Taschenbuch (285 Seiten)

4. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

'Ich hörte sie meinen Namen brüllen. Meine früheren Freunde und Nachbarn - jetzt liefen sie mit Macheten durchs Haus und suchten nach mir ...' In einem winzigen Versteck überlebt Immaculée Ilibagiza den Völkermord in Ruanda. Mit Hilfe ihres Glaubens gelingt es ihr, die Angst vor Entdeckung und das Grauen der Massaker zu ertragen - aber auch, den Mördern ihrer Familie zu verzeihen und ein neues Leben zu beginnen.

Pressestimmen:

'Dieses Buch ist ein kostbarer Beitrag zu einer Literatur, die versucht, den Untiefen menschlicher Verkommenheit ein Stück Hoffnung entgegenzusetzen.' (Publishers Weekly)

Produktdetails

ISBN-10: 3-548-36981-2
EAN: 9783548369815
Originaltitel: Left to Tell
Erschienen: 14.01.2008
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 4. Auflage
Seitenzahl: 285
Länge/Breite: 190mm/119mm
Gewicht: 280 g
Übersetzer: Maria Zybak
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Immaculée Ilibagiza

Immaculée Ilibagiza, geb. 1972 in Ruanda, studierte Elektrotechnik, als 1994 der Bürgerkrieg zwischen den Hutu und den Tutsi ausbrach, bei dem ein Großteil ihrer Familie ums Leben kam. 1998 wanderte sie in die USA aus und arbeitet heute bei der UNO in New York im Rahmen der Entwicklungshilfe für Ruanda. Die Mutter von drei Kindern ist Gründerin der Left to Tell Foundation, die wohltätige Projekte in ganz Afrika unterstützt.

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  • Vergebung inmitten von Zerstörung und Hass Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Friederike Amann, am 30.10.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Bürs

    Immaculée Ilibaciza wächst friedlich als einzige Tochter einer Tutsi-Familie im ländlichen Ruanda auf. Völkerunterschiede kennt sie nicht, daher reagiert sie auch zutiefst verwirrt auf ihren Lehrer, der die Schüler in ethnische Volksgruppen unterteilt, um die benachteiligten Tutsi zu demütigen.
    Diskriminierungen wie diese sind die Anzeichen für den Genozid, der darauf folgt . Die Hutu, die lange unter der Vorherrschaft der Tutsi durch die Belgier litten, sehen sich nun als das bessere Volk an. Im April 1994 beginnen sie mit der systematischen Ausrottung der Tutsi.

    In diesem Buch schreibt Immaculée über ihre Erlebnisse, wie der Großteil ihrer Familie getötet wird, wie sie sich über Monate zusammen mit anderen Frauen in einer Toilette versteckt hält, um ihr Leben fürchtend. Und sie erzählt, wie sie es schaffte durch Gottes Gnade zu überleben und ihren Verfolgern und Mördern ihrer Familie, ihres Volkes zu vergeben, um ihre Bitterkeit und ihren Hass hinter sich zu lassen.

    Mich hat dieses Buch sehr erschüttert und berührt. Was Immaculée alles erlebt hat und erleiden musste, und wie sie trotzdem in Vergebung und Liebe weiterleben kann, ist ein großes Zeichen dafür, was Gott in unserem Leben bewirken kann.
    „Aschenblüte“ ist ein Buch, das ich ohne Vorbehalte empfehlen kann.

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