Die Toten schweigen nicht

Thriller

von Paul Cleave

Buch

Taschenbuch (464 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Vergib mir, Vater, denn ich habe gesündigt


Christchurch, Neuseeland. Am örtlichen Friedhof lässt Privatdetektiv Theo Tate eine Leiche exhumieren. Doch als der Sarg geöffnet wird, liegen darin nicht wie erwartet die Überreste eines alten Mannes, sondern der Körper einer jungen Frau. Kurz darauf treiben mehrere Leichen an der Wasseroberfläche des Friedhofssees. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und Tate setzt alles daran, ihn zu stellen. Doch bald gerät er selbst ins Visier der Polizei. Und auch der Killer hat es auf ihn abgesehen ...


Produktdetails

ISBN-10: 3-453-43308-4
EAN: 9783453433083
Originaltitel: Cemetary Lake
Erschienen: 01.09.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 464
Gewicht: 378 g
Übersetzer: Frank Dabrock
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Paul Cleave

Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Neben dem Schreiben renoviert er Immobilien ("Ich kaufe ein Haus, lebe etwa ein Jahr in ihm, während ich es renoviere, und verkaufe es dann"). Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman »Der siebte Tod« auf Anhieb ein internationaler Bestseller, der in Deutschland monatelang vorne auf den Bestsellerlisten stand.

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Buchhändlertipps

  • Steigerungswürdig

    von Barbara Sitter, am 26.08.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Obwohl Cleaves Personen ganz passabel sind, lässt die Handlung und ihr Aufbau sehr zu wünschen über. Ähnlichkeiten zwischen der Theo Tate und dem Mann, der seine Tochter überfuhr, wirken konstruiert und unecht.

    Auch werden etwaige Fragen und Ungereimtheiten in der Handlung nicht zufriedenstellend oder auch nur annähernd angemessen aufgelöst. Sie bleiben einfach über oder finden sich halbherzig erklärt, am Ende des Buches wieder; gemeinsam mit einer Hauptfigur, die nichts gelernt hat.

    Stiltechnisch mischt Cleave langatmige Phrasen im Präteritum mit abgehackten kurzen Sätzen im Präsens, wobei die Zeitenänderung willkürlich wirkt und kein Zusammenhang mit dem Text besteht.

    Ich empfehle dieses Buch keinem Leser, der es gewöhnt ist, Thriller in einem durch zu lesen. Er würde einschlafen!

Kundenrezensionen

  • Einfach super spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich finde es genial, wie Paul Cleave schreibt.
    Freue mich schon auf das nächste. Von mir auch eine absolute Kaufempfehlung. Spannung pur.

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  • Die Toten schweigen nicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Döker-Brockherde, am 03.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Toten schweigen nicht

    Bin sehr begeistert! Mal wieder hat mich dieser Schriftsteller überzeugt.
    Die Story ist absolut spannend, wenn auch realitätsfern. Aber diesem Autor verzeihe ich alles.
    Paul Cleave rocks!!!

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  • Steigerung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tommy, am 10.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach dem enttäuschenden "Die Stunde des Todes" findet Paul Cleave mit "Die Toten schweigen nicht" wieder zu alter Stärke zurück.
    Diesmal ist ihm wieder ein interessanter Charakter gelungen. Am Anfang ahnt man noch nicht wie vielschichtig er nicht. Aber im Laufe des Buches ergeht es dem Leser wie bei "Der siebte Tod". Kann man diese Figur syphatisch finden? Gerade wenn es um das Thema Selbstjustiz geht ist das interessant. Zumal die Figur ja auch selbst den Spiegel vorgehalten bekommt.
    Nette Idee auch der Kurzauftritt von Joe auf dem Revier.
    Insgesamt nicht ganz so gut wie "Der siebte Tod" aber deutlich besser als "Die Stunde des Todes".

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  • Düsterer, äußerst spannender Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bellexr, am 16.04.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Was für den Ex-Cop und Privatdetektiv Theo Tate aus Christchurch, Neuseeland, morgens noch wie ein Routinejob aussieht, entwickelt sich für ihn zu einem wahren Alptraum. Tate wohnt auf dem ortsansässigen Friedhof der Exhumierung von Henry Martin bei. Doch anstelle des älteren Herrn liegt in seinem Sarg eine junge Frau und kurz darauf tauchen im nahe liegenden See mehrere Leichen auf. Der Privatdetektiv beginnt mit seinen Ermittlungen und muss schnell feststellen, dass er hier einem Serienmörder auf der Spur ist. Und eher er es sich versieht, hat er auch noch seine ehemaligen Kollegen gegen sich aufgebracht. Vollkommen auf sich alleine gestellt, ermittelt Tate unbeirrt weiter und weckt damit die Aufmerksamkeit des Mörders.

    Nach dem Unfall seiner Familie ist Theodore Tate ein gebrochener Mann, der seinen Job als Polizist gekündigt hat und sich nun mehr schlecht als recht als Privatermittler über Wasser hält. Von Selbstvorwürfen zerrissen, "verbeißt" er sich regelrecht in den Fall und versucht mit allen Mitteln, den Serienmörder zu stellen.

    Diese Verbissenheit und auch Verzweiflung von Tate wird von Paul Cleave nachvollziehbar und eindringlich beschrieben. Er lässt seinen Protagonisten selbst seine Geschichte erzählen und so erhält man sehr schnell einen Bezug zu Tate und schon fast Verständnis für sein Handeln. Die Stimmung des Thrillers ist von Anfang an bedrückend und düster; hierfür sorgt nicht nur die Jahreszeit (Herbst), sondern auch die stellenweise doch recht bizarren Beschreibungen einiger Szenen.

    Motiv und Täter sind bis ganz zum Schluss, jedenfalls ging es mir so, absolut nicht zu erkennen. Erst im letzten 1/3 des Thrillers zeichnet sich ein Motiv für die Morde und auch eine Beziehung zwischen den Mordopfern ab. Hierdurch kann man dann auch recht schnell auf die Identität des Mörders schließen.

    Die Spannung baut sich eigentlich von Beginn sukzessive auf und hält sich mühelos über den kompletten Thriller hinweg. Immer wieder neue Hinweise und Wendungen in der Story sind ebenfalls spannungsfördernd und die lange Ungewissheit auf Täter und Motiv tun ihr übriges, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

    Fazit: Ein überaus spannender Psychothriller, der von der ersten Seite an überzeugt. Allerdings sind einige Szenen doch etwas bizarr und deswegen nicht unbedingt etwas für schwache Nerven bzw. Mägen.

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  • Nett geschrieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.04.2010

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    Ich finde den Charakter des Theo Tate echt gut. die Handlung ist auch recht passabel. Macht Spaß dieses Buch zu lesen. Spannung und Schrecken gibt es zwar nicht im Übermaß, es ist aber ganz spannend.

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  • Einfach gesagt "spannend" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tobias Birk, am 19.01.2010

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    Anfangs könnte man meinen Paul Cleave hat sein Pullver in "Der Siebte Tod´" und "Stunde des Todes" verschossen , doch das ändert sich schnell und man möchte dieses Buch nicht mehr zur seite legen. Auf jeden Fall ist dieses Buch lesenswert!!

    P.S.:Paul Cleave ist bei den Top Autoren angekommen!!!

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  • Spannung die sich langsam aufbaut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andrea Czech, am 16.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ich fand das Buch wirklich sehr spannend.
    Sie steigert sich im Laufe des Buches.
    Die Story fand ich sehr ansprechend und auch das Ende war sehr überraschend.
    Alles in Allem ein gelungenes und spannendes Buch.

    Dies war das erste Buch was ich von Paul Cleave gelesen habe, wird aber nicht das Letzte gewesen sein.

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  • Paul Cleave Die Toten schweigen nicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gina Weigmann, am 29.11.2009

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    Der ehemalige Detective Theodor Tate macht bei der Exhumierung der Leiche des Mannes, mit dessen Fall er vor seinem Ausscheiden aus dem Polizeidienst betraut war einen grausigen Fund.
    Eine fremde junge Frau liegt im Sarg und Tate macht sich Vorwürfe, damals nicht intensiver recherchiert zu haben. Durch seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden gerät er selbst in Verdacht und der Leser begibt sich mit ihm in die Abgründe der menschlichen Seele und auf den schmalen Grat zwischen Recht und Gerechtigkeit.
    Das spannende Finale hat mich für den etwas langsamen Einstieg entschädigt.

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  • langatmig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke, am 18.11.2009

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    Ich habe das Buch nach ca. 100 Seiten wieder beiseite gelegt. Ich fand es nicht spannend sondern langatmig geschrieben. Da wird z.B. auf mehreren Seiten beschrieben, wie ein Sarg ausgehoben wird.... Vielleicht muß man ja auch noch weitere 100 Seiten lessen, weil es dann erst spannend wird

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  • naja, etwas irritierend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von karen, am 21.10.2009

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    also ich muss ja echt sagen, nachdem ich die beiden ersten bücher gelesen habe, habe ich mich sehr auf den 3 roman gefreut.
    die spannung ist ja ganz ok, obwohl sie sich sehr langsam aufbaut.
    doch gab es da eine sache die mich mehr oder weniger irritierte, denn der inspector landry der im letzten buch noch starb, lebt in diesem wieder.
    naja da hätte wohl etwas mehr sorgfalt gut getan.

    sonst ist es eine nette lektüre für zwischendurch.

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  • Spannung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.10.2009

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    Als ich vor zwei Jahren das erste Buch von Paul Cleave (Der siebte Tod) gelesen habe, war ich gleich begeistert. Auch sein zweites Buch („Die Stunde des Todes“) fand ich sehr spannend und gut.

    Nun hab ich natürlich auch sein neustes Buch gelesen. In diesem schafft es Paul Cleave, am Ende jedes Kapitels die Spannung so zu steigern, dass es beinahe unmöglich ist das Buch aus den Händen zu legen. Man möchte unbedingt erfahren wie es weitergeht. Wenn man auf Thriller steht, dann ist „Die Toten schweigen nicht“ genau das richtige Buch. Sehr hohe Spannungs- und Unterhaltungswert!

    Besonders toll fand ich, dass es eine kurze Begegnung zwischen der Hauptfigur „Theo Tate“ und der Hauptfigur „Joe“ aus dem Buch „Der siebte Tod“ gibt.

    Paul Cleave hat mit seinen drei bisherigen Büchern immer genau meinen Geschmack getroffen und ich kann alle drei Bücher einfach nur empfehlen.

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  • "super spannend" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lese-Ratte, am 11.10.2009

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    Das Buch ist einfach klasse. Es ist total spanned und überhaupt nicht langweilig. Weiter so. Sollte man unbedingt mal gelesen haben!!!

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  • super,genial,fantastisch............ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von cornelia watson, am 04.10.2009

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    Mir haben schon die beiden Vorgänger von Paul Cleave sehr gut gefallen, aber Dieses hier hatte ich in zwei Tagen durch. Es hat einen einfach nicht mehr losgelassen, man wollte wissen wie es ausgeht. Ich hoffe ich muß nicht allzu lange auf sein nächstes Buch warten.

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  • Etwas für starke Nerven!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.09.2009

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    Selten zuvor hat mich ein Buch derart aufgerüttelt. Die Spannung steigert sich so sehr, dass man das Buch nicht einfach beiseite legen kann. Also sollte man schon ein wenig Zeit haben, um das Buch zu lesen. Nur eines noch: Für schwache Nerven ist das wirklich nichts.

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  • Dieses Buch ist genial ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ronny Grüter, am 06.09.2009

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    Nachdem ich bereits die englische Originalausgabe (Cemetery Lake) gelesen habe, freue ich mich endlich die deutsche Ausgabe in den Händen zu halten.

    Wer schon die ersten beiden Bücher von Paul Cleave (Der siebte Tod & Die Stunde des Todes) kennt, weiß, dass bei den Büchern Cleaves nichts unmöglich ist und er einen unvergleichbaren Stil in seinen Büchern verfolgt. Neben einem unglaublichen und unvorhersehbaren Spannungsverlauf und unvergleichbaren Humor, bei dem sich Sarkasmus und Ironie die Hände reichen, ist jedes Buch von Paul Cleave kein Fehlgriff und absolute Unterhaltung und Spannung vom Feinsten.

    Das neue Buch von Paul Cleave "Die Toten schweigen nicht" stellt für mich einen weiteren Beweis dafür dar, dass sich Cleave in der Reihe der Spitzenautoren einreihen kann, denn dieses Buch konnte ich wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Es beginnt sehr ausgeglichen und mit jeder weiteren Seite wird es immer spannender bis zu einem aufregendem Ende, nachdem man am liebsten das nächstes Buch von Cleave zur Hand nehmen würde. Und Tess Gerritsen sagt nicht zu Unrecht: "Paul Cleave ist ein Autor, den man genau im Auge behalten sollte." Ich werde dies auf jeden Fall tun!!!

    Von mir eine absolute Kaufempfehlung: Spannung und Unterhaltung garantiert!

    Viel Spaß beim Lesen!

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  • Atemlose Spannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von magicienne, am 11.06.2009

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie schafft der Mann es nur immer wieder, selbst die bösen Jungs in seinen Büchern so sympathisch zu machen? Am Ende steht man da und denkt sich "Irgendwie krank, aber absolut nachvollziehbar".

    Hilft dabei der Protagonist, der ich Ich-Form erzählt? Oder die Tatsache, dass man erst nach und nach die volle Wahrheit erfährt?

    Sehr genial jedenfalls. Das Warten auf die deutsche Übersetzung lohnt sich in jedem Fall!!! Schlaflose Nächte sind garantiert.

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  • Wieder ein "Pageturner" - TOP Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.02.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe dieses Buch bereits kurz nach der Veröffentlichung in Neuseeland / Australien gelesen und war durchwegs begeistert. Wie auch bei den Vorgängern "Der siebte Tod" und "Die Stunde des Todes" wurde eine spannende Geschichte durch fesselnde Worte in dieses Buch gepackt, welche einem von Beginn an fesselt und nicht mehr loslässt. Ich freue mich sehr auf die Veröffentlichung der deutschen Ausgabe und alle weiteren Bücher von Paul Cleave.

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Blaue Fingernägel.
Deswegen bin ich hier draußen. Ich stehe in der kalten Brise und zittere. Es sind nicht meine blauen Fingernägel, sie gehören jemand anders. Einem toten Kerl, den ich nicht kenne. Die Christchurch-Sonne, die mir vorhin auf den Pelz geknallt hat, ist mittlerweile verschwunden. Ich bin an dieses wechselhafte Wetter gewöhnt. Vor einer Stunde habe ich noch geschwitzt. Vor einer Stunde wollte ich mir den Tag freinehmen und zum Strand gehen. Jetzt bin ich froh, dass ich es nicht getan habe. Meine Fingernägel verfärben sich wahrscheinlich gerade ebenfalls blau, doch ich schaue lieber nicht hin.
Ich bin wegen eines toten Mannes hier. Nicht wegen dem in der Erde unter mir, sondern wegen eines Typen, der jetzt im Leichenschauhaus liegt. Er benimmt sich so normal, wie das jemandem möglich ist, dessen Körper aufgeschlitzt und wie eine Stoffpuppe wieder zusammengeflickt wurde. Was wiederum normal ist für jemanden, der an einer Arsenvergiftung gestorben ist.
Ich wickle mich fester in meinen Mantel, doch bei dem kalten Wind nutzt das nichts. Ich hätte mich wärmer anziehen sollen. Beim Anblick der strahlenden Sonne heute Morgen hätte ich einfach ahnen müssen, wie das Wetter wird. Das Gras auf dem Friedhof ist an einigen Stellen ziemlich lang, besonders um die Bäume herum, wo man mit dem Rasenmäher nicht hinkommt; es neigt sich in sämtliche Richtungen wellenförmig von mir fort, als wäre ich das Epizentrum eines sich anbahnenden Sturms. Dort, wo häufig Besucher langgehen, ist das Gras ganz kurz. Wo die Sonne die Feuchtigkeit verbrannt hat, ist es braun. Ich stehe zwischen laut knarzenden Eichen, von denen es Eicheln zwischen die Grabsteine regnet. Wenn sie auf den Gedenktafeln landen, hört es sich an, als würden die Toten verzweifelt mit den Knöcheln daran klopfen. Die Luft ist kalt und feucht wie im Leichenschauhaus.
Bevor ich im Gesicht die ersten Tropfen spüre, sehe ich sie auf der Windschutzscheibe des Baggers. Ich richte den Blick auf den Horizont, dorthin, wo sich mit Schimmel bedeckte Grabsteine Richtung Stadt wälzen, wo der Tod sich immer weiter ausdehnt und in die Stadt vordringt. Der Wind frischt auf, und die Blätter der Bäume rascheln, während von den Ästen noch mehr Eicheln fallen. Eine davon trifft mich im Nacken. Ich zucke zusammen und klaube sie aus meinem Kragen.
Der Motor des Baggers heult laut auf, als der Fahrer, ein übergewichtiger Bursche, dessen Körper fast aus der Tür quillt, darin Platz nimmt. Er scheint genauso aufgeregt wie ich zu sein. Er drückt und zieht an verschiedenen Hebeln, langen und kurzen, das Gesicht angespannt vor Konzentration. Während er den Bagger neben die Grabstätte manövriert, kommt der Motor ins Stottern, und als die Schaufel in die harte Erde dringt, fängt die ganze Maschine an zu vibrieren. Die Schaufel schwenkt nach oben, gräbt sich ein und füllt sich mit Erde. Die Führerkabine des Baggers dreht sich, und die Erde landet auf einer Plane. Der Friedhofswärter, ein junger Mann, steht daneben und beobachtet das Ganze. Er hat Mühe, sich bei dem stärker werdenden Wind eine Zigarette anzustecken; seine Hände zittern dabei fast so stark wie seine Schultern. Nachdem der Bagger zwei weitere Ladungen Erde beiseitegeräumt hat, gibt er auf und stopft die Zigaretten zurück in die Tasche. Er wirft mir einen Blick zu, aus dem ich nicht ganz schlau werde. Ich hoffe, dass er nicht rüberkommt, um sich zu beschweren, dass jemand in seiner Ruhe gestört wird, doch das tut er nicht, stattdessen starrt er wieder auf die geweihte Erde.
Die Vibrationen des Baggers wandern durch meine Füße in meinen Körper, bis meine Beine anfangen zu kribbeln. Der Baum hinter mir wird ebenfalls davon erfasst, so dass mir erneut einige Eicheln in den Nacken prasseln. Ich trete aus dem Baumschatten in den Nieselregen; dabei verdrehe ich mir an den dicken Wurzeln der Eiche, die sich durch den Boden gegraben haben, fast den Knöchel.
Nur etwa fünfzehn Meter entfernt gibt es einen kleinen See, etwa so groß wie ein Becken für Schwimmwettkämpfe. Er ist vollständig vom Friedhof umgeben und wird über einen unterirdischen Zufluss mit Wasser versorgt. Das macht den Friedhof zu einem beliebten Ort für den Tod, wenn auch nicht gerade zu einem Erholungsgebiet.
Einige der Grabstätten liegen dicht am Wasser, und ich frage mich, ob die Särge durch die Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden. Ich hoffe, dass wir nicht gerade eine Kiste voller Wasser ausgraben.
Der Fahrer legt eine Pause ein, um sich mit einer Hand über die Stirn zu wischen, als ob ihn das Hantieren mit den Hebeln bei diesen kühlen Temperaturen ins Schwitzen bringen würde. Dabei hinterlässt er mit dem Handschuh einen Ölstreifen auf seiner Haut. Er schaut hinaus auf die Eichen und das saftige Gras, auf die bewegte Oberfläche des Sees, vielleicht weil er eines Tages ebenfalls hier begraben werden möchte. So geht es jedem beim Anblick dieses Ortes. Eine schöne letzte Ruhestätte. Hübsch und malerisch. Und friedlich. Als ob das einen Unterschied machen würde. Als ob man es merken würde, wenn jemand vorbeikommt und alle Bäume fällt. Trotzdem, wenn man schon irgendwo begraben werden muss, sticht dieser Friedhof eine Menge anderer aus, die ich gesehen habe.
Ein zweiter Pritschenwagen bahnt sich seinen Weg zwischen den Grabsteinen hindurch. Er wurde ein wenig aufgemotzt, mit roten Rallyestreifen und mit Stoffwürfeln im Fenster, allerdings ist er seit Monaten nicht gewaschen worden, und die Seiten der Türen sowie die Stoßstange sind voller Rostflecken. Er hält neben der Grabstätte. Hinter dem Lenkrad klettert ein glatzköpfiger Typ in grauer Arbeitskleidung hervor, stopft die Hände in die Hosentaschen und verfolgt das Treiben. Auf der Beifahrerseite steigt ein weiterer Mann aus; er ist jünger als der Fahrer und fängt sofort an, mit seinem Handy herumzuspielen. Viel mehr gibt es auch nicht zu tun, während der Erdhaufen immer größer wird. Ich beobachte, wie der Regen auf den See prasselt, und trete ans Ufer. Alles ist besser, als dem Bagger beim Graben zuzusehen. Selbst am See sind die Vibrationen noch zu spüren. Kleine Erdklumpen rollen die Böschung hinunter und platschen ins Wasser. An einigen Stellen rund um den See stehen Flachspflanzen und Farne sowie ein paar Pappeln. Am Ufer ragt langes Schilfrohr empor. Abgeknickte Äste und Blätter, die sich voll Wasser gesaugt haben, treiben gegen die Böschung.
Ich höre, wie die Schaufel über den Sargdeckel kratzt, und drehe mich wieder zum Bagger um. Es klingt, als würde jemand seine Fingernägel über eine Tafel ziehen; das Geräusch lässt mich frösteln, mehr als die Kälte. Der Friedhofswärter zittert wie Espenlaub. Er wirkt durchgefroren und stinksauer. Bis zum Eintreffen des Baggers hielt ich es sogar für möglich, dass er sich an den Grabstein kettet, um die Umsiedelung eines seiner Mieter zu verhindern. Er hat uns endlos über die moralischen Konsequenzen unseres Handelns belehrt und sich aufgeführt, als würden wir den Sarg ausgraben, um ihn persönlich hineinzulegen.

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