Rezensent im Portrait

aus Chemnitz

Gesamte Rezensionen
6 (ansehen)
Alter
24 Jahre
Lieblingsautoren
Ursula Poznanski, Bernhard Schlink, Fabio Volo, Niccolò Ammaniti, Astrid Lindgren, Jean-Christophe Grangé, Joy Fielding
An meinem Beruf gefällt mir
...das Lesefieber
Im Beruf seit
2011
Das beste Buch aller Zeiten
Mehrere: Antigone (Sophokles), Das schwarze Blut (Grangé), Lauf Jane Lauf (Fielding)

Meine Rezensionen

  • Schwarze Dame
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    Immer neue Wendungen
    Rezension vom 11.07.2012
    Peter Hogart fährt nach Prag, um dort nach einer verschwundenen Kollegin zu suchen. Dabei wird er in eine Mordserie involviert, die ihn nicht mehr loslässt. Gemeinsam mit seiner Prager Partnerin versucht er, dem Täter auf die Schliche zu kommen und gleichzeitig seine Wiener Kollegin zu finden.

    Andreas Gruber schafft es, den Leser über das gesamte Buch hinweg, in die Irre zu führen. Nichts ist vorhersehbar, die Charaktere sind überaus gut dargestellt und man hat das Gefühl, sich direkt an Hogarts Seite zu befinden und mit ihm zu ermitteln.

    Ein absolut empfehlenswerter Pageturner!
  • Der kleine Drache Kokosnuss - Schulfest auf dem Feuerfelsen
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    Einfach toll!
    Rezension vom 02.07.2012
    Kokosnuss hat noch so seine Probleme mit dem Fliegen, möchte aber keinesfalls als Einziger seiner Klasse auf dem Floß zum Feuerfelsen fahren. Da hilft also nur üben, üben, üben. Bloß gut, dass er nicht nur von seinen Freunden Matilda und Oskar Hilfe bekommt. Flugunterricht gibt ihm nämlich Dieter die Düse, eine Gans.

    Kinder, Selbstleser und Vorleser werden auch an diesem liebevoll gestalteten Band große Freude haben!

  • Einfach Freunde
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    Mehr Glück als Verstand
    Rezension vom 28.06.2012
    Die Geschichte des Pflegers Abdel Sellou berührt und macht nachdenklich. Und wenn man vorher den Film "Ziemlich beste Freunde" gesehen hat, dann schießen einem plötzlich all die lustigen, aber auch nachdenklichen Szenen in den Kopf.

    Zu Beginn beschreibt Sellou recht eindrucksvoll wie er auf die schiefe Bahn gerät, dies aber nicht als Fehlverhalten interpretiert. Erst als er Monsieur Pozzo trifft, verändert sich sein Leben.

    Dabei mutiert er aber keineswegs zu einem Saubermann. Die teilweise schonungslose Offenheit, die er an den Tag legt, kommt auch im Buch wunderbar rüber und manchmal schüttelt man dann als Leser einfach nur den Kopf und weiß nicht so recht, ob man nun lachen oder eher peinlich berührt sein soll. Trotz Sellous Direktheit wirkt er unheimlich sympathisch.

    Wem der Film also gefallen hat, der wird mit diesem Buch mehr als glücklich sein.
  • Die Chirurgin
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    Spiel mit der Angst
    Rezension vom 24.06.2012
    "Die Chirurgin" als erster Teil der Jane Rizzoli Reihe glänzt mit Spannung und blutigen Details aus dem OP-Saal oder den Tatorten.

    Zwischendrin gab es ein paar kurze Durststrecken, die den Lesefluss aber nicht weiter gestört haben. Leider fehlt es bis zum Ende hin an einem Verdächtigen; der Leser wird also bis zum Schluss völlig im Unklaren gelassen.

    Besonders sympathisch war mir die Chirurgin selbst sowie der Ermittler Moore.
    Rizzoli bleibt zumindest in diesem Buch eher im Hintergrund und ist m.E. auch nicht sonderlich sympathisch dargestellt.

    Dennoch ein sehr spannendes Buch, bei dem vor allem die letzten Seiten nur so dahin fliegen.
  • Memory - Stadt der Träume
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    Zauberhaft düster
    Rezension vom 14.06.2012
    Schon ab der ersten Seite, als Jude das Mädchen auf dem Friedhof entdeckt, herrscht eine wohlig düstere Stimmung. Man kann das Laub im Herbstwind förmlich rascheln hören. Während Jude dann gemeinsam mit dem Mädchen, das weder Geist noch Mensch ist, herauszufinden versucht, wo ihr Körper liegt und was geschehen ist, entwickelt sich Marzis Werk zu einem echten Pageturner.

    Die Fantasy-Elemente sind absolut stimmig und glaubwürdig. Und im Grunde ist die Story auch im realen Leben gar nicht so unrealistisch.

    Sie brauchen also:
    Eine Tasse Tee und ihr Sofa - und Sie werden sofort eintauchen in eine wunderschön schaurige Welt.
  • Die Henkerin
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    Kann Rache Seelenfrieden bringen?
    Rezension vom 11.06.2012
    Das Autorenduo Sabine Martin hat mit diesem Werk einen großartigen Start hingelegt.
    Schon nach den ersten Seiten taucht der Leser ein in die Welt des Mittelalters.
    Der Kampf Melisandes um Gerechtigkeit, ihr Wunsch, Rache für die Ermordung ihrer Eltern zu nehmen, sind die zentralen Themen des Buches. Dafür muss sie einen langen Weg auf sich nehmen. Ihr Leben und Wirken als Henkerin ist nichts für schwache Nerven; sieht sich Melisande doch permanent mit Folterungen und Hinrichtungen konfrontiert, die im Buch auch detailreich beschrieben werden. Und ständig droht sie im Gewand des Henkers entdeckt zu werden, muss immer wieder fliehen und für sich immer wieder eine neue Lebensgeschichte erfinden. Dabei verliert sie jedoch nie den Mut. Es bleibt durch und durch spannend; die Protagonistin ist überaus sympathisch und auch ihre Gegenspieler wurden gut herausgearbeitet.

    Ein mitreißendes und gefühlvolles Buch, das nicht nur Fans von historischen Romanen überzeugt. Klare Leseempfehlung!