How to be a woman

Wie ich lernte, eine Frau zu sein

von Caitlin Moran

Buch

Taschenbuch (382 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Es ist verdammt schwer, eine Frau zu sein. Caitlin Moran kann ein Lied davon singen. Als Teenager kämpfte sie mit unförmigen Damenbinden, rostigen Nassrasierern und schlechten Pornos, als Erwachsene scheitert sie grandios am Ideal der modernen Frau. Die ist schön und schlank, hat Kind und Karriere und ist natürlich immer komplett epiliert. Blödsinn, meint Caitlin Moran. Wir dürfen fett, faul und behaart sein, Hauptsache, wir haben Spaß, einen tragfähigen BH und die gleichen Rechte wie Männer. Alles, was ein Mann tun kann, darf eine Frau auch. Und gerne mit den Männern zusammen - denn Feminismus ohne Männer ist todlangweilig.


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 14.05.12
In England war How to be a woman ein Bestseller, aber nur, weil Caitlin Moran durch ihre Kolumne dort ein Star ist. Das Buch wird als neues feministisches Standardwerk angepriesen. Bekommen wird die Leserin aber die Lebensstory von der Autorin, die sich oft liest wie ein Kaugummi schmeckt, der schon Jahre unter einer Schulbank klebt. Man erfährt, dass Caitlin mit 13 zur Masturbationsexpertin wurde und wie sie sich nach dem Orgasmus fühlt, wie Alf, wenn er die Katzen essen dürfte; wie fies es ist, sich als Frau immer mit Haaren herumschlagen zu müssen, dort, wo sie nicht hingehören; wie Caitlin mit 16 Jahren 102 Kilo wog und sie sich nur noch FETT und wie ein Einmachglas fühlte; wie teuer es sein kann, zu heiraten; wie verdammt schmerzhaft es ist, ein Kind zu bekommen und wie zeitaufwändig um es großzuziehen; wie schön es sein kann, kein Kind zu bekommen, wie man der Welt damit auch was gutess tun kann, und noch sehr vieles mehr. Das Buch hat seine amüsanten Stellen, vor allem wie Caitlin Moran erwachsen wird, und auch lustig präsentierte Alltagswahrheiten, aber vieles ist nicht neu. Eine gestandene Frau wird mit diesem Buch wenig anfangen können. Dazu passt dann auch die Aussage: ?Frauen sind nur ehrlich zueinander, wenn sie betrunken sind.

Produktdetails

ISBN-10: 3-550-08002-6
EAN: 9783550080029
Originaltitel: How to be a woman
Erschienen: 16.04.2012
Verlag: Ullstein Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 382
Länge/Breite: 205mm/137mm
Gewicht: 519 g
Übersetzer: Susanne Reinker
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Susanne Reinker

Susanne Reinker arbeitete nach ihrem Studium beim Goethe-Institut und war Pressesprecherin in der Filmbranche, bevor sie sich als Autorin etablierte. Sie veröffentlichte zwei Bücher zum Thema Job und Arbeitsplatz.

Caitlin Moran

Caitlin Moran wuchs als das älteste von acht Kindern in einer Sozialbau-Siedlung in Wolverhampton auf. Mit 15 schrieb sie ihren ersten Roman, mit 16 die ersten Artikel für Melody Maker. Seit sie 17 ist, schreibt sie für die Times. Ihre satirische Kolumne Celebrity Watch gewann 2010 den British Press Award. Caitlin Moran ist 35 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder.

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Kundenrezensionen

  • how to be a woman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.12.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Da habe ich dann doch kämpfen müssen. Bei der Leseprobe war ich sehr angetan, doch das Gesamtwerk ist dann doch recht dröge. Da hilft auch ihr zum Teil sehr derber Humor nicht. Es wirkte klischeebeladen und gekünstelt. Man verliert doch schnell die Lust am lesen. Da git es zu viele Autoren, die lesenswerter sind. Dabei hatte mich Morans Lebenslauf zu tiefst beeindruckt...
    Die Grundidee ist gar nicht schlecht. Es geht über die Entwicklung vom Mädchen zur Frau. Also der ganze pubertäre Krams, den man herrlich humoristische darstellen könnte. Das dachte Moran wohl auch, scheiterte aber an der Umsetzung. Wirklich schade.

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  • Nichts für mich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Caitlin Moran kämpft damit Frau zu sein. Mit allen Schwierigkeiten, Höhen und Tiefen. Sie macht eigentlich immer das Gegenteil von dem was sie machen sollte und schlägt sich ganz gut damit durchs Leben.

    Ich muss sagen kein Buch für mich. Ich hab mich wirklich durch das Buch gequält, es ist nicht leicht zu lesen und zum lachen war mir nicht zumute.

    Caitlins Leben ist nicht einfach keine Frage, sie lebt mit ihrer Familie auf engsten Raum und muss sich mit ihren Geschwistern herumschlagen, die ihr es nicht einfach machen.

    Also ich habe als 13 Jährige keine solche Gedanken gehabt, ich kann es nicht nachvollziehen, was in Caitlins Kopf vorgegangen ist. Vielleicht deshalb weil sie so "alleine" gelassen wurde oder vielleicht hat es auch einen anderen Grund. So manche Wortwahl, fand ich einfach sehr hart und es hat auch nicht meinen Geschmack getroffen. Bei manchen Wörtern musste ich etwas nachdenken was sie jetzt eigentlich meint und es wurde oft total durcheinander geschrieben.

    Ihre Schwester Caz spielt irgendwie eine komische Rolle, sie darf man gar nicht ansprechen und kam mir total fremd vor. Caitlins Mutter war keine Mutter sondern ist einfach nebenher gelaufen... Da sollte man vielleicht doch mal drüber nachdenken was man vom Leben möchte.

    Klar es regt natürlich in gewisser Hinsicht zum Nachdenken an und es geht auch in die Tiefe, aber dieses Thema sollte man dann vielleicht etwas anderst "rüber" bringen. Einige Dinge wollte ich gar nicht so genau wissen zb. auf Bezug von ihrer Periode.

    Fazit: Dieses Buch muss man mögen und auch mit bestimmten Reaktionen zurecht kommen. Ich hab mir das Buch einfach lustiger und humorvoller vorgestellt. Vielleicht hab ich mir zuviel von dem Buch versprochen, aber mir hat es einfach nicht gefallen.

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  • Nicht meins Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anhand der Leseprobe bei vorablesen erwartete ich ein Buch, welches mit einem Schmunzeln den Weg einer Feministin vom Kind zur Frau beschreibt.
    Es gibt sicher solche Stellen, wo Frau sich mit einem gewissen Grinsen an die eigene Pubertät erinnert fühlt. Doch wenn dann die Sprache ins Derbe, Vulgäre übergeht, frage ich mich, was das ganze Buch eigentlich bezwecken soll. Für wen es eigentlich geschrieben ist. Auch wenn einige Ansätze - im Sinne von: was kümmert es mich, was andere von mir als Frau erwarten - sicherlich gut sind. Die Art, wie sie zum Ausdruck kommen, ist nicht meins.
    Zum Glück lässt sich das Buch schnell lesen, da es vom Schreibstil her recht einfach gehalten ist. Einige Seiten habe ich auch nur quergelesen und hatte nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben.
    Ich war froh, als der Epilog kam, der meiner Meinung nach der beste Teil des ganzen Buches ist und ich das Buch endlich aus der Hand legen konnte. Ich kann es nicht weiter empfehlen.

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