Rezensent im Portrait

aus Tulln

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Alter
36 Jahre

Meine Rezensionen

  • Mustaine: Mein wahres Ich
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    Absolut gelungene Autobiografie von Dave Mustaine
    Rezension vom 07.07.2011
    Absolut gelungene Autobiografie von Dave Mustaine gibt in vielerlei Hinsicht Anlass zur geschichtsphilosophischen Spekulation: "Was wäre geschehen, wenn ..." Was wäre wenn Dave Mustaine nicht in den Anfangstagen bei Metallica ausgeschieden wäre? Was aber wäre geschehen, wenn Dave Mustaine nach seiner zigsten Entziehungskur nicht Gott gefunden hätte? Wahrscheinlich wäre er dann heute nicht mehr am Leben ... Zum Glück ist er es aber, ansonsten hätte er nicht seine famose Autobiografie "Mustaine: Mein wahres Ich" schreiben können!
    Es ist zum Glück kein weinerliches Traktat darüber, warum Megadeth nicht so groß geworden sind wie Metallica. Mustaine lebt nicht in der Vergangenheit und wäscht auch keine schmutzige Wäsche (Hetfield und Ulrich kommen glimpflich davon). Trotzdem ist es interessant, seine Sichtweise über den Rauswurf bei Metallica zu lesen. Einen derartig nachdenklichen, einfühlsamen und intelligenten Mustaine hatte ich in diesem Buch nicht geglaubt kennen zu lernen. Klar spielt sein Drogenproblem eine Rolle, aber Verherrlichungen wie bei Nikki Sixx sucht man hier vergeblich.
    Vor allem für Fans, die wirklich mehr über die Anfangstage von Metallica wissen wollen, sind Dave Mustaines Memoiren unverzichtbar. Das Lesen macht unheimlich viel Spaß und wird durch die gute deutsche Übersetzung nicht getrübt.
    Die beste Rockbiografie des Jahres!
  • Der siebte Tod
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    Einfach genial!
    Rezension vom 30.05.2011
    Es gibt ja unzählige Serienkillerromane.Dieser hier ist endlich mal was Besonderes, denn er erzählt aus der Sicht des Killers. Joe ist nach außen hin ein netter Kerl, ein wenig zurückgeblieben. Tagsüber putzt er bei der Polizei, alle haben ihn gern, doch nebenbei mordet er. Auch für seine Mutter ist er der gute Sohn, sie weiß nicht, dass er ihren Kaffe regelmäßig mit Rattengift würzt. Nun hat Joe bereits sechs Frauen auf dem Gewissen, doch die Zeitungen sprechen von sieben Toten. Ein Copykiller ist aufgetaucht und Joe macht sich daran, ihn zu finden und ihm die restlichen Morde anzuhängen. Was folgt ist ein gnadenloses Katz-und-Maus-Spiel zwischen zwei Killern, wie ich es so noch nicht gelesen habe. Was den Roman jedoch so herausragend macht, ist der knappe, schnörkellose Stil von Paul Cleave. Cleave bringt wirklich frischen Wind in die Thrillerszene, vielleicht liegt es daran, dass er aus Neuseeland kommt, wo der Roman auch spielt. Eine echte Entdeckung, bitte mehr davon!