BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Köln, Rhein-Center

Gesamte Rezensionen
454 (ansehen)
Über mich
Ich laufe, lese und esse leidenschaftlich gerne.
Abteilung
Belletristik, Hörbuch
Funktion
Abteilungsleiterin
Lieblingsautoren
Henning Mankell, Alexandre Dumas, William Boyd, Eric-Emmanuel Schmitt, Dostojewski, Zafon, Foer, Molière, und und und...
An meinem Beruf gefällt mir
die Möglichkeit eine Verbindung zwischen Bücher und Menschen herzustellen, die ständige Herausforderung seinen Horizont zu erweitern und natürlich der ständige Kontakt zu den Kunden.
Im Beruf seit
1995
Das beste Buch aller Zeiten
ich habe nicht alle gelesen...
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Emmaus
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    Jugend auf der Suche nach Emanzipation
    Rezension vom 17.05.2013
    Boby, Luca, Santo und der Erzähler der Geschichte wachsen im verklemmten Turin der 70er auf. Sie gehen jeden Sonntag zur Messe und engagieren sich ehrenamtlich. Sexualität ist Tabu... bis Andre in deren Leben tritt. Schön, sexi und bereit ihre Sexualität und ihren Reichtum auszuleben. Nach und nach bröckeln die moralischen Bedenken und nichts ist mehr wie es war.

    Alessandro Baricco hat hier ein außergewöhnliches Buch geschrieben, dass einige Fragen aufwirft und den aufgeklärten Leser von heute etwas ratlos zurücklässt.

    Die Charaktere sind vielschichtig und die Sprache feinfühlig!
  • Elsa ungeheuer
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    Würdiger Nachfolger von "Adams Erbe"
    Rezension vom 30.04.2013
    Astrid Rosenfeld hat ihr zweiter Roman nun vorgelegt: "Elsa ungeheuer" und es ist ein würdiger Nachfolger von "Adams Erbe".

    Karl, der Ich-Erzähler der Geschichte, und Lorenz haben gerade ihre Mutter verloren, dann tritt Elsa in ihr Leben. Sie ist unangepasst, eigen, stolz und für Karl wunderschön. Wie schon Adams Erbe spielt der Roman in zwei Zeitebenen. Man erlebt Karl, Lorenz und Elsa als Kinder und dann später als Lorenz ein Star der Kunstszene ist, Karl sein Assistent und Elsa in Amerika verschwunden.

    Astrid Rosenfelds bittersüßem Humor blitzt ständig durch. Sie schafft es tiefgründige Geschichten leichfüßig zu erzählen und erschafft wunderbare Figuren ( Siehe das Murmeltier, Vertrauter der Kinder) die durchaus komplex und vielschichtig sind. Sie ist eine einfühsame Erzählerin mit der Gabe verschiedenste Charaktere glaubwürdig darzustellen.

    Ich freue mich schon auf das dritte buch!
  • Das peinlichste Jahr meines Lebens. Roman
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    Schlimmer geht nimmer!
    Rezension vom 30.04.2013
    Michael Swarbrick hat das schlimmste Jahr seines Lebens hinter sich. Um das Ganze zu verarbeiten soll er Gespräche mit der Vertrauenslehrerin seiner Schule führen. Sie schägt ihm dann eine Art Therapie vor, er soll mit Chas reden, ein alternder Psychologe der ihm äußerst unsympathisch ist.

    Witziges Buch über das Erwachsenwerden mit all seinen Facetten aber auch über das sich finden und sich akzeptieren wie man ist.
    Wir erleben schräge typen, absurde Situationen und witzige Dialoge.

    Auch für Jugendliche ab 14!
  • Roger M: Der Poet der kleinen Dinge
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    Glück kann jeden treffen!
    Rezension vom 29.04.2013
    Gérard ist stark behindert. Sein Anblick schockiert und seine Schwägerin, bei der er wohnt, meint er ist zu nichts zu gebrauchen und sie möchte ihn nur loswerden. Alex, Untermieterin bei der Familie, mit Angst vor jede Bindung, freundet sich mit Gérard an und merkt schnell, dass er gar nicht so beschränkt ist. Sie ermöglicht Ihm zum ersten Mal nach draußen zu gehen und da treffen sie Cédric und Olivier, zwei andere Außenseiter. Eines Tages begeben sie sich gemeinsam auf große Reise. Ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang beginnt.

    Einfühlsame Geschichte um vier Außenseiter auf der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Ein Plädoyer für Toleranz und Respekt. Großartig geschrieben. Ohne Kitsch aber voller Poesie!

  • Der Poet der kleinen Dinge
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    Glück kann jeden treffen!
    Rezension vom 29.04.2013
    Gérard ist stark behindert. Sein Anblick schockiert und seine Schwägerin, bei der er wohnt, meint er ist zu nichts zu gebrauchen und sie möchte ihn nur loswerden. Alex, Untermieterin bei der Familie, mit Angst vor jede Bindung, freundet sich mit Gérard an und merkt schnell, dass er gar nicht so beschränkt ist. Sie ermöglicht Ihm zum ersten Mal nach draußen zu gehen und da treffen sie Cédric und Olivier, zwei andere Außenseiter. Eines Tages begeben sie sich gemeinsam auf große Reise. Ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang beginnt.

    Einfühlsame Geschichte um vier Außenseiter auf der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Ein Plädoyer für Toleranz und Respekt. Großartig geschrieben. Ohne Kitsch aber voller Poesie!

  • Arnim E: Verzauberter April
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    Frühling am Mittelmeer!
    Rezension vom 29.04.2013
    Vier englische Ladies beschließen, ohne sich zu kennen, einen gemeinsamen Urlaub an der toskanischen Mittelmeerküste zu verbringen. Sie mieten einen Castello für vier Wochen und machen sich auf den Weg. Diese vier Wochen verändern vieles in derem Leben.

    Dieses Buch, schon 1922 erschienen hat nichts von seinem britischen Charme verloren. Elizabeth von Arnim erzählt gekonnt und mit Humor diese wunderbare Geschichte, die Lust auf den toskanischen Frühling macht.

    Vertreibt jede Winterdepression!
  • Wer wir sind
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    Was für ein Buch!
    Rezension vom 27.04.2013
    Um es vorweg zu nehmen, ist dieses Buch für mich DAS Buch über die Menschen, die versucht haben dem Nazi-Regime die Stirn zu Bieten. Und das beste und wichtigste Buch des Herbstes!

    Ob Moltke, die Stauffenberg-Brüder, die Bonhoeffers, die Lebers, Dohnanyis, oder viele Anderen, alle bekommen in unterschiedlichsten Tönen ihre ganz persönliche Würdigung.

    Vom Kaiserreich über die Weimarer Republik bis zur Nachkriegszeit spannt sich der Bogen. Ob in einsamen Schlössern in Ostelbiens, an Seen in Amerika oder in Wohnungen und Ateliers im pulsierenden Berlin, überall wurde diskutiert, agitiert, sich gewundert, geärgert und auch gehandelt. Die Lebensgeschichten sind so vielfältig wie die Menschen selbst, ob Kirchenmann, Kommunist oder Hausfrau, Student, Künstler oder Schriftsteller, alle Lebensentwürfe wurden kontrekarriert und viele Schicksale machen uns betroffen.

    Trotz 2000 Seiten liest sich dieses Buch spannend und ohne Längen. Wir erleben viele Dialoge, Gedankengänge und Ereignisse die diese Schreckliche Zeit veranschaulichen. Die Protagonisten werden zu Freunde mit denen man leidet und bangt., aber auch mal lacht.

    Dieses Buch ist ein würdiges Denkmal für die Helden des Widerstandes (und nicht nur Stauffenberg!)

    Susanne Friedrich hat 6 Jahren an dem Projekt gearbeitet und viele Zusammenhänge rausbekommen.Sogar Historiker zollen ihr dafür Respekt.

    Es ist aber auch ein Buch über Moral, Tapferkeit, Zweifel, Leiden, Gewissen....

    Ich kann gar nicht genug Sterne vergeben. GROßARTIG! Unbedingt lesen!
  • Das peinlichste Jahr meines Lebens
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    Schlimmer geht nimmer!
    Rezension vom 26.04.2013
    Michael Swarbrick hat das schlimmste Jahr seines Lebens hinter sich. Um das Ganze zu verarbeiten soll er Gespräche mit der Vertrauenslehrerin seiner Schule führen. Sie schägt ihm dann eine Art Therapie vor, er soll mit Chas reden, ein alternder Psychologe der ihm äußerst unsympathisch ist.

    Witziges Buch über das Erwachsenwerden mit all seinen Facetten aber auch über das sich finden und sich akzeptieren wie man ist.
    Wir erleben schräge typen, absurde Situationen und witzige Dialoge.

    Auch für Jugendliche ab 14!
  • Rosenfeld A: Elsa ungeheuer
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    Würdiger Nachfolger von "Adams Erbe"
    Rezension vom 23.04.2013
    Astrid Rosenfeld hat ihr zweiter Roman nun vorgelegt: "Elsa ungeheuer" und es ist ein würdiger Nachfolger von "Adams Erbe".

    Karl, der Ich-Erzähler der Geschichte, und Lorenz haben gerade ihre Mutter verloren, dann tritt Elsa in ihr Leben. Sie ist unangepasst, eigen, stolz und für Karl wunderschön. Wie schon Adams Erbe spielt der Roman in zwei Zeitebenen. Man erlebt Karl, Lorenz und Elsa als Kinder und dann später als Lorenz ein Star der Kunstszene ist, Karl sein Assistent und Elsa in Amerika verschwunden.

    Astrid Rosenfelds bittersüßem humor blitzt ständig durch. Sie schafft es tiefgründige Geschichten leichfüßig zu erzählen und erschafft wunderbare Figuren ( Siehe das Murmeltier, Vertrauter der Kinder) die durchaus komplex und vielschichtig sind. Sie ist eine einfühsame Erzählerin mit der Gabe verschiedenste Charaktere glaubwürdig darzustellen.

    Ich freue mich schon auf das dritte buch!
  • Der sixtinische Himmel
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    Hautnah dabei!
    Rezension vom 22.04.2013
    Morell hat einen süffig erzählten Roman über Michelangelo und die Erschaffung der Sixtinischen Deckenfresken vor 500 Jahren geschrieben.

    Michelangelo Buonaroti sieht sich als Bildhauer, erhält aber von Papst Julius den Auftrag die Decke der Sixtinische Kapelle mit Fresken neu zu gestalten. Schweres Unterfangen, da die Decke gekrümmt ist. Man sieht wie er mit sich ringt um die bestmögliche Lösung zu finden. Die Umsetzung ist schwierig. Wir erleben hautnah mit, wie er jede Schwierigkeit in den Griff bekommt. Die genau recherchierten historischen Fakten mischen sich auf angenehme Weise mit der Erfundenen Geschichte von Aurelio, dem Gehilfen und neben Michelangelo, Hauptfigur des Buches. Wir erleben einen großartigen Künstler, einen schwierigen Charakter, höchst ehrgeizig, nie zufrieden mit dem Erreichten und im ständigen Wettstreit mit Bramante, Vetrauter von Julius, und Raphael.

    Tolles Buch! Leider ohne Bilder der Decke, die gibt es im Umschlag der gebundenen Ausgabe. Es ist fast ein Reiseführer durch Rom und die perfekte Lektüre für den nächsten Italienurlaub.