Geopfert
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Geopfert

Roman

von Tony Black

Buch

gebunden (384 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Schottland: Ein Vater ist am Boden zerstört - sein Sohn Billy wurde bestialisch ermordet. Die offizielle Todesursache lautet Selbstmord. Billys Freund Gus Dury soll bei der Aufklärung des Falls helfen - ausgerechnet jetzt, wo er wegen Trunksucht seinen Job als Journalist verloren und ihn seine Frau Deborah verlassen hat. Was ihn erwartet, ist nur des Schrecklichen Anfang. Denn hinter der modischen Fassade von Edinburgh versteckt sich eine harte Realität, in der scheinheilige Politiker, Spekulanten und Schlepperbanden aus Osteuropa ihr Spiel treiben. Mit dem Handel von Frauen aus Lettland ist schnelles Geld zu machen - und auch Billy hat sich offenbar hineinziehen lassen.

Pressestimmen:

"Cool, düster, unterhaltsam - die Krimi-Neuentdeckung des Jahres!" Udo Ernst, PRINZ 08/11

"Eine erfreulich-erfrischende Erscheinung in der Krimiwelt! Von einer spannenden, widersprüchlichen Figur wie Dury möchte man mehr lesen." Irene Zöch, Die Presse, 28.08.2011

"Gus Dury ist einer jener hartgesottenenen Ermittler, die aller vordergründigen Coolness zum Trotz ein Hauch von Fäulnis umgibt, ein Hautgout von Vergeblichkeit allen menschlichen Tuns. Und zudem jene auch mit Whiskey nicht wegspülbare Schwarzgalligkeit, die in der Halbwelt, in der er tätig werden muss, den tristen Ton angibt." Hendrik Werner, Weser Kurier, 28.08.2011

"Dieser erste Band der Dury-Reihe weist alle Ingredienzien eines Eins-A-Krimis auf: überzeugend aufgebaut, hervorragend erzählt, zu einem schlüssigen Ende gebracht. ... Black erzählt mit einer schnoddrig-lakonischen Abgeklärtheit, die ihresgleichen sucht in der europäischen Krimilandschaft." Petra Pluwatsch, Frankfurter Rundschau, 11.10.2011

"Tony Black vermeidet das vertraute Klischee vom versoffenen Detektiv, das schon reichlich abgenutzt wirkt; dafür Gus ist zu tief unten, zu krank, und zu verletzt. Black, der wie sein Held als Journalist in Edinburgh lebt, glaubt, dass Gus Dury 'noch einige Jahre vor sich hat, bevor seine Leber versagt.' Das wollen wir doch stark hoffen, denn derart exzellente Krimis sind rar gesät." Ingeborg Sperl, Der Standard, 22.10.2011

"Richtig spannend erzählt. Die Sprache lakonisch, rotzig und cool. Kein Krimi für zarte Seelchen. Ich werde den zweiten Teil der Trilogie mit Sicherheit lesen." Christel Freitag, SWF, 01.12.2011

"Hart, schmutzig, geradeaus. Ein knackiger, oft auch witziger Roman, in dem man eine sympathische Figur kennenlernt - nicht unbedeutend, schließlich sollen noch mindestens zwei Dury-Romane auf Deutsch erscheinen." Werner Grosch, Kölnische Rundschau, 21.12.2011
"Keine Frage: Der Mann kann schreiben. Er entwirft überzeugende plots und er hat einen ausgeprägten Sinn für Humor der sarkastischen Art. Spannende Lektüre!" Gerhard Moser, Ö1, 15.01.2012

Produktdetails

ISBN-10: 3-552-05547-9
EAN: 9783552055476
Originaltitel: Paying for it
Erschienen: 29.08.2011
Verlag: Zsolnay
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 384
Länge/Breite: 210mm/136mm
Gewicht: 541 g
Übersetzer: Jürgen Bürger
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Tony Black

Tony Black wurde 1972 in Australien geboren und wuchs in Schottland und Irland auf. Der preisgekrönte Journalist und freie Autor lebt heute in Edinburgh. Seine Krimis um den Anti-Helden Gus Dury wurden von der Presse begeistert aufgenommen.

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Buchhändlertipps

  • Erstlingswerk... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Oberauer, am 15.05.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Für ein Erstlingswerk nicht so schlecht. Ein Thriller, der in Schottland spielt. Kann mich aber der Meinung von meiner Kollegin anschließen!
  • Übersetzen kann recht schwer sein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 15.06.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Zunächst einmal muss der Argumentation des Verlages, dass hier ein Nachfolger für Rankins Inspektor Rebus gefunden sei, energisch widersprochen werden. Nachfolger ganz sicher nicht, höchstens ein Lehrbub. Die Handlung an sich ist eine flotte, welche durch die Schnoddrigkeit der Übersetzung doch fallweise leidet. Nördlich des Weißwurstäquators wird eine "Fluffe" wahrscheinlich als das erkannt was sie ist, nämlich eine Zigarette. Vielleicht wollte der Übersetzer die dem Original doch innewohnenden Rasanz auf diese Art und Weise verdeutlichen. Doch "gut gemeint" ist das Gegenteil von gut. Ansonsten freut es den Leser doch sehr, dass der Ungustl von Stadtrat entsprechend draufzahlt, und ist verwundert, was der Hauptheld so alles an Bösartigkeiten aushält. Also bei uns, würde sich die Polizei nie so gerieren.....

Kundenrezensionen

  • Klasse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 08.06.2012

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    Ein alkoholkranker Fahnder,hoffnungslose Menschen,die versuchen,mit Kriminellen das schnelle Geld zu machen.All das findet sich hier wieder und macht echt Lust auf mehr.Ein schnörkelloser Krimi,der die ganze Misere der kleinen Leute ohne Perseptive auf den Punkt bringt.Hab es in einem Rutsch durchgelesen und bin begeistert,Hoffentlich gibt es noch mehr davon.Lassen sie sich mitreißen.

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  • Geopfert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Ullrich, am 14.10.2011

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    Gus Dury ist so hart wie Jack Reacher und noch öfter betrunken als John Rebus. Und er ist ein neuer Serienheld von dem wir hoffentlich noch viel mehr zu lesen bekommen! Dieser grandiose Startschuss befördert uns in die dreckigen Straßen Edinburghs, fernab von Schottenmustern und Souvenirläden. Korruption, Menschenhandel und die Bitte eines Freundes einen grausamen Mörder zu finden, führen den gescheiterten Journalisten Dury in diese Hölle.

    Daumen hoch! Gefällt mir ganz schön gut!

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  • Dieser Erstling aus Schottland hat mich zutiefst beeindruckt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Moritz Revermann, am 30.09.2011

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    Mit Gus Dury taucht ein neuer Stern am Krimihimmel auf. Er ist keine Sternschnuppe, das steht jetzt schon fest. Wo genau am Firmament er sich positionieren wird, das wissen wir spätestens, wenn Zsolnay wie versprochen die nächsten beiden Bände in 2012 herausbringt. Eins ist sicher: ich werde der erste sein, der sie liest! (OK, - nach dem Lektorat)

    Gus Dury ist am ehesten mit Ken Bruens Jack Taylor zu vergleichen - und der ist inzwischen Kult in der Krimiszene. Bruen und Black: Laßt die beiden NIE aufeinandertreffen, ansonsten wären die Alkoholvorräte Großbritanniens auf nicht absehbare Zeit erschöpft.

    Muß man jemanden mögen, der 24 Stunden am Tag säuft? Ja, wenn er wie Dury nebenbei einen höchst brisanten Fall klärt und das nur aus Freundschaft. Ja, wenn er moralisch so integer ist, und ja, wenn man den rotzigen aber höchst intelligenten Sprachduktus dieses zutiefst menschlichen Wracks mag. 'Geopfert' ist nicht britische Teestunde, 'Paying for it' (so der Originaltitel) ist verrauchte Pubkultur. Schattenseite des glänzenden Edinburghs. Derbe, ehrlich und herzerfrischend direkt.

    Der nicht wirklich für literarische Bonmots bekannte 'The Daily Record' bringt es brillant auf den Punkt:
    "Der mysteriöse Gus Dury ist der Punk-Rocker der schottischen Krimiszene - anarchisch, rebellisch und immer fest entschlossen, mit seinen Doc Martens genau dorthin zu treten, wo sie am wenigsten willkommen sind."

    Tony Black: Danke! Ich habe dieses Buch bis tief in die Nacht gelesen. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten bis zum bitteren Ende:
    " 'Nein, Gus ... Ich habe so ein schreckliches Gefühl, dass dies alles ein schlimmes Ende nehmen wird. Ein ausgesprochen böses Ende.'
    Ich drückte seine Schulter. 'Wie schlimm kann's denn schon werden?', sagte ich."

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  • Zwischen Maigret und Harry Hole Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke Gordon, am 30.08.2011

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    Auf mutigen Pfaden wandelt der Journalist Gus Dury in diesem intensiv in der Ich-Form erzähltem Krimi. Das ist cool, schwarz, mit viel Atmosphäre. Die Ermittlungen beackern dasselbe Feld wie z.B. Stieg Larssons Krimis, aber der "Held" ist kaputter, am Rand seiner Existenz und trotzdem als moralische Instanz ein Vorbild. Gus Dury trägt tief in sich innere Werte, die die morastige, versumpfte Welt aus Lüge und Korruption erhellen und zu sehr interessanten Ergebnissen führen. "Geopfert" hat mich vor allen Dingen durch die Erzählweise und Sprache beeindruckt. Tony Black schreibt Seite für Seite innere Monologe, die die Dinge mit hoher Geschwindigkeit vorantreiben. Jedes Wort ist dicht an der Geschichte dran. Der Leser wird in den Strudel der Ereignisse mit hineingerissen. Empfohlene Musik beim Lesen - cooler Jazz.

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