BuchhändlerInnen im Portrait

aus Tulln

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154 (ansehen)
Über mich
bin gelernter, passionierter Buchhändler und habe in Wien und Konstanz Germanistik studiert - bin stets offen für Neues, bin neugierig und hoffe, es auch in Zukunft zu bleiben.
Alter
34 Jahre
Abteilung
Geschichte, Kunst, Architektur, (Grafik-)Design, Musik, Philosophie, Religion. Seit August 2011 zusätzlich Themenwelt "Wissen" / Fachbuch
Funktion
Filialleitung
Lieblingsautoren
Büchner, Kleist, Stifter, Dostojewski, Doderer, Bernhard, Kafka
An meinem Beruf gefällt mir
...die Herausforderungen, die tollen Gespräche mit meinen Kundinnen und Kunden und der Umstand, dass man an der Quelle sitzt, stets Wissen vermehren, anhäufen und zudem weitergeben kann. Besonders gerne berate ich Sie in den Bereichen Biographien, Geschichte, Soziologie, Musik und Architektur!
Im Beruf seit
April 2001
Das beste Buch aller Zeiten
...wie kann man sich bloß auf ein einziges beschränken?
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Rezensionen

  • A bis Z eines Pianisten
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    Brendels feines Klangalphabet
    Rezension vom 28.08.2012
    Ein besonderes „Schmankerl“ für Klassikfans beschert uns der Hanser-Verlag diesen Leseherbst: klein aber fein ist das neue Buch von Star-Pianist Alfred Brendel, einem Fixstern auf dem Klaviervirtuosen-Himmel. Auch als Autor ist Brendel immer wieder hervorgetreten, diesmal ist es ein Alphabet unterschiedlicher Klavierbegriffe geworden, das lehrreich – aber nicht belehrend – zu diesem Fachgebiet Auskunft gibt (etwa: Arpeggio, Rhythmus, Texttreue etc.). Nebenbei sei erwähnt, dass dieses Buch auch optisch was hergibt – sowohl innen als auch außen (feine Typo!). Zudem ein perfektes Mitbringsel, wenn Sie ein ganz schnelles Gastgeschenk benötigen! Oder Sie gönnen sich ein Vademecum für Ihren nächsten Konzertbesuch – eine sehr gute Investition!
  • Beethoven
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    Sachliche + spannende Beethoven-Biographie
    Rezension vom 28.03.2012
    Die vor Kurzem auf Deutsch erschienene Biographie über Ludwig van Beethoven (1770-1827) von Jan Caeyers war in ihrer Originalsprache (Niederländisch) ein Bestseller, und das zu Recht! Absolut nicht beweihräuchernd und ganz besonders sachlich wird hier quellensicher Beethovens Leben und Werdegang entwickelt. Auch für den Kenner ist viel Neues zu erfahren, vor allem greift der Autor in den Anfangskapiteln immer wieder in die Vorgeschichte Beethovens Leben aus (Familie, Herkunft) und liefert so interessante neue Perspektiven für die Genese eines Ausnahmekünstlers. Wenn Sie ein Fan sind, ein repräsentatives Geschenk für einen Klassikfan suchen, liegen Sie mit dieser neuen Biographie goldrichtig!
  • Beethoven
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    Sachliche + spannende Beethoven-Biographie
    Rezension vom 28.03.2012
    Die vor Kurzem auf Deutsch erschienene Biographie über Ludwig van Beethoven (1770-1827) von Jan Caeyers war in ihrer Originalsprache (Niederländisch) ein Bestseller, und das zu Recht! Absolut nicht beweihräuchernd und ganz besonders sachlich wird hier quellensicher Beethovens Leben und Werdegang entwickelt. Auch für den Kenner ist viel Neues zu erfahren, vor allem greift der Autor in den Anfangskapiteln immer wieder in die Vorgeschichte Beethovens Leben aus (Familie, Herkunft) und liefert so interessante neue Perspektiven für die Genese eines Ausnahmekünstlers. Wenn Sie ein Fan sind, ein repräsentatives Geschenk für einen Klassikfan suchen, liegen Sie mit dieser neuen Biographie goldrichtig!
  • André Heller
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    Schärfung des Bildes als Künstler
    Rezension vom 10.03.2012
    Wieder können wir Ihnen von einer besonders interessanten Neuerscheinung im Sektor der Biografien berichten: der Journalist Christian Seiler legt mit seiner groß angelegten Studie über einen der ganz Großen des internationalen Kunstbetriebs eine fundierte und stilsichere Arbeit vor. Und dies alles in einem sehr sachlichen Tonfall, wohl recherchiert und mit zahlreichen Abbildungen versehen. Es gelingt dadurch eine Annäherung an einen Künstler, der sich schwer auf einen „Nenner“ bringen lässt – viele Attribute werden ihm zugesprochen: Schauspieler, Autor, Kulturmanager- und Macher, Aktionskünstler, Chansonnier. Mit diesem tollen Band wird eine stimmige Abrundung des Künstlerbildes ermöglicht, das können wir Ihnen garantieren.
    Es verwundert am meisten, dass nicht schon eher eine Biografie in diesem Unfang geschrieben worden ist – es wurde höchste Zeit! Eine nachdrückliche Empfehlung für den noch jungen Buchfrühling!
  • André Heller
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    Schärfung des Bildes als Künstler
    Rezension vom 10.03.2012
    Wieder können wir Ihnen von einer besonders interessanten Neuerscheinung im Sektor der Biografien berichten: der Journalist Christian Seiler legt mit seiner groß angelegten Studie über einen der ganz Großen des internationalen Kunstbetriebs eine fundierte und stilsichere Arbeit vor. Und dies alles in einem sehr sachlichen Tonfall, wohl recherchiert und mit zahlreichen Abbildungen versehen. Es gelingt dadurch eine Annäherung an einen Künstler, der sich schwer auf einen „Nenner“ bringen lässt – viele Attribute werden ihm zugesprochen: Schauspieler, Autor, Kulturmanager- und Macher, Aktionskünstler, Chansonnier. Mit diesem tollen Band wird eine stimmige Abrundung des Künstlerbildes ermöglicht, das können wir Ihnen garantieren.
    Es verwundert am meisten, dass nicht schon eher eine Biografie in diesem Unfang geschrieben worden ist – es wurde höchste Zeit! Eine nachdrückliche Empfehlung für den noch jungen Buchfrühling!
  • Der  Musikverführer
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    Erhellendes für Zwischendurch – Drössers „Musikverführer“
    Rezension vom 30.01.2012
    Heute haben wir einen kleinen, aber besonders feinen Titel aus unserem Sortiment für Sie – ein Buch, das sich sowohl für ein kurzes Amüsement eignet, als auch dann, wenn Sie spontan ein Mitbringsel für einen Musikliebhaber suchen – Drössers „Der Musikverführer“ (Rowohlt). Christoph Drösser – bekannter Wissenschaftsjournalist in der „Zeit“, wo er unter anderem das „Zeit Magazin“ entwickelt hat, beschreibt in diesem Band verschiedene Phänomene aus dem Musikfach. Und ich kann nur sagen: wirklich sehr gekonnt! Frisch und lebendig wird hier Vieles, längst versteinerte Begriffe wie „E-“ und „U-Musik“ werden schon am Anfang zum Glück verweigert, um mit neuesten Erkenntnissen über musikalische Phänomene zu parlieren. Zum Beispiel: welche Vorgänge sind im Hirn dafür verantwortlich, dass man Musikstücke erkennen, Musik machen und hören kann? Was versteht man darunter, dass jemand musikalisch ist? Oder sich als „musikalisch“ bezeichnet? Wie ist musikalische Kreativität möglich? Viele Fragen, die von Drösser aufgeworfen werden – ein echter Spaß und kurzweilig obendrein. Lassen Sie sich kurzweilig verführen!
  • Der  Musikverführer
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    Erhellendes für zwischendurch – Drössers „Musikverführer“
    Rezension vom 30.01.2012
    Heute haben wir einen kleinen, aber besonders feinen Titel aus unserem Sortiment für Sie – ein Buch, das sich sowohl für ein kurzes Amüsement eignet, als auch dann, wenn Sie spontan ein Mitbringsel für einen Musikliebhaber suchen – Drössers „Der Musikverführer“ (Rowohlt). Christoph Drösser – bekannter Wissenschaftsjournalist in der „Zeit“, wo er unter anderem das „Zeit Magazin“ entwickelt hat, beschreibt in diesem Band verschiedene Phänomene aus dem Musikfach. Und ich kann nur sagen: wirklich sehr gekonnt! Frisch und lebendig wird hier Vieles, längst versteinerte Begriffe wie „E-“ und „U-Musik“ werden schon am Anfang zum Glück verweigert, um mit neuesten Erkenntnissen über musikalische Phänomene zu parlieren. Zum Beispiel: welche Vorgänge sind im Hirn dafür verantwortlich, dass man Musikstücke erkennen, Musik machen und hören kann? Was versteht man darunter, dass jemand musikalisch ist? Oder sich als „musikalisch“ bezeichnet? Wie ist musikalische Kreativität möglich? Viele Fragen, die von Drösser aufgeworfen werden – ein echter Spaß und kurzweilig obendrein. Lassen Sie sich kurzweilig verführen!
  • Apple Design
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    Highlight aus der Design-Buch-Abteilung: Apple-Prudukt-Design
    Rezension vom 14.12.2011
    Für den eingefleischten Apple-Fan habe ich einen großartigen Leckerbissen in der Buch-Schatztruhe aufgestöbert: "Apple-Design", ein Ausstellungskatalog des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg (Hatje Cantz 2011). Der edlen Anmutung aller Apple-Geräte wird dieses Buch absolut gerecht, es zeigt auf großformatigen Seiten die Evolution des heute unverwechselbaren Designs dieses Software-Unternehmens. Auch wird verständlich, in welche Genealogie des industriellen Designs sich etwa Mac, I-Phone, I-Pad und Co. einreihen: etwa das kühle + sachliche Erscheinungsbild von Braun-Rasierern und den Möbeln von Eames. Sie werden den Will-Haben-Effekt wohl nicht leugnen können, oder?
  • Überzeugen wie Steve Jobs
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    Der Beitrag Steve Jobs zur hohen Schule der Produktpräsentation!
    Rezension vom 14.12.2011
    Ein durchaus brauchbares Buch hat Carmine Gallo noch vor dem Ableben von Steve Jobs veröffentlicht, das sich ganz den legendären + (zu Recht) kultisch verehrten Präsentationen von Jobs widmet. Wie hat es Jobs geschafft in seinen Produktpräsentationen (Angefangen in den 80ern, ein Klassiker etwa die 1984er Präsentation des Ur-Macintosh) die neuen Gerätschaften mit einer Aura aufzuladen, die bei den zukünftigen Kunden den "Will-Haben-Effekt" ausgelöst hat? Wie muss eine Rede aufgebaut sein, dass das Publikum nicht nach wenigen Minuten in den Dämmerzustand verfällt? Hier gibt es das Buch, das Ihre nächsten Präsentationen auf jeden Fall verbessern wird!

    PS.: Ich empfehle Ihnen eine große Youtube-Exkursion durch sämtliche Jobs-Präsentationen als echte Ergänzung!

    PPS.: Ich hoffe, dass der Verlag in den nächsten Auflagen bereits das Ableben des Apple-Gründers und CEOs berücksichtigen wird. Dies ist in der 2. Auflage noch nicht geschehen.
  • Das Philosophie-Buch
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    So macht Philosophie wirklich Spaß!
    Rezension vom 14.12.2011
    Sie haben ein Interesse für Philosophie und möchten die Essenz in einem Buch übersichtlich aufbereitet haben? Hier ist die Lösung: "Das Philosophie-Buch" (Dorling Kindersley 2011) wartet mit einem sehr interessanten Konzept auf: wichtige Denker, Denkschulen aus der Geschichte der Philsophie (beginnend in der Antike mit Thales von Milet, im Buch endend mit Slavoj Žižek) werden jeweils auf wenigen Seiten knapp beschrieben. Grafiken, Zeittafeln, Querverweise bieten einen guten Einstieg in die jeweiligen Denkströmungen oder in das Werk der Philosophen. Als "Sahnehäubchen" sei noch erwähnt, dass dieses Buch auch ihrem Seh- und Tastsinn schmeicheln wird. Stimmig ist der Band herstellerseitig komponiert! Greifen Sie zu, gönnen Sie sich was!

    PS.: Tolle Boni des Buches sind die Kurzbiografien und ein Glossar am Ende des Bandes. Wirklich auf allen Ebenen gelungen!

    PPS.: Natürlich auch ein gern gesehenes + gelesenes Geschenk unter dem Christbaum!