Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft

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Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft

Geschichte einer Freundschaft

von Rüdiger Safranski

Buch

gebunden (343 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten: etwa Schillers Neid auf den bewunderten Goethe oder Goethes Angst vor dem Aufstieg Schillers. Trotz aller Gegensätze lernte Schiller in der Freundschaft, "dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe". Und jeder der beiden sagte vom anderen: er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen. Rüdiger Safranskis Buch ist die spannend erzählte Biographie dieser für die Dichtung in Deutschland so wichtigen Begegnung.

Produktdetails

ISBN-10: 3-446-23326-1
EAN: 9783446233263
Erschienen: 17.08.2009
Verlag: Hanser
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 343
Gewicht: 574 g
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Rüdiger Safranski

Bekannt wurde Rüdiger Safranski durch seine Biographien über Arthur Schopenhauer und Martin Heidegger, die in zehn Sprachen übersetzt wurden. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik, und den Friedrich-Nietzsche-Preis des Landes Sachsen Anhalt.

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Kundenrezensionen

  • eine Freundschaft?! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Fl. Kluge, am 16.12.2011

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    Rüdiger Safranski beschreibt in seinem Buch "Goethe & Schiller - Geschichte einer Freundschaft" äußerst lesenswert, wie fruchtbar die Freunschaft dieser beiden wohl "größten" deutschen Dichter zueinander war. Der Autor beschreibt sehr anschaulich was diese beiden sehr "starken" unterschiedlichen Charaktere voneinander trennte und vereinte. Er beschreibt, wie aus einem schwierigen Start der beiden, aus der alles andere als Freunschaft spricht, sich mit der Zeit in eine Freundschaft wandelt, die ein Leben lang anhalten wird. Herr Safranski berichtet davon, wie sie sich gegenseitig in und an ihren Arbeiten unterstützten, wie sie sich halfen und jeder auf seiner Weise von dieser Freundschaft partizipierten, die nicht nur auf die Arbeit beschränkt war, sondern auch im privaten Bereich stattfand. Wahre Freundschaft ist nur sehr schwer zu finden, hier hat sie stattgefunden. Für mich eines der besten, wenn nicht sogar das beste Buch, was Rüdiger Safranski geschrieben hat.

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  • Für anspruchsvolle Freunde der klassischen Zeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katharina Boos, am 23.02.2010

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    Eine Freundschaft, die über alles hinaus ging!

    Ein wunderbares Buch über die wohl größte Freundschaft, die Inspiration weckte, Freud und Leid mit sich brachte und viele Jahre später für ein unvergleichliches Lesevergnügen sorgt. Von diesem Buch zehrt man noch, wenn es längst schon wieder im Bücherregal steht. Biografische und philosophische Passagen wechseln sich kurzweilig ab und bereichern nebenbei den Zitatenschatz. Und wie berührt ist man im letzten Kapitel, wenn man von Goethes Reaktion auf den Tod seines besten und treuesten Gefährten liest...

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  • Freundschaft oder Zweckgemeinschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anne Granzow, am 16.12.2009

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Goethe und Schiller....die Gemüter sind sich bis heute uneinig, ob es angemessen ist, von Freundschaft zwischen den beiden Dichtern zu sprechen. Sicher ist, dass sie sich nahe standen. Dichterisch. Beiden war die Meinung des jeweils Anderen wichtig. Aber Freundschaft? Hatte Goethe wirkliche Freunde? Und wenn ja, gehörte Schiller zu diesem Kreis? Rüdiger Safranski versucht in seinem Buch Klarheit zu verschaffen und Antwort auf diese Fragen zu finden. Er erzählt anschaulich, was das besondere Verhältnis der beiden Dichter ausmachte und auf welcher Ebene sie sich begegneten. Eins gelingt ihm auf jeden Fall: beide Dichter unabhängig voneinander objektiv zu bewerten. Ein durchaus gelungenes Buch, an dessen Ende man sich jedoch selber fragen sollte: Freundschaft oder Zweckgemeinschaft????

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  • Eine einmalige Dichterfreundschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 31.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Safranski hat hier einen Band vorgelegt, in dem er Schiller und Goethe als zwei eigenständige Dichterpersönlichkeiten vorstellt. Galten beide schon zu Lebzeiten als literarische Schwergewichte, waren sowohl Vorbild für viele dichterische Geister ihrer Zeit, haben sie sicher auch viele überschattet – man konnte ein durchaus zwiespältiges Verhältnis zu ihnen haben. Und so geht es vielen von uns heute nicht anders. Übergross und unantastbar scheinen Goethe und Schiller zu sein. Für mich hat es Safranski mit diesem Band geschafft, beide als Menschen darzustellen, die einerseits genial in ihrem Werk sind, Schaffenskrisen haben, sich mit ihrer Umgebung auseinandersetzen müssen, einander kritisch beäugen und durch ihre Freundschaft sich gegenseitig befruchten und beflügeln, ohne dass Einer zu Lasten des Anderen im Vorteil gewesen wäre. Da, wo es nötig ist, schildert Safranski in verständlicher Art und Weise Zeit, Personen und Umstände rund um Schiller und Goethe, nimmt sich dann aber auch genug Zeit, um uns das Entstehen und ein besseres Verstehen ihrer Werke nahezubringen. Mit passenden Zitaten, ohne überfrachtet und langweilig zu wirken.

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  • Ansichten und Einsichten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dr. Christian Rößner, am 06.10.2009

    4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dass Goethe nicht immer zimperlich mit etwaigen Dichter-Konkurrenten (wie z.B. Hölderlin oder J.M.R. Lenz) umgegangen ist, davon zeugen unzählige Anekdoten. Umso erstaunlicher ist es, dass er gerade Schiller, den er auf einer Stufe mit sich wähnte, nach – zugegeben – etwas längerer Anlaufzeit, zum Freund wählte und Schiller dieses Werben erwiderte. So entstand - trotz der vielen Gegensätze der beiden naiven (Goethe) und sentimentalischen (Schiller) Dichter – ein ausgedehnter Briefwechsel, die Xenien und nicht zuletzt der Musenalmanach auf das Jahr 1797, der sog. Balladenalmanach und gipfelte bis zum Tod Schillers 1805 in der Weimarer Klassik. Safranskis Buch zeigt die Entwicklung dieser Freundschaft und die Wirkungen des gegenseitigen Austausches anhand von Zeugnissen aus der damaligen Zeit und klugen Analysen von Quellen. Selbst für den Schiller- bzw. Goethe-Kenner bietet Safranski mit seinen luziden Kommentaren einen sehr interessanten Einblick in diese ganz besondere Freundschaft. Sehr empfehlenswert!

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  • Zei Dichter, die einander erst gar mochten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Bernhardt, am 20.08.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rüdiger Safranski ist mit seinem Freundschaftportrait ein ganz besonderes Buch gelungen. Die Freundschaft der beiden Dichterfürsten hatte durchaus einen verzögerten Start. Der zugereiste Schiller mußte einige Anläufe nehmen, um vom Herrn Geheinrat empfangen zu werden. Die Klassik liegt dem Autoren einfach im Blut. Wir Leser werden auf unterhaltsame Weise belehrt. Eine
    große Leseerfahrung.

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