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Vater, Mutter, Tod

Thriller

von Siegfried Langer

Buch

Taschenbuch (327 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein Vater, der große Schuld auf sich lädt.
Eine Mutter, die alles tun würde, um ihren Sohn zurückzubekommen. Ein Junge, der tot in einer Berliner Wohnung liegt.
Eine Frau, deren Erinnerungen sie betrügen. Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen. Er will ein Kind retten - um jeden Preis. Und stößt auf einen Abgrund aus Verzweiflung und Wahn.

Pressestimmen:

"Psycho-Thriller mit Sogwirkung." , ZITTY, Christian Endres

Produktdetails

ISBN-10: 3-548-61051-X
EAN: 9783548610511
Erschienen: 13.05.2011
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 327
Länge/Breite: 189mm/126mm
Gewicht: 328 g
Reihe: List bei Ullstein
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Siegfried Langer

Siegfried Langer, geboren 1966, stand als Schauspieler auf der Bühne und vor der Kamera. Er lebt in Berlin.

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Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Vater, Mutter, Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein wirklich gelungenes Buch, das ich, einmal begonnen zu lesen, nicht mehr aus der Hand legen wollte.

    Zwei Familien sind auf tragische Weise miteinander verbunden. Zunächst macht es einem der Autor ziemlich schwierig, in die Geschichte hineinzukommen, aber mit jeder Seite lüftet sich das Geheimnis mehr. Das Buch ist spannend geschrieben und auch die Sprache gefällt mir gut. Der Autor beschreibt eindringlich, wie ein Mensch, in diesem Falle Jacqueline, durch ein schockierendes Erlebnis aus der Bahn geworfen werden kann.

    Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • zu verwirrend und verstörend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Stauffer, am 21.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine Familie aus sozial angeschlagenen Verhältnissen, der Mann Trinker und eine Mutter die ihren kleinen Sohn beschützen will. Doch beim elterlichen Steit passiert ein Unfall und der Kleine stirbt. Bis dahin verstand ich ja noch die Handlung. Aber dann kämpfte ich mich erst einmal durch die erste Hälfte des Buches durch, ohne eigentlich wirklich zu verstehen um wen oder was es nun wirklich geht. Es zieht sich einfach viel zu lange in die Gänge, bis man die Geschichte und den Hintergrund wirklich versteht. Aber um das Verhalten Verrückter zu verstehen, muss man wahrscheinlich erst mal selbst in dieser Verfassung gewesen sein. Für mich als grossen Thriller und Krimifan kann ich in diesem Fall nicht mehr als 3 Sterne vergeben!

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  • Vater Mutter Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anfangs möchte ich erwähnen, das es bei diesem Buch nicht leicht ist, eine Rezension zu schreiben ohne zuviel vom Inhalt zu verraten. Aber ich werde es versuchen.

    Zur Geschichte: Anfangs erzählt der Autor von einer Familienstreitigkeit mit einem tragischen Ausgang. Im weiteren Verlauf des Buches lernt man Jacqueline kennen, eine erfolgreiche Architektin, die gerade den Auftrag ihres Lebens bekommen hat. Doch dann hat diese auf einmal Gedaechtnislücken. Sie findet ihr eigenes Büro nicht mehr etc. Außerdem trifft sie sich auf einmal mit ihrer Mutter, die allerdings schon vor zwei Jahren verstorben ist. Hat sie einen Hirntumor???? in einem weieteren Kapitel wird über die Entführung eines Jungen berichtet. Und dann gibt es da noch Paula. Welch Rolle spielt sie???? Lest einfach selbst.

    Meine Meinung: Wie oben bereits erwähnt habe ich mir mit der Inhaltsangabe etwas schwer getan, da ich ja nicht zuviel vom Buch verraten wollte. Insgesamt ist das Buch ein gelungener Thriller. Auch die Geschichte über Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsspaltungen fand ich sehr interessant. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und spannend. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Mein Fazit: Ein empfehlenswertes Buch, einen Autor denman sich merken muss

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  • Vater, Mutter, Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sibylle Meyer, am 10.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es handelt sich um einen sehr gut und flüssig geschriebenen Thriller, in dem es zwar gleich am Anfang einen Todesfall gibt, aber der Leser immer wieder anfängt zu zweifeln, ob denn wirklich alles so klar ist, wie es scheint. Erst auf den letzten Seiten werden die Fäden zur Aufklärung logisch zusammengeführt.
    Stetig wird die Spannung weiter aufgebaut und dann auch gut gehalten. Immer wieder kommen neue Gesichtspunkte hinzu, bei einigen ist nicht klar, wie sie zu werten sind. Interessant ist die Gliederung des Buches. Es wird aus mehreren Perspektiven zu unterschiedlichen Zeitpunkten erzählt. Diese Art der Kapitelaufteilung führt einerseits zu Verwirrungen, andererseits trägt sie zum Verständnis bei.
    Der Schreibstil ist sehr flüssig. Dadurch ein sehr gutes aber auch recht kurzes Lesevergnügen.
    Mir hat "Vater, Mutter, Tod" sehr gut gefallen und ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

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  • Vater, Mutter, Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sibylle Meyer, am 10.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es handelt sich um einen sehr gut und flüssig geschriebenen Thriller, in dem es zwar gleich am Anfang einen Todesfall gibt, aber der Leser immer wieder anfängt zu zweifeln, ob denn wirklich alles so klar ist, wie es scheint. Erst auf den letzten Seiten werden die Fäden zur Aufklärung logisch zusammengeführt.
    Stetig wird die Spannung weiter aufgebaut und dann auch gut gehalten. Immer wieder kommen neue Gesichtspunkte hinzu, bei einigen ist nicht klar, wie sie zu werten sind. Interessant ist die Gliederung des Buches. Es wird aus mehreren Perspektiven zu unterschiedlichen Zeitpunkten erzählt. Diese Art der Kapitelaufteilung führt einerseits zu Verwirrungen, andererseits trägt sie zum Verständnis bei.
    Der Schreibstil ist sehr flüssig. Dadurch ein sehr gutes aber auch recht kurzes Lesevergnügen.
    Mir hat "Vater, Mutter, Tod" sehr gut gefallen und ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

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  • Zwischen den Welten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von allegra, am 21.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich muss zugeben, dass seit der Lektüre dieses Buches schon einige Zeit vergangen ist. Ich hatte richtig Mühe, für mich eine Struktur in das Buch zu bringen, damit ich ein paar Sätze darüber schreiben kann, ohne dass mein Text einen völlig verwirrten Eindruck macht.

    Vom Inhalt möchte ich nicht mehr verraten, als man ohnehin dem Cover entnehmen kann. Ein Kind wird tot in einer Wohnung gefunden, ein anderes Kind schwebt in großer Gefahr. Der ermittelnde Kommissar Manthey versucht, Licht in den Zusammenhang dieser zwei Verbrechen zu bringen. Hauptfigur ist Jacqueline, eine Frau, die sozusagen zwischen den Welten wandelt. Die Einschübe aus ihrer Perspektive erzählt, bringen die Handlung zwar voran, als Leser ist man aber nie wirklich sicher, woran man ist, weil sie vorerst zusammenhangslos erscheinen.

    Die Kapitel im Buch orientieren sich zeitlich an einer „Katharsis“: Es wird in der Kapitelüberschrift jeweils angegeben, wie viele Tag vor der Katharsis die erzählte Handlung stattfindet. Die „Katharsis“ ist ein Begriff aus dem klassischen griechischen Drama und bezieht sich auf den Reinigungsvorgang, den das Publikum durch das Mitleiden mit den Figuren erlebt. Entlang dem Schema eines Dramas ist der Thriller eigentlich auch aufgebaut - nur chronologisch durcheinander gewirbelt.

    Der Prolog setzt gleich mit dem Höhepunkt beziehungsweise dem Wendpunkt ein. Die darauf folgenden Kapitel bringen dem Leser die beteiligten Figuren näher und erzählen ihre Geschichte (Exposition). Die zeitlich nach dem Prolog einzuordnenden Erzählstränge führen letztendlich zur „Katharsis“ – der Reinigung. Eine Reinigung entfaltet immer auch einen heilenden oder befreienden Effekt. In diesem Fall bezieht sich dieser auch noch auf eine interessante Nebenfigur, was dem Buch ein sehr versöhnliches und positives Ende verleiht.

    Ich hatte in der ersten Hälfte gewisse Verständnisprobleme, da die einzelnen Handlungsstränge nicht chronologisch erzählt werden. Als Leser muss man mit recht schwer nachvollziehbaren Zeitsprüngen zurecht kommen. Nach einiger Zeit weiß man aber die Kapitelüberschriften zu beachten, dann fällt es wesentlich leichter, dem Plot zu folgen.

    Sprachlich ist das Buch sehr angenehm zu lesen. Siegfried Langer schreibt sehr routiniert. Die Sätze sind eher kurz gehalten, aber ohne dass der Text dadurch ins „Stakkatohafte“ abdriftet. Die angenehme Kapitellänge motiviert durch die wechselnden Perspektiven zum schnellen Weiterlesen. Meine Empfehlung ist, sich genügend Lesezeit einzuplanen, damit man das Buch in einer Woche ausgelesen hat. Dann hat man durchgehend spannende Unterhaltung und kann die Geschichte auf sich wirken lassen. Bei größeren Leseunterbrechungen könnte es schwierig sein, den Faden wieder zu finden.

    Was mir etwas gefehlt hat, ist ein bleibender Inhalt. Es ist nicht so, dass ich ein Buch nicht genießen kann, bei dem es „nur“ um spannende Unterhaltung geht. Aber ich mag es, wenn ein thematischer Aufhänger dafür sorgt, dass ich ein bestimmtes Thema gedanklich vertiefen kann. Dann erinnere ich mich einfach länger an das Buch und es wirkt nachhaltiger.
    Dieser Thriller wirft durchaus Fragen auf, wie beispielsweise häusliche Gewalt oder seelische Erkrankungen. Aber für mich fehlt etwas die Vertiefung und die Auflösung.

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  • Zwischen den Welten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von allegra, am 21.03.2012

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    Ich muss zugeben, dass seit der Lektüre dieses Buches schon einige Zeit vergangen ist. Ich hatte richtig Mühe, für mich eine Struktur in das Buch zu bringen, damit ich ein paar Sätze darüber schreiben kann, ohne dass mein Text einen völlig verwirrten Eindruck macht.

    Vom Inhalt möchte ich nicht mehr verraten, als man ohnehin dem Cover entnehmen kann. Ein Kind wird tot in einer Wohnung gefunden, ein anderes Kind schwebt in großer Gefahr. Der ermittelnde Kommissar Manthey versucht, Licht in den Zusammenhang dieser zwei Verbrechen zu bringen. Hauptfigur ist Jacqueline, eine Frau, die sozusagen zwischen den Welten wandelt. Die Einschübe aus ihrer Perspektive erzählt, bringen die Handlung zwar voran, als Leser ist man aber nie wirklich sicher, woran man ist, weil sie vorerst zusammenhangslos erscheinen.

    Die Kapitel im Buch orientieren sich zeitlich an einer „Katharsis“: Es wird in der Kapitelüberschrift jeweils angegeben, wie viele Tag vor der Katharsis die erzählte Handlung stattfindet. Die „Katharsis“ ist ein Begriff aus dem klassischen griechischen Drama und bezieht sich auf den Reinigungsvorgang, den das Publikum durch das Mitleiden mit den Figuren erlebt. Entlang dem Schema eines Dramas ist der Thriller eigentlich auch aufgebaut - nur chronologisch durcheinander gewirbelt.

    Der Prolog setzt gleich mit dem Höhepunkt beziehungsweise dem Wendpunkt ein. Die darauf folgenden Kapitel bringen dem Leser die beteiligten Figuren näher und erzählen ihre Geschichte (Exposition). Die zeitlich nach dem Prolog einzuordnenden Erzählstränge führen letztendlich zur „Katharsis“ – der Reinigung. Eine Reinigung entfaltet immer auch einen heilenden oder befreienden Effekt. In diesem Fall bezieht sich dieser auch noch auf eine interessante Nebenfigur, was dem Buch ein sehr versöhnliches und positives Ende verleiht.

    Ich hatte in der ersten Hälfte gewisse Verständnisprobleme, da die einzelnen Handlungsstränge nicht chronologisch erzählt werden. Als Leser muss man mit recht schwer nachvollziehbaren Zeitsprüngen zurecht kommen. Nach einiger Zeit weiß man aber die Kapitelüberschriften zu beachten, dann fällt es wesentlich leichter, dem Plot zu folgen.

    Sprachlich ist das Buch sehr angenehm zu lesen. Siegfried Langer schreibt sehr routiniert. Die Sätze sind eher kurz gehalten, aber ohne dass der Text dadurch ins „Stakkatohafte“ abdriftet. Die angenehme Kapitellänge motiviert durch die wechselnden Perspektiven zum schnellen Weiterlesen. Meine Empfehlung ist, sich genügend Lesezeit einzuplanen, damit man das Buch in einer Woche ausgelesen hat. Dann hat man durchgehend spannende Unterhaltung und kann die Geschichte auf sich wirken lassen. Bei größeren Leseunterbrechungen könnte es schwierig sein, den Faden wieder zu finden.

    Was mir etwas gefehlt hat, ist ein bleibender Inhalt. Es ist nicht so, dass ich ein Buch nicht genießen kann, bei dem es „nur“ um spannende Unterhaltung geht. Aber ich mag es, wenn ein thematischer Aufhänger dafür sorgt, dass ich ein bestimmtes Thema gedanklich vertiefen kann. Dann erinnere ich mich einfach länger an das Buch und es wirkt nachhaltiger.
    Dieser Thriller wirft durchaus Fragen auf, wie beispielsweise häusliche Gewalt oder seelische Erkrankungen. Aber für mich fehlt etwas die Vertiefung und die Auflösung.

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  • Vater Mutter Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von anyways, am 08.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein grauenhafter Unfall in einer Berliner Sozialbauwohnung, eine mysteriöse Kindesentführung, eine noch junge Frau und Mutter deren Wahrnehmungen für Raum, Zeit, Gegenwart und Vergangenheit zunehmend verwischen, sind die Zutaten für Langers Thriller.

    Ein Thriller der auf den ersten 50 Seiten sehr viel versprechend klingt. Die Kapitel sind kurz, übersichtlich und verständlich gehalten. Danach ändert sich dieses grundlegend, genauso wie die Verwirrungen der einen Protagonistin zunehmen, scheint mir der Autor dasselbe mit dem Leser machen zu wollen. Das mag zwischendurch ganz spannend sein, da es sich aber nicht auf wenige Male beschränkt, sondern der Autor recht schnell und forsch durch die Zeitspannen springt, stört dies den Lesefluss und ist für mich als Leserin sehr frustran.

    Die dazugehörigen Kapitelüberschriften die oft das griechische Wort Katharsis enthalten waren für mich eher eine kryptische Auslegung des Autors, denn weder mit der literarischen noch der psychologischen Definition von Katharsis konnte ich den Kapitel Inhalt erklären bzw. in Verbindung setzen.

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  • Vater, Mutter, Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MsBookeria, am 10.12.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist in teils recht kurzen Kapiteln aufgebaut und nicht chronologisch, sondern springt in dem Zeitraum von sieben Tagen vor der „Katharsis“.

    Im ersten Kapitel lernt man eine Familie kennen, in der der Mann dem Alkohol zugeneigt ist und aggressiv und brutal wirkt, während seine Frau und sein kleiner Sohn seine Launen aushalten müssen. Finanziell stehen sie ebenfalls nicht so sehr gut da. Dann wird umgelenkt auf eine Frau, die sich an einige Dinge nicht mehr so richtig erinnern kann und Wahnvorstellungen zu haben scheint. Sie trifft sich mit ihrer Mutter in der Stadt und kauft ein Parfüm, dabei ist ihre Mutter in den letzten Jahren verstorben. Zuhause angekommen bei ihrer Familie wird sie dann von ihrem Mann darauf hingewiesen. Als ein weiter Strang wird ein Ermittler namens Manthey eingeführt, der einen Entführungsfall aufklären will und auch persönlich sein ganz eigenes Kreuz zu tragen hat.

    Diese drei Handlungen werden immer weiter gesponnen und mit einander verworren bis sich der Knoten irgendwann löst, die Stränge immer mehr zusammen laufen und der Leser die Zusammenhänge erfährt und das Rätsel dahinter lösen kann.

    Ich wurde anfangs sofort in die Geschichte hineingezogen. Die ist spannend geschrieben und es kommen viele Widersprüche auf, die vom Leser nur zu gern gelöst werden wollen. So habe ich die ersten Kapitel völlig verschlungen und hatte hohe Erwartungen an die Handlung, leider wurden diese dann nicht mehr erfüllt. Irgendwann, in etwa ab der Mitte des Buches, scheint das Rätsel doch schon aufgelöst zu sein und man schaut nur noch zu bis der Autor den Leser genau dort hinführt. Leider nimmt dies die gesamte Spannung und das Warten auf einen doch nun noch unvorhergesehenen Plot wurde nicht erfüllt.

    Der Epilog ist zugegeben noch ein wirklich netter Abschluss, der das Ende dann doch noch etwas aufwertet, dieser gefiel mir wirklich sehr gut und hält noch eine kleine Überraschung bereit. Die teils sehr kurzen Kapitel hingeben haben meinen Lesefluss etwas gestört, aber dies ist sicherlich Geschmacksache.

    Interessant und auffällig ist hier bestimmt der vom Autor gewählte Begriff „Katharsis“. Er kommt aus dem Griechischen und bedeutet Reinigung. Hier kann man sich die Frage stellen, ob dies auf die Psyche der Protagonisten oder evtl. auch auf die Frau des Ermittlers Mantheys bezogen sein könnte, aber darauf möchte ich nicht noch näher eingehen, dass soll jeder Leser selbst herausfinden.

    Der Klappentext ist recht gut gewählt. Im Endeffekt beschreibt er die ganze Geschichte in sehr knappen Worten ohne jedoch einer Person, die das Buch noch nicht gelesen hat die Zusammenhänge wirklich zu offenbaren.

    Obwohl ich zuerst gewillt war dem Buch 5 volle Sterne zu geben, muss ich jetzt leider aufgrund der fehlenden Spannung ab der Hälfte des Buches und der damit zusammenhängenden, für mich zu frühen, Auflösung und Verknüpfung der Handlungsstränge, nur 3 geben. Aber zu betonen ist, dass das Buch trotzdem absolut lesenswert ist und ich von der Idee der Geschichte an sich weiterhin begeistert bin.

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  • Vater, Mutter, Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MsBookeria, am 10.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist in teils recht kurzen Kapiteln aufgebaut und nicht chronologisch, sondern springt in dem Zeitraum von sieben Tagen vor der „Katharsis“.

    Im ersten Kapitel lernt man eine Familie kennen, in der der Mann dem Alkohol zugeneigt ist und aggressiv und brutal wirkt, während seine Frau und sein kleiner Sohn seine Launen aushalten müssen. Finanziell stehen sie ebenfalls nicht so sehr gut da. Dann wird umgelenkt auf eine Frau, die sich an einige Dinge nicht mehr so richtig erinnern kann und Wahnvorstellungen zu haben scheint. Sie trifft sich mit ihrer Mutter in der Stadt und kauft ein Parfüm, dabei ist ihre Mutter in den letzten Jahren verstorben. Zuhause angekommen bei ihrer Familie wird sie dann von ihrem Mann darauf hingewiesen. Als ein weiter Strang wird ein Ermittler namens Manthey eingeführt, der einen Entführungsfall aufklären will und auch persönlich sein ganz eigenes Kreuz zu tragen hat.

    Diese drei Handlungen werden immer weiter gesponnen und mit einander verworren bis sich der Knoten irgendwann löst, die Stränge immer mehr zusammen laufen und der Leser die Zusammenhänge erfährt und das Rätsel dahinter lösen kann.

    Ich wurde anfangs sofort in die Geschichte hineingezogen. Die ist spannend geschrieben und es kommen viele Widersprüche auf, die vom Leser nur zu gern gelöst werden wollen. So habe ich die ersten Kapitel völlig verschlungen und hatte hohe Erwartungen an die Handlung, leider wurden diese dann nicht mehr erfüllt. Irgendwann, in etwa ab der Mitte des Buches, scheint das Rätsel doch schon aufgelöst zu sein und man schaut nur noch zu bis der Autor den Leser genau dort hinführt. Leider nimmt dies die gesamte Spannung und das Warten auf einen doch nun noch unvorhergesehenen Plot wurde nicht erfüllt.

    Der Epilog ist zugegeben noch ein wirklich netter Abschluss, der das Ende dann doch noch etwas aufwertet, dieser gefiel mir wirklich sehr gut und hält noch eine kleine Überraschung bereit. Die teils sehr kurzen Kapitel hingeben haben meinen Lesefluss etwas gestört, aber dies ist sicherlich Geschmacksache.

    Interessant und auffällig ist hier bestimmt der vom Autor gewählte Begriff „Katharsis“. Er kommt aus dem Griechischen und bedeutet Reinigung. Hier kann man sich die Frage stellen, ob dies auf die Psyche der Protagonisten oder evtl. auch auf die Frau des Ermittlers Mantheys bezogen sein könnte, aber darauf möchte ich nicht noch näher eingehen, dass soll jeder Leser selbst herausfinden.

    Der Klappentext ist recht gut gewählt. Im Endeffekt beschreibt er die ganze Geschichte in sehr knappen Worten ohne jedoch einer Person, die das Buch noch nicht gelesen hat die Zusammenhänge wirklich zu offenbaren.

    Obwohl ich zuerst gewillt war dem Buch 5 volle Sterne zu geben, muss ich jetzt leider aufgrund der fehlenden Spannung ab der Hälfte des Buches und der damit zusammenhängenden, für mich zu frühen, Auflösung und Verknüpfung der Handlungsstränge, nur 3 geben. Aber zu betonen ist, dass das Buch trotzdem absolut lesenswert ist und ich von der Idee der Geschichte an sich weiterhin begeistert bin.

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  • Vater, Mutter, Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von MsBookeria, am 10.12.2011

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    Das Buch ist in teils recht kurzen Kapiteln aufgebaut und nicht chronologisch, sondern springt in dem Zeitraum von sieben Tagen vor der „Katharsis“.

    Im ersten Kapitel lernt man eine Familie kennen, in der der Mann dem Alkohol zugeneigt ist und aggressiv und brutal wirkt, während seine Frau und sein kleiner Sohn seine Launen aushalten müssen. Finanziell stehen sie ebenfalls nicht so sehr gut da. Dann wird umgelenkt auf eine Frau, die sich an einige Dinge nicht mehr so richtig erinnern kann und Wahnvorstellungen zu haben scheint. Sie trifft sich mit ihrer Mutter in der Stadt und kauft ein Parfüm, dabei ist ihre Mutter in den letzten Jahren verstorben. Zuhause angekommen bei ihrer Familie wird sie dann von ihrem Mann darauf hingewiesen. Als ein weiter Strang wird ein Ermittler namens Manthey eingeführt, der einen Entführungsfall aufklären will und auch persönlich sein ganz eigenes Kreuz zu tragen hat.

    Diese drei Handlungen werden immer weiter gesponnen und mit einander verworren bis sich der Knoten irgendwann löst, die Stränge immer mehr zusammen laufen und der Leser die Zusammenhänge erfährt und das Rätsel dahinter lösen kann.

    Ich wurde anfangs sofort in die Geschichte hineingezogen. Die ist spannend geschrieben und es kommen viele Widersprüche auf, die vom Leser nur zu gern gelöst werden wollen. So habe ich die ersten Kapitel völlig verschlungen und hatte hohe Erwartungen an die Handlung, leider wurden diese dann nicht mehr erfüllt. Irgendwann, in etwa ab der Mitte des Buches, scheint das Rätsel doch schon aufgelöst zu sein und man schaut nur noch zu bis der Autor den Leser genau dort hinführt. Leider nimmt dies die gesamte Spannung und das Warten auf einen doch nun noch unvorhergesehenen Plot wurde nicht erfüllt.

    Der Epilog ist zugegeben noch ein wirklich netter Abschluss, der das Ende dann doch noch etwas aufwertet, dieser gefiel mir wirklich sehr gut und hält noch eine kleine Überraschung bereit. Die teils sehr kurzen Kapitel hingeben haben meinen Lesefluss etwas gestört, aber dies ist sicherlich Geschmacksache.

    Interessant und auffällig ist hier bestimmt der vom Autor gewählte Begriff „Katharsis“. Er kommt aus dem Griechischen und bedeutet Reinigung. Hier kann man sich die Frage stellen, ob dies auf die Psyche der Protagonisten oder evtl. auch auf die Frau des Ermittlers Mantheys bezogen sein könnte, aber darauf möchte ich nicht noch näher eingehen, dass soll jeder Leser selbst herausfinden.

    Der Klappentext ist recht gut gewählt. Im Endeffekt beschreibt er die ganze Geschichte in sehr knappen Worten ohne jedoch einer Person, die das Buch noch nicht gelesen hat die Zusammenhänge wirklich zu offenbaren.

    Obwohl ich zuerst gewillt war dem Buch 5 volle Sterne zu geben, muss ich jetzt leider aufgrund der fehlenden Spannung ab der Hälfte des Buches und der damit zusammenhängenden, für mich zu frühen, Auflösung und Verknüpfung der Handlungsstränge, nur 3 geben. Aber zu betonen ist, dass das Buch trotzdem absolut lesenswert ist und ich von der Idee der Geschichte an sich weiterhin begeistert bin.

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  • Wo beginnt WAHNSINN? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Enns, am 13.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vater, Mutter, Tod! heißt es und schon der Titel sagt aus, was fehlt, nämlich das Kind. Kinder spielen oft das Spiel: Mutter, Vater, Kind, aber hier wird das Kind gleich auf den ersten Seiten tödlich verletzt und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ein Thriller, der wirklich fesselt ab der ersten Seite.
    Das einzige was ich bemängeln möchte ist, daß das Buch anhand der recht großen Schrift viel zu schnell zu Ende gelesen ist. Einen Abend habe ich gebraucht und auch wenn es spannend war und mich wirklich genauso gefesselt hat wie erwartet anhand der Leseprobe, Klappentext und Cover, war mir mein Lesevergnügen ein klein wenig zu kurz ausgefallen.

    Nun aber meine Meinung zum Geschehen:


    Gleich der Anfang beginnt sehr spannend mit einer jungen Frau, die sich davor fürchtet nach Hause zu kommen, da ihr Mann zu tätlichen Angriffen neigt, wenn er getrunken hat. Gleich auf den ersten Seiten geschieht ein großes Unglück, denn der Sohn wird tödlich verletzt durch einen Messerstich direkt in die Halsschlagader. Danach beginnt der Wahnsinn, der für mich erstmal nicht sehr übersichtlich war und ich mich erst einmal zurechtfinden musste ins Geschehen hinein. Etwa ab Mitte des Buches kommt dann die Aufklärung und das Puzzle fügt sich zusammen. Es geht um 2 Frauen, 2 Männer und 2 Söhne, diese auseinander zu halten ist am Anfang recht schwer, aber hinterher, wenn man kapiert um was für einen Wahnsinn es geht, verfolgt man atemlos das Geschehen und hofft auf ein gutes Ende. Anders gesagt kann man auch sagen, es geht um eine misshandelte Frau und um eine Architektin mit großem Erfolg. Diese beiden zusammenzusetzen ist mir am Anfang doch schwergefallen!

    Eine junge Frau die sich in Wahnvorstellungen flüchtet um dem Grauen zu entfliehen? Die einzelnen Kapitel sind untereilt in "Vor der Katharsis" oder auch nur "Jaqueline" Um dies zu verstehen, müsst ihr das Buch selbst Lesen und dabei unbedingt die Kapitelübersichten beachten. Wie schon gesagt, ich habe einige Zeit gebraucht um in das Buch hineinzufinden, aber danach ließ es sich sehr flüssig Lesen.



    Die häusliche Gewalt wird auch das eine oder andere Mal aufgegriffen und macht mich wirklich sprachlos, das Frauen es aushalten sich misshandeln zu lassen und immer noch ihre Männer lieben. Leider sind es nicht immer nur die Frauen, die misshandelt und geschlagen werden, sondern auch die Kinder und da bekomme ich echt die Wut. Auch hier schafft die Frau, die mal große und hohe Ziele hatte es nicht sich zu distanzieren, sondern verfällt in einen echten Wahnsinn.

    Komissar Mantey selbst trägt eine große Last mit sich herum und deshalb geht ihm dieser Fall auch sehr nah. Für ihn selbst endet der Fall mit einem Happy End!



    Mehr mag ich nicht schreiben, um nicht die Spannung vorwegzunehmen. Ich habe das Lesen genossen, aber für mich hätten es ruhig einige Seiten mehr sein können. Wobei man vielleicht nicht von Geniessen schreiben sollte, wenn man einen Thriller liest, oder? Vielleicht sollte ich besser schreiben, der Autor hat es verstanden mich in seinen Bann zu ziehen?

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  • Spannend, faszinierend, fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von TrollMutti, am 05.10.2011

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    Wie stellt man es an eine Rezension zu einem der genialsten Bücher, die ich die letzten Jahre gelesen habe zu verfassen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten? Mit dieser Frage habe ich mich lange beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich den Inhalt hier völlig rauslasse und einfach meine Empfindungen beim Lesen und danach beschreibe. Denn gerade der Inhalt ist in diesem Buch sehr wichtig und die kleinste Information vorab kann jede Menge von der Spannung und der Stimmung rauben.

    Schon die Leseprobe hat mich vor dem Erscheinen völlig in Ihren Bann gezogen und ich hatte das Gefühl einfach weiterlesen zu MÜSSEN! Und genauso ging es, als ich endlich das Werk anfing. Innerhalt weniger Stunden hatte ich es auch schon beendet. Und den Drang ein Buch so zu verschlingen und die ganze Welt außen vor zu lassen, hatte ich seit Jahren nicht mehr. Das Klingeln des Telefons, meine Lieblingsserie im Fernsehen, Essen - alles völlig Nebensächlich, wenn man in die Geschichte von Siegfried Langer eintaucht.

    Wenn man es nicht gewohnt ist, können die zeitlichen Sprünge und der Aufbau der Story den Leser verwirren, aber ich denke das legt sich schnell. Ich hatte keine Probleme damit und fand diese Erzählweise genau richtig für die Geschichte und ihren Hintergrund. Gerade wenn das letzte Rätsel gelöst ist, ist man als Leser sicher, anders hätte man diesen fantastischen Thriller nicht schreiben können.

    Die Sprache ist perfekt auf die einzelnen Situationen abgestimmt. Teils recht einfach und sehr umgangssprachlich, teils sehr bildhaft und intellektuell. Immer genau passend zu den einzelnen Strängen und Personen.

    Wie gesagt, ich bin völlig hin und weg von dieser Meisterleistung in Form eines Buches. Jeder, der gerne spannende Geschichte, die die ganze Welt um einen herum vergessen lassen, liest sollte SOFORT dieses Buch lesen. Ihr werdet es nicht bereuen, versprochen :-)

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  • Fesselnder Psychothriller made in Germany Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stephanie Neumaier, am 13.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Berlin. Ein siebenjähriger Junge gerät bei einem Streit seiner Eltern zwischen die Fronten und kommt dabei zu Tode – erstochen vom eigenen Vater. Die Eltern verdrängen das Unfassbare einfach. Jacqueline, die Mutter, flüchtet sich in eine absurde Fantasiewelt und entführt den ebenfalls siebenjährigen Sohn eines Bekannten, den kleinen Lukas, den sie für ihren eigenen hält. Sie befindet sich in einem regelrechten Wahn – fällt Lukas diesem womöglich zum Opfer?

    Siegfried Langer hat mit „Vater, Mutter, Tod“ einen fesselnden Psychothriller made in Germany vorgelegt. Stück für Stück und nicht in chronologischer Folge setzt sich die Geschichte wie ein Puzzle zusammen. Doch keine Angst: Der Autor lässt den Leser dabei nicht allein, nimmt ihn an die Hand und so wird es niemals verwirrend oder unübersichtlich. Verstörend beschreibt er den Wahn der Mutter, sensibel das persönliche Schicksal des harten, aber herzlichen Ermittlers Martin Manthey. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Siegfried Langer erbringt damit den Beweis, dass spannende Thriller nicht ausschließlich von amerikanischen Autoren kommen. Bitte mehr davon!

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  • zwischen Realität und Einbildung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von coffee2go, am 09.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurze Inhaltszusammenfassung:
    In der ersten Familie wird ein kleiner Junge vor den Augen seiner Mutter vom gewalttätigen Vater mit einem Messer erstochen.
    In der zweiten Szene treten bei Jacqueline, einer sehr gefragten Architektin, die mit ihrem Ehemann und einem siebenjährigen Sohn zusammenlebt, plötzlich drastische Gedächtnislücken und Aussetzer auf. Sie kann sich nicht mehr erinnern, in welchem Stockwerk ihr Büro liegt und berichtet von einem Treffen mit ihrer Mutter, die schon vor Jahren gestorben ist. Jacquelines Mann drängt sie, einen Arzt aufzusuchen. Plötzlich ist der siebenjährige Lukas auch noch verschwunden.

    Meine Meinung zum Buch:
    Das Buch lässt sich aufgrund der kurzen Kapitel und großzügigen Gliederung sehr schnell in einem Durchgang lesen; für meinen Geschmack etwas zu schnell. Bei mir hinterlassen Bücher, mit denen ich mehr Zeit verbringe und bei denen man mehr mitdenken oder interpretieren muss, einen längerfristigen Eindruck. Den Einstieg in das Buch fand ich etwas gewöhnungsbedürftig und verwirrend aufgrund der rasch wechselnden Szenen und Einführung der Charaktere, aber trotzdem sehr faszinierend. Leider konnte die Spannung nicht konstant über das gesamte Buch aufrecht erhalten werden, sodass ich schon recht bald die Auflösung der Geschichte zwischen den Zeilen herauslesen konnte. Trotzdem fand ich das Buch originell, das Thema ungewöhnlich und ich habe es sehr genossen, das Buch zu lesen und mich auf die Verwirrungen einzulassen. Nicht immer war klar ersichtlich, was Realität und was Einbildung von bestimmten Personen war, sodass die Grenzen teilweise verschwommen waren. Gerade dies machte das Buch spannend und lesenswert.
    Manthey, der Ermittler des Falles spielt eine eher untergeordnete Rolle, fast schon die Nebenrolle und hat selbst auch große familiäre Belastungen, die an sich schon ein eigenes Buch wert wären, aber in diesem Buch nur eine kleine Rolle einnehmen.

    Titel und Cover:
    Die Auswahl des Titels – im Telegrammstil, getrennt durch zwei Kommas - finde ich ungewöhnlich, aber spannend. Das Cover finde ich okay, aber auch nicht besonders auffallend.

    Mein Fazit:
    Der Thriller hat sehr stark begonnen, war aber etwas verwirrend geschrieben und hatte zwischenzeitlich einen leichten Hänger, außerdem war das Buch viel zu kurz!

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    von Doris Krischer, am 29.08.2011

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    Eins muß man dem Autor lassen, die gängigen Erfolgsmuster werden nicht beliehen. Es ist wie bei Fitzek. Eine bedrückende Ausgangssituation wird weitergesponnen und so lange verstrickt, bis der entscheidende Hieb kommt und den gordonschen Knoten zerteilt.

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  • Verwischte Grenzen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von sabatayn76, am 11.08.2011

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    Inhalt:
    Eine Frau kommt verspätet nach Hause und trifft auf ihren gewalttätigen Ehemann. Im Streit bedroht er sie mit einem Brotmesser - und durch einen tragischen Unfall ersticht er schließlich den gemeinsamen Sohn.

    In den folgenden Kapiteln erfährt der Leser von Jacqueline - erfolgreiche Architektin, glücklich verheiratet, liebevolle Mutter. Plötzlich treten bei Jacqueline immer mehr Gedächtnislücken auf, sie findet den Weg zu ihrem Büro nicht mehr, hat den Nachmittag angeblich mit ihrer Mutter verbracht, die jedoch seit 2 Jahren tot ist, macht Komplimente, die sie bereits 2 Wochen zuvor gemacht hat. Was steckt hinter diesen Filmrissen und Verwirrtheitszuständen?

    Mein Eindruck:
    'Vater, Mutter, Tod' ist ein einfach lesbares, spannendes Buch, das den Leser packt, mitreißt und verwirrt. Obwohl ich die Auflösung der Geschichte nicht sonderlich überraschend fand und bereits von Anfang an 'den richtigen Riecher' hatte, tat das weder der Spannung noch der Authentizität Abbruch. Im Gegenteil: meiner Meinung nach ist dem Autor eine sehr glaubwürdige und überzeugende Geschichte gelungen, die in sich konsistent ist. Man merkt, dass der Autor hervorragend recherchiert und seinen Thriller ausgiebig durchdacht hat.

    Mein Resümee:
    Man fühlt sich beim Lesen ein bisschen wie Jacqueline - irrt hilflos umher, versteht nicht, was passiert, wer die anderen Menschen sind. Ein spannender und überzeugender Thriller.

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  • Verwischte Grenzen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von sabatayn76, am 11.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Eine Frau kommt verspätet nach Hause und trifft auf ihren gewalttätigen Ehemann. Im Streit bedroht er sie mit einem Brotmesser - und durch einen tragischen Unfall ersticht er schließlich den gemeinsamen Sohn.

    In den folgenden Kapiteln erfährt der Leser von Jacqueline - erfolgreiche Architektin, glücklich verheiratet, liebevolle Mutter. Plötzlich treten bei Jacqueline immer mehr Gedächtnislücken auf, sie findet den Weg zu ihrem Büro nicht mehr, hat den Nachmittag angeblich mit ihrer Mutter verbracht, die jedoch seit 2 Jahren tot ist, macht Komplimente, die sie bereits 2 Wochen zuvor gemacht hat. Was steckt hinter diesen Filmrissen und Verwirrtheitszuständen?

    Mein Eindruck:
    'Vater, Mutter, Tod' ist ein einfach lesbares, spannendes Buch, das den Leser packt, mitreißt und verwirrt. Obwohl ich die Auflösung der Geschichte nicht sonderlich überraschend fand und bereits von Anfang an 'den richtigen Riecher' hatte, tat das weder der Spannung noch der Authentizität Abbruch. Im Gegenteil: meiner Meinung nach ist dem Autor eine sehr glaubwürdige und überzeugende Geschichte gelungen, die in sich konsistent ist. Man merkt, dass der Autor hervorragend recherchiert und seinen Thriller ausgiebig durchdacht hat.

    Mein Resümee:
    Man fühlt sich beim Lesen ein bisschen wie Jacqueline - irrt hilflos umher, versteht nicht, was passiert, wer die anderen Menschen sind. Ein spannender und überzeugender Thriller.

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  • In einem Rutsch verschlungen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Spatzi79, am 26.07.2011

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    Ein spannendes Buch, endlich mal wieder ein Thriller, den ich an einem Tag einfach durchlesen musste!

    Die Rezension ist nicht ganz einfach, da ich ja nichts verraten möchte!

    Im Prolog wird ein Junge von seinem gewalttätigen Alkoholiker-Vater getötet - nicht absichtlich, aber der Junge ist tot.

    Dann lernen wir Jacqueline kennen, eine erfolgreiche Architektin, die unter unerklärlichen Kopfschmerzen leidet, Gedächtnisausfälle hat und sich teilweise sehr merkwürdig verhält.
    Als sie meint, mit ihrer toten Mutter Mittagessen gewesen zu sein, rät ihr Mann ihr dringend, einen Arzt aufzusuchen.

    Und dann wird auch noch ihr 7jähriger Sohn Lukas entführt - doch von wem?

    Die Zeitebene springt immer wieder hin und her, als Leser hat man es nicht leicht, der Geschichte zu folgen. Aber gerade das macht es sehr spannend, zumindest am Anfang, als noch überhaupt nicht klar ist, wie sich die Handlungsebenen zueinander verhalten und wer wer ist.

    Gegen Ende kam mir die Auflösung etwas zu früh und ab dann war die Luft ziemlich raus, da nur noch eine Sache aufgeklärt werden musste.

    Der ermittelnde Kommissar Manthey blieb als Person eher blass. Nicht so gut gefallen hat mir, dass ihm auch noch eine tragische private Geschichte zugeschrieben wurde, die zwar gut zu dem Fall passte, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig war.

    Fazit: ein gut zu lesender Thriller, der sehr vielversprechend anfing, sich sehr gut hat lesen lassen, aber mit kleinen Schwächen gegen Ende.

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  • verwirrend aber gut!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.07.2011

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    Verwirrend,interessant und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.Man kann es kaum aus der Hand legen.Freue mich schon auf das nächste Buch von Siegfried Langer.

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