Rezensent im Portrait

aus Münster

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Über mich
lese viel und höre gerne viel gute Musik. Ich bewerte auch mal Filme, obwohl ich da eher nicht so bewandert bin. :)

Meine Rezensionen

  • Die Blutlinie
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    Grandioses Ausnahmetalent!!!
    Rezension vom 20.11.2009
    Inhalt:

    Jack Junior - Nachfahre von Jack the Ripper? Smoky Barrett, ihres Zeichens, Special Agent bei dem FBI ist in einer persönlichen Krise: Ihre Familie wurde von einem Serienmörder attackiert und ausgelöscht. Jetzt steht sie im Mittelpunkt dieses neuen Falls, denn ihre Jugendfreundin Annie wurde bestialisch ermordet...

    Erzähl-/Schreibstil:

    Wundervoll! Man kann McFadyen als brutal oder gefühlskalt bezeichnen, doch sein Schreibstil ist immer so offen und ehrlich, dass ich teilweise erschrecke, wie sehr er in der Person selber steckt. Viel Liebe zum Detail - ich denke auch, dass das daher kommt, weil er selber Familie hat. Er weiß einfach wie es ist, eine Frau zu lieben und Kinder zu haben. Er ist ein Ausnahmetalent unter den amerikanischen Thrillerautoren und bleibt nicht klinisch und trocken an der Oberfläche. Er kratzt nicht mal an der Oberfläche, er ist gleich unter der Haut!!!

    Meine Meinung:

    Wahnsinn! Ein wunderbarer Auftakt der Reihe und eine fantastische Schilderung eines Zusammenspiels von Charakteren, die sich nicht nur auf eine blutige Geschichte beschränken. Alte, altmodische Dinge wie Freundschaft, Vertrauen und Liebe spielen in McFadyens Erstling genauso eine Rolle wie Verbrechen, blutige Morde und Killerjagd. Eine Kombination, die bei mir mehrere Wirkungen zeigte: Unbedingtes Weiterlesen, Mithoffen und -bangen, teilweise Tränen im Auge bei emotionalen Szenen und die befriedigende Gewissheit, dass Smoky alles für ihr Team gibt - selbst ihr Leben. Eine Heldin, die zu lieben nicht schwer ist. Identifikation? Vielleicht etwas - der Killerinstikt. Doch andere Erfahrungen, wie das komplette Hinscheiden einer Familie durch Möderhand kann man schlecht nachempfinden. Doch obwohl auch McFadyen nur Fiktion verfasst, hat er die Gefühle von Smoky so echt vermittelt, dass mir mehrmals der Atem stockte.

    (Einziges Minus von meiner Seite: Ich hatte am Anfang schon einen Tipp auf den potentiellen Mörder abgegeben und war dahin gehend nicht überrascht.)

    Fazit:

    Grandios! Da ich mit dem zweiten Teil angefangen habe, bin ich gespannt gewesen, wie der Auftakt wohl sein mag. Nun weiß ich es: Wundervoll, launisch, bestialisch, siegreich, mit Niederlagen, liebevoll, nie aufgebend...!
  • Skulduggery Pleasant 03. Die Diablerie bittet zum Sterben
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    Exzellente Weiterentwicklung!!!
    Rezension vom 16.11.2009
    Inhalt:

    Teleporter - irgendjemand jagd und ermordet sie. Als Skulduggery und Walküre den ersten Tatort begutachten sollen, inoffziell versteht sich, ahnen die beiden noch nicht, wie die Geschichte ausgeht...

    Schreib-/Erzählstil:

    Klasse! Landy hielt sich im zweiten Band sehr an actionreiche Szenen und atemberaubende Spannung. Diesmal schwenkt er sehr auf die Persönlichkeiten um und beschäftigt sich nebenbei auch mit der Beziehung Walküres zu Skulduggerys. Natürlich erklärt er verständlich und gewohnt ironisch die Geschichten der beiden, deren Freunde und den Widersachern. Ein Jungendbuch, das streckenweise tiefgründig und ausschweifend ist.

    Meine Meinung:

    Landy hat sich gesteigert. Leider fehlte mir im zweiten, obwohl gut, die Persönlichkeiten. Das Heranwachsen Stephanies wird hier viel mehr ausgearbeiet - vielleicht auch, weil Stephanie älter ist und mehr an ihre Eltern denkt. Was mir persönlich immer noch etwas Kopfschmerzen bereitet, sind die vielen Charaktere, die man zwingend kennen muss. Erstleser, die mit diesem Band anfangen würden, kämen irgendwann frustriert zu dem Ergebnis, SP nicht mehr zu lesen. Vielleicht böte sich hier eine Charakterliste am Ende des Buches an. Wer sind die Guten, wer die Bösen?

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich mich schon sehr auf Band 4 freue, da ja dieser Band hier sehr überraschend endet und man total aufgeregt wird, wie Landy seine Idee vom skelettierten Detektiven und seiner (fast) furchtlosen Amazone weiterspinnt.

    Fazit:

    Charakterzeichnung klasse, schöne Weiterentwicklung, lustige Momente als auch ironische Feinheiten - Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh sind zurück!
  • Roman eines Schicksallosen
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    Tatsachenbericht
    Rezension vom 10.11.2009
    Inhalt:

    Kertesz wird im Alter von sechszehn Jahren in einem Bus aufgegriffen und mit Kollegen, die ebenfalls jüdischer Religion sind, ins KZ gebracht. Von da aus ist es nur ein Hoffen und Bangen ums Überleben…

    Erzähl-/Schreibstil:

    Offen und ehrlich, erschreckend und natürlich aus eigener Erfahrung berichtet Kertesz Dinge, die den nachempfundenen Geschichten von diversen Autoren (siehe Boyne) verwehrt geblieben sind. Er beschreibt ohne Regung Dinge, die einem fürchterlich erscheinen und legt kundig dar, wie es wirklich war. Unverfälscht und mit verschiedensten Überlegungen breitet er dem Leser das Mythos KZ aus.

    Meine Meinung:

    Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich schreiben soll. Wann ist man schon einmal sprachlos bei einem Buch gewesen? Ich vielleicht zuletzt bei Freys Entzugsbuch, doch diesmal traue ich mich gar nicht, ein Urteil zu fällen. Wenn man dieses Buch, eine Lebensabschnittsgeschichte, direkt auf die Plätze verweist und ein Schild mit dem Wort „unlesbar“ darüber hängt, so verleugnet man doch auch die Geschichte der Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten. Doch wenn man jetzt „Super!“ schreit, so hat es doch was Aufständisches, ohne richtige Kenntnis.

    Ich kann nur als Außenstehende einer Nachfolgegeneration Kertesz Mut bewundern, dass er sich überwunden hat, davon zu schreiben. Denn durch das Schreiben muss er jede Emotion noch einmal durchlebt haben. Es ist ein Überlebenskampf gewesen, sehr nackt teilweise. Ich hatte das Gefühl, Kertesz beobachtet sich selber beim Durchleben dieser „Laufbahn“. Von Ausschwitz nach Zeitz, dann weiter nach Buchenau. Vielleicht sollte ich auch in dieser Beurteilung nicht „Hölle“ sagen, denn auch dem widerspricht Kertesz im Nachhinein. Doch es gab Favoriten: Arbeits- oder Vernichtungslager? Ist man jetzt Kind und bekommt angeblich Unterricht oder doch lieber sechzehn? Mit welchem der SS-Gehörigen kann man auch mal sympathisieren, welche sind eher auf der roten Liste?

    Fazit:

    Ich kann weder „unlesbar“ sagen noch „Super!“ rufen! Das wäre beides falsch und merkwürdig. Ich sage eher: Danke! Danke dafür, dass wir einen Einblick erhalten durften, der von einem Tatsachenbericht ausgeht und für die Masse aufgeschrieben wurde. Eine Pflichtlektüre, setzt man sich mit dem Nationalsozialismus auseinander. Ein „Junge im gestreiften Pyjama“ ist ein Witz und eine Beleidigung dagegen.
  • Die Lebküchnerin
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    Benedicten
    Rezension vom 05.11.2009
    Inhalt:

    Benedicta von Altmühl wird als Jugendliche von ihrer Stiefmutter ins Kloster geschickt - angeblich auf ausdrücklichen Wunsch ihres verstorbenen Vaters, der Tuchhändler war. Das Geschäft geht somit auf den Sohn ihrer Stiefmutter über. Doch im Kloster wird Benedicta nicht glücklich. Sie möchte raus und die Welt erleben. In der Fastenzeit plant sie dann eine Abwechslung: Sie möchte die Lebkuchen backen...

    Erzähl-/Schreibstil:

    Die Worte sind klar formuliert bzw. das Schriftbild ist rasant und ohne Schnörkel. Schrödter bringt Dinge auf den Punkt, verstrickt sich aber auch sehr in die Irrungen und Wirrungen des Mittelalters. Mittlerweile sind das keine Marktlücken mehr: Schöne Frauen, verschleppt oder vergewaltigt, warten nur auf die große Liebe, um erlöst zu werden. Doch Schrödter bringt die Dinge schneller zu Ende und nervt den Leser nicht mit umständlichen politischen Aktionen.

    Meine Meinung:

    Ein mittelalticher Roman mit allem Drum und Dran: Herzschmerz, die große Liebe, Tod, Mord und ein Happy End (?). Eine schöne Liebesszene jagte die andere und manchmal musste ich doch an mich halten, da es etwas übertrieben dar gestellt war. Doch auch die Irrungen stellt Schrödter schon heraus und man konnte bis zu den letzten Seiten mitfiebern und den Atem anhalten.

    Was mir persönlich so gar nicht gefiel, war die Ausarbeitung der Charaktere. Alle irgendwie zu glatt, einen Bösewicht musste es ja auch geben, diesmal in Form eines Bäckers anstatt eines fiesen Ritters, der hochranging betitelt ist. Hier ist schön herauskristallisiert worden, wie die damaligen Zünfte geordnet waren. Wer durfte welche Gewürze und Zutaten gebrauchen und wer nicht? Einen raschen Eindruck bekam man auch in die eigentliche Geschichte: Die Herstellung der süßen Lebkuchen, die hier von Benedicta nach eigens ausgedachten Rezept gebacken werden. Manchmal verzehrte es mich nach den süßen Naschereien, doch manchmal rückten diese auch (sehr gut, dadurch entstand nicht der Eindruck eines Kochbuches) in den Hintergrund.

    Fazit:

    Eine fast runde Sache. Mir fehlten die hautnahen Charaktere und noch ein bisschen mehr Klarheit anstatt noch eine Verwirrung für den Leser. Ansonsten ein sehr leichter Schreibstil, so dass man schnell lesen und behalten konnte.
  • Das Buch ohne Namen
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    Das Buch der 100 Namen und Erzählstränge
    Rezension vom 01.11.2009
    Inhalt:

    Das Auge des Mondes - irgendjemand hat es, jeder will es. Ob es der Kopfgeldjäger, ein Gangsterboss oder ein ganz normaler junger Mann ist. Die Jagd ist eröffnet.

    Erzähl/-Schreibstil:

    Wortreich und pointiniert begegnet mir der Autor in diesem Buch. Er legt viel Wert auf Verstrickungen er einzelnen Geschichten und erwartet, dass der Leser folgt - und das kann dieser auch, da der Autor immer wieder Querverbindungen aufgreift und darlegt. Er schildert die Charaktere vielleicht etwas oberflächlich, doch er kann ihnen ein Gesicht verleihen.

    Meine Meinung:

    Ja, zugegeben, ein sehr brutales Buch. Keine Helden, keinen Hauptprotagonisten, aber eine Liebesgeschichte, wenn auch nur an der Oberfläche gekratzt. Ein Buch, dass sich als Pageturner entwickelt hat. Sogleich der Anfang war ganz nach meinem Geschmack: Der Autor redet nicht lange herum, sondern lässt den Leser seine Vorstellungskraft aktivieren und so wurde man auch nicht mit Nebensächlichkeiten gequält, wie langweilige Landschaftsbeschreibungen oder Familienverhältnisse und Werdegänge, die für den weiteren Verlauf der Geschichte unerheblich sind. Vielmehr wurde da auf Zusammenhänge und rasante Action gesetzt. Ich bin eigentlich nicht so für diese ganze Ballerei, aber irgendwie hat dieses Durchgreifen zur Klarheit der Geschichte und zum Überblicken der Charaktere - doch sehr viele an der Zahl - geführt.

    Zum einen ein Buch, dass man wirklich an fast einem Stück lesen muss (ich hatte leider eine Woche Pause) und zum anderen ein Buch, dass den Leser fordert, den Überblick zu behalten. Was meines Erachtens aber auch nicht schwer ist. Ich könnte problemlos die Zusammenhänge erklären und auch die Beziehungen der Personen zueinander.

    Fazit:

    Ausgefeilte Action mit mystischem Einschlag. Harte Charaktere und keine Monster auf Kuschelkurs. Endlich mal wieder ein Pageturner, der nicht mit irrealistischen Elementen dahin trottet. Ich habe das Gefühl, ein Vor- oder Nachgänger ist angebracht. WOW!!!
  • Der Junge im gestreiften Pyjama
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    Starke Aussage am Ende
    Rezension vom 26.10.2009
    Inhalt:

    Bruno zieht mit seinem Vater, dem Kommandanten, seiner Mutter und seiner Schwester nach Aus-Wisch. Dort gefällt es ihm gar nicht, so hat das Haus doch keine Winkel zum Erforschen und seine Freunde wohnen doch in Berlin. Als er Schmuel kennen lernt, der Junge hinter dem Zaun, glaubt er, einen Freund gefunden zu haben...

    Erzähl-/Schreibstil:

    Boyle ist erwachsen. Und wir Erwachsenen? Was wissen wir schon noch, wie Kinder denken? Manche sagen, in der heutigen Zeit nur noch an Handys und Markenkleidung. Und früher in den vierziger Jahren? Wir sind abgehärtet, kennen die Realität, doch Boyle schafft es sehr gut, Bruno und Schmuel ein Gesicht zu geben. Bruno leider mehr als Schmuel. Der Stil ist sehr schlicht, um dieses Thema ebenfalls für Kinder verständlich zu machen.

    Meine Meinung:

    Doch ich befürchte, dass Kinder nach diesem Buch mehr oder weniger verstehen, denn manche Wörter sind immer noch ungeklärt. Vieles kann man nur als Erwachsener aus dem Kontext herauslesen und bleibt leider wenig im Gehirn sitzen. Zudem ist Bruno für mich schon fast zu naiv. Natürlich merkt er, dass Schmuel ein Geheimnis bleiben muss, aber er fragt Schmuel auch nicht weiter nach seinen Umständen. Dafür, dass er ein Forscher ist, ist er ziemlich zurückhaltend in dieser Hinsicht und gar nicht neugierig.

    Nichtsdestotrotz gibt es am Ende eine sehr wichtige Aussage: Es ist, als seien wir alle gleich. Etwas verändert von mir wiedergegeben, zugegeben, aber darum geht es doch in Wahrheit. Wir sind alles Menschen. Wir möchten erforschen: Das Leben, unsere Möglichkeiten, alberne sowie vernünftige Träume, unseren Gegenüber, unser Umfeld, das Sonnensystem. Egal, alles, was für einen persönlich zählt, macht uns aus. Wir sind alle einzigartig und das kann uns keiner nehmen - auch das konnte Hitler nicht.

    Fazit:

    Viele Träume sind gestorben, doch auch viele Hoffnungen sind gekommen: Nach dem Krieg! Die Überlebenden. Denn auch wie Madsen bereits wusste: Du schreibst Geschichte, an jedem Tag! Eine wichtige Aussage und eine Mauer gegen das Vergessen!
  • Do You Want The Truth Or Something Beautiful
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    Mein Highlight 2009!
    Rezension vom 13.10.2009
    Sie können mit Amy Winehouse nichts anfangen oder haben genug von ihrem Lotterleben? Sie lieben Duffy oder konnten sich auch mit ihr nicht einigen?

    Ich habe die Mitte für mich gefunden: PALOMA FAITH!

    Grandiose Stimme, ehrliche Texte, wundervolle Melodien, jeder Song ein Highlight! Bei Paloma kommt keine Langeweile auf und sie weiß Abwechslung zu schätzen: Vom prunkvollen, ruhigen New York wechselt sie gerne mal zu Upside down oder natürlich auch ihrer Single Stone cold sober. Obwohl ich auch hier wieder einmal sagen muss, dass die Produzenten mitgewirkt haben müssen: Stone cold sober ist eine Single, nichts anders. Ein Song, der Hörerinteresse wecken soll. Bei mir war es ein Impulsivkauf, da ich in einem Internetblog von ihr erfahren hatte. Eine Künstlerin, die sich von der Masse abhebt, aber noch akzeptiert werden muss. Der Albumpreis ist für diese Musik viel zu niedrig!

    Mein Highlight dieses Jahr!
  • Rockferry
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    Much better than Amy
    Rezension vom 13.10.2009
    Amy Winehouse ist eine Nummer für sich und mit Back to Black sowie ihrem Lebenswandel kann ich mich langsam aber sicher nicht mehr anfreunden.

    Ganz anders Duffy: Ihre Platte hat ein Konzept, dass nicht nach dem Mainstream bestimmt ist und ihre Texte sind offen ehrlich. Liebeskummer? Das Gefühl, das der Partner auf ihr herumtritt wie auf Steinen? Das alles hat Duffy zum Thema ihrer Songs gemacht und weckt bei mir das heimliche Verlangen, sie immer und immer wieder zu hören. Distant Dreamer schließt als Schlusslied die perfekte Lücke: Eine Ode an Träumer, die den Tag nicht ganz mitbekommen möchten oder schreckliche Dinge verdrängen möchten. Wenn ich es höre, dann laut!

    Die Stimme Duffys ist einzigartig fest, aber auch brüchig und einfühlsam. Mit Mercy hat sie die Hörer beeinflusst. Nicht ganz ihr Stil, aber die Produzenten möchten ja auch ihr Geld an ihr verdienen! Nichtsdestotrotz gefällt mir auch dieser Opener sehr gut und bringt jeden in Schwung. Das Album aber ist teilweise mehr auf die Texte angesetzt, die ehrlich und schön sind! Ein Plus in der Musikwelt ist Duffy durch und durch!