Witziger Rennspielspaß mit Überraschungen
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Uli Geißler, am 25.05.2012
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Als Hobbyforscher neue Tierarten in dicht bewachsenen Urwäldern finden, Gefahren bestehen und am Ende ganz vorne stehen kann man bei Kalimambo. Allerdings heißt es sich in Acht vor Elefanten und insbesondere deren Hinterlassenschaften nehmen, denn schnell tritt man in einen riesigen Haufen.
Auch das Nashorn ist nicht unbedingt ein Freund, denn immer wieder rempelt es den Letzten der Expeditionsreihe an. Das gibt im Spiel natürlich Minuspunkte, wie eben der Haufentritt auch. Wer schließlich am Ende die wenigsten davon auf seinem Punktekonto stehen hat, gewinnt das flotte, witzige Laufspiel.
Anhand von zunächst von jeder und jedem geheim ausgewählten Zahlenkarten wird die Zugreihenfolge der Spielfiguren über die 32 Felder des Spielplans geregelt. Die höchste Zahl zieht zuerst und setzt die eigene Figur an die Spitze der Forscher, wer die zweithöchste Karte spielte, setzt dann den eigenen Forscher wiederum an die Spitze usw. So verändert sich also ständig die Reihenfolge der Figuren.
Wer vorne ist, tritt schnell mal in einen Haufen, wer hinten geht, kann vom Nashorn gerammt werden. Kali ein schwarzes Tier mit roter Nase zieht ziemlich überraschend los. Dann entsteht oft eine Lücke zwischen dem letzten Hobbyforscher und dem Nashorn. Das nutzt das Nashorn sofort, den hintersten anzurempeln.
So tippeln also alle stets voran und hoffen, dass man möglichst in der Mitte bleibt, denn das ist der sicherste Platz und birgt die Chance, am Ende Kalimambo zu gewinnen.
Kalimambo ist ein lustiges Spiel mit einfachen Regeln. Der hohe Glücksanteil gefällt Planerinnen und Strategen sicher nicht, aber für die Kinderrunde oder Familien eignet sich der Rennspaß sicher gut, da eben auch der Zufall hin und wieder mithilft, nach vorne zu kommen. Die witzige Spielgeschichte und die farbenfrohe Gestaltung sowie die schönen Holzfiguren motivieren zum Mitspielen.
(c) 5/2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Spiel- und Kulturpädagoge, Fürth/Bay.