Der Sohn des Donnergottes

Roman

von Arto Paasilinna

Buch

Taschenbuch (302 Seiten)

5. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Der finnische Himmel und seine Götter sind älter als die ganze Welt. Sie sehen mit großer Besorgnis, dass die Finnen seit vielen Jahren abtrünnig sind und an den christlichen Gott glauben. Höchste Zeit also, dass jemand zur Erde
niederfährt, Menschengestalt annimmt und die Finnen wieder zu ihrem alten Glauben bekehrt. Und wer könnte dafür besser geeignet sein, als der junge, tollkühne Rutja, der Sohn des Donnergottes? Der stille Antiquitätenhändler Sampsa Ronkainen
ist der von ihm auserkorene Mensch für den Rollentausch. Nachdem der Sohn des Donnergottes zwar Sampsas Gestalt, nicht jedoch seinen Charakter annimmt und sich auf der Erde auch nicht besonders gut auskennt, ist für viel Wirbel und
Aufregung gesorgt ...

Produktdetails

ISBN-10: 3-404-92082-1
EAN: 9783404920822
Originaltitel: Ukkosenjumalan poika
Erschienen: 13.02.2008
Verlag: Lübbe
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 5. Auflage
Seitenzahl: 302
Länge/Breite: 188mm/123mm
Gewicht: 332 g
Übersetzer: Stefan Moster, Stephan Moser
Reihe: Bastei-Lübbe Taschenbücher
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Arto Paasilinna

Arto Paasilinna, wurde 1942 im lappländischen Kittilä geboren. In seinem Heimatland ist er mit rund vierzig veröffentlichten Romanen, von denen einige bereits verfilmt wurden, die literarische Institution. Doch haben inzwischen in den unterschiedlichsten Ländern Europas begeisterte Leser über seinen schrägen Humor Tränen gelacht. In Italien und Frankreich wurde er mit Literaturpreisen ausgezeichnet (z.B.: Air Inter Prize, Bordeaux, 1998; Giuseppe Acerbi Premio Litterario, 1994). Auch in Deutschland erwarten zahlreiche Fans jedes Jahr ungeduldig eine neue skurrile Geschichte aus dem hohen Norden.

Stefan Moster

Stefan Moster, geboren 1964 in Mainz, lebt als Autor, Übersetzer, Lektor und Herausgeber mit seiner Familie in Espoo, Finnland. Er unterrichtete an den Universitäten München und Helsinki; 1997 erhielt er das Münchner Literaturstipendium für Übersetzung, 2001 den Staatlichen finnischen Übersetzerpreis. Unter anderem übertrug er Werke von Hannu Raittila, Ilkka Remes, Kari Hotakainen, Markku Ropponen, Petri Tamminen und Daniel Katz ins Deutsche. Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels ist Stefan Mosters erster Roman.

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Buchhändlertipps

  • Der Neu-Alte Glauben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tobias Weber, am 22.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wagnersche/Innsbruck

    Wieso sind mir alle Menschen zuwider, alle nützen mich aus, der Nachbar zieht mich über den Tisch, im Dorf reden alle über mich wie unfähig ich bin und sogar meiner Familie liegt mehr an meinem wenigen Geld, als an mir... ein wunderbares Leben. Diese Gedanken schwirren Sampsa täglich durch den Kopf.
    Aber was kann er dagegen tun?

    Für Sampsa gibt es nur drei Dinge in seinem Leben die wichtig sind.
    Sein Haus, sein Antiquitätengeschäft und sein Glaube, nur glaubt er nicht an den Christengott, sondern wie seine Vorväter ist er den alten Sitten treu geblieben.
    Deswegen hat sich auch Rutja, Sohn des Donnergottes, dazu entschlossen ihn zu erwählen.

    In diesem Roman werden Fragen beantwortet die sich jeder Mensch schon immer gestellt hat, sie allerdings nie beantworten konnte.
    z.B. was kann ein Blitzschlag bei einem psychisch Beeinträchtigten bewirken, oder, zahlen Götter Alimente…

    typisch Paasilinna, was kann man dazu noch sagen…

  • Einfach Skurril Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Hutterer, am 09.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Paasilinna bring einen mit seiner Geschichte über erboste bzw. enttäuschte Götter mehr als einmal zum schmunzeln. Rutja der Sohn des Donnergottes soll den Finnen ihren Götterglauben zurückbringen dazu bemächtigt er sich des Körpers von Antiquitätenhändler Sampsa. Dieser ist jemand der jeden Konflikt scheut und immer macht was andere von ihm verlangen, tja bis jetzt, den Rutja hat andere Vorstellungen, das merken bald alle Menschen in Sampsas Umgebung.
  • witzige Geschichte mit vielleicht doch einem Funken Wahrheit?! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Ponleitner, am 03.02.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Pasching

    Paasilina versteht es den Leser mit einer skurrilen Geschichte ans Buch zu fesseln und doch einen Funken Gesellschaftskritik einzubauen.

    Die Geschichte das der Göttervater seinen Sohn zur Erde schickt um die Menschheit wieder an die Götter zu erinnern ist entspannend zu lesen, unterhaltsam und kritisch zugleich!

Kundenrezensionen

  • Göttlich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Krischer, am 14.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Thor schickt seinen Sohn Rutja auf die Erde, um die Finnen an den rechten Glauben zu erinnern. Rutja tauscht seine athletische Statur mit der des weichlichen Antiqutätenhändlers Sampsa Ronkainen.
    Die Frauen, die Sampsa bisher dominiert und traktiert haben wundern sich. Sie kriegen den Kerl nicht mehr in den Griff, eher umgekehrt.
    Rutja bekehrt nicht nur die Frauen in seiner unmittelbaren Umgebung, sondern ein ganzes Volk, formuliert die 10 Gebote neu und handelt getreu dem Gebot "Du sollst nicht aufgeben!"
    Paasilinna hat einen köstlichen, trockenen Humor. Witzig, augenzwinkernd und kritisch bring er uns seine Landsleute näher. Bei aller Ironie wird er nie beleidigend.
    Der Sohn des Donnergottes war das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe und gehört noch heute zu meinen Lieblingsbüchern.

    Ich freue mich auf jeden Paasilinna, der erscheint. Er hat immer neue und abgefahrene Ideen, die nicht alltäglich sind und besticht durch seine lakonische und trotzdem warmherzige Erzählweise.

    Paasilinna ist und bleibt ein Geheimtip!

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  • Erstklassige Lektüre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.06.2003

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    Leicht zu lesen, humorvoll, mit versteckter Kritik an der Gesellschaft, die nicht nur auf die Finnen zutrifft.

    Und gerade diese Geschichte ist so fantastisch, dass man sich wünscht, sie wäre war.

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