Tödliches Kommando

Tödliches Kommando

Steelbook

mit Guy Pearce, Ralph Fiennes

Film

Genre: Kriegsfilm

FSK: 16

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Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den Männern mit dem gefährlichsten Job der Welt zeigt TÖDLICHES KOMMANDO Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak: Diese Männer werden eingesetzt, wo das Risiko
im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur einen Wimpernschlag, ein kurzes Fingerzucken entfernt. Als der Vorgesetzte von Sergeant JT Sanborn (Anthony Mackie) und Specialist Owen Eldridge (Brian
Geraghty) im Einsatz stirbt, bekommt das Kommando einen neuen Anführer: Staff Sergeant William James (Jeremy Renner). Ein Einzelkämpfer, der das Spiel mit dem Tod liebt und sein Team in ein waghalsiges Katz-und-Maus-Spiel treibt. Während Sanborn und Eldridge vergeblich versuchen,
ihren neuen Kommandanten zu kontrollieren und dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen gelangen, explodiert die Stadt im Chaos des Häuserkampfes...


Produktdetails

EAN: 4010324027566
Originaltitel: Tödliches Kommando - The Hurt Locker
Erschienen: 03.12.2009
Medium: DVD
Untertitel: Steelbook
Spieldauer: 129 Minuten
Schauspieler Guy Pearce, Ralph Fiennes, Jeremy Renner, Anthony Mackie,...
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Schauspieler Guy Pearce, Ralph Fiennes, Jeremy Renner, Anthony Mackie
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Sprache(n): Englisch, Deutsch (Untertitel: Deutsch)
Bildformat: 16:9 anamorph
Tonformat: Deutsch: DTS 5.1, Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1
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  • Höchste Auszeichnung!

    von Christian Loebenstein, am 09.03.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Für 'The Hurt Locker', so der Originaltitel des Films, ist Regisseurin Cathryn Bigelow mit insgesamt 6 Oscars ausgezeichnet worden, darunter mit den beiden wohl prestigeträchtigsten Preisen für 'bester Film' und die beste Regie!
    Damit ist 'Tödliches Kommando', so der schmerzhaft triviale Titel der deutschen Fassung - auch das deutsche DVD Cover wird der Qualität des Films im übrigen kaum gerecht, der große Gewinner der Academy Awards 2010 - und das meiner Meinung nach völlig zurecht!
    Normalerweise bin ich kein Freund von Kriegsfilmen, aber Bigelows schonungslose Darstellung der täglichen Arbeit eines Bombenentschärfungsteams im Irak nach dem zweiten Golfkrieg ist nicht nur ungemein spannend, sondern geht auch ob der großartigen darstellerischen Leistung der Schauspieler und der intensiven, eigentümlichen Kamera- und Schnittarbeit wirklich unter die Haut.
    Ein ganz großer Film, der Dank der Academy nun auch die Anerkennung bekommen hat, die ihm zusteht und aus dem Schatten vieler Big-Budget Produktionen getreten ist!

Kundenrezensionen

  • Beklemmender Kriegsfilm mit Köpfchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silvio Kohler, am 24.09.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Hurt Locker" war der Überraschungsfilm der letzten Oscar-Verleihung; Hatten viele mit massenhaft Goldmännchen für James Camerons "Avatar" erwartet, räumte Kathryn Bigelow mit ihrem Kriegfilm sechs Oscars ab, während Cameron ein langes Gesicht zog.

    Die Oscars indessen sind mehr als verdient, denn "Hurt Locker" ist wohl der ungewöhnlichste Kriegsfilm, den ich kenne. Die Handlung lebt nicht von andauerndem Getöse, sondern von der beklemmenden, nervenzerfetzenden Ruhe vor dem Knall; Es geht um den explosivsten Job, den man sich nur denken kann: Bombenentschärfer im nahen Osten. Macht er einen winzigen Fehler, kann das die ganze Truppe das Leben kosten. Jeremy ist dafür perfekt geeignet, denn er hat Nerven aus Stahl. Seine Kollegen dagegen sind nach einem Unfall von Jeremys Vorgänger Nervenbündel und der neue Bombenspezialist eher eine Belastung für das Team, da er manches unnötiges Risiko eingeht..

    Dynamische Kamerafahrten, unerträglich intensive Stille, wenige, aber perfekt gesetzte Knalleffekte und glänzende Dialoge zeigen, dass eine Frau als Regisseurin dem Genre einen erheblich anderen und erfrischenden Anstrich verleihen kann. Fabelhaft!

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  • Traurige Realität Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.03.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Regisseurin Kathryn Bigelow montiert Episoden aus dem Alltag einer US-Einheit in Bagdad zu einem einprägsamen, fast dokumentarischen Film, der mit wenig Dialog auskommt.

    Überwiegend mit Handkamera gedrehten Szenen während der Einsätze eines Sprengstoff-Entschärfungstrupps vermitteln eine unheimliche Nähe zum Geschehen: Durcheinander, Verwirrung, Angst, Not, Hilflosigkeit, Wut und Verzweiflung werden hautnah erlebbar!

    Der Film gewährt einen schockierenden und ernüchternden Einblick in den Status quo der extremen Lebensumstände und traumatisierenden Ereignisse im Zentrum eines Krisengebietes, ohne komplizierte politisch-religiöse Hintergründe genauer beleuchten zu wollen.

    Fazit: Ein sehenswerter, überraschend wenig patriotischer Film, der den Zuschauer sehr nachdenklich, betroffen und leider auch etwas hoffnungslos gestimmt zurücklässt.

    Dies der einzige Kritikpunkt: dass es wohl doch etwas zu einseitig ist, wenn kein einziger Hoffnungsschimmer gezeigt wird, abgesehen natürlich von der Tatsache, dass die rechtzeitige Entschärfung von Bomben zahlreiche Menschenleben retten kann, womit aber nicht die zugrundeliegende Ursache beseitigt ist.

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