Das Mädchen und der Leibarzt

Historischer Roman. Originalausgabe

von Sina Beerwald

Buch

Taschenbuch (463 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Hebamme, Heilerin, Vertraute: Wie weit kann sie gehen, um andere zu retten?


Quedlinburg im 18. Jahrhundert. Die Hebamme Helena sieht den Schwarzen Blatterntod um sich greifen. Angesichts des Leids schwört sich die wissbegierige junge Frau, ein Gegenmittel zu finden. Am Kloster darf sie auf Geheiß der Fürstäbtissin bei dem Stiftsarzt in die Lehre gehen. Dieser wehrt sich gegen eine Frau als Medicus. Als Helena fast am Ziel ist, muss sie dafür nicht nur das Leben ihrer großen Liebe aufs Spiel setzen, sondern auch ihr eigenes.


Nach Die Goldschmiedin und Die Herrin der Zeit der neue historische Erfolgsroman von Sina Beerwald.


Produktdetails

ISBN-10: 3-453-47101-6
EAN: 9783453471016
Erschienen: 08.03.2011
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 463
Länge/Breite: 188mm/118mm
Gewicht: 376 g
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Sina Beerwald

Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und arbeitet heute als stellvertretende Leiterin einer Fakultätsbibliothek.

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Kundenrezensionen

  • Nicht zu Ende gelesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Diesmal bin ich sehr enttäuscht. Das Buch liest sich sehr zäh, alles spielt sich in dem Stift ab. Man erfährt sehr wenig über die Menschen, die zu dieser Zeit lebten. Auch der Anfang hat mir überhaupt nicht gefallen, Helena verlässt Hals über Kopf - innerhalb von einer Minute - ihren Verlobten, ohne dass man gewahr wird, was eigentlich vorgefallen ist.
    Ich habe dieses Buch nicht zu Ende gelesen, was bei mir so gut wie nie vor kommt, aber nach ca. 300 Seiten habe ich aufgegeben. Es gibt wahrlich bessere historische Romane. Hoffentlich wird der nächste Roman der Autorin besser.

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  • Damenstiftung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Helena sucht nach einem Mittel gegen Blattern (Pocken). Sie hat sich schon viele Gedanken gemacht. Nach dem Tod ihrer Eltern und dem Tod ihrer geliebten Großmutter hat sie ihre Gedanken jedoch verworfen.

    Doch wie es zu jener Zeit war, solle Sie ihrem Verlobten Friedemar vielmehr den Haushalt versorgen und Kinder bekommen. Darüber gibt es Streit und sie verlässt fluchtartig das Haus ihrer Großmutter.

    Die Heldin Helena erlebt auf der Flucht einiges. Ich habe ein hochspannendes Buch gelesen, was ich überhaupt nicht weglegen konnte.

    Zwischendrin dürfen wir auch Briefe an die Stiftsbewohnerinnen in altdeutscher Sprache lesen.

    Am Ende erlebte ich einige Überraschungen. Das Buch habe ich sehr genossen.

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  • Der schwarze Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helga, am 05.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte spielt im Jahr 1802 im Quedlinburger Stift. Die Hebamme Helena Fechtner, deren Eltern bereits an den Blattern verstarben, verliert nun auch ihre geliebte Großmutter. Helena wurde vom Medicus, dem Ziehvater ihres Verlobten Friedemar, in ein paar Geheimnisse der Medizin eingeweiht und dachte, dass sie ein Heilmittel gegen die Blattern gefunden hat. Friedemar und sie haben die Blattern bereits zwei Mal überlebt und auch ihre Großmutter hat es ein Mal geschafft, aber nun ist sie doch verstorben und Helena zweifelt an der Heilmethode.

    Ihr Schicksal vollzieht sich im Quedlinburger Stift, nachdem sie die Fürstäbtissin nach einem Unfall gerettet hat. Sie bekommt die Genehmigung beim Stiftsarzt in die Lehre zu gehen, sie will noch immer das Heilmittel gegen die Blattern finden, aber der Stiftsarzt ist natürlich nicht sehr erbaut, ein weibliches Wesen lehren zu müssen.

    Eine wunderbare Geschichte, in einer leider nicht sehr schönen Zeit. Die Blattern sind ausgebrochen und die Menschen werden nur so dahingerafft. Das Stift selbst ist ein Damenstift, in dem sich adelige Damen aufhalten, die keine Heiratsmöglichkeit hatten und daher von zu Hause abgeschoben wurden. Außerdem steht die Auflösung des Stifts bevor und alle hoffen, dies noch abwenden zu können.

    Es ist ein schönes Cover und ein wunderbarer Schreibstil, vor allem die Sprache in der damaligen Zeit ist sehr gut wiedergegeben, wenn sie auch für heutige Verhältnisse sehr geschwollen klingt. Das ganze Umfeld in dieser Zeit ist sehr genau beschrieben und auch die einzelnen Personen sind sehr schön und detailliert dargestellt, auch wenn nicht alle sympathisch sind. Die Zwistigkeiten zwischen dem Äskulap, wie der Stiftsarzt genannt wird, und Helena sind vorprogrammiert, aber auch die anderen Stiftsbewohner haben ihre Probleme.

    Die Schicksale sind mir alle sehr nahe gegangen und bei einigen hätte ich gerne noch mehr Hintergrundinformation gehabt, aber das wäre dann wirklich zu weit gegangen. Die Heilmethode gegen die Blattern wird sehr gut beschrieben und ich kann sie mir daher auch bildlich vorstellen. Sina Beerwald hat sich jedenfalls mit den Details und den Recherchen sehr viel Mühe gegeben und das Fiktive mit dem Geschichtlichen wunderbar verknüpft. Daher lässt sich die Geschichte auch sehr flüssig lesen.

    Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und begeistert, aber ich habe es auch mit einem weinenden Auge geschlossen. Das Nachwort und die Begriffserklärungen enthalten noch sehr viele Informationen und haben mir dadurch einen noch besseren Überblick verschafft. Ein tolles Buch und ich freue mich jetzt schon auf das nächste.

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Das Mädchen und der Leibarzt von Sina Beerwald

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