BuchhändlerInnen im Portrait

aus Salzburg Europark

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Meine Rezensionen

  • Engelsnacht
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    Wieder geboren, um zu lieben
    Rezension vom 31.08.2011
    Dies ist die tragische Liebesgeschichte von Daniel, dem gefallenen Engel, und Luce. Zwei Liebende die nicht zusammen sein können, denn Daniel ist dazu verdammt mit anzusehen, wie Luce immer wider stribt.
    Doch diesmal ist alles anders. Als Luce in eine Jugendbesserungsanstalt für besonders schwierige Fälle eingewiesen wird, gleicht das Gebäude eher einem Hochsicherheitsgefängnis als einer Schule. Wie sie dort hingeraten konnte, ist ihr selber noch schleierhaft. Sie weiß nur, dass ein Junge den sie sehr mochte, in ihrem Beisein umgekommen ist und dass dies mit den Schatten zu tun haben könnte, die sie seit ihrer Kindheit verfolgen.
    Das Einzige was ihr die schreckliche Umgebung erträglich macht, ist die mysteriöse Verbindung zu Daniel. Sie glaubt ihn von irgendwoher zu kennen. Daniel aber weiß um ihre mysteriöse Verbindung und setzt alles daran, Luce auf Abstand zu halten.Oft mit unschönen Methoden. So schwer es ihm auch fällt, denkt er doch, dass dies zu ihrem Besten ist. Doch Luce lässt sich von seiner ablehnenden Art ihr gegenüber nicht beirren und fühlt tief in ihrer Seele , dass da noch mehr zwischen ihnen ist. Sie beginnt Nachforschungen über Daniel anzustellen. Diese Geschichte ist eine gefühlsbetonte Liebesgeschichte, in der man zusammen mit Luce durch alle Höhen und Tiefen geht. Alle offenen Fragen werden selbst am Ende noch nicht geklärt, denn die Geschichte von Luce und Daniel geht weiter.
  • Urbat
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    Die erste Liebe, auf der ein dunkler Schleier liegt
    Rezension vom 29.08.2011
    Die düstere Liebesgechichte beginnt damit, dass Daniel, Grace Freund aus Kindertagen, nach drei Jahren wieder auftaucht.Ohne Erklärung verschwand Daniel damals und ließ Grace mit vielen offenen Fragen und einem Riss im Idyll der Pastorenfamilie zurück. Das Einzige was sie weiß ist, dass Grace Bruder Jude und Daniels bester Freund, damals blutüberströmt auf der Veranda gefunden wurde. Die Familie schweigt darüber, was damals wirklich geschah. Doch beginnen auch mit Daniels Ankunft mysteriöse Morde in der Kleinstadt. Hat Daniel etwas damit zu tun ? Warum warnt Grace Bruder Jude sie, sich von Daniel fern zu halten ? Viele Geheimnisse ranken sich um Daniel. Schon bald trifft Grace auf ihre erhofften Antworten, die weit über ihren gesunden Menschenverstand hinausgehen.
    Urbat - ist eine Art neuer religiöser Werwolfmythos, mit sehr sympathischen Hauptpersonen und einem spannungsgeladen Schreibstil.
  • Amelie Anders stellt die Welt auf den Kopf
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    Amelie, ist halt anders!
    Rezension vom 29.08.2011

    In Amelies Alltag ist alles total auf den Kopf gestellt.
    Sie hat einen Strand in ihrem Zimmer, mit dazugehöriger Hängematte und Palmen, wo ihr ihre Mutter jeden Morgen eine Gutenachtgeschichte vorliest. Zum Frühstück gibt es Abendbrot und nach dem Aufstehen zieht sie ihren Schlafanzug an. Jeden Morgen bringt sie ihre Eltern in den Elterngarten und für sie gibt es zum Mittag Pommeseis und Schnitzeleis. Mit ihren besten Freunden, Max Schlaflange und Susanne Spätdran, kauft sie Bauklötze, für ihre Eltern und für sich und ihre Freunde, riesige Kuscheltiere. Danach holt Amelie ihre Eltern wieder aus dem Elterngarten ab, weil sie zur Arbeit müssen. Doch die Eltern wollen viel lieber noch spielen und sich mit den andren Erwachsenen unterhalten. Am Nachmittag spielt Amelie mit ihren Freunden im Zimmer Kleckerburgen bauen und zum Abend gibt es natürlich Frühstück. Für die Nacht zieht sich Amelie ihren Rock und Pullover an und kämmt sich die Haare, damit sie im Schlaf gut aussieht. Zum Abschluss ihrer verrückten Alltagswelt gibt ihr ihre Mutter einen Gutenmorgenkuss zum einschlafen.

    Eine lustige Alltagsgeschichte, die an Pippi Langstrumpf erinnert. Liebevolle Zeichnungen machen das Vorlesen zum Genuss. Eine Geschichte, die nicht nur Kinder zum lachen bringt, sondern auch Eltern zum schmunzeln.
  • Faunblut
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    Eine Liebe in stürmischen Zeiten
    Rezension vom 31.07.2011

    Die Geschichte beginnt damit, dass die 19 -jährige Jade unterwegs zum Schwarzmarkt, von Jägern in der Totenstadt – einer zerstörten Stadt vor ihrer Zeit, angrenzend an ihrer Stadt – aufgeschreckt wird. Sie wird Zeuge wie die Jäger der Königin Lady Mar, ein mystisches Wesen, ein Echo, umbringen. Sie wird von den Jägern verhört und aus irgendeinem Ihr noch unbewusstem Grund, hilft sie durch eine Lüge dem zweiten Echo zur Flucht. Seit dem Vorfall kann Jade nur an die Echos denken und darüber, dass die Schauergeschichten über sie vielleicht überhaupt nicht stimmen. Sie möchte mehr über diese Wesen in Erfahrung bringen. Zur gleichen Zeit taucht ein fremder junger Mann auf, ein Nordländer, der auf Wunsch der Lady gekommen ist. Er soll die Echos verjagen. Jade gegenüber ist der Nordländer, der Faun heißt, sehr arrogant und abweisend und doch kann sie eine gewisse Anziehung, die von ihm ausgeht, nicht abstreiten. Zu ihrem Ärger werden die fremden Nordländer, und so auch Faun, in dem Hotel ihres Vaters einquartiert, die durch ihre mitgebrachte Jagdbeute, seltsamen Tiere, die die Echos aufspüren sollen, nicht gerade zimperlich mit dem Inventar des Hotels umgehen. Doch was könnten sie und ihr Vater schon dagegen tun. Sie, die nur durch die Gunst der Ladyschaft, das heruntergekommene Hotel betreiben dürfen. Einer Gewaltherrschaft die alle hinzunehmen scheinen. Doch in Jade kommen langsam Fragen auf, auch an ihren Vater, der Geheimnisse zu Hüten scheint. Was passierte bevor sie ins Hotel kamen? Was passierte damals in der Totenstadt wirklich? In Jades Gefühlswelt geht alles drunter und drüber. Nicht mal ihrem besten Freund von den Flussleuten, Martyn, kann sie sich anvertrauen. Mit ihm verband sie mal mehr als nur Freundschaft und auch er weilt als angehöriger der Flussleute unter der Gönnerschaft der Lady. Nur Jades Spiegelbild zwinkert ihr im Fluss der Wila fröhlich zu, was für sie normal scheint, aber keiner außer ihr sehen kann. Jade hat einige Rätsel zu lüften und dann beginnt so unverhofft eine Romanze zwischen ihr und dem doch nicht so unsympathischen Faun. Einer Liebe die so viele Proben zu bestehen hat, da jeder von ihnen ein Geheimnis trägt und Faun und Jade auf verschieden Seiten stehen. Jade hat sich einer Rebelliongruppe angeschlossen, die auf die Rückkehr des Winterprinzen hofft und somit das Ende der Gewaltherrschaft von Lady Mar. Des Winterprinzen Vorboten sind die Echos, doch Faun ist gekommen um die Echos zu jagen. Nicht nur die Echos, auch ein anderer dunkler Teil von Faun jagt jemanden – Jade.

    Dies ist kein nettes Märchen, auch wenn Nina Petri mit ihrer Erzählstimme dies glauben machen könnte. Hier geht es um Rebellion, Gewaltherrschaft, aber auch um Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Es wird nicht alles genau erklärt, was wie ich finde, gerade den Reiz der Fantasygeschichte ausmacht. Der Leser ist Beobachter einer fremden, bezaubernden Welt, die mit unserer viel Ähnlichkeit hat.

  • Nach dem Sommer
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    Was wird nach dem Sommer sein ?
    Rezension vom 31.07.2011

    In einem kalten Winter in Minnesota, der Kleinstadt Mercy Falls, treibt der Hunger ein Wolfsrudel zum Haus von Grace, das direkt am Waldrand steht. Grace war erst 11 Jahre alt, als sie von den Wölfen verschleppt und attackiert wurde. Woran Grace sich noch erinnern kann, waren die bernsteingoldenen Augen eines Wolfes, der sie rettete. Seit dem verspürt sie eine Verbindung zwischen ihr und den Wölfen. Besonders zu ihrem Wolf, dem Wolf mit den bernsteinfarbenen Augen, der sie im Winter aus dem Waldesdikicht zu beobachten scheint, so wie sie ihn. Eine Frage die Grace immer beschäftigte war, warum die Wölfe mit dem Winter verschwanden und erst mit dem Frost wieder auftauchten. Die Antwort darauf bekommt Grace, als ein Mitschüler von ihr von Wölfen angegriffen und angeblich getötet wird. Dadurch werden die Medien und Behörden wach und die Leute beginnen eine Hetzjagd auf die Wölfe. Grace bekommt von der Hetzjagd mit und will sie aus Verzweiflung ,dass ihr Wolf mit den bernsteinfarbenen Augen den Jägern zum Opfer fallen könnte, aufhalten. Bei ihr zu Hause angekommen, entdeckt sie einen verletzten jungen Mann – mit den selben bernsteinfarbenen Augen, wie ihr Wolf. Grace fährt den jungen Mann, der Sam heißt, ins Krankenhaus. Doch bevor sich noch jemand ärztlich um ihn kümmert, sind seine Wunden so gut wie verheilt. Grace erfährt, dass Sam ihr Wolf mit den bernsteinfarbenen Augen ist und sich nur bei warmen Temperaturen in einen Menschen zurückverwandelt und das dies sein letztes Jahr als Mensch sein könnte. Der Beginn einer wunderschönen Liebesgeschichte, mit dem Kampf um die noch verbleibende Zeit zu zweit. Ein wundervoll Liebesgeschichte, ein muss für jeden Romantiker. Meggie Stiefvater hat eine wunderschöne, poetische und malerische Schreibweise, die den Leser verzaubert. Gelungen fand ich die wechselnden Erzählperpektiven von Grace zu Sam, mit Angabe der Temperatur und des Wissens, was dies für Sam und Grace bedeuten könnte. Schön ist auch die Idee, dass nicht der Vollmond die Verwandlung verursacht, sondern die Außentemperatur.Mal was anderes.

  • Der Junge aus dem Meer
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    Ein Buch für Sommerträume
    Rezension vom 31.07.2011

    In der Geschichte geht es um die 16- jährige, wissenschaftsbegeisterte Miranda,
    die mit ihrer Mutter auf der Insel Selkie Island, den altehrwürdigen Ferienanwesen
    der Familie, den Sommer verbringt. Sie soll mit ihrer Mutter den Nachlass, das Familienanwesen, ihrer zuvor verstorbenen Großmutter regeln. Dabei entdeckt sie viele Geheimnisse, nicht nur die ihrer Familie, auch der Sagen umworbenen Insel Selkie Island. Miranda findet in dem alten Arbeitszimmer ein Buch über die Legenden von Selkie Island. Aus Neugier fängt sie in dem Buch ein bisschen zu stöbern an und liest über Meerjungfrauen und Meermänner, die noch heute unter den Fischersleuten auf der Insel leben sollen. Sie merkt bald, dass die Legenden um Silkie Island allgegenwärtig sind. So lässt sich selbst die sonst so logisch denkende Miranda vom mystischen Charme der Insel verzaubern. Aber nicht nur von der Insel, sondern auch von Leo. Leo, dem rätselhaften jungen Mann, der immer wie plötzlich aus dem Meer zu entsteigen zu scheint.

    Ein wundervolles Hörbuch für den Strand oder auch für verregnete Sommertage. Die Geschichte bringt den Sommer ins Herz. Wunderbar synchronisiert von Annina Braunmiller, Sprecherin der Bella aus den Twilight -Filmen. Am Anfang eines jeden Kapitels wird man von Meeresgeräuschen direkt auf die Insel Selkie Island getragen.
  • Der Abreiseführer
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    Für alle die Spaß verstehen !
    Rezension vom 31.05.2011

    Echt klasse, total komisch und wunderbar sarkastisch! Für alle die von Industriestädten umzingelt sind oder die sich Zeit ihres Lebens in Industriegroßstädten aufhalten. Der andere Blick auf die Industrie und Großstätte Deutschlands. Neben jedem Schönen ist auch das Hässliche nicht weit. Dies will der Autor dem Leser (sollte er es von alleine noch nicht entdeckt haben) vorstellen. Mit viel “Insiderwissen“ treffen die Beiträge den Nagel auf den Kopf. Es wurde nichts dazu gedichtet. Wer aber denkt, dass sich hier über Sehenswürdigkeiten (wenn die Stadt welche hat) ausgelassen wird , irrt. Es wird sich unter anderem über Dialekte, berühmte Bürger, die Geschichte , der Fußball, durch was die Stadt bekannt ist und was man unbedingt nicht verpassen sollte und gut zu wissen ist, ausgelassen. Die meisten Lacher bringen die Beiträge zu den Städten, die man sehr gut kennt. Einzig übertrieben ist der Titel des Buches: Der Abreiseführer – 88 Städte, die Sie unbedingt verlassen sollten. Leute die ihre Stadt lieben,
    sollten das Buch allerdings nicht ernst nehmen, es könnte verletzten. Für alle die Spaß verstehen und auch ein Augenzwinkern für ihre Stadt übrig haben, werden sich köstlich amüsieren. Besonders Weggereiste, die aus diesen angegebenen Gründen (bewusst oder unbewusst) das Weite suchten und vielleicht in der nächsten dieser beschriebenen Städte gelandet sind, werden auf ihre Kosten kommen.


    Fazit: Der andere Blick auf die Industriestädte und Großstädte Deutschlands lohnt sich.
  • Primel
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    Wahre Freunde mögen ein, so wie man ist !
    Rezension vom 31.05.2011

    In dieser Geschichte geht es um einen Hasen, der zu seinem Bedauern eine große Zahnlücke hat und dadurch lispelt. Immer, wenn er “Sch“ sagen möchte, kommt nur ein “Pf“ heraus. Doch dafür ist er der beste Pfeifhase weit und breit. Primel wird nur wütend und traurig zu gleich, wenn sich jemand über seine Zähne lustig macht, so wie der Igel, über den er fast drüberstolpert und der ihn dafür beleidigt, was für blöde Zähne er hat. Darauf möchte Primel sein Kummer bei Balduin – seinem besten Freund, die Raupe loswerden. Doch dieser hat sich eine Zeit schon in seinem Baum in einen komischen Mantel - genannt Konkon - zurückgezogen und will ihm weiß machen, dass er sich die ganze Zeit umzieht. Balduin tröstet Primel mit den Worten, dass seine Zähne doch garnicht so schlimm aussehen wie er meint und das, wenn man jemanden mag, es nicht darauf ankommt wie man aussieht.Trotz der tröstenden Worte seines besten Freundes ist Primel nimmer noch unglücklich mit seinen Zähnen. Er betrachtet seine Zähne in einem Teich, wie er wohl aussehen würde, wenn er sie versteckt. So presst er seine Lippen aufeinander und versucht sich als Bauchredner. Essen würde er nur bei Mondschein. Ein richtiger Mondscheinmöhrenknabberer würde er werden. So ihn Gedanken wäre er fast mit einer Häsin zusammengestoßen, die ihn nach dem Weg fragt. Doch verstehen kann sie Primel nicht, der durch geschlossen Mund spricht und es sogar mit Zeichensprache probiert. Im nächsten Augenblick kommt ein Schmetterling angeflogen, der sich als Balduin die Raupe entpuppt. Darüber ist Primnel so erstaunt, dass er wieder spricht und die Häsin, die sich als Charlotte vorstellt merkt, dass er garnicht stumm ist. Primel beschreibt Chartlotte den Weg, natürlich mit sehr vielen “Pf''s“, worüber er sehr verlegen wird. Doch Charlotte findet seine Zähne garnicht schlimn und zeigt Primel, dass sie auch nicht perfekt ist. Ein Ohr von ihr ist länger, als das andere. Primel findet, dass dies überhaupt nicht auffällt. Beide freunden sich an und Primel will Charllotte sogar das Pfeifen beibringen.


    Eine sehr süße und witzige Geschichte, mit der Aussage, wahre Freunde mögen sich, so wie man ist, niemand ist perfekt ! Für Kinder ein Vorlesegenuss mit sehr viel Spaß, da es sich sehr lustig anhört, wenn man Primel mit seinen vielen „Pf's“ in den Wörtern nachspricht..