Himmlische Sterneküche

von Johann Lafer

Buch

gebunden (96 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Man muss sich im Leben auch mal das Besondere gönnen.






"Frische Kräuter, aromatische Gewürze, die besten Teile vom Fleisch oder frischer Fisch, schonend gegart: Das ist für mich himmlische Sterneküche" Johann Lafer


In diesem Buch stellt Johann Lafer wieder seine hohe Schule der Kochkunst unter Beweis - nachkochbar und voller einmaliger Geschmackserlebnisse. Erleben Sie mit diesem Sternekoch, wie sich gute Zutaten, die Liebe zur Sache und ausgewogene neuen Geschmackskompositionen perfekt verbinden. Gönnen Sie sich den vollendeten Genuss.


Produktdetails

ISBN-10: 3-8094-2479-X
EAN: 9783809424796
Erschienen: 06.07.2009
Verlag: Bassermann
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 96
Gewicht: 592 g
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Johann Lafer

Der erfolgreiche Koch, Unternehmer und Buchautor Johann Lafer kam am 27. September 1957 in Graz in Österreich zur Welt. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte er in seinem Heimatort im Restaurant "Gösser Bräu". Anschließend leistete er erst den Wehrdienst ab bevor er sich weiter seiner Leidenschaft dem Kochen widmen konnte. Ab 1977 zeigte er sein Können auf verschiedenen Stationen seiner Kochlaufbahn. Sowohl Restaurants wie auch Hotels in großen Städten wie Berlin, Hamburg, Paris und München prägten seine Karriere. Schon früh im Jahre 1980 wurde Johann Lafer zum Besten Patissier Deutschlands auserkoren. Nur drei Jahre später war er Küchenchef im Restaurant "Le Val dÓr" unter der Leitung von Silvia Buchholz. 1987 ehrte ihn die Auszeichnung des Besten Küchenchefs mit summa cum laude und er bekam zwei Sterne im Guide Michelin. Die Übernahme als Besitzer des Restaurants "Le Val dÓr" folgte im darauffolgenden Jahr und weitere zwei Jahre später auch die Heirat mit Silvia Buchholz. Mit ihr bekam Johann Lafer eine Tochter und einen Sohn. 1994 zog er mit seinem Restaurant auf die Stromburg und erweiterte seinen Komplex durch ein Gasthaus und ein Hotel. Die Eröffnung seiner eigenen Kochschule und sogar eines eigenen Foto- und Fernsehstudios feierte er 1996. Von dort aus produziert Johann Lafer seine Kochsendungen. Ein Jahr danach war er zum Koch des Jahres gekürt worden. Als mittlerweile erfolgreicher Unternehmer und Mitwirkender bei verschiedenen Buchprojekten mit Kollegen, gründet er im Jahr 2002 "Johann Lafer Heli Gourmet". Neben dem Kochen war das Fliegen immer eine weitere Leidenschaft in seinem Leben, so dass er beides versuchte miteinander zu verbinden und auch mit dieser Idee Erfolg hatte.
Neben seinen Ehrungen und Auszeichnungen für seine Kochbücher, ist Johann Lafer auch Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark für besondere Dienste und darf sich auch Sieger verschiedener Biathlons nennen. Seine zahlreich erschienenen Kochbücher erfreuen sich einer großen Fangemeinde, die den Geschmack an ihrem Lieblingskoch noch lange nicht satt hat.

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Vollendeter Genuss - für mich sind das frische Kräuter, aromatische Gewürze aus der ganzen Welt, die besten Teile vom Fleisch oderfrischer Fisch, schonend gegart: So stelle ich mir die himmlische Sterneküche vor. Für mich gilt: Wer das Einfache nicht schätzt, kann das Raffinierte nicht genießen. Und wer nie auf dem Gipfel des Genusses war, kann die Aussicht nicht beschreiben. Man muss sich im Leben auch mal das Besondere gönnen.


Viel Freude bei der Umsetzung meiner Rezepte wünscht Ihnen


Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet Johann Lafer mit höchster Leistung für die schönen Dinge des Lebens: für feinstes Essen und Trinken und für wahre, herzliche Gastfreundschaft. Damit will er Kochkultur und Lebensart den Menschen näher bringen. Ästhetik, Lebensfreude und Genuss vereinen sich hierbei auf die beste Weise. Mit seinem großen Gespür für das Wesentliche hat und wird Johann Lafer niemals seine Wurzeln vergessen und das Beste, was uns die Natur in der heimischen, frischen Küche schenkt, immer wieder aufleben lassen.
Schnelle Modetrends passen nicht in seine Philosophie von Veränderung und Bewahrung, sondern nur gut durchdachte, mit großer Liebe zum Detail entstandene Antworten auf den Wandel der individuellen Lebensweise. Gerade dieser leise Fortschritt in solider, ständiger Weiterentwicklung der eigenen Arbeit schenkt ihm und seinem Team Freude und Erfüllung.
Die Gastfreundschaft von Johann Lafer erleben Sie in Johann Lafers Stromburg. Einer romantischen Burg am Rande des Weinlandes an der Nahe, zu Füßen des Soonwaldes. Hier erwarten Sie Köstlichkeiten für alle Sinne. Und die ganz praktischen Geheimnisse seiner exzellenten Küche erfahren Sie im Table d'Or, der Adresse für Johann Lafers Kochkurse. Dabei kommt es nicht auf Fachwissen an. Viel wichtiger ist eine große Portion Spaß am Kochen und Neugierde auf alles Neue und Köstliche.

Beste Qualität für beste Ergebnisse


Ein wirklich gutes Essen zuzubereiten ist gar nicht so schwer. Lust und Liebe zum Kochen und das richtige Rezept sind der Anfang. Entscheidend aber sind frische, gute Zutaten, sorgsamer Umgang mit den Lebensmitteln und das richtige »Handwerkszeug«.


Beste Zutaten — frisch auf den Tisch


Gutes Fleisch, frischer Fisch, Wild aus heimischen Wäldern, saftiges Geflügel, Kartoffeln, Gemüse und Obst aus der Region, frische Eier und Milchprodukte - damit ist der Erfolg in der Küche schon fast vorprogrammiert.
Schmackhaftes Rindfleisch, zartes Kalbfleisch, ein wirklich saftiger Schweinebraten, ein gutes Stück Lamm, fangfrische Forellen, Rehrücken, ein Mastgockel oder eine Flugente sind zwar nicht billig, aber sie lohnen die Ausgabe und einigen Aufwand beim Kochen. Erstklassiges Fleisch schmeckt nicht nur besonders gut, sondern bleibt beim Braten garantiert zart und saftig. Frischer Fisch aus heimischen Flüssen und Seen ist eine Delikatesse. Fangfrische Forellen und Karpfen können Sie direkt bei den zahlreichen Züchtern kaufen.
Die ersten Kartoffeln sind ein besonderer Genuss. Greifen Sie auch hier zu heimischen Produkten, wenn möglich vom Erzeuger. In der Pfalz beispielsweise sind Frühkartoffeln im Juni direkt vom Bauern zu beziehen.
Was schmeckt besser als frisches Gemüse oder knackiger, frisch geernteter Salat aus der Region? Viele Gemüsesorten sind das ganze Jahr über erhältlich. Trotzdem sollten Sie vorwiegend bei ausgesprochenem Saisongemüse zugreifen. Jungen Blattspinat gibt es im März, köstlichen Spargel von April bis Juni, zarte Erbsen und Mangold von Juni bis August.
Auch das saisonale Obstangebot sollten Sie unbedingt nutzen. Erdbeeren - vielleicht sogar aus dem eigenen Garten oder auf einer Erdbeerplantage selbst gepflückt - schmecken im Frühsommer am aromatischsten. Etwas später kommt das übrige Beerenobst auf den Markt, Steinobst hat im Juni und August Hauptsaison.
Gemüse und Obst aus der Region sind besonders frisch. Mit dem Kauf tun Sie zugleich etwas für den Umweltschutz, denn bei heimischen Produkten entfallen aufwendige Kühlung und lange Transportwege.
Achten Sie auch bei Eiern und Milchprodukten auf gute Qualität. Eier direkt vom Bauern schmecken besonders aromatisch und frische Milch vom örtlichen Bauern ist ein wahrer Genuss.
Schließlich sollten Sie auch bei den Grundprodukten wie Mehl, Zucker, Salz, Nudeln, Reis, Öl und Bratfett auf gute Qualität Wert legen. Vielleicht
bereichern Sie Ihre Küche auch mit einem besonderen Essig, wie ihn seit einiger Zeit zahlreiche Winzer anbieten.


Kräuter und Gewürze


Kräuter und Gewürze sind unentbehrlicher Bestandteil nahezu aller Speisen. Ob mediterraner Touch, der Duft der orientalischen Küche oder asiatische Schärfe - Gewürze spielen die entscheidende Rolle. Fertig gemahlene Gewürze verlieren sehr schnell an Duft und Geschmack. Verwenden Sie deshalb möglichst frisch gemahlene Gewürze. Gut geeignet sind die Gewürzmühlen Ceramill vom WMF. Die Mahlwerke aus Keramik zerkleinern die Gewürze optimal und setzen die für Duft und Geschmack wichtigen ätherischen Öle frei. Wenn Sie häufig Kräuter zum Kochen verwenden, lohnt die Anschaffung einer Kräutermühle. Vielleicht wird sie ja das nächste Weihnachtsgeschenk.
Bei Gewürzen bekannter Hersteller ist die Gefahr einer Schadstoffbelastung gering. Lagern Sie Gewürze stets kühl und unter Lichtabschluss.
Knollengewürze wie Knoblauch und frischer Ingwer müssen in luftdurchlässigen Körben oder Tontöpfen gelagert werden, damit sie nicht faulen.
Frische Kräuter verlangen sorgsame Behandlung, damit sie ihr Aroma nicht verlieren. Schneiden Sie die Stiele an und entfernen die Gummiringe, mit denen die Kräuter oft zusammengehalten werden. Stellen Sie die Kräuter sofort nach dem Einkauf oder der Ernte in kaltes Wasser - oder noch besser, Sie lagern sie in Frischhaltebehältern (Top-Serve-Schalen).


Gute Töpfe und Pfannen nicht nur für Profis


Auch beim »Handwerkszeug«, den Töpfen und Pfannen, zahlt sich gute Qualität auf lange Sicht aus. Es gibt Töpfe aus Edelstahl, Aluminium, Email, Gusseisen, Glas oder Porzellan. Edelstahltöpfe sind besonders empfehlenswert. Sie eignen sich für die Zubereitung der meisten Gerichte und verbinden verschiedene Kocheigenschaften hervorragend. Gute Edelstahltöpfe haben einen so genannten Sandwichboden. Kupfer und Aluminium, beides optimale Wärmeleiter, sind als Legierung in den Topfboden eingearbeitet wie der Belag auf einem Sandwich. Der völlig plane Boden nimmt die Wärme optimal von der Herdplatte auf. Bei einem 2-3 mm dicken oder noch besser extra verstärkten Boden wird die Hitze gut verteilt und gleichmäßig an das Kochgut abgegeben. Die Töpfe aus den verschiedenen Kochgeschirr-Reihen von WMF bieten Ihnen diesen Komfort.


Auch auf die Qualität der Topfgriffe sollten Sie achten. Im Gegensatz zum Topfboden sollen sie die Hitze nicht leiten, damit Sie sich beim Anfassen nicht verbrennen. Gute Topfgriffe sind spülmaschinenfest. Achten Sie auch auf einen dicht schließenden Deckel.

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