Vom Ende einer Geschichte

Roman. Ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize 2011

von Julian Barnes

Buch

gebunden (181 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Man Booker Prize 2011 für "Vom Ende einer Geschichte".
Wie sicher ist Erinnerung, wie unveränderlich die eigene Vergangenheit? Tony Webster muss lernen, dass Geschehnisse, die lange zurückliegen und von denen er glaubte, sie nie mehr hinterfragen zu müssen, plötzlich in einem ganz neuen Licht erscheinen.
Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet.
Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erwecken plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.
Ein Text mit unglaublichen Wendungen, der den Leser auf eine atemlose Achterbahnfahrt der Spekulationen mitnimmt.


Produktdetails

Verkaufsrang: 742
ISBN-10: 3-462-04433-8
EAN: 9783462044331
Originaltitel: The Sense of an Ending
Erschienen: 01.12.2011
Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 181
Gewicht: 300 g
Übersetzer: Gertraude Krueger
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Julian Barnes

Julian Barnes, 1946 geboren, arbeitete nach dem Studium der modernen Sprachen zunächst als Lexikograph und dann als Journalist. Seit 1980 hat Julian Barnes zahlreiche Romane geschrieben. Für sein Werk wurde er weltweit mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. 2004 und 2005 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Julian Barnes lebt in London.

Gertraude Krueger

Gertraude Krueger, 1949 geboren, lebt als Dozentin und freie Übersetzerin in Berlin. Zu ihren Übersetzungen gehören u.a. Sketche der Monty-Python-Truppe und Werke von Julian Barnes, Alice Walker, Siri Hustvedt und Jhumpa Lahiri.

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Buchhändlertipps

  • Vergangenheit

    von Johanna Richter, am 22.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Das Leben von Tony Webstar, gerade in den Ruhestand gegangen, verändert sich als die Mutter einer alten Freundin ihm ein Tagebuch eines anderen Jugendfreundes, Adrian, vererbt.
    Sie waren alle Freunde während der Schulzeit, in den 60er Jahren in England. Diese Freundschaft wurde beendet, als Adrian eine Beziehung mit Veronica begann, kurz danach, nur 22 Jahre alt, nahm Adrian sich das Leben.
    Durch das Erbe kommen alle Erinnerungen zurück und 40 Jahre später trifft Tony wieder Veronica und er bemerkt, dass er Geschehnisse in der Vergangenheit unterdrückt hat. Er fängt an sein Gewissen zu prüfen, sieht aber schließlich ein, dass nichts in der Vergangenheit ungeschehen gemacht werden kann. Eine sehr schöne Schilderung unschöner Geschehnisse der Vergangenheit.
  • Jeder hat seine eigene Geschichte

    von Robert Baranj, am 06.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Klagenfurt

    Julian Barnes hat mit "Vom Ende einer Geschichte" den Booker-Preis 2011 gewonnen und das zu Recht. Als ich nach 181 Seiten das Buch zu Ende gelesen habe, fiel ich in ein tiefes schwarzes Loch. Ein tolles und ergreifendes Buch. Man hält inne und fängst automatisch an über sein eigenes Leben nachzudenken.
    Tony Webster und seine zwei besten Freunde nehmen Finn Adrian noch als ihren Freund hinzu. Julian Barnes erzählt in diesem Buch die Geschichte zweigeteilt. Einmal aus der Zeit der Jugend, die erste große Liebe und was aus ihr hätte werden können wenn.....aber Geschichten entwickeln sich oft anders als man es eigentlich möchte. Die Freunde trennen sich, bedingt durch das Studium verliert man sich immer mehr und mehr aus den Augen. Neue Wege werden eingeschlagen und neue Freundschaften geschlossen.
    Der zweite Teil dieses Buch spielt Jahrzehnte später. Tony Webster ist Rentner, geschieden und lebt sein ruhiges Rentnerleben. Eines Tages bekommt er ein Dokument von einem Notar das sein Leben schlagartig verändert. Plötzlich werden Erinnerungen wach die man schon vergessen hat. Erinnerungen die schmerzen und bei denen man sich fragt ob das alles real war.
    Das Buch bewegt und dringt in Tiefen ein die man selber manchmal verschlossen halten möchte. Je älter man wird desto öfter fragt man sich was man im Leben alles erreicht hat.....was ist Wunschtraum und was ist Real?
    Ein Buch das fesselt aber auch unterhält!!!
  • Man Booker Prize 2011

    von Edith Berger, am 28.11.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Es war eine bewegte Zeit. Damals, in den 60ern. Noch am Rand zum Erwachsenenleben, als sie jede freie Minute miteinander verbrachten und sich versprachen, sich auch später nicht aus den Augen zu verlieren. Colin, Alex und Tony. Das war auch die Zeit als Adrian zu ihrem Freundeskreis dazu kam. Adrian Finn, ein großer, intelligenter, in sich gekehrter Junge. Und er war zweifellos intelligenter als der Rest von ihnen. Er hatte eine eigene Meinung.
    An das, ihr Versprechen und einiges mehr erinnert sich Tony, als er einen aufwühlenden Brief erhält und realisiert wie fragil seine eigenen, weichgeschliffenen Erinnerungen sind.
    "The Sense of an Ending" is the story of one man coming to terms with the mutable past. He's certainly never tried to hurt anybody. Memory, though, is imperfect. It can always throw up surprises, as a lawyer's letter is about to prove.
    ......And The Man Booker Prize goes to Julian Barnes......one of the world's most distinguished writers. Great!

Kundenrezensionen

  • "Sense of an Ending" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marlene Frerichs, am 19.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn sich langsam die Ahnung von einem Ende von etwas andeutet. Wenn dieses Etwas das eingene Leben ist, dann fängt man an Rückschau zu halten. Sich Gedanken zu machen - darüber, warum und wie manche Stationen nötig waren, und was anders hätte ablaufen können.
    Tony Webster stellt erstaunt fest, daß sein Leben ein eher durchschnittliches-beinah langweiliges war. Er erinnert sich an familiäre Begebenheiten, an Freundschaften - daran wie sie verlaufen sind. An seine Jugend-die Zeit, in der alles möglich schien. Es ist kein sympatischer Protagonist, den der Leser begleitet. Zu oberflächlich und ich-bezogen sind seine 'Probleme'. Man folgt ihm aber bereitwillig bis zur Auflösung des Rätsels um einen früh verstorbenen Freund.
    Das liegt zum Einen an der klaren, schnörkellosen Sprache von Autor Julian Barnes - zum Anderen an der eigenen Neugier. Als Leser fragt man sich, ob die eigenen Einschätzungen vielleicht manchmal zu nachlässig waren. Wen man, ohne es zu wollen, im Stich gelassen haben könnte. Tony Webster bleibt am Schluß eine große Unruhe. Dem Leser hoffentlich auch.

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  • Hin und her gerissen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Julia Kummer, am 10.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich fand es sehr schwer dem Buch eine angemessene Sterne-Bewertung zu geben, da ich anders als meine Vorredner nur bedingt von diesem Buch überzeugt bin.

    Zunächst einmal vielleicht die positiven Seiten. Die Sprache hat mir außerordentlich gut gefallen. Auch die Thematik, dass Erinnerungen noch längst nicht immer mit dem tatsächlich Geschehenen übereinstimmen, hat mmich sehr angesprochen.
    Nun zum Negativen: Ich mag nachdenkliche und philosophische Romane, aber in diesem Fall war es mir tatsächlich einfach zu viel. Teilweise führte es für mich sogar dazu, dass die Geschichte sich stellenweise richtig gezogen hat und ich mir mehr aktive Handlung gewünscht habe. Schade, denn insgesamt hat das Buch tolle Grundansätze.

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  • Die perfekte Zugfahrt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Menzel, am 09.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ...hat Julian Barnes mir mit diesem Buch beschert.
    Es ist ein kleines Büchlein, es liest sich sehr schnell weg - aber meine Güte, was steckt alles in diesem Titel.
    Tony Webster lässt mit seinen 60 Jahren das Leben, seine Lieb- und Freundschaften noch einmal Revue passieren.
    Alles erscheint dem Leser ordentlich, klar verpackt und durchdacht. Doch ist es das wirklich?
    Oder ist die eigentliche Wahrheit eine ganz andere?

    "Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben" wäre auch ein schöner Titel für dieses Buch gewesen, aber den hat Joan Didion ja schon geklaut. ;-)

    Ein wirklich lange nachklingender, intensiver Titel. Gut um auf einer langen Zugfahrt die Gedanken noch lange darum kreisen zu lassen.

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  • Booker-Prize 2011 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudia Tross, am 01.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hier sind schon etliche Besprechungen zu lesen, daher einfach nur die dringend Bitte:
    Unbedingt lesen!
    Selten hat mich ein Buch so gefesselt und fasziniert, habe es 2mal gelesen, weil ich beim ersten Durchgang nur durch die Geschichte gehetzt bin, ohne groß über die philosophischen Gedanken nachzudenken. Beim zweiten Mal dann bedächtiger und nachdenklich. Was für ein großer Roman! Und was für ein ungeheures Ende!

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  • Vom Ende einer Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Franziska Schmid, am 27.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zu den größten Lesevergnügen des letzten Jahres gehört zweifelsohne dieses kleine, aber feine Büchlein aus dem Hause Kiepenheuer und Witsch. Kaum nach dem Lesen der ersten Seiten bin ich schon in den Erinnerungen Tony Websters gefangen.
    Diese eine Geschichte, die Tony erzählt, beginnt in den Tagen seiner Schulzeit, als Adrian Finn, der schlagfertige Freigeist, in seine Klasse kommt.
    Vom ersten Tag an wird Adrian ungefragt zum Vorbild für Tony und seine Freunde. Kenntnissreiche Diskussionen mit dem Geschichtsprofessor und ein stets selbstbestimmtes Handeln, das nie egozentrische “Zurschaustellung” ist, sondern nach Aufforderung durchdachte und reflektierte Meinungsäußerung, erstaunen Tony und seine Jungs. Bis hin zu dem Tag, an dem Adrian seine anscheinend letzte selbstbestimmte Tat vollbringt – den Freitod.
    Tony ist mittlerweile im Rentenalter und blickt auf ein ereignisloses Durchschnittsleben zurück, als er das Schreiben einer Anwaltskanzlei erhält, in dem ihm eine kleine Erbschaft und das Tagebuch des längst verstorbenen Adrian versprochen wird.
    Für Tony stellt sich nun die Frage, ob Adrian und all seine Erinnerungen an jene Zeit wirklich dem entsprechen, was Tony als real erscheint, oder ob am Ende das, was man in Erinnerung behält, nicht immer dasselbe ist wie das, was man beobachtet hat.
    In einer wunderschönen und zugleich direkten Sprache lässt Julian Barnes mich als Leser die Erinnerungsverwirrungen seines Erzählers mitempfinden und auch noch lange nach den letzten Seiten beschäftigt mich diese Geschichte und all die Fragen, die sie aufwirft.

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  • Schafft die Erinnerung sich eine eigene Wahrheit? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Seine, am 12.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein schmales Buch mit einer großartigen Geschichte!
    Als der über 60jährige Tony Webster durch eine Anwaltskanzlei von einer Erbschaft in Kenntnis gesetzt wird, beginnt eine Auseinandersetzung mit seiner Jugend in den 60er Jahren. Die Sicherheit in der er sich wähnte beginnt zu bröckeln als er spürt, daß Wahrheit und Erinnerungen verschiedene Facetten haben.
    Dieses Buch hat mich nicht nur begeistert, es hat mich auch fasziniert.

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  • Vom Ende einer Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 20.01.2012

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    Der Titel dieses Werkes hätte auch „Von der Vergangenheit , oder wie wir sie uns erdenken“ oder „Ich mache mir meine Erinnerung, wie sie mir gefällt“ oder so ähnlich heißen können.
    Julian Barnes zeigt uns auf, dass Erinnerungen nicht immer gleich Wirklichkeit ist.

    Wie funktioniert das eigentlich- sich erinnern? Ist meine Erinnerung wirklich wahr, oder zeigen mir Fakten, dass Erinnerungen Lügner sind? Solche und noch mehr Fragen stellt sich der Autor und mit ihm der Leser.
    Philosophisch, ernst, humorvoll, tragisch, schön- so könnte man Vom Ende einer Geschichte beschreiben.
    Denken Sie selbst einmal an Ihre Schulfreunde oder Ihre erste große Liebe? Wie viel von dem, an das Sie sich zu erinnern glauben, könnte durch Dokumente oder Filme, die über Sie gesammelt wurden, widerlegt werden? Ist wirklich alles so, wie wir meinen? Oder kommen durch Erinnerungen anderer Personen ganz andere Geschichten zu Tage?

    Ein Buch, das fesselt und zum Nachdenken anregt!

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  • Sehr gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.01.2012

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    Dieses Buch hat den Man Booker Prize 2011 sicher nicht umsonst gewonnen. Das Buch hat mich sehr gefesselt.

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  • Vom Ende einer Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Markus Book, am 11.01.2012

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    Für diesen Roman hat Julian Barnes den Man Booker Prize 2011 erhalten. "Vom Ende einer Geschichte" ist ein großartiges Buch, das den Leser zugleich bewegt, aufwühlt und anspruchsvoll unterhält. Das Spiel mit Erinnerungen (Was sind Erinnerungen? Wie verlässlich sind die Bilder, die wir uns von Vergangenem gemacht haben? Was bedeutet es für uns, wenn wir gezwungen sind, diese Bilder in Frage zu stellen?) fasziniert ungemein. Große philosophische und psychologische Fragen, mit denen sich der Protagonist des Romans auseinandersetzen muss, als er auf eine alte Jugendliebe trifft, und ihn die Vergangenheit einholt. Ein Buch, das lange nachhallt.

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  • Wie wahr ist Erinnerung ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.01.2012

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    Kann man seiner Erinnerung trauen? Dieser schmale Band mit der Geschichte des mittlerweile über 6ojährigen Tony hat mir sehr gefallen. Eines Tages erbt er das Tagebuch seines Freundes und muß sich mit seiner Jugendzeit in den 60er Jahren auseinandersetzen. Ist alles nicht ganz anders gewesen? Wie war das wirklich mit der Freundschaft der Jungen?

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  • Sehr lesenswert ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 02.01.2012

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Manche Erinnerungen verfolgen einen noch nach vierzig Jahren. So ergeht es dem pensioniertem Anthony Webster, den die etwas unglückliche Beziehung zu Veronica nicht zur Ruhe kommen läßt. Ein toller Roman mit einem unerwarteten Ausgang! Sehr zu empfehlen!

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  • Überraschend guter Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.12.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Julian Barnes ist mit "Vom Ende einer Geschichte" ein toller Roman über die Reflexion des eigenen Lebens gelungen, der trotz des Hypes zu überzeugen weiß.

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  • Großartig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gina, am 17.12.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Tony Webster hat ein Leben ohne große Höhen und Tiefen gelebt, ganz unspektakulär - ganz normal eben. Jetzt ist er in Ruhestand und der Brief eines Anwalts weckt Erinnerungen an die Jugend, seine Freunde, die erste Freundin.

    Doch nach und nach zeigt sich, wie viel diese Erinnerungen wert sind, wie "(un-)wahr" sie sind! Nach überraschenden Wendungen muss Tony erkennen, dass seine eigene Vergangenheit eine andere ist, als er dachte.

    In dem sprachlich so präzisen Roman gibt es keine Längen, bis zur letzten Seite ist der Leser gefesselt. Nachdenklich bleibt man zurück und überdenkt unwillkürlich die eigene "Lebensgeschichte".

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  • Barnes, Vom Ende einer Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Odilie Pressberger, am 05.12.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie funktioniert Erinnerung? Was ist wahr? Wie täuschen wir uns selber und andere? Kann ich meinen Erinnerungen überhaupt trauen? Diese Fragen beantwortet Barnes in seinem neuen, großartigen Roman, der den Booker-Preis 2011 bekommen hat. Die Geschichte einer Freundesgruppe in England in den sechziger Jahren. 181 Seiten, die Sie noch lange nach dem Lesen beschäftigen werden!

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  • Was wäre gewesen , wenn.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Quarz, am 04.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieser Frage geht jeder einmal in Gedanken nach, oft in Situationen, wenn wir uns an einem Wendepunkt befinden ! Doch so konsequent und hartnäckig bis zum Ende, wie Antony, der Ich - Erzähler dies hier tut, macht das wohl sonst kaum jemand ! Heraus kommt eine Gleichung mit vielen Unbekannten, Wahrheiten, die keine sind und Täuschungen, die Erinnerungen sein sollen ! Großartig beobachtet und in feinen Tiefen ausgeleuchtet, spannend erzählt und mit absolut verblüffendem Ende ! Wie anders und wie viel weniger tragisch hätte das Leben sein können.... und schon ist man bei eigenen Erinnungen und Fragestellungen ....ein unglaubliches Buch !

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  • preiswuerdig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jens Paller, am 01.12.2011

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    Julian Barnes, der für dieses Buch endlich den Bookerprize erhalten hat, erzählt eine Geschichte, deren Ende der Rezensent nicht verraten sollte. Es geht um Freundschaft, erste Liebe, Verhängnis und Überraschungen, die unerwartet eintreffen. In gewohnt feinster Sprache, tolle Sätze auf kleinstem Raum. lesen!

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    von Jens Paller, am 01.12.2011

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    Julian Barnes, der für dieses Buch endlich den Bookerprize erhalten hat, erzählt eine Geschichte, deren Ende der Rezensent nicht verraten sollte. Es geht um Freundschaft, erste Liebe, Verhängnis und Überraschungen, die unerwartet eintreffen. In gewohnt feinster Sprache, tolle Sätze auf kleinstem Raum. lesen!

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    von Jens Paller, am 01.12.2011

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    Julian Barnes, der für dieses Buch endlich den Bookerprize erhalten hat, erzählt eine Geschichte, deren Ende der Rezensent nicht verraten sollte. Es geht um Freundschaft, erste Liebe, Verhängnis und Überraschungen, die unerwartet eintreffen. In gewohnt feinster Sprache, tolle Sätze auf kleinstem Raum. lesen!

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