BuchhändlerInnen im Portrait

aus Salzburg/ Europark

Gesamte Rezensionen
10 (ansehen)
Über mich
bin offen für Neues.
Abteilung
Belletristik
Funktion
Themenleiterin
An meinem Beruf gefällt mir
Es wird nie langweilig und man lernt jeden Tag etwas Neues dazu.
Im Beruf seit
1999
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Rezensionen

  • Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht
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    Dieter Moor als Bauer
    Rezension vom 04.05.2010
    Dieter Moor ist mir vor allem aus dem Fernsehen als sehr sympathischer Moderator bekannt. Mit diesem Buch beweist er, daß er auch am Land sehr glücklich ist. Seine Frau,
    übrigens eine Österreicherin, und er kaufen sich einen Bauernhof in dem idyllischen Dorf Amerika in Brandenburg. Der Umzug gestaltet sich zwar etwas schwierig und einige Dorfbewohner sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das Leben am Land bietet viel Positives. Dieter Moor von seiner lustigsten Seite. Sehr kurzweilig.
  • Die Anstalt der besseren Mädchen
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    Lorettas eigene Welt
    Rezension vom 23.02.2010
    Malte und Loretta sind ein Paar. Loretta lebt in ihrer eigenen Welt aus Mode, Lifestyle und Partys in der Kunstwelt. Sie findet sich sehr schwer zurecht im alltäglichen Leben. Deshalb schreibt ihr Malte einen Zettel was sie tagsüber zu erledigen hat. Loretta wird schwanger und möchte auf jeden Fall einen Buben haben. Es wird ein Mädchen noch hübscher als Loretta.
    Loretta kommt mit der neuen Situation sehr schwer zurecht und verschwindet eines Tages mit dem Kind.
    Der Debütroman von Julia Zange ist sehr eigenartig, knapp und tragikomisch geschrieben. Hat mir gut gefallen.
  • Der Taigajäger Dersu Usala
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    Klassischer Expeditionsroman
    Rezension vom 07.02.2010
    Der russische Offizier Wladimir Arsenjew (1872-1930) bricht 1902 zu einer Expedition ins unwegsame Grenzgebiet am Ussuri zwischen Russland und China auf. Eines Nachts stößt ein alter Jäger vom Volk der Golden zur kleinen Truppe. Der Jäger Dersu Usala wird für Arsenjew zum Führer und Gefährten. Dersu Usala ist eins mit der Natur. Er kann Fährten lesen, das Wetter vorhersagen und weiß wie man sich richtig verhält in den Wäldern. Das Buch ist eine Kombination von wissenschaftlichem Reisebericht und Abenteuerroman. 1975 gibt es eine Verfilmung durch Akira Kurosawa,der Film wird mit einem Oscar prämiert.
    Ein absolut empfehlenswerter Klassiker mit Tiefgang.
  • Zusammen ist man weniger allein
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    Außergewöhnliche Wohngemeinschaft
    Rezension vom 24.09.2009
    Philibert, ein liebenswerter Stotterer, der als Postkartenverkäufer arbeitet. Franck, ein sehr begabter Koch und Camille, eine begabte Zeichnerin, die aber in der Nacht als Putzfrau arbeitet. Franck`s Großmutter Paulette liegt nach einem Sturz im Krankenhaus und kann aber nicht mehr alleine leben in ihrem Haus. Camille kümmert sich um sie und sie wohnt mit ihnen in der Wohngemeinschaft. Eine liebenswerte Geschichte, die etwas an die "fabelhafte Welt der Amelie" erinnert.
  • Traum im Polarnebel.
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    Ein spannendes, tiefsinniges und wichtiges Buch
    Rezension vom 04.08.2009
    John MacLennan verletzt sich beide Hände schwer. Das nächste Krankenhaus befindet sich dreißig Tage Fußmarsch entfernt. John MacLennan bleibt nichts anderes übrig, als sich drei "wilden und ungewaschenen" Tschuktschen anzuvertrauen, die ihn auf einem Hundeschlitten zum rettenden Arzt bringen wollen. Unterwegs befällt ihn der Wundbrand. In letzter Not kann ihm die Schamanin Kelena die Finger beider Hände amputieren und rettet ihm so das Leben. Als er zur Küste zurückkehrt, ist sein Schiff, das dort auf ihn warten sollte, längst in See gestochen. Es bleibt ihm nichts anderes übrig als sich auf einen Winter im eisigsten Winkel Asiens unter den Tschuktschen einzurichten.
    Juri Rytcheu ist ein begnadeter Erzähler. Das Buch bietet Einblicke in eine fremde, archaische Welt. Man erfährt viel über Bräuche und Lebensweise der Tschuktschen.
  • Koriandergrün und Safranrot
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    Ein Buch voller Gerüche und Farben
    Rezension vom 04.08.2009
    Das erste Buch der indischen Autorin Preethi Nair ist herzerwärmend, etwas traurig aber auch humorvoll und vor allem lebensbejahend geschrieben. Nalini heiratet den reichen Inder Raul. Raul zieht nach London und seine Frau und die beiden Kinder sollen nachkommen. Nalini ist jedoch bald auf sich alleine gestellt, denn ihr Mann verlässt sie. Sie besinnt sich wieder ihrer indischen Kochkünste und macht Mangochutneys.... Ein Buch, daß man nicht mehr aus der Hand legen will.
    Für alle, die die indische Küche lieben.
  • No und ich
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    Ein Buch zum Nachdenken
    Rezension vom 17.07.2009
    Lou ist dreizehn, hochbegabt und eine Außenseiterin. Sie soll in Sozialkunde ein Referat schreiben und entscheidet sich für das Thema "Obdachlose in Paris". Sie lernt die 18-jährige No kennen. Nach mehreren Pflegefamilien und Internat ist sie schließlich obdachlos geworden. Lou ist fassungslos, aber sie möchte ihr helfen und bittet ihre Eltern um Hilfe. No darf bei ihnen einziehen und sie findet auch einen Job. Kann das wirklich gut gehen?
    Ein schönes, trauriges Buch mit ernstem Thema