Ich nannte ihn Krawatte

Roman

von Milena Michiko Flasar

Buch

gebunden (139 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Nur wenige sorgfältig gewählte Worte benötigt Milena Michiko Flasar, um ihre Figuren zum Leben zu erwecken, nur wenige Szenen, um ganze Schicksale zu erzählen. Ein junger Mann verlässt sein Zimmer, in dem er offenbar lange Zeit eingeschlossen war, tastet sich durch eine fremde Welt. Eine Bank im Park wird ihm Zuflucht und Behausung, dort öffnet er die Augen, beginnt zu sprechen und teilt mit einem wildfremden Menschen seine Erinnerungen. Der andere ist viele Jahre älter, ein im Büro angestellter Salaryman wie Tausende. Er erzählt seinerseits, über Tage und Wochen hinweg, Szenen eines Lebens voller Furcht und Ohnmacht, Hoffnung und Glück. Beide sind Außenseiter, die dem Leistungsdruck nicht standhalten, die allein in der Verweigerung aktiv werden.
Aus der Erfahrung, dass Zuneigung in Nahrung verpackt, Trauer im Lachen verborgen werden kann und Freundschaften möglich sind, stärken sie sich für einen endgültigen Abschied und einen Anfang. Milena Michiko Fla¿ar macht eine Parkbank zur Bühne, zu einem huis clos unter freiem Himmel. Die Bank befindet sich in Japan und könnte doch ebenso gut anderswo in der westlichen Welt stehen. Dieser Roman stellt der Angst vor allem, was aus der Norm fällt, die Möglichkeit von Nähe entgegen - sowie die anarchische Kraft der Verweigerung.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.872
ISBN-10: 3-8031-3241-X
EAN: 9783803132413
Erschienen: Februar 2012
Verlag: Wagenbach
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 139
Länge/Breite: 220mm/142mm
Gewicht: 310 g
Reihe: Quartbuch
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Buchhändlertipps

  • Ich nannte ihn Krawatte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michaela Klauser, am 04.11.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Pölten

    Zwei japanische Verweigerer, gescheitert am Leistungsdruck und dem Normdenken der Gesellschaft, teilen sich eine Parkbank. Täglich treffen sich der junge Taguchi Hiro und der Geschäftsmann „Krawatte“ und beginnen sich ihre Vergangenheit anzuvertrauen. Allmählich entwickelt sich zwischen den beiden eine zarte Freundschaft, bis sie eines Tages einen Deal schließen…. Milena Michiko Flasar´s Roman ist teilweise sehr melancholisch, trostlos, aber auch voll Hoffnung und Mut. Lesenswert!
  • am Leben zerbrechen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ursula Schrott, am 18.05.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Vöcklabruck

    Was treibt einen jungen Menschen dazu, sich jahrelang von der Außenwelt abzuschotten?
    Milena Michiko Flasar erzählt in diesem wunderbaren, fesselnden Buch die Geschichte eines Hikikomori, in Japan die Bezeichnung für einen jungen Menschen, der sich jahrelang, ohne sozialen Kontakt zur Außenwelt in seinem Zimmer einschließt. Für die Familien eine Schande, über die nicht gesprochen wird.

    Auf einer Parkbank begegnet der junge Taguchi Hiro einem arbeitslosen Geschäftsmann, den er kurzerhand Krawatte nennt. Aus ihrem täglichen Kontakt entspinnt sich eine leise Freundschaft, und sie beginnen sich ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Schnell wird klar, dass beide an einem bestimmten Punkt in ihrem Leben bedingt durch Leistungsdruck, soziale Kälte und starre Konventionen gescheitert sind. Langsam und zögernd beginnen sie, sich dem anderen zu nähern, und den ersten Schritt in Richtung Leben zu setzen….
    Einfühlsam, ruhig und zugleich fesselnd, ein Roman, den ich nicht mehr weglegen wollte…

  • unbedingt lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 04.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Beinahe täglich begegnen sich ein verwahrlost aussehender, junger Mann und ein sehr viel älterer Geschäftsmann im Park.
    Anfangs jeder für sich und ohne sich gegenseitig Beachtung zu schenken sitzen sie sich gegenüber. Irgendwann beginnen sie einander aus ihrem Leben zu erzählen. Die Parkbank wird tagsüber für beide zum Zufluchtsort.
    ......."Diese Bank, auf der ich lernen sollte, dass nichts so bleibt, wie es ist..........Ich meine, es sind meine Augen, die zuallererst krank geworden sind. Mein Herz ist ihnen lediglich gefolgt. Und so saß ich in viel zu dünnem Gewand. Noch dünner die Haut, unter der ich fröstelte."..........
    Unbedingt lesen - großes Leseerlebnis
  • Ich nannte ihn Krawatte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Haslehner, am 02.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Zwei Außenseiter, die dem Leistungsdruck nicht standhalten, sitzen sich im Park auf einer Bank gegenüber. Ein junger Mann, ein Hikikomori, so werden in Japan Menschen genannt, die, das Elternhaus nicht verlassen, sich in ein Zimmer einsperren und keinen Kontakt zu anderen haben möchten. Der zweite Mann ist um die fünfzig, hat seine Arbeit verloren, es aber seiner Frau verheimlicht und isst jeden Tag zu Mittag seine Bento-Box. Langsam kommen sich beide näher und beginnen über ihr Leben zu reden. Der Ältere weiß nicht, ob er mit seiner Frau darüber reden soll oder sich lieber das Leben nehmen soll. Der Jüngere lernt wieder zu reden, das Vertrauen zueinander wächst und er hofft jeden Tag dem anderen wieder zu begegnen. Wird ihnen ein neuer Anfang in das Leben gelingen? Ein sehr berührender, ausdrucksstarker Roman, einer jungen japanisch - österreichischen Autorin.
  • Hikikomori ist kein Sushi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 02.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Hikikomoris sind junge Männer in Japan, welche sich ins Zimmer einschließen und den Familienkontakt tunlichst meiden. Der zweite Protagonist, ein "Salaryman" (der Name ist selbst erklärend) verbringt den Tag auf der Parkbank, weil Job verloren, und wegen Gesichtsverlust seiner Frau nichts sagt. Beide treffen sich, und Flasar erschließt uns die Lebensart Japans, die Regeln der Gesellschaft, den Mut zum Anderssein in einer mitreissenden Prosa. Ein tolles Buch!

Kundenrezensionen

  • Ich nannte ihn Krawatte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Schneider, am 03.11.2012

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    Ein jugendlicher Hikikomori bricht eines Tages aus seiner selbst auferlegten Isolation aus. In einem Park setzt er sich auf eine Bank. Tagelang beobachtet er nun auf einer gegenüberliegenden Bank einen älteren Herrn, der immer zur selben Zeit ankommt, den ganzen Tag an diesem Ort verbringt, dann immer zur selben Zeit geht. Irgendwann nickt der junge Einsame dem alten Einsamen zu, lädt ihn zu sich herüber ein. Aus einer ersten flüchtigen Unterhaltung wird in der Folge oberflächliche Bekanntschaft, schließlich enge Vertrautheit: Denn jeder erzählt dem anderen seine Geschichte.

    Flasar beschreibt zwei Individuen, die sich durch auffallendes Anderssein in einer Gesellschaft des zwanghaften Durchschnittlichseins verloren haben. Unterschiedlich in ihrer gesellschaftlichen Andersartigkeit sind sie doch gleich: Fremdbestimmt und schamhaft versteckt.

    Manche von Flasars Sätzen wirken wie melancholischen Tanka entlehnt, transportieren eine melodische Fremdartigkeit, die uns Europäern nur durch den kommunizierten Inhalt vertraut ist. Immer wieder verwendet sie dafür knappe Sätze, grammatikalisch unvollständig, die effektvoll Scham und Schweigenwollen ausdrücken. Mich beeindruckt an diesem Buch die schriftstellerische Fähigkeit zur erzählerischen Beschränkung auf Wesentliches. Sie führt dazu, dass Bedeutsames sich hier in Handlung und Buchumfang auf engem Raum abspielt und so der Großteil des verbleibenden Raums frei bleibt für die Gedanken und Gefühle der Leser.

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  • Indem man da ist und atmet. begegnet man der ganzen Welt. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von BianFox, am 13.06.2012

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    Inhalt:

    Zwei Menschen begegnen sich auf einer Parkbank: Der eine ist ein junger Hikikonori, einer der sich aus der Gesellschaft zurückgezogen hat, der andere ist alt und wurde von der Gesellschaft verstoßen. So unterschiedlich sie auch beide sind, haben sie eines gemein: Sie fallen aus der Norm. Indem sie sich langsam annähern und ihre Lebensgeschichte einander anvertrauen, finden sie Stück für Stück wieder ins Leben und zu sich selbst.

    Eigene Meinung:

    Selten ist wohl ein Debut so gelungen wie dieses: Flašar hat einen Roman geschrieben, der beeindruckend anders ist. Er berührt jenseits von Handlung und Spannung durch die Menschen und ihre Schicksale. Dabei bedient sie sich einem Sprachstil, der den Konflikt dieser Menschen mit der Gesellschaft auf so wunderbar einfühlsame und doch so klare Weise darlegt. Die Traurigkeit und die Melancholie, aber auch die Hoffnung, die Flašar präsentiert, füllen die Seele mit Tränen und stimmen nachdenklich. Denn dies ist die Geschichte zweier Menschen, die überall auf der Welt zuhause sein könnten. Dies ist die Geschichte vom Verlust und der Wiederentdeckung der Menschlichkeit.

    Fazit:

    Eine Geschichte, die das Leben beschreibt, die berührt und die nachdenklich macht. Eine Geschichte, die gelesen werden sollte!

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  • Zwei Außenseiter auf einer Parkbank Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dorothee Jaschke, am 09.06.2012

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    Wunderschön erzählt Milena Michiko Flasar wie sich zwei Außenseiter annähern. Sie nähern sich langsam und vorsichtig, wie auch die Sprache die verwendet wird, langsam und ruhig wirkt. Die Geschichte hat nur 135 Seiten und die Sätze bestehen oft nur aus ein, zwei oder drei Worten-aber der Autorin gelingt es dem Roman eine Melodie zu geben, sacht und schön. Ungewöhnlich und auf jeden Fall lesenswert!

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  • Das Schicksal von Einzelgängern ausdrucksstark und heilend erzählt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Irene Hantsche, am 09.03.2012

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    Menschen, die aus der Gesellschaft „herausgefallen“ sind, sich dem Leben verweigern oder dem Leistungsdruck nicht mehr standhalten, gibt es nicht nur in Japan. Von zwei Außenseitern in diesem Land aber handelt dieses Buch der Halbjapanerin Flasar. In 114 Kapiteln erzählt uns die junge Autorin von zwei Menschen der japanischen Gesellschaft, die sich eher zufällig in einem Park begegnen. Mit großem Respekt und Feingefühl nähert sie sich insbesondere dem Icherzähler, dem zwanzigjährigen Mann, der seit zwei Jahren sein Zimmer kaum verlässt und den Kontakt zur Außenwelt vehement vermeidet. Zunächst zögernd und unbeholfen erzählt er Wochen nach dem ersten Treffen dem sehr viel älteren Mann „Krawatte“ bruchstückhaft aus seinem Leben, und „Krawatte“ wiederum berichtet von sich.
    In sehr bildhafter und poetischer Sprache wird dem Leser in wenigen Worten das Schicksal von Einzelgängern in der Gesellschaft, von Menschen, die der Norm nicht entsprechen, sich unsichtbar machen und sich jeglicher Verantwortung entziehen, nahegebracht. Die Autorin erzählt von der Scham der Betroffenen, und am Rande auch von der Ohnmacht der Eltern im Umgang mit problematischen Jugendlichen.
    Wir dürfen den Icherzähler auf seinen ersten Schritten zurück ins Leben begleiten. „Ich nannte ihn Krawatte“ ist ein berührendes, ausdrucksstarkes, heilendes und optimistisches Buch, dem ein großer Leserkreis zu wünschen ist.

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  • Sehnsucht nach Nähe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Erika Föst, am 16.02.2012

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    Ein Hikikomori, - so werden in Japan Menschen genannt, die für längere Zeit, oft Jahre, den Kontakt zur Außenwelt gänzlich abgebrochen haben, - und ein Salaryman (männlicher Angestellter) sind die Protagonisten in diesem Buch. Die beiden Männer treffen auf einer Parkbank aufeinander. Zunächst verbringt jeder die Zeit auf der Bank in seiner eigenen Gedankenwelt. Sie sehen sich jeden Tag, immer sitzen sie nebeneinander, die Stunden vergehen, ohne dass sie ein Wort miteinander gewechselt hätten. Allmählich öffnen sie sich und jeder erzählt dem anderen Bruchstücke aus seinem Leben. Beide sind Außenseiter, die dem Leistungsdruck und den Erwartungen der Gesellschaft nicht mehr gerecht werden können. Die Angst vor der Normalität des Alltags treibt sie in die Isolation.
    Eine wirklich bemerkenswerte Neuentdeckung! Sehr lesenswert!

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  • Ungleich gesellt sich gern! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Saidjah Hauck, am 13.02.2012

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    Zwei Männer begegnen sich auf einer Parkbank irgendwo in Japan. Sie könnten kaum unterschiedlicher sein: der Eine, jung, ein so genannter "Hikikomori", der sein Zimmer eigentlich nie verlässt, der Andere viel älter, ein "Salaryman" mit Anzug und gestreifter Krawatte. Erst grüßen sie sich zaghaft aber schon bald vertiefen sie sich in Gesprächen über das Leben im Allgemeinen und ihr Leben im Besonderen und freunden sich an. Wunderbares, tiefgründiges Kammerspiel, das berührt und zum Nachdenken anregt. Manche Passagen sind sprachlich und gedanklich so schön, dass man sie zwei mal liest. Einfach klasse!

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  • "Wunderbar!" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Andraschke, am 05.02.2012

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    Vielen Dank an die junge japanisch-österreichische Autorin Milena Michiko Flasar für dieses wunderbare, schmale, literarische Büchlein. Es passiert sehr wenig, aber das Wenige hat mich sehr berührt. Ganz großartig! Meine erste "5-Sterne-Empfehlung" im neuen Jahr. Bitte lesen Sie selbst.

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  • Eines der schönsten deutschsprachigen Bücher der letzten Jahre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.01.2012

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    Poetisch, anspruchsvoll, berührend - bereits nach den ersten paar Zeilen war ich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Es passiert wenig, und doch steckt so viel in dieser Geschichte.
    Ich nannte ihn Krawatte ist eines der schönsten deutschsprachigen Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

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