Der Anschlag

Roman

von Stephen King

Buch

gebunden (1055 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Wenn die Vergangenheit grausam zuschlägt ? Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte ? wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht ? voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle. Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird ? eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen ? mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet ...

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 13.02.12
Ein vielschichtiges Meisterwerk. Genial. Der amerikanische Originaltitel des Buches lautet 11/22/63. Ein Datum, an dem die Welt den Atem anhielt. Viele sagen, die Welt wäre eine bessere geworden, wäre das Attentat nicht passiert. Der Meister des modernen Horrors gibt darauf seine ganz eigene Antwort. Was Stephen King mit Der Anschlag präsentiert, ist ganz große Erzählkunst. Er vereint das Übernatürliche gekonnt mit gesellschaftlich wichtigen Themen. Es entsteht ein wahnsinnig spannendes Leseerlebnis. Jakes Erlebnis in den 1950-ern und 1960-ern sind skurril, eigenwillig, geschichtlich sehr interessant. Vor allem über Lee Harvey Oswald erfährt man eine Menge. Und Stephen King beweist, dass er ein großer Romantiker ist. Die Lovestory von Sadie und Jake ist einfühlsam, zartbitter und voller Dramatik. Sind 1056 Seiten zu viel? Nicht bei dieser Geschichte. Hier sind es eindeutig zu wenig. Einer von Stephen Kings besten Romanen! Und das will was heißen, bei der Anzahl an unvergesslichen Werken.

Produktdetails

Verkaufsrang: 7.246
ISBN-10: 3-453-26754-0
EAN: 9783453267541
Originaltitel: 11.22.63
Erschienen: 23.01.2012
Verlag: Heyne
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 1055
Länge/Breite: 215mm/135mm
Gewicht: 1060 g
Übersetzer: Wulf Bergner
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Stephen King

Stephen King, geb. 1947 in Portland, Maine, war zunächst als Englischlehrer tätig, bevor ihm 1973 mit seinem ersten Roman 'Carrie' der Durchbruch gelang. Seither hat gilt er als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. Stephen King lebt mit seiner Frau Tabitha in Bangor, Maine.

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Buchhändlertipps

  • Distanz zum Horror Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Fabian Greiter, am 24.08.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien Donauzentrum

    Der King des Horrors entfernt sich von eben diesem Genre. Der "Stilbruch" gelingt allerdings mit Bravour!

    Viele Schriftsteller widmeten sich bisher dem Thema Zeitreise doch kaum einer erreichte dieses Niveau.
    King hat ausgezeichnet Recherchiert: Von der Sprache bis zur Kleidung und den Gepflogenheiten wirkt alles authentisch, hier erlaubt sich die Horrorgröße keinen Schnitzer.

    Aber nicht nur im Punkt Authentizität, auch bei der Spannung weiß King zu überzeugen!
    Ist es möglich die Vergangenheit zu ändern? Und ist es moralisch vertretbar? Lesen Sie!
  • Was wäre wenn... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Astrid Hochleitner, am 28.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Johann im Pongau

    Jacke Epping erhält durch ein "Zeitloch" die Möglichkeit zurück in die Vergangenheit zu reisen.Genau am 9 September 1958 betritt er die gute alte Zeit in Maine mit dem Vorsatz den Anschlag auf Kennedy zu verhindern.Da das Attentat erst im November 1963 passieren soll muß er bis dahin als Uboot verbringen,möglichst wenig zu verändern ist oberste Pflicht für ihn,denn die kleinste Tat wirkt sich auf die Zukunft aus.
    Dann verliebt er sich..
    Ein King ohne Horror und Grusel aber total spannend ,man fragt sich ständig was wäre wenn..
  • Grandiose Leistung, Herr King Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Regina Götzendorfer, am 21.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Plus City

    Wie ich mich gefreut habe auf den neuen King, wie ein Kleinkind auf seinen ersten Lolli.
    Völlig zurecht, hier ist wieder ein Meisterwerk des Horrorkönigs entstanden. Doch dieses Buch zielt nicht auf Horror, sondern ist eine Zeitreise zurück in die 50iger und 60iger Jahre der USA.
    Somit treffen Fans von Stephen King wieder auf alte Figuren aus dem Buch "Es" (mein Lieblingsbuch). Auch wenn dies nur eine Nebenhandlung betrifft, hat man das Gefühl wieder nach Hause (in ein horrormässiges Derry) zu kommen. Der eigentliche Strang der Geschichte betrifft aber das Thema "Kann man die Vergangenheit ändern?". Finden sie es heraus und geniessen sie jede Seite dieses Buches (davon gibt´s ja Gott sei Dank, genug hier)!

Kundenrezensionen

  • Toll Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zunächst einmal ist das Buch toll geschrieben, so wie man es von einem Meister der Erzählkunst auch erwarten kann. King hat hervorragend recherchiert und man erfährt sehr viel spannende Details über Lee Harvey Oswald und das Attentat auf Kennedy. Ob jetzt eine Zeitreise die geeignete Rahmenhandlung hierfür ist oder nicht, darüber kann man sich dann eben streiten.

    Mein Fazit ist, daß King eben auch außerhalb des Horrors tolle Bücher schreiben kann. Er ist der Altmeister und hat nichts verlernt, was Spannung, fesselnde Story, Charaktere und gute Recherche angeht. Lediglich das thema selbst ist so eine Sache, man muß sich eben drauf einlassen. Wenn man das tut, ist es toll.

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  • War enttäuscht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von ThorsAxt, am 05.10.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ok, es muss nicht immer Horror sein. Aber Zeitreise? Ist von mir aus gut recherchiert, aber immer noch quatsch. King ist wahrlich kein schlechter Autor, aber das geht besser. ab und zu finde ich ein paar Aussetzer-Bücher von ihm, das hier gehört für mich dazu.

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  • Kennedy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kisa Yilata, am 26.09.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kaum ein historisches Ereignis war Grundlage so vieler Geschichten und Erzählungen wie der Anschlag auf John F. Kennedy. Nun hat sich der Altmeister des Horror dieses Themas angenommen, jedoch verlässt er dafür sein bekanntes Genre des Horrors. Das Buch ist hervorragend recherchiert und qualitativ so, wie man es von einem King-Buch erwartet. Wer jedoch den üblichen Genre-Reisser erwartet, wird enttäuscht.

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  • Was wäre, wenn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Duncan, am 25.09.2012

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jacke Epping reist durch ein Zeitloch zurück in die Vergangenheit. Doch leider fünf Jahre vor die Zeit, in der er das Attantat auf Kennedy verhindern wollte. Was tun? Sich unauffällig verhalten, die Zukunft nicht veränder? Spätestens als Liebe ins Spiel kommt, ist er gefangen in seinen eigenen Vorsätzen.


    Ein King ohne Horror und Grusel, dafür um so spannender. Man ist ständig dieser einen Frage ausgesetzt: Was wäre, wenn...

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  • Überraschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kersei Yilmaz, am 24.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das ist nicht der King, wie wir ihn kennen - und doch ist es eine positive Überraschung. Hervorragend recherchiert erzählt der Altmeister die Geschichte eines Mannes, der in die Vergangenheit reist, um das Kennedy-Attentat zu verhindern. Hierbei handelt es sich keinesfalls um eine dieser billigen Zeitreisestories a la Star trek, sondern um eine hervorragend durchdachte Geschichte, die einfach Spass macht.

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  • Zeitreise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Thorsten Stein, am 23.09.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das hat das Potential zum Lieblingsbuch. Ich gebe jetzt mal zu, daß das Thema nicht ganz mein Fall ist, eigentlich bin ich eher der typische King-Horror Fan. aber dieses Buch hat er dermaßen gut recherchiert und rübergebracht, da fehlt einfach nichts. Lesen!

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  • Zeitreise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von KuhKönig, am 21.09.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jake will die Vergangenheit verändern. Das könnte der auftakt zu einem dieser unendlich vielen, leider auch meist dämlichen, Büchern über Zeitreisende sein. Kings Anschlag ist anders, und um es kurz zu sagen, großartig. Kann ich nur empfehlen, aber vorsicht. Es ist kein gewöhnlicher Horror wie wir es sonst von ihm gewohnt sind.

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  • Bleh Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Fantasy-Guru, am 20.09.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Da habe ich mehr erwartet. Wenn ich den typischen King-Horror lese, dann schafft es dieser meiner Mienung nach fantastische Autor, mich in den Bann seines Buches zu ziehen. Ob es am Fehlen des Horrors oder generell am Wechsel des genres liegt, kann ich nicht sagen. Jedenfalls hat es mich nicht gefeselt.

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  • King ohne Horror Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ben Hurden, am 20.09.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Fesselnd aber nicht großartig. Die Idee der Geschichte ist nicht neu, aber sehr gut umgesetzt. Man merkt, daß sich King viel mit dem Thema der Zeitreise auseinander gesetzt hat. Dennoch fehlt ir der letzte Tropfen, um fünf Sterne geben zu können.

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  • Eine Reise in die Vergangenheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Book-Challenges, am 13.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn man diesen Mordanschlag tatsächlich verhindern könnte - so unvorstellbar das auch ist - würde man sich dafür entscheiden, diesen Weg zu gehen und selbst gute fünf Jahre seines Lebens dafür zu investieren?

    Genau vor der Frage steht zu Beginn des Romans auch unser Protagonist Jake Epping. Jake ist eigentlich völlig normal und hatte nie die Ambition, die Vergangenheit zu verändern. Er ist Englischlehrer in einer Kleinstadt bei Maine und gerät zufällig (vielleicht wird er auch vom Schicksal ausgesucht?) in diese echt unglaubwürdige Geschichte. 11/22/63 ist der englische Titel des Romans und das Todesdatum Kennedys, so das direkt klar scheint, worum es in diesem Der Anschlag geht. Erst einmal geht aber nicht direkt um das Attentat. Man schlittert vielmehr mit Jake in die Geschichte, muss mit ihm überzeugt werden und macht sich dann mit ihm zu Experimenten auf. Natürlich geschieht alles mit dem Wissen, ob und wie man Lee Harvey Oswald stoppen kann und man fiebert bis zur letzten Seite mit, ob die Reise in die Vergangenheit erfolgreich ist. Dabei stellt man sich auch immer wieder die Frage, ob man selbst in dieser Situation die Chance nutzen würde und in wie weit das Schicksal eine Rolle spielt.

    Jake Epping ist als Charakter völlig authentisch gezeichnet. Ich habe ihm alles geglaubt und seine Gedanken, Gefühle, Wünsche und Sorgen immer nachvollziehen können. Genau wie man ins Jahr 1958 eintaucht, taucht man auch in seinen Charakter ein und identifiziert sich mit ihm. Man lernt ihn über die 1056 Seiten wirklich gut kennen. Stephen King ist hier ins Detail gegangen und bringt den Leser den Protagonisten sehr nahe. Oft musste ich auch laut auflachen, zum Beispiel, wenn sich Jake als "Zeitbeduine" bezeichnet. Es gibt so viele Szenen, die mich gerührt haben und nicht vergessen sind. Auch die weiteren Figuren sind glaubwürdig und authentisch gestaltet und bleiben im Gedächtnis.

    Klasse fand ich abseits der Story, dass man sich beim Lesen fühlte, als sei man tatsächlich ins Ende der 50er gereist. Stephen King bringt viele Details über das Leben der 50er Jahre. Es wird viel darüber berichtet, was im Vergleich zur Gegenwart anders war und man begleitet Jake durch seinen Anpassungsprozess. Ich hätte mir zuvor nicht vorstellen können, dass es so einen großen Unterschied in der amerikanischen Lebensweise gab, aber für Jake begann sein Problem schon damit, dass es Biersorten noch gar nicht gab, die er kannte (und bestellen wollte).

    Der Anschlag ist ein Genremix. Hier finden nicht nur Liebhaber von historischen Romanen ihre Freude. In dem Roman finden sich genauso gut Aspekte aus Gesellschaft, Liebe, Fantasy, bis der Roman am Ende zum Thriller wird. Der Mix ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, was auch daran liegt, dass man dem Autor anmerkt, wie viel Erfahrung er hat und wie genau er recherchiert hat. Spannend, humorvoll und zur richtigen Zeit ernsthaft konnte mich Der Anschlag vollends überzeugen.

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  • Grandios Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Buch zum Verschlingen. Ich bin kein King-fan aber hier kommt er fast ohne sein übliches übersinnliches Geschwurbel aus. Das Mystische ist geschickt verwendet, um die logischen Löcher, die in einer Zeitreise-geschichte zwangsläufig auftauchen, zu kaschieren. Ansonsten ein grandioses Zeitpanorama der beginnenden 60er Jahre. Sehr amerikanisch und etwas sentimental aber ein Buch, das einen enormen Sog entwickelt.

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  • Immer wieder super... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eigentlich finde ich die alten Bücher von Stephen King um einiges besser...und auch gruseliger.

    Jedoch hat mich dieses Buch total in den Bann gezogen. Es wurde in kürzester Zeit verschlungen und ich habe wohl noch nie so viele Gedanken verschwendet als mit dieser Geschichte. Was wär wenn...was würde ich tun...würde ich es überhaupt tun...etc. Wahnsinn. Wieder einmal eine Wahnsinnsgeschichte eines sensationellen Autors.

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  • Genial recherchiert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Fritzsche, am 15.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Was für ein Buch!! 1988 las ich meinen ersten King, Horror und genial. "Der Anschlag" ist ein völlig neuer King. Gut recherchiert und absolut nachvollziehbar. Ist es wirklich gut für die Weltpolitik, wenn ein Zeitreisender den Anschlag auf J.F.Kennedy verhindert?! Werden Sie neugierig und lesen Sie!!! Das Ende sollte nicht verraten werden! Aber Mr. King ...weiter so!

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  • Zeitreise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von ARGUS, am 08.04.2012

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    Wenn man so wie ich, vor über 20 Jahren "ES" verschlungen hat, ist das Kapitel in dem Jake/George in Derry eintrifft wie meine eigene ganz persönliche Zeitreise. Wer das Glück hatte, jeden King seit seinem ersten erscheinen lesen zu dürfen, wird mich verstehen.

    Meisterhaft versteht der Autor die Gegenwart und die Vergangenheit aus der realen Geschichte mit dem in Jahrzehnten geschaffenen King Universum zu verweben.

    Mit seiner Gabe aus Worten Bilder in unsere Phantasie zu malen und Spannung zu erzeugen schafft er wieder einen großen Roman. Zur Handlung wurde schon genug gesagt, lassen Sie sich dieses Buch nicht entgehen.

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  • King ohne Horror Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Lingg, am 04.04.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Obwohl ich die Horrorgeschichten des King liebe, ist diese Zeitreise-Geschichte zwar ohne Horror und Mystik jedoch eine sagenhaft spannende Geschichte um das Attentat 1963 auf Kennedy!
    Jack hat den Auftrag dieses zu verhindern und erlebt auf 1056 Seiten sehr viel und ich verrate natürlich nicht ob ihm sein Vorhaben gelingt!!!
    Die Tatsachen des Falls Kennedys sind sehr sorgfältig recherchiert worden und die Geschichte von Jack hätte tatsächlich so stattfinden können. Das macht alles noch interessanter finde ich!
    Absolut lesenswert auch für nicht eingefleischte King Fans.

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  • Ein typischer neuer King - ganz nach meinem Geschmack Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von horrorbiene, am 29.03.2012

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    Dieses Buch ist ein typischer neuer King. Der Anschlag tritt eindrucksvoll in die Fußstapfen von Die Arena, in der King bereits ein umfangreiches, gesellschaftskritisches Werk vorgelegt hat. Ganz so gesellschaftskritisch ist Der Anschlag zwar nicht, aber ebenso ausführlich und umfangreich. Manch einer mag King vorwerfen, er schreibe zu langatmig und langweilig, doch gerade dies gefällt mir ungemein, doch würde ich nicht zu diesen Wörtern greifen. King schafft es durch ausführlichen, sehr detailliert beschriebenen Szenen eine geradezu herausragende Atmosphäre zu schaffen. Ich habe das Buch nicht nur gelesen oder vor meinem inneren Auge als Film ablaufen gesehen – nein, ich habe es regelrecht gelebt. Unterstützt wird dieses Erlebnis durch die Ich-Perspektive, die hier daher perfekt passt. Dazu ist es jedoch zwingend erforderlich die über 1000 Seiten recht zügig zu lesen. Das Leben in den späten 50er/frühen 60er Jahren ist wirklich eindrucksvoll geschildert. Hierbei und auch bei dem historischen Aspekt des Anschlags merkt man auch Kings gute Recherchearbeit.
    Zeitreisen ist ein spannendes Thema, das jedoch aufgrund von kleinen Veränderungen der Geschichte schnell kompliziert und undurchsichtig wird. Die Rede ist dabei oft von Paradoxien und dem Butterfly-Effekt. Beides spielt bei King selbstverständlich auch eine Rolle, doch da das „Portal“ immer zu exakt demselben Zeitpunkt zurückführt, hat King hier auch einen neuen Aspekt aufgeführt. Hierbei hat mir besonders die Idee gefallen, dass die Vergangenheit bzw. die Geschichte sich selbst harmonisiert, d.h. es treten immer wieder Parallelen zu bereits vergangenen Handlungen oder begegneten Personen auf. Dies führt zu zwei Arten von Möglichkeiten beim Leser: Die erste besteht darin, dass manche ausgeklügelten Szenen oder kniffelige Zusammenhänge sofort erkannt werden und damit eine schöne und erfreuliche Voraussicht möglich macht. Die andere ist die, dass Jake – oder George, wie er sich in der Vergangenheit nennt, etwas versteht, was dem Leser nicht klar wird und so einige Zeit gerätselt werden muss, bis es sich aufklärt. Eine wirklich sehr gelungene und abwechslungsreiche Mischung.
    Mein persönliches Highlight war jedoch, als Jake/George in der Vergangenheit in die Stadt Derry, Maine ging, um dort einen, ihm in der Zukunft bekannten, Menschen zu begegnen und seine Vergangenheit zu ändern. Derry ist der Schauplatz meines absoluten Lieblingsbuches ES und King hat es sich nicht nehmen lassen, Jake/George auf Figuren des Buches und selbstverständlich auch auf die „Geschichte“ des tanzenden Clowns Pennywise stoßen zu lassen.
    Als kleinen Kritikpunkt könnte man anmerken, dass die eigentliche Geschichte – die Rettung Kennedys – recht spät erst anläuft und zu viel Zeit, Seiten und Worte damit "verschwendet" werden, Jakes/Georges Leben in der Vergangenheit detailliert zu beleuchten. Doch da gerade mir dieser Aspekt so gefallen hat, stört mich das nicht im Geringsten.

    Fazit: Der Anschlag ist ein typischer neuer King: Kein Horror, größtenteils nicht einmal ein Thriller, mit einem fantastischen Element, sehr ausführlich und detailliert und einfach nur genial. Wenn man es schafft es zügig zu lesen, bekommt man mehr als einen Film vor dem inneren Auge. Schade, dass es so lange dauert, so einen Wälzer zu schreiben, denn ich will mehr davon!

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  • Ein solider King! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Chris, am 28.03.2012

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    Allein die Ausgangslage macht dieses Buch lesenswert: Was könnte alles geschehen, wenn man in der Vergangenheit etwas ändert? Und wenn dieses Etwas so gross ist wie die Ermordung des Präsidenten zu verhindern?

    Stephen King hat in meinen Augen sehr gut recherchiert. Die 50er/60er Jahre sind sehr glaubhaft und bildlich beschrieben, sodass man sich das Leben von damals sehr gut vorstellen kann und auch immer zum weiterlesen getrieben wird. Der Weiterlesetrieb wird auch durch die Beziehung zu einer Schulbibliothekarin aufrecht erhalten. Sehr gefühlvolle Momente!

    Auch die Lebensumstände des Herrn Oswald dünken mich glaubhaft, was ich aber natürlich nicht nachvollziehen kann.

    Der Schluss ist zudem dann doch recht überraschend.

    Auf meiner ewigen Bestenliste kommt "Der Anschlag" hinter "Das letzte Gefecht" und "Die Arena" auf Platz 3.

    Abgesehen von ein paar kleinen Hängern liest sich das Ganze sehr flüssig, und ein kurzer Abstecher in eine andere seiner Geschichten sorgt für die nötige Kurzweile.

    Deshalb trotzdem die ganzen 5*

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  • Der Beste Stephen King aller Zeiten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von MissRichardParker, am 21.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dies ist das Beste Stephen King Buch dass ich gelesen habe, und ich habe viele gelesen.
    Auch für Leser empfehlenswert die nicht von Stephen King Fan sind.

    Die Reise in die Vergangenheit, die Erlebnisse und natürlich die spannende Frage: Schafft Jake es, den Anschlag auf John F. Kennedy zu verhindern?

    Selbst wenn dies ein dicker Wälzer ist, wenn das Buch fertig ist, ist man traurig dass man nicht noch mal 1000 Seiten weiterlesen kann. Absolut empfehlenswert!!

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  • Zurück in die Zukunft Teil 4 ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Philip, am 20.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    King geht wieder einmal neue Wege! Vom Horror zum Sci-Fi aber das durchaus sehr gelungen!

    Jake Epping, ein Lehrer im Besten Alter, erhält die Möglichkeit über eine Zeitblase die Weltgeschichte zu ändern!
    Durch eine Vereitelung der Ermordung Kennedys würde so eine ganz neue Zeit über uns hereinbrechen, nur ob gut oder schlecht weiß niemand!

    Man fühlt sich beim Lesen stark an die Zurück in die Zukunft Trilogie der 80er Jahre erinnert, vor allem lässt einem der Schmetterlingseffekt nicht wirklich zur Ruhe kommen! Wie weit ändert man mit kleinsten Handlungen in der Vergangenheit die Zukunft? Was wenn man sich in der Vergangenheit verliebt?

    Eines der Meisterwerke Kings in meiner Rangordnung. Vor allem die sehr gut recherchierten Hintergründe und Basisdaten zu Lee Harvey Oswald und seinem Leben werden von King sehr detailgetreu wiedergegeben (wenn auch nicht zu 100 % richtig).
    Beim Lesen entsteht eigentlich nie eine Langeweile, der Handlungsstrang ist recht flüssig ohne die typischen King-Spannungseinbrüche.
    Die Personen werden sehr detailliert beschrieben (sicher dadurch auch die eine oder andere Seite mehr) allerdings immer sehr interessant.
    Für jemanden der einen klassischen King Horrorroman sucht sicher nicht zu empfehlen, doch wer gerne mal eine andere Seite Kings entdecken möchte soll sich dieses Buch zu Gemüte führen, man wird nicht enttäuscht werden.

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  • King ist King – und dies ist sein bestes Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Sowade, am 04.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lehrer Jake Epping bekommt die Gelegenheit, ins Jahr 1958 zeit-zu-reisen. Von dort aus aber ist der November `63 und damit eines der entscheidendsten Ereignisse in der US-amerikanischen Nachkriegsgeschichte nicht weit: Die Ermordung von John F. Kennedy.
    Jake fasst einen Plan – doch die Vergangenheit wehrt sich...

    Wenn der Meister aller Verschwörungen und Verstrickungen höchstselbst über eines der schlimmsten Traumata der USA schreibt, kommt zur Vorfreude noch die Spannung hinzu und man zählt die Tage bis zum Erscheinen des Buches minutenweise herunter.

    Über 1000 Seiten King sind dann fast schon wieder zu kurz.
    Doch „Der Anschlag“ wirkt nach und ist natürlich weitaus mehr als die Summe seiner Seiten:
    Er ist eine ebenso penible wie faszinierende Recherche und Darstellung der Ereignisse um die Ermordung Kennedys.
    Er ist eine Zeitreise-Lovestory, ein Mystik-Thriller, ein gutmütig seziertes Psychogramm der USA, eine herrlich kreative Abfolge wirklicher Überraschungen und ein z.T. augenzwinkernder Querverweis auf frühere King-Meisterwerke.

    „Der Anschlag“ ist für mich der beste King aller Zeiten.
    Und es wird auch Ihnen schwer fallen, in die Gegenwart zurückzukehren.

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