Rezensent im Portrait
aus Krefeld
- Gesamte Rezensionen
- 16 (ansehen)
- Über mich
- bin durch und durch ein Bücherwurm

- 1
- 2
- …

-
Liebe heißt Tofu - Susanne OswaldRezension vom 19.06.2012Franzi ist fast 15 Jahre alt, und lebt alleine mit ihrer Mutter Eva zusammen. Seit Franzi einen Film über Massentierhaltung in Biologie anschaute, hat sie beschlossen Vegetarierin zu werden - nicht nur wegen des Films, sondern auch wegen Chris. Er ist der Bruder ihrer besten Freundin Lotte - ein richtiger Vegetarier. Aber für Franzi ist das nicht so einfach,da sie eine Mutter und eine beste Freundin hat, die ihren Wunsch nicht ernst nehmen. Und dann muss Eva (Franzis Mutter) für 2 Wochen nach London, um auf dem Festival "Pop on stage" Tom Jones und andere Stars zu interviewen. Das heißt für Franzi: Sturmfreie Bude! Doch das Chaos fängt schon am ersten Tag an. Franzi und Lotte planen eine kleine Party, zu der nur ein paar Leute eingeladen werden sollen. Als dann auch noch mehr Party-Gäste als gedacht kommen, nimmt das Chaos seinen Lauf.. Die Autorin Susanne Oswald, hat ihre Charaktere mit viel Liebe ausgebaut. Franzi ist ein fast 15-jähriges Mädchen, das sich gerne lange schminkt und Haare frisiert. Später möchte sie gerne Jura studieren oder eine Umweltaktivistin werden, und wenn es mit dem Abitur nicht klappt, dann Friseurin. Lotte, Franzis beste Freundin, mag das Haare frisieren und schminken genauso gerne wie sie, nur das sie zudem noch sehr gerne Klamotten nach-näht, aber mit ihrer persönlichen Note drauf. Die beiden haben kein anderes Thema außer ihre große Liebe Chris und Benni. Chris ist 16 Jahre alt, Vegetarier, und Lottes Bruder. Franzi ist schon lange in ihn verliebt, und ihr Ziel ist es,dass es auf ihrer geplanten Party endlich passiert, dass er sich auch in sie verliebt. Gustav, der Freund und Chef von Eva, und Omama Charlotte sind zwei Charaktere, von denen ich auch noch liebend gerne mehr gelesen hätte. Susanne Oswald hat einen tollen Schreibstil, der mir auch sehr bei "Emmis verliebt verrockte Welt" gefallen hat, so witzig und flüssig geschrieben. Sie versteht es einfach, auch einen Erwachsenen an ein Jugendbuch zu fesseln, denn man möchte ja weiter erfahren wie es mit Franzi und Lotte weitergeht. Bekommen beide ihre Traumtypen am Ende? Gibt es bei der Party ein Happy End oder wird sie ein großes Chaos? Die Gestaltung in dem Buch hat mir auch nochmals sehr gut gefallen. Schlägt man es auf, befindet sich dort vor dem Beginn der Geschichte das Inhaltsverzeichnis mit den einzelnen Titeln des Kapitels. Dieses wurde über das Gemüse, welches in einer Herzform gezeichnet wurde, drübergeschrieben. Jedes Kapitel hat auch eine extra gestaltete Seite. Es ist mit einer schönen Schreibschrift des Titels versehen, sowie mit dem Foto des Mädchens auf dem Cover.
Besonders denkt man dabei auch über die Themen nach, die einem immer wieder vor die Augen geführt werden, wie der Vegetarismus zum Beispiel. Braucht man wirklich Fleisch aus einer Massentierhaltung auf dem Teller? Genauso denkt man über Gott nach, wer oder was er sein könnte oder ist. Am Ende des Buches findet der Leser noch einen Test mit 10 Fragen und Antworten, bei dem man sich selbst testen kann, ob ein Vegetarier in einem steckt. -
Eine ungewöhnliche FreundschaftRezension vom 15.07.2011Anna kennt Tiberia, eigentlich Tibby genannt, schon aus Kindertagen, und lernt eine andere Welt kennen, in der es keine Edelstahl-Designer-Küche gibt, oder eine Wäscheleine im Freien anstatt eines Trockners, und in der es keine Regeln gibt. Trotz des anderen Umfeldes, dass bei Tibby herrscht, fühlt sie sich sehr wohl bei ihr zuhause. Denn Tibby bringt Anna vieles bei, wie das kochen oder einiges über Pflanzen, Blumen oder Gemüse. Man merkt schnell, dass beide völlig verschiedene Eigenschaften haben. Anna, ist eine brave Tochter und Einser-Schülerin. Tibby ist eigenwillig, sehr selbstständig, wechselhaft und steckt voller Überraschungen. Tibbys Mutter Sharima, ist Inhaberin des Ladens "Pretty Pearls & More", der so gut wie garnichts einbringt, und hat so gut wie keine Zeit für Tibby. Genauso wie Tibbys Vater Jeff, der auf Tournee mit der Band "MaiZZ" ist. Darum ist Tibby so gut wie immer alleine zuhause, da ihre Mutter von frühmorgens bis spätabends im Laden ist. Tibbys Familie hat ernste Geldsorgen, dass z.b. kein Geld für Schulbücher, Lebensmittel oder gar Taschengeld da ist. Dann fängt Tibby an die Schule zu schwänzen, um am Strand in der Sonne zu liegen, und zieht Anna mit sich. Annas Mutter macht sich Sorgen, ob Tibby einen schlechten Einfluss auf sie einübt. Denn Anna vernachlässigt Freunde, die Schule und alles andere was ihr vorher wichtig war. Sie versucht Tibby zu helfen, wo sie nur kann, doch Tibby nutzt sie nur aus, bis schlimmes geschieht. Mehr möchte ich auch nicht verraten, denn ich finde, man muss das Buch selbst gelesen haben.
Die Autorin Debora Zachariasse, hat dieses Buch in der Ich-Perspektive der "Anna" geschrieben. Mit Rückblicken auf den Sommer der alles veränderte, erzählt uns Anna ihre Geschichte. Was sie erlebt, denkt und fühlt.
Der Roman ist sehr realitätsnah geschrieben worden, als würde man daneben stehen, und alles miterleben. Die Emotionen die dieser Roman verursacht, geben einem ein beklemmendes Gefühl. Man möchte immer wieder eingreifen und helfen, denn es ist einfach sehr traurig, wie Tibby unter all den Geldsorgen, und dem Nicht-Interesse das von ihrer Mutter ausgeht, leidet. Es hat mich sehr beeindruckt, wie Anna sich immer wieder für Tibby eingesetzt, und ihr immer wieder geholfen hat.
Es ist mir schwer gefallen, eine Rezension für dieses Buch zu schreiben, denn es ist ein ernstes Thema was die Autorin Debora Zachariasse dort niedergeschrieben hat. Was sich erst über eine tolle Freundschaft bis hin zu dem ausnutzen liest, ist ja schon nicht schön, aber mit diesem traurigen Ende hätte ich fast nicht gerechnet.
Dann als mir der Gedanke aber mal kam, wollte ich es nicht glauben, denn ich hatte gehofft, dass es doch noch irgendwie eine positive Wendung nimmt.
Fazit:
Ein sehr bewegendes Buch. Man kann es auch kaum aus der Hand legen, denn es fesselt einen bis zum Schluss, und Tage danach auch noch. -
Ein bewegendes JugendbuchRezension vom 15.07.2011Als seine Mutter sich eines Tages weigert aufzustehen, weiß Alex nicht wo ihm der Kopf steht. Er muss die sechs-jährigen Zwillinge zur Schule bringen, die ihren ersten Schultag haben, sich selbst ein Attest besorgen und die Frau vom Jugendamt bei Laune halten, die schon vorher aufgetaucht war. Zudem die Haushaltspflichten wie kochen,putzen und einkaufen übernehmen. Das ist ja noch alles machbar, wäre das Konto nicht in den Miesen. Ihm fällt dann nur sein Vater ein, der die Familie vor Jahren im Stich gelassen hat, und macht sich auf die Suche, um ihm die Hölle heiß zu machen. Christoph Wortberg hat meiner Meinung nach ein wunderbares Jugendbuch geschrieben, in das man sich sofort hineinversetzen kann, da es in der Ich-Perspektive von Alex geschrieben wurde. Das Thema um die Depression der Mutter, ist aber nicht das Hauptaugenmerk, denn es wird nur kurz angeschnitten. Man fühlt und leidet mit Alex, der alles versucht um seiner Familie zu helfen, und man merkt sehr schnell, dass er sich einfach zu viel aufbürgt. Das Buch ist stellenweise zum schmunzeln, aber es regt hauptsächlich zum Nachdenken an , denn es macht einen traurig wenn man daran denkt, dass es einigen Jugendlichen bestimmt auch so geht.
Das Buch hat eine große Schrift, und man hat es schnell ausgelesen, aber man denkt im nachhinein viel darüber nach. Ich habe es auch ungern aus der Hand gelegt, weil es spannend geschrieben ist.
Mir geht es stellenweise nach zwei Tagen immer noch nicht aus dem Kopf. Denn einiges was Alex durchmachen muss, ist ziemlich hart, und die Altersbeschränkung mit 13-15 Jahren sollte auch eingehalten werden.
Fazit:
Ein bewegendes Jugendbuch was ich jedem empfehlen würde, ich mag es sehr... -
...Rezension vom 15.07.2011Der Einband des Buches finde ich sehr gut gewählt, denn er verrät meiner Meinung nach schon, dass es sich um kein Happy-End handeln muss.
Es zeigt eine Frau, die einsam eine Straße entlang geht. Das Buch enthält auch auch rosa Lesebändchen, was ein schöner Kontrast zum grau-weißen Einband ist.
Beim Lesen der ersten Seiten bemerkt man sofort, dass dies ein ungewöhnlicher Schreibtstil ist, wenn man so etwas noch nicht gelesen hat. An manchen Stellen etwas schwer verständlich, und ich fragte mich wieso man in der heutigen Zeit solche SMS verschickt. Sie sind so geschrieben, dass es manchmal unrealisitisch wirkt, wie sie kommunizieren in der heutigen Zeit. Wenn man sich aber reingelesen hat, versteht man den Schreibstil der Autorin Bettina Steinbauer aber gut, da das Buch in der Gegenwart spielt. Es ist aus der Ich-Perspektive von Klara geschrieben, und somit kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen, als würde man daneben stehen und es miterleben. Denn es stellen sich Fragen in einem selber auf, wie man reagiert, oder ab wann man die Affäre beendet hätte.
Trotzalledem muss ich sagen, dass es eine schwere Lektüre für mich war, denn da habe ich doch bemerkt, dass die Gegenwartsliteratur wohl nichts für mich ist, in diesem Zusammenhang meiner einer solchen Geschichte.
Fazit:
Ich würde es trotzdem empfehlen, wenn man auch mal eine ungewöhnliche Art der Liebe erleben möchte.
-
Absolut empfehlenswert!Rezension vom 15.07.2011Das Cover des Buches hat mir direkt zugesagt, und als ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, noch mehr.
Es ist rosa, und man sieht darauf lauter Zeichnungen, die auch im Buch eine Rolle spielen.
Die Autorin Jill Smolinski, hat einen flüssigen sowie leicht zu lesenden Schreibstil.
Die Emotionen bringt die Autorin sehr gut herrüber.
Der Roman ist lustig und traurig, gleichzeitig auch bewegend und es wird zum nachdenken angeregt. Es ist einerseits traurig, da Melissas Tod immer wieder das Thema ist, dies aber nicht das Hauptmerkmal der Geschichte ist. Denn dieses Buch geht eher um das "Leben danach".
Das man nicht aufgeben und sich Ziele setzen sollte.
Wiederrum ist es unterhaltsam, weil June in komische Situationen gerät, während des abarbeitens der Liste, und sie vor kleine und große Herausforderungen stellt.
Das Buch ist ein sehr schöner Roman, realistisch geschrieben und macht nachdenklich.
Mich hat es auch sehr zum nachdenken bewegt, und ich frage mich, ob man seine Träume und Wünsche wirklich so lange aufschieben sollte. Man lernt auch einiges dabei, was z.b. wichtig ist im Leben.Man fühlt richtig mit June, wie sie wegen des Unfalls leidet, sich selbst veruteilt und quält, obwohl ihr niemand die Schuld an dem Unfall gibt.
Man denkt sehr oft, das man weiß was als nächstes passiert, aber dem ist nicht so, denn es bringt oft unerwartete Wendungen.
Besonders schön finde ich, wie sich June´s Leben durch den Tod von Marissa verändert,da sie sich vorher nie Ziele gesetzt hatte, und man miterlebt wie sie sich weiter entwickelt.
Fazit
Ich finde die Geschichte so besonders, weil es den Wunsch in einem erweckt, auch eine Liste mit seinen Wünschen und Träumen zu erstellen.
Die habe ich natürlich noch nicht, aber dieser Punkt wird definitiv auf meiner (allgemeinen) To-Do-Liste stehen.
Als ich das Buch gelesen hatte, dachte ich auch daran das man sich nicht zuviel Zeit lassen sollte, seine Träume und Wünsche vor sich her zu schieben. -
Absolut empfehlenswert!Rezension vom 15.07.2011Meine Meinung
Es handelt sich bei dem Buch um eine englisch-deutsche Lovestory.Marleen sollte eigentlich mit ihrer Freundin Tanja und deren Eltern nach Italien fahren. Dort haben sie ein Ferienhaus, indem sie schon letztes Jahr waren. Doch dazu kommt es nicht. Marleen wird wegen ihren schlechten Englischnoten, und ihre große Schwester Ella wegen ihrer Verlobung, für 3 Wochen in einen Sprachurlaub nach England geschickt. Zunächst sind die beiden sehr ärgerlich, und versuchen ihre Eltern noch umzustimmen, doch diese bleiben hartnäckig. Mehr möchte ich auch nicht von diesem Roman erzählen. Mit diesem Roman ist der Autorin Ulrike Rylance, auch wieder ein wunderbares Werk gelungen. Da es sich sehr flüssig lesen lässt, hatte man es sehr schnell ausgelesen. Man hätte es immer weiter lesen können. Sehr bildhaft wurde alles beschrieben, und man fühlt sich so, als wäre man gerade an diesem Ort. Erst leidet man mit den beiden Schwestern, wegen des schlechten Wetters das dort herrscht, und wiederum muss man oft schmunzeln was manchmal von sich gegeben wird von etlichen Personen. Der Roman beinhaltet eigentlich alles, was man so an Jugendromanen kennt. Über die erste Liebe bis hin zum Kummer, Geschwisterrevalität und dem Missverstanden werden von den Eltern, sowie auch ein bisschen Krimi. Die wichtigsten Stellen in dem Roman, wurden ins deutsche übersetzt. So muss man keine Angst haben, irgendetwas zu verpassen oder die Handlung nicht zu verstehen.. Auch wenn sich nach und nach die englischen Passagen steigern, verliert man nicht den Überblick, und die Autorin hat es sehr gut gelöst für Englischmuffel. Das ist auch einer der Dinge die mir am besten gefallen hat, denn so einen Roman habe ich bisher noch nicht gelesen. Auch wenn ich schon aus dem Alter heraus bin, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Denn es ist echt mal was anderes.
Fazit:
Es ist ein sehr gelungener, humorvoller Roman dem ich jeden empfehlen würde zu lesen, der auch nochmal in die Welt des ersten Verliebtseins eintauchen , und dazu nochmal sein Englisch etwas aufpolieren möchte :-) -
Absolut empfehlenswert!Rezension vom 15.07.2011Die 17-Jährige Nina, wohnt zurzeit bei ihrer Tante und ihren Zwillingen in Leipzig. Da es ihr aber zuviel wird, und sie noch einen Ferienjob bei einer Anwaltskanzlei hat, ist sie auf der Suche nach einem Zimmer. Nach mehreren erfolglosen Versuchen ein Zimmer zu bekommen, steht sie aufeinmal vor einer riesigen, alten Villa. Nina kann nicht glauben, dass es hier etwa ein preiswertes Zimmer zu vermieten gibt, und wollte schon wieder umkehren. Dies hätte sie besser auch tun sollen...
Das Cover des Buches ist sehr gut gelungen, es zeigt eine rote alte Türe, und eine Hand die danach greift. Der schwarze Balken, der sich hinter dem Titel verbirgt, zeigt die Spannung die das Buch mit sich trägt. Ich habe dieses Buch innerhalb ein paar Stunden ausgelesen. Die Spannung und das unerwartete Ende, fesselten mich richtig. Man überlegt immer wieder, wer könnte es sein, und man wirft seine Gedanken immer wieder über den Haufen. Jeder ist verdächtigt, da jeder von Ninas Mitbewohnern irgendwie ein Geheimnis hat, und auch seine Macken. Man stellt sich quasi dieselben Fragen, auf die Nina sich eine Antwort erhofft, bei ihren Mitbewohnern. Die Personen sind sehr realistisch beschrieben worden. Das Buch lässt sich leicht flüssig lesen, denn der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es beinhaltet 27 Kapitel, und es gibt ab und zu einen Gedanken des Täters zu lesen. Wenn man diese liest, kann man sich nie wirklich vorstellen, wer der Täter sein könnte. Der Autorin Ulrike Rylance, ist damit ein sehr spannender Jugendkrimi gelungen, und ich hoffe doch sehr noch mehr davon lesen zu können.
Fazit:
Ein spannender Jugendkrimi, der nicht nur was für Jugendliche ist... Sehr empfehlenswert... -
Ein harter Psychothriller...Rezension vom 15.07.2011Rebeccas Mutter hat längst vergessen wer sie ist oder einmal war. Seit dem Tod ihrer Tochter, fährt sie per Anhalter mit, und dies gezielt nur bei Männern. Denn Rebecca, konnte ihr noch einen wichtigen Hinweis geben, und seitdem ist sie auf der Suche nach dem Mörder ihrer Tochter. Sie gibt sich immer wieder neue Namen, und erlebt viele schreckliche Dinge, und tut alles, wirklich alles um den Mörder zu finden.
Dieses Buch hat mich sehr interessiert, mit dieser Inhaltsangabe. Das es aber so hart wird, hätte ich nicht gedacht.
Brett McBeans "Die Mutter" ist ein ultraharter Psycho-Thriller. Man wird praktisch dazu gezwungen immer weiter zu lesen, auch wenn es noch so grauenvoll ist. Dieses Buch ist auf keinen Fall etwas für Leute mit schwachen Nerven, denn ich musste es echt ab und an beiseite legen. Ich war auch einmal am überlegen, es aufzuhören, aber ich habe immer alle Bücher zuende gelesen, und dann wurde daraus eine Lesenacht, denn man möchte ja auch wissen wie die Rache ausgesehen hat. Dies ist der härteste Psycho-Thriller, den ich bis jetzt gelesen habe. Wenn ich an die Männer denke, die sie getroffen hat, schüttelt es mich immer noch. Denn was sie verlangt haben, und was sie für Psychopathen sind größtenteils, ist der reinste Horror. Es gibt zwar auch kleine Abschnitte, indem ihr auch nette Menschen helfen wollen, und da kommt man auch mal kurz selber zur Ruhe.
Das Buch setzt sich auch aus Briefabschnitten der Mutter aus ihrer Vergangenheit zusammen. Es ist in drei Schauplätzen, mit kurzen Kapitelabschnitten unterteilt, in denen man die Menschen kennenlernt, die die Mutter trifft und in jedem Schauplatz ist auch ein Teil eines Briefes enthalten.Es ist auch nicht aus der Sicht der Mutter geschrieben, was ich anfangs dachte als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, sondern aus der Sicht der Personen, die sie auf dem Highway trifft.
Man stellt sich immer wieder die Frage, wie sie das aushalten und ob es noch schlimmer kommen kann...
Fazit
Nichts für schwache Nerven, aber trotzdem empfehlenswert für diejenigen, die harte Psychothriller vertragen können...

- 1
- 2
- …












