Sieben Minuten nach Mitternacht

Roman. Ausgezeichnet mit der Carnegie Medal 2012, der Kate Greenaway Medal 2012, und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, Kategorie Preis der Jugendjury

von Siobhan Dowd, Patrick Ness

Buch

gebunden (213 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Zwei große Erzähler - eine Geschichte, die den Tod in seine Schranken weist


Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber es ist nicht das Monster, das Conor fürchtet. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter ihre Behandlung begann. Dieser Traum, in dessen Herzen tiefstes Dunkel herrscht und wo im Abgrund ein Albtraumwesen lauert, bis dann ein Schrei die Nacht zerreißt ...


Das Monster aber, das scheinbar im Garten hinter Conors Haus lebt, verkörpert etwas völlig anderes. Es ist uralt, wild und weise - es ist das Leben selbst. Und es ist gekommen, um Conor zu helfen. Doch auf welchen Weg Conor sich mit seinem gigantischen Freund begeben wird, ahnt er nicht. Er wird ihn hinab in die tiefsten Tiefen seiner Seele führen, er wird ihn in seinen Albtraum begleiten und dann wird er ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit. Denn nur wenn Conor sich dieser stellt, wird er das wahre Wesen des Lebens erkennen ...


»Sieben Minuten nach Mitternacht« wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 ausgezeichnet.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 26.12.11
Ein Wunder von einem Buch. Es gibt die Kraft wieder, die Geschichten in sich haben. Geschichten können einem die Möglichkeit geben, etwas zu erreichen, das unerreichbar erscheint. Sie können Seelentröster sein. Das Unerreichbare ist hier, Abschied zu nehmen, den Tod eines geliebten Menschen zuzulassen. Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein weises Stück Literatur, das voller düsterer, märchenhafter Momente steckt. Es berührt, schüttelt einen durch und am Ende kann man seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Die Geschichte der Autoren Patrick Ness und vor allem Siobhan Dowd passen zur Geschichte. Dowd starb 2007 nach einer schweren Krebserkrankung. Patrick Ness machte aus Dowds Idee nun ein Buch, das einem lange in Erinnerung bleibt.

Produktdetails

ISBN-10: 3-570-15374-6
EAN: 9783570153741
Originaltitel: A Monster Calls
Erschienen: 29.08.2011
Verlag: Cbj
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 213
Länge/Breite: 213mm/169mm
Gewicht: 489 g
Altersempfehlung: 12 - 99
Übersetzer: Bettina Abarbanell
Illustrator: Jim Kay
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Bettina Abarbanell

Bettina Abarbanell wurde 1961 geboren. Sie hat Jonathan Franzen, Scott F. Fitzgerald und für den marebuchverlag Denis Johnsons Train Dreams und Kirsty Gunns Der Junge und das Meer ins Deutsche übertragen. Sie lebt in Potsdam.

Siobhan Dowd

Siobhan Dowd (1960 - 2007), in London geboren, stammte aus County Waterford, Irland, und verbrachte dort einen großen Teil ihrer Kindheit. Nach der Schulzeit in London studierte sie in Oxford und begann dort als Redakteurin für PEN International und als freischaffende Autorin zu arbeiten. Nach schwerer Krankheit erlag Siobhan Dowd 2007 ihrem Krebsleiden.

Patrick Ness

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Dozent für kreatives Schreiben und Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children's Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.

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Buchhändlertipps

  • Erschütternd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Oberngruber, am 22.10.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Die Geschichte von Conor, dessen Mutter nach einer Krebserkrankung im Sterben liegt, hat mich tief berührt. Die Emotionen des Jungen, Wut, Angst, Trauer und Verzweiflung, werden sehr einfühlsam beschrieben. Unterstrichen wird das alles noch durch die düsteren Illustrationen. Conor (und der Leser) wird mit der brutalen Wahrheit konfrontiert, dass nicht alle Geschichten ein gutes Ende nehmen können. Trotzdem habe ich die Art und Weise, wie dieses schwere Thema behandelt wurde, als richtig und wahr empfunden. Tief berührend und sehr lesenswert!
  • Traurig und schön... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Edith Mang, am 29.08.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Pattigham

    Cornor wohnt mit seiner Mutter in einem alten Haus neben einem Friedhof. Seine Mutter leidet an Krebs, hat bereits mehrere Behandlungen hinter sich, aber diesemal klappts bestimmt... Sein Vater lebt weit weg, in Amerika mit seiner neuen Frau und dem gemeinsamen Baby. In der Schule läufts nicht wirklich toll, alle wissen wie es um seine Mutter steht und Mitschüler wie Lehrer behandeln Ihn als wäre er unsichtbar. Ihn plagt ein schrecklicher Albtraum... Doch eines Nachts erscheint Ihm ein Monster, das Monster will Ihm Geschichten erzählen und zum Schluss, meint das Monster, muss Corner dem Monster seine Geschichte erzählen-die Warheit! Doch was ist die Warheit?
    Eine sehr berührende Geschichte aus der Sicht eines Jungen, die nicht nur traurig sondern auch sehr lehrreich ist. Wunderschön erzählt, bewegend!
  • Aufwühlend, traurig aber auch tröstlich… Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Romana Langer, am 26.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien, Westbahnhof

    Die Kinderbuchautorin Siobhan Dowd hatte bereits die Idee zu diesem Buch…sie hat die Figuren erschaffen…sie hat ein umfassendes Exposé geschrieben… ABER schreiben konnte sie das Buch leider nicht mehr. Der Krebs hat ihr diesen Schritt verweigert. Zum Glück fand sich Patrick Ness, der das Buch schließlich nach besten Gewissen vollendete: jede Nacht hat Conor einen Alptraum aus dem er gequält erwacht. Immer Sieben Minuten vor Mitternacht....Immer wieder,… bis an dem einen Tag, an dem etwas an das Fenster des kleinen Jungen klopft und seinen Namen ruft, ein Wesen, das Conors Seele und seine unbewussten Gedanken kennt…die Angst seine Mutter zu verlieren…

    Das Thema des Buches ist bewegend denn die Frage inwieweit und auf welche Art man mit dem Thema Tod umgehen soll ist für niemanden leicht zu beantworten, vor allem nicht wenn Kinder danach fragen. Tatsache ist, dass es nicht umgänglich ist. Das Buch "Sieben Minuten nach Mitternacht" ist nicht nur für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen sondern auch für Erwachsene lesenswert.
  • Geschichten des Lebens Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Gfällner, am 03.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Connor ist 13 Jahre alt, seine Eltern sind geschieden und seine Mutter ist schwer krebskrank. Jede Nacht hat er denselben Traum. Seine Mutter steht an einer Klippe und fällt. Connor erreicht sie nur knapp, doch seine Kraft reicht nicht aus um sie hochzuziehen. In dem Moment in dem sie fällt, wacht er schweißgebadet auf. Eines Nachts, nach dem er diesen Albtraum erneut durchleben musste, um Punkt sieben Minuten nach Mitternacht, bewegt sich die alte Eiche, die er von seinem Fenster aus sehen kann, zu seinem Fenster. Sie erklärt, dass sie nun weitere Nächte zu Connor kommen würde, um ihm 3 Geschichten des Lebens zu erzählen und in der letzten Nacht, soll Connor seine Geschichte erläutern.
    Den die Eiche ist das Leben selbst, und sie will Connor lehren, loszulassen.
    Ein wirklich berührendes Buch, das mit stimmigen schwarz-weiß Bilder illustriert wurde. Man begleitet Connor durch sein Leiden und lernt mit ihm, dass es manchmal besser ist loszulassen und die Wahrheit zu akzeptieren. Es lässt einen einfach nicht mehr los, vor allem wenn man bedenkt, dass die Autorin selbst ihrem schweren Krebsleiden erlag.
  • Unglaublich berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Barbara Sitter, am 21.11.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Patrick Ness hat es geschafft, trotz des Todes seiner Coautorin Siobhan Dowd ein sehr beeindruckendes, einfühlsames Buch zu schreiben. Besonders außergewöhnlich sind die Illustrationen, die alles in den Schatten stellen, was ich bisher in einem Kinderbuch an Kunst gesehen habe! So beeindruckende, berrührende und so finster wahrheitsgetreue Zeichnungen findet man selten! Diese Buch ist sofort auf den ersten Platz meiner Lieblingsbücher gelandet.

    Aber Achtung: Es kann zu Tränen rühren!
  • Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Tritscher, am 24.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    Patrick Ness hat nach dem Tod von Siobhan Dowd ein sehr berührendes Buch verfasst, das für alle lesenswert ist - egal, ob man mit dem vorgegebenen Thema gerade konfrontiert wird oder nicht.
  • Loslassen, die er über alles liebt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Schuster, am 27.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wr. Neustadt

    Wir müssen die,
    die wir lieben,
    manchmal
    gehen lassen,
    um sie im Herzen
    zu behalten.

    Die Autorin Siobhan Dowd ist bei den Vorbereitungen zu diesem Buch an Krebs gestorben. Patrick Ness hat daraus ein sehr einfühlsames Buch gemacht.

    Conor ist 13 Jahre alt und liebt seine Mutter. Seit einiger Zeit kämpft sie gegen ihre Krebserkrankung. Er ist sicher, und voller Hoffnung, dass seine Mutter wieder gesund wird.
    Jede Nacht hat er sieben Minuten nach Mitternacht einen Albtraum. Darf er seine Mutter loslassen, die er über alles liebt?
  • Die Angst ist ein Monster Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jacqueline Rittmann, am 23.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Klagenfurt

    Jede Nacht durchlebt der elfjährige Connor einen Albtraum, von dem er niemanden erzählen will. Schon gar nicht seiner schwerkranken Mutter. Eines Nachts verwandelt sich die Eibe vor seinem Fenster in ein Monster, das ihn einschüchtern will. Doch Connor fürchtet sich erst vor ihr, als er nach drei erzählten Geschichten seine Wahrheit sagen soll, die sich hinter seinem Albtraum verbirgt.
    Die Idee zu diesem Buch hatte die bereits 2007 verstorbene Autorin Siobhan Dowd. Patrick Ness hat daraus eine wunderbare, nachdenkliche Geschichte entwickelt.
    Connors Albtraum handelt von Trauer, Wut und Angst, die Mutter, deren Tod immer absehbarer wird, loszulassen. Beeindruckend geschildert, wie ein Kind diesen Prozess des Loslassens durchlebt. Die wilden, dunklen Illustrationen unterstreichen perfekt das Gefühlsleben von Connor. Trotz aller Traurigkeit bejaht das Buch das Leben.

Kundenrezensionen

  • Eine traurige Geschichte über das Loslassen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicole Godknecht, am 24.01.2013

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    Als wenn Conors Leben durch die schlimme Krankheit seiner Mutter nicht schon schlimm genug wäre, wird er eines Tages jede Nacht von einem Monster heimgesucht, welches ihm erst drei Geschichten erzählen möchte, um dann seine eigene Wahrheit zu erfahren. Doch was ist Conors Wahrheit? Ist er in der Lage, diese wirklich preiszugeben? Und ist dieses Monster wirklich da um ihm zu helfen oder um ihm zu schaden?
    Auf eine unglaublich ergreifende und dennoch schöne Art und Weise in Text und Illustrationen erzählen die beiden Autoren die Geschichte eines Jungen, welcher nicht in der Lage zu sein scheint, endlich loszulassen. Allerdings wird er quasi dazu gezwungen und muss sich am Ende seiner Wahrheit stellen.

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  • Ja, es rührt zu Tränen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Adams, am 27.07.2012

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    Die auf düstere Weise lustige, tief anrührende Geschichte eines kleinen Jungen, seiner schwerkranken Mutter und dem völlig unerwarteten Besuch eines gruseligen Monsters.
    Exakt sieben Minuten nach Mitternacht wacht Conor auf und stellt fest, dass ein Monster vor seinem Fenster auf ihn wartet. Jedoch hatte Conor nicht dieses Monster erwartet, sondern ein ganz anderes, nämlich das aus seinem Alptraum, dem Alptraum, den er fast jede Nacht seit dem Beginn der Therapie seiner Mutter hat. Doch das Monster in seinem Garten ist anders. Es ist uralt. Und wild. Und es möchte etwas Bestimmtes von Conor. Etwas Schreckliches und Gefährliches. Es will die Wahrheit!!

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  • Ergreifend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Everett, am 14.07.2012

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    Dieses Buch kann man eigentlich ganz schlecht beschreiben, man muss es einfach gelesen haben. Dem Jungen Connor erscheint ein Monster, doch dieses Monster erscheint aus einem Baum im Garten um Connor zu helfen, denn es ist das Leben in all seinen Facetten selbst. Es wird ihn zu seinen tiefsten Ängsten führen, ihn in seinem immer wiederkehrenden Albtraum begleiten, damit er sich dem schlimmsten überhaupt stellen kann, der Wahrheit.
    Denn dieser Albtraum sucht Connor heim, seitdem seine Mutter ihre Behandlung begann. Deren Krankheit alles verändert und auch Connor durch seine Ängste nicht mehr richtig am Leben teilnehmen lässt. Sieben Minuten nach Mitternacht erscheint das Monster um Connor zu helfen, sich dem Leben zu stellen.
    Ein Buch, für Kinder und Erwachsene gleichermaßen, mit einer interessanten und packenden Herangehensweise an ein Thema, das alle einmal betreffen wird. Sehr tiefsinnig geschrieben, in einer Art, die dann auch Kinder verstehen können.
    Angst, Trauer, Loslassen können und neuer Lebensmut.
    Sehr ergreifen und empfehlenswert.

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  • Du schreibst die Geschichte deines Lebens nicht mit Worten. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von BianFox, am 13.06.2012

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    Inhalt:

    Der dreizehnjährige Conor lebt mit seiner krebskranken Mutter allein in einem Haus, welches an einen Friedhof grenzt. Inmitten der Gräber steht eine große und sehr alte Eiche, die eines Tages, genau 7 Minuten nach Mitternacht zum Leben erwacht und mit Conor zu sprechen beginnt: “Ich mache mich nicht oft auf den Weg, Junge, sagte das Monster. Nur wenn es um Leben und Tod geht. Ich erwarte, dass man mir Gehör schenkt” (S. 45). Und so erzählt der ewige Grüne Mann Conor drei Geschichten: von einem Prinzen, einem Alchimisten und einem unsichtbaren Mann. Im Gegenzug verlangt er, dass Conor ihm eine Geschichte erzählt, die die Wahrheit in sich trägt.

    Eigene Meinung:

    Als die letzte Seite des Romans gelesen war, hatte ich einen Kloß im Hals und dicke Tränen auf den Wangen. Das passiert selten. Das passiert nur bei Büchern, die aus tiefster Seele und für das fühlende Herz geschrieben wurden. “Sieben Minuten nach Mitternacht” ist ein Meisterwerk der Jungendliteratur: Ein Roman, der einem Schier die Sprache verschlägt, der auf so einfühlsame und märchenhaft traurige Weise mit dem Thema Leben und Tod umgeht, der die Ängste von Menschen packt, sie vor den Spiegel zerrt und durch die nackte Wahrheit neue Hoffnung schöpfen lässt.

    Begleitet wird diese Geschichte von fantastischen schwarz-weiß Illustrationen, die das Monster nahezu zum Leben erwecken lassen.

    Fazit:

    Ein Roman, der in die Seele eindringt, sie erschüttert und dadurch zutiefst berührt. Ein Roman, der von Tod und Leben auf eine ganz besondere Art und Weise zu erzählen vermag.

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  • Unglaublich anrührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Waltraud Bohner, am 12.06.2012

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    Dieses Buch beschreibt den leidvollen Abschied des Sohnes zur krebskranken Mutter.Connor, so heißt er,wird jede Nacht von einem Albtraum geplagt.Ein Baum verwandelt sich zum Monster,das Monster wird in der kommenden Zeit
    sein engster Vertrauter und Freund.Mit ihm kann Connor über seine Ängste und Verzweiflung sprechen,die seinen Alltag beherrschen.Bis zum Ende bleibt dieses Wesen als Freund an seiner Seite.Es beantwortet ihm die schwerste Frage,die ihn quält.Darf er seine Mutter,die er so sehr liebt,loslassen? Ein empfehlenswertes Buch für Jugendliche und Erwachsene,das tief geht und nachhaltig in Erinnerung bleibt.

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  • Wer glaubt schon an Monster? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Carina Nickenig, am 26.04.2012

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    Regelmäßig bekommt der 13-Jährige Conor Besuch von einem Monster. Aber gibt es Monster wirklich? Dieses Monster taucht immer um sieben Minuten nach Mitternacht in Conors Alpträumen auf. Seine Mutter ist unheilbar Krebskrank und er träumt von ihr, ihren Behandlungen und dem schmerzlichen Abschied. Aber warum taucht das Monster immer um sieben Minuten nach Mitternacht auf und warum will es Conor Geschichten erzählen? Patrick Ness erzählt uns die Geschichte eines sehr starken Jungen, der lernen muss, Abschied zu nehmen und neuen Mut für die Zukunft zu schöpfen. Aber welche Rolle spielt das Monster dabei? Lesen Sie es und erfahren Sie es. Für Jugendliche ab 14 Jahren und auch für Erwachsene ein Leseerlebnis mit Überraschungen.

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  • Unglaublich berührend und (optisch) wunderschön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nancy Jarisch, am 20.03.2012

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    Die Geschichte des kleinen Conor, der sich dem bevorstehenden Tod seiner Mutter stellen muss, ist unglaublich berührend. Jede Nacht besucht ihn in seinen Albträumen ein Monster, welches ihn mit seinen Verlustängsten und Schuldgefühlen konfrontiert und ihn so auf den Abschied von dem Menschen, den er am meisten liebt, vorbereitet.
    Doch auch das Buch als solches ist wirklich besonders schön: von der Wahl des verarbeiteten Papiers bis hin zu den intensiven Kohlezeichnungen, welche mit dem Text verschmelzen und so Teil der Geschichte werden. Dieses hochwertig ausgestattete, originell illustrierte Buch sollte daher nicht als eBook gekauft werden, denn hier steht der Akt des Lesens selbst im Vordergrund und wird zu einem unverzichtbaren Erlebnis für Kinder wie auch für Erwachsene.

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  • Eines der besten (Nicht-nur-)Kinderbücher über den Tod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Dupré, am 15.02.2012

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    Jede Nacht, um sieben Minuten nach Mitternacht, erwacht das Monster - eine alte bedrohlich-knorrige Eibe vor dem Schlafzimmerfenster des 13-jährigen Connor. Das Monster spricht mit Connor, ängstigt ihn - und fängt plötzlich an, ihm Geschichten zu erzählen, Geschichten, die wie langweilige Standardmärchen beginnen und sich als tückische Geschichten mit doppeltem Boden erweisen. Welchen Sinn diese Geschichten haben, versteht Connor nur langsam. Aber eines ist klar: sein größtes Problem im Leben ist weder das Monster noch sind es die Schlägertypen auf dem Schulhof. Connors größtes Problem ist seine eigene Mutter - denn die hat Krebs, und die Therapierungsmöglichkeiten werden langsam verdammt knapp...

    Ein berührendes Buch, von dem ich mir vorstellen könnte, dass es noch in vielen Jahren in einem Atemzug mit "Die Brücke nach Terabithia" und Astrid Lindgrens "Brüder Löwenherz" genannt wird.

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  • Erschütternd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von K. Pickard, am 13.02.2012

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    Es fängt an wie eine ganz normale Kindergeschichte, doch man merkt schnell, dass bei „Sieben Minuten nach Mitternacht“ wesentlich mehr dahinter steckt. Ein unglaublich berührendes Buch über Verlust, Schuld und die Frage, wie viel ein Kind ertragen kann. Da sich diese Frage letzten Endes uneingeschränkt auf jeden Menschen übertragen lässt, ist „Sieben Minuten nach Mitternacht“ längst nicht als reines Kinderbuch zu verstehen. Haben Sie auf jeden Fall ein Taschentuch zur Hand, wenn Sie es lesen.

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  • Grandiose Unterhaltung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mirko Röhm, am 23.01.2012

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    Nach dem plötzlichen Tod von Siobhan Dowd übernahm Patrick Ness die Aufgabe, diese hochemotionale und fantasievolle Geschichte zu vollenden.
    Gelungen ist ihm damit eines der sensibelsten, unterhaltsamsten und auch emotionalsten Jugendbücher der vergangenen Jahre.
    So viel Liebe steckt im Detail, so viel Genialität in den schlichten Illustrationen und so viel Wucht in der Art der Erzählung, dass "Sieben Minuten nach Mitternacht" noch lange einen Nachhall im Geiste des Lesers behält. Sowohl ältere Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene werden dieses Buch lieben können, denn es ist einzigartig in seiner Art und Weise!

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  • Fantasievoll und bewegend. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marina Konrad, am 12.01.2012

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    Die Geschichte um Connor und seine Mutter ist etwas ganz besonderes, v.a. wenn man sich etwas in die Biografie der Autorin vertieft.

    Connor meistert sein Schicksal wie ein Großer - doch um seinen Weg zu finden muss erst ein scheinbar fieses Monster auftauchen.

    Dieses ist ein wundervoller Geschichtenerzähler und so kann jeder seine Lehren daraus ziehen.

    Fantasievoll, tragisch, bewegend aber auch optimistisch - Das ist dieses Buch! Gerade durch viele Illustrationen, die sich in die Geschichte einbringen, ist es trotz der schweren Materie auch für Kinder ab ca. 11 Jahren geeignet.

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  • So schön, so bewegen und so traurig ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anke Klos, am 10.12.2011

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    Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so tief berührt hat, diese schrecklich schöne Geschichte kann jeden für sich gewinnen und lässt einen mit einem leicht bedrückenden Gefühl zurück. Und trotzdem kann ich nur betonen, wie wunderschön "Sieben Minuten nach Mitternacht" ist!!
    Unbedingt lesen und die wundervoll düsteren Illustrationen genießen.

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  • Es ist wunderschön wenn Träume wahr werden. Doch was ist mit einem Alptraum, der dich jede Nacht quält? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristina Eckert, am 09.11.2011

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    Connor ist ein lieber Junge. Er kümmrt sich um den Haushalt und unterstützt seine Mutter wo es nur geht. Doch als die Mutter wieder eine Chemotherapie bekommt, unterstützt die Großmutter das überforderte Kind. Connors Traum wird immer realer...

    Die Geschichte ist sehr traurig und berührend aber gleichzeitig auch schön und voller Hoffnung. Der Zwiespalt in dem Connor steckt ist grausam, die Verantwortung die auf so jungen Schultern lastet unglaublich. Ich war nach der Lektüre sehr ergiffen aber auch beeindruckt von der Art und Weise wie hier mit dem schweren Thema Tod eines Elternteils umgegangen wird.

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  • Schuld oder Trauer? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Offermann, am 05.11.2011

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    Conor ist 13 und wird jede Nacht von einem schrecklichen Albtraum heimgesucht. Als dann auch noch der Baum vor seinem Zimmer zum Monster wird, beginnt Conor an seinem Verstend zu zweifeln.
    Ist die schwere Krankeheit seiner Mutter schuld an allem? Erst als Conor bereit ist, sich die Wahrheit einzugestehen und loszulassen, findet er Frieden.
    Ein wunderbares Buch für Kinder, die um einen Angehörigen trauern.

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  • Eine bewegende Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von D. Kuntz, am 28.10.2011

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    Immer wieder hat Conor den gleichen schrecklichen Traum. Alles hat angefangen, als seine Mutter ihre Behandlung wegen ihrer Krankheit beginnen musste. Und nun steht auch noch ein Monster vor seinem Fenster. Das kann doch alles nur ein Traum sein...

    Ein ergreifendes Buch mit wundervollen Illustrationen, die das Buch so lebendig gestalten.
    Unbedingt Taschentücher bereithalten!

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  • Schaurig traurig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 24.10.2011

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    Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein tieftrauriges und dennoch so unglaublich kraftvolles, ausdrucksstarkes Buch.
    Es hat trotz des Themas Spaß gemacht,diesen Roman für jung und alt zu lesen, obwohl das Thema schwierig bis heikel ist. Dennoch sollten Sie sich nicht scheuen es a) selbst zu lesen und b) Kindern zum Lesen zu geben- klar das Thema Tod ist nicht einfach, aber die beiden Autoren (die Hauptautorin Dowd erlag übrigens wie Connors Mutter im Buch ihrer Krebserkrankung, Ness schrieb für sie das Buch fertig) haben das richtige Händchen bewiesen und bringen dem Leser das Thema Tod unglaublich gut, schonend und gleichzeitig "heftig" nahe.

    Dieses wunderbare Buch mit wirklich passend- düsteren Illustrationen ist für alle Erwachsene und Kinder geeignet, die es gerne ernsthaft und real mögen.

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  • Ergreifend und sehr emotional Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von GiPi, am 22.10.2011

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    Wie bereitet sich ein Elfjähriger auf den drohenden oder auch nahenden Verlust seiner schwer krebskranken Mutter vor?

    In diesem Buch wird die Geschichte des elfjährigen Connors erzählt, welcher seine krebskranke Mutter loslassen muss, da sie nicht mehr vom Krebs geheilt werden kann. Über seine Alpträume ruft er einen Geist, der ihm auf dem Weg der Verabschiedung hilft. Und obwohl er dies durch das Ungetüm nicht an sich heranlassen möchte, muss sich Connor trotzdem mit seiner Umwelt auseinandersetzen und kann nicht einfach in seinem Schmerz verschwinden.

    Wie die Beschreibung des Buches schon sagt "Wir müssen die, die wir lieben, manchmal gehen lassen, um sie im Herzen zu behalten." Diese Wort sind so leicht geschrieben und doch so schwer umzusetzen.

    Dieses Buch ist auch an Erwachsene gerichtet, welche mit dem Verlust eines sehr geliebten Menschen kämpfen, in der Hoffnung, ein Stück Heilung zu finden oder auch nur den geringsten Hinweis darauf, wie man mit dem Tod umgehen kann.

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  • Kann Conor es schaffen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von K. Bauschke, am 13.09.2011

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    Es geht um elementare Fragen im Leben des 13jährigen Conor: seine Mutter ist tödlich erkrankt und deshalb muss er einen Weg finden, mit seinen Gefühlen umzugehen. Der Ton dieser Geschichte hat mich mitten ins Herz getroffen und die ausdrucksstarken Zeichnungen machen die Geschichte bildhaft einprägsam. Die hochwertige Ausstattung des Buches unterstreicht den besonderen Charakter der Geschichte. Dieses Buch ist nicht nur etwas für Jugendliche ab 12 Jahren, sondern auch Erwachsene können enorm viel Gewinn aus dieser Geschichte ziehen. Dieses Buch kann ein Anlass sein, um über ein so wichtiges Thema wie den Tod zu sprechen und nicht wie wir es sonst gerne tun, diese schmerzliche Seite des Lebens auszugrenzen. Denn die Geschichte hinterlässt aus meiner Sicht einen hoffnungsvollen Tenor. Ich wünsche diesem Buch sehr viele Leser!

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  • Ein besonderes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eva L., am 13.09.2011

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    Zu Beginn habe ich mich mit diesem Buch etwas schwer getan. Ich hatte Probleme, mich in die Geschichte einzufinden, sie zu durchschauen und zu verstehen, worum es eigentlich geht, denn die Grenzen zwischen Fantasie und Realität sind nicht klar gezogen. Auch wird erst langsam, mit dem Fortschreiten der Geschichte, klar, was überhaupt in Conors Leben los ist, auch wenn man von Anfang eine gewisse Vorahnung hat.

    Die Stimmung des Buches ist düster, beinahe schon dunkel, und wird durch diverse Schwarzweißzeichnungen noch verstärkt. Diese sind jedoch sehr schön, mit viel Liebe zum Detail, und eine wundervolle Ergänzung zur Geschichte.

    „Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist kein einfaches Buch, und das nicht nur wegen seiner ernsten Thematik. Auch der Schreibstil des Autors ist ein wenig kompliziert und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Klare Worte findet man selten, das Meiste wird nur angedeutet und der Leser muss sich selbst seinen Teil dazu denken. Dadurch wird die Lektüre dieses Buches sicherlich anspruchsvoller, was gerade bei jüngeren Lesern zu Verwirrung oder Unverständnis führen könnte. Wer es jedoch versteht, dem eröffnet sich eine wunderschöne, zu Herzen gehende Geschichte. Man muss das Buch zu Ende lesen und dann als Ganzes betrachten, um sie zu finden, aber sie ist da und wartet nur darauf, entdeckt zu werden.

    Als kleinen Kritikpunkt könnte man das stellenweise „Schubladendenken“ des Autors anführen, dem besonders Conor und Stephanie, die zweite Frau von Conors Vater, zum Opfer fallen. Stephanie ist die typische böse Stiefmutter, die alles tut, um ihren Mann von seiner „alten“ Familie fernzuhalten, obwohl sein Sohn ihn dringend braucht. Und Conor kann Mist bauen, so viel er will, er hat immer den Mitleids- Bonus und bekommt keine Konsequenzen zu spüren. Ansonsten hat mir „Sieben Minuten nach Mitternacht“ nach den anfänglichen Schwierigkeiten aber sehr gut gefallen. Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes!

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    von Violetta Maywald, am 31.08.2011

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    Das Monster, dass Conor regelmäßig um 00:07 Uhr besucht, jagt ihm zunächst keine Angst ein. Angst hat er vor den Dämonen seines Albtraums, der ihn quält seit seine Mutter ihre erste Behandlung bekam. Aus diesem Traum wacht er oft schreiend auf und so scheint zunächst nicht mehr genug Angst für dieses neue furchteinflößende Monster da zu sein. Es besteht allerdings darauf, dass Conor es war, der es gerufen hat und ihm nun drei Geschichten zu erzählen. Parabelhafte Geschichten über Gut und Böse und das Leben. Danach soll Conor seine eigenen Geschichte, seine Wahrheit, erzählen. Und so lernt er, dass oft nichts furchteinflößender und befreiender ist, als die Wahrheit.
    Ich halte „Sieben Minuten nach Mitternacht“ für ein sehr wichtiges (Jugend-)Buch. Das Abschiednehmen von einem geliebten Menschen ist selbstverständlich nichts, was man aus einem Roman erlernen kann. Doch man kann sich ein bisschen trösten lassen und man kann vielleicht lernen seiner Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Dieses Buch macht traurig. Es tröstet aber auch und bleibt für lange Zeit im Herzen des Lesers.

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