Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet, Band 1

Roman. Ausgezeichnet mit Crime Writers Association's Debut Dagger 2007

von Alan Bradley

Buch

gebunden (384 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine liebenswerte Giftmischerin


Der Debütroman von Alan Bradley sorgte bereits vor Erscheinen für eine beispiellose Sensation: Er wurde mit dem renommiertesten Krimipreis der Welt ausgezeichnet, dem "Dagger Award" - auf der Basis eines einzigen Kapitels!


Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt - ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels - seine neunmalkluge Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und - ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist - ihr Vater hat nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur - bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist ...


Gewitzt, ironisch und unwiderstehlich liebenswert - Flavia de Luce ist eine Ermittlerin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat!


Produktdetails

ISBN-10: 3-7645-3027-8
EAN: 9783764530273
Originaltitel: The Sweetness at the Bottom of the Pie
Erschienen: 14.09.2009
Verlag: Penhaligon
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 384
Gewicht: 549 g
Übersetzer: Katharina Orgass, Gerald Jung
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Alan Bradley

Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker, die schließlich in der Position des Direktors für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon gipfelte, hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.

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Buchhändlertipps

  • die Meisterin der Gifte

    von Jana Wottawa, am 26.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Was macht ein 11 Jahre altes Mädchen, wenn sie im Garten (genauer gesagt im Gurkenbeet) einen Toten findet? Genau - sie will den Mörder finden.

    Flavia de Luce ist ein recht eigensinniges Mädchen. Statt mit Puppen zu spielen interessiert sie sich nur für eines - die Chemie.
    Als sie eines Abends einen Streit zwischen ihrem Vater und einem ihr unbekannten Mann belauscht, und diesen Mann am nächsten Tag tot im Gurkenbeet findet, ist Flavia klar, dass nur sie den Mord aufklären kann, denn es war ein Giftmord, und wer, wenn nicht sie, wäre dazu in der Lage diesen Fall zu lösen?

    "Mord im Gurkenbeet" ist ein toller Krimi, den ich vorwiegend Jugendlichen empfehlen würde, allerdings werden auch Erwachsene ihre Freude damit haben ;)
  • Die Auflösung ist eine Sache der Chemie....

    von Bianca Dobler, am 23.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Flavia de Luce ist erst 11 Jahre alt, doch erstaunlich reif und (neunmal)klug für ihr Alter und genau das macht sie auch so liebenswert. In einem England etwa zu Beginn des 20. Jahrhunderts ermittelt die junge Kriminologin und begeisterte Toxikologin auf höchst amüsante und doch spannende Weise.
    Man kann nur auf viele weitere Bände hoffen.
    FÜr alle Krimifans, die mal gerne etwas andere Fälle wünschen...
  • Eine liebe Giftmischerin

    von Thomas Breuer, am 31.08.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Ried

    Flavia de Luce ein Mädchen von elf Jahren mit einen Faible für Chemie. Besonders Gifte haben es ihr angetan. Da staunt Flavia nicht schlecht, als sie eines Morgens einen Toten im Gurkenbeet ihres Anwesens findet. Offizielle Todesursache: Vergiftet, Täter: Flavias Vater. Doch Flavia glaubt nicht so recht an die Schuld ihres Vaters, sie ist immerhin die Einzige im Hause de Luce, welche sich mit Gift auskennt.
    Eine noch sympathischere Giftmischerin kann es in der Literatur nicht geben. Gerne würde man sich von Flavia zum Tee einladen lassen, auch wenn man von ihrem Hobby weis. Ein amüsanter, liebevoller Detektivroman, der Alt und Jung anspricht.
  • Neue Krimiserie

    von Magdalena Zeisler, am 09.08.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    "Mord im Gurkenbeet" ist der gelungene Auftakt zu einer neuen britischen Krimireihe, in deren Mittelpunkt die 13-jährige Flavia steht. Das altkluge Mädchen mit dem famosen chemischen Fachwissen lebt mit seinem Vater und den beiden Schwestern in einem 300 Jahre alten Anwesen, in dessen Garten sich eines Morgens eine Leiche befindet. Das ruft Flavias kleine, graue Zellen auf den Plan, und Schritt für Schritt beginnt sie, die Puzzlesteine des Rätsels zusammenzutragen, wobei es spätestens dann heikel wird, als der Verdacht entsteht, ihr Vater wäre in den Mord verwickelt. Sympathisch und vorwitzig kommt Flavia mit Hilfe des alten, treuen Gärtners dem Rätsel auf die Spur!

Kundenrezensionen

  • witzig, starrköpfig und scharfsinnig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nadine Rölz, am 11.05.2011

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    Flavia ist 12 Jahre und ein äußerst spezielles Mädchen. Sie interessiert sich nicht für Mode, Schminke oder Jungs, nein, ihre Leidenschaft gilt der Chemie. Sie ist eine begnadete Giftmischerin.
    Eines Nachts schleicht sie sich vor das Büro ihres Vaters, der offensichtlich Besuch hat und eine lautstarke Diskussion mit diesem führt. Am nächsten Morgen findet sie den nächtlichen Besucher ihres Vaters tot im Gurkenbeet auf. Die Polizei hat in Flavias Vater sofort einen Hauptverdächtigen, doch für Flavia steht seine Unschuld außer Frage und so macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und forscht mit Witz, Starrköpfigkeit und Scharfsinn.
    Flavia de Luce ist ein Krimi für zarte Gemüter, den ich jedem empfehlen kann, der auf britischen Humor und leichte Unterhaltung steht.

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  • Eine höchst ungewöhnliche Ermittlerin betritt die Krimiszene. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von RezensentInnen des Österreichischen Bibliothekswerks, am 07.04.2011

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    "Eine ländliche Idylle im Großbritannien der 1950er Jahre. Hier lebt Flavia de Luce als jüngste von drei Schwestern mit dem Vater, einer Haushälterin und Faktotum Dogger auf dem alten Landsitz der Familie. Die Mutter kam bei einem Bergunfall in Tibet ums Leben, als Flavia noch ein Baby war. Im zarten Alter von elf Jahren entdeckt die Heldin die Liebe ihres Lebens, die ihr beim Spielen in Form eines Buches vor die Füße fällt: ""Grundzüge der Chemie"". Bald entwickelt sie eine leicht morbide Vorliebe für Gifte aller Art. Und als sie im Garten des Hauses über einen geheimnisvollen Fremden stolpert, der just in dem Moment seinen letzten Atemzug tut, ist sie vor allem fasziniert. Dann wird ihr Vater unter dringendem Mordverdacht verhaftet und Flavia macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder.
    Dabei ist sie völlig auf sich allein gestellt. Mit ihren Schwestern liefert sie sich beständige Kleinkriege, die sie meist trotz des Altersunterschieds für sich entscheiden kann. Ihr Handeln und auch ihr Umgang mit anderen Menschen ist vor allem vom Verstand gesteuert. Und der kommt ihr wiederum nicht nur beim Verständnis der Naturwissenschaften zugute, sie verfügt auch über einen für eine Elfjährige mehr als ungewöhnlichen Wortschatz und Scharfsinn; ihre sprachliche Kompetenz würde so manchen Mittelschulprofessor vor Neid erblassen lassen. Das und ein gewisses Maß an Skrupellosigkeit machen es ihr leicht, ihre Mitmenschen zu manipulieren.
    Der kanadische Autor beweist in seinem Romanerstling viel Gespür für das britische Landleben. Er kommt mit einem Minimum an Gewalt aus, worunter der Spannungsmoment keine Sekunde lang leidet. Sprachwitz, geschliffene Dialoge und eine interessante Handlung machen den Roman für Jugendliche und unbedingt auch für Erwachsene zu einem Genuss; Gleichaltrige wie die hochbegabte und offensichtlich leicht autistische Heldin werden wahrscheinlich überfordert sein. Auf jeden Fall darf man auf die nächsten Abenteuer der ungewöhnlichen Hobbyermittlerin gespannt sein. (Anita Ruckerbauer)"

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  • Genial Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Isabella, am 15.02.2011

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    1950. In dem kleinen Ort Bishop's Lacey, irgendwo in England, lebt Flavia de Luce, elf Jahre alt, ein hochintelligentes Chemie-Genie - und Hobbydetektivin. Denn als eines Morgens ein Mann im de Luce'schen Gurkenbeet vor Flavias Augen sein Leben aushaucht und ihr Vater des Mordes verdächtigt wird ist es für Flavia selbstverständlich, dass sie den wahren Taäter finden muss.
    Alan Bradley hat mit seinem Debütroman ein wundervolles Werk geschaffen. Dazu muss gesagt werden, dass Bradley 1938 geboren wurde, was man seinem entspannten, vielseitigen und vorallem humorvollem und subtil ironischen Stil anmerkt. Die Welt, die er mit dem kleinen Dorf Bishop's Lacey geschaffen hat besticht durch ihre charmante Nostalgie und die teils schrulligen und liebenswerten Figuren.Um nur ein paar Beispiele zu nennen: während Flavias älteste Schwester Ophelia eine klavierspielende Romantikerin mit einer ausgesprochenen Vorliebe für Spiegel ist, trifft man die mittlere Schwester Daphne nie ohne ein Buch an. Flavias Vater, seit gut zehn Jahren Witwer, ist mit seinen drei Mädchen heillos überfordert und beschäftigt sich als begeisterter Philatelist den ganzen Tag mit seinen Briefmarkenalben.
    Flavia als Protagonistin habe ich persönlich sofort ins Herz geschlossen.
    Die Kriminalgeschichte ist zwar ein wenig vorhersehbar, dafür aber originell und zum Mitraten geeignet, außerdem unblutig und ohne ekelerregende Details, was ich persönlich sehr angenehm finde.
    Ich kann also dieses Buch nur weiterempfehlen, einen so charmanten Kriminalroman mit einer so außergewöhnlichen Heldin habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Auch der zweite Band "Mord ist kein Kinderspiel", konnte das hohe Niveau seines Vorgängers halten. Flavia de Luce ist also eine Reihe mit Potential und ich freue mich schon auf die Folgebände.
    Fazit: Sehr zu empfehlen.

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  • Eine ganz besondere Art von Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ariane Holdack, am 14.05.2010

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    „Mord im Gurkenbeet“ ist der Beginn einer wundervollen Krimireihe, in deren Zentrum die einzigartige Flavia steht. Ich fühlte mich zurückversetzt in die gute alte Krimizeit einer Agatha Christie, auch wenn die Hauptfigur nicht unbedingt das ist, was man erwartet hätte. Denn wer hätte gedacht, dass sich hinter der elfjährigen Flavia ein kriminalistisches Genie befindet? Die Mischung aus kindlichen Verhalten und überdurchschnittlicher Intelligenz machen Flavia zu etwas ganz besonderem und man schließt sie sofort ins Herz. Ganz nebenbei erhält man auch noch eine kleine Einführung in die Welt der Gifte, denn Flavia ist eine begnadete Giftmischerin.
    Jedem Fan der alten Krimischule kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen, auch wenn nicht alles ganz realistisch ist. Dieser Krimi ist etwas für jung und alt und ich kann eindeutig sagen, dass es mir unwahrscheinlich viel Spaß gemacht hat dieses Buch zu lesen.

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  • "Eine Leiche? Sie meinen, ein... Toter?" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Strachotta, am 30.04.2010

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    Flavia ist elf und total abgedreht, dafür aber umso liebenswürdiger. Chemie ist ihre Leidenschaft und auch sonst ist sie kein empfindliches, kleines Prinzesschen. Klar, dass sie sich die Aufklärung des Mordes im Gurkenbeet im Familiengarten nicht durch die Finger gehen lässt.
    In diesem Roman lernt man, dass Briefmarkensammeln durchaus nervenaufreibend und gefährlich sein kann.
    Außerdem fand ich hier die beste Ausrede nicht an die Tür zu gehen, wenn's klingelt. Das ist mir nämlich zu pawlowsch'.

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  • Very British, very spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von S. Schmidt, am 27.04.2010

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    Okay, das Cover lässt irgendwie ein Jugendbuch erwarten. Ist es aber nicht... Die Story um die kleine Flavia bietet nämlich bemerkenswert gute Unterhaltung für alle, die einen echt britischen Krimi zu schätzen wissen. Da gibt es die Leiche im Gurkenbeet, die einen letzten geheimnisvollen Satz haucht, bevor sich ihre Seele ins Nirvana verabschiedet, da haben wir ein idyllisches englisches Landhaus auf einer Klippe, wir haben den Hauptverdächtigen, den es zu entlasten gilt, es gibt die neugierigen Nachbarn, das schlaue Mädchen mit Chemielabor im Keller - und selbstverständlich haben wir auch den Gärtner... Alles in allem die besten Zutaten, die man sich für einen Krimi alter Schule vorstellen kann. Und trotzdem hat mich der spannende und witzige Plot überrascht, die Figuren haben mich berührt und das Buch war viel zu schnell zu Ende gelesen. Wird es eigentlich einen zweiten Band geben? Wenn Sie da was gehört haben, sagen Sie's mir bitte!

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  • Viel Spaß! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anja Lindenau, am 19.04.2010

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    Mal wieder ein Krimi der richtig viel Spaß macht.
    Flavia ist eine Teenager-Agatha-Christie mit scharfem Verstand und verdammt viel Neugier.
    Der Krimi kommt ohne schreckliches Blutvergießen aus, und ist trotzdem unglaublich spannend.
    Flavia nimmt einen sofort gefangen und man begibt sich mit ihr auf die Spur eines Mörders.
    Dieser hat sein Opfer im Gurkenbeet des Hauses, in dem Flavia mit ihren zwei Schwestern und ihrem Vater lebt, zurückgelassen.
    Nicht nur, dass man mit Flavia einen Nerven zerreißenden Fall löst, man hat auch viel zu lachen.
    Also dann: viel Vergnügen!

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  • Ein herausragendes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sophie Montag, am 18.03.2010

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    Flavia ist anders! Das sie mit ihrem Vater und ihren zwei älteren Schwestern auf einem großen Anwesen namens Buckshaw lebt, ist ja nicht ungewöhnlich, doch das sie sich mit ihren 11 Jahren in Chemie auskennt als hätte sie es jahrelang studiert, ist doch schon sehr besonders. Eines morgens findet sie im Garten eine Leiche und der Hauptverdächtige ist ihr Vater. Erst ist auch Flavia der Meinung, doch nach und nach kommen ihr Zweifel...
    Alan Bradley hat einen hervorragenden Schreibstil, der dieses Buch lebendig macht.

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  • Mord + Chemie = Ein Fall für Flavia Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.02.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und es hat mir schon recht gut gefallen. Nach den ganzen Ankündigungen und Besprechungen, die ich gelesen hatte, hatte ich zwar etwas viel spektakuläreres erwartet, aber so sehr enttäuscht war ich nun auch nicht.
    Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, so dass man dem Geschehen leicht folgen kann. Er schiebt zwar oft Gedankenstriche oder Rückblenden ein, aber diese sind entweder genügend gekennzeichnet oder man weiß einfach was es bedeuten soll, so dass auch diese Stellen kein Hindernis darstellen. Das einzige wobei man schonmal ins Stocken geraden kann sind die unheimlich vielen chemischen Begriffe, die in diesem Buch verwendet werden. Aber da Flavia nunmal sehr starkes Interesse an der Chemie hat, daher wäre es dann natürlich auch etwas absurd, dieses Thema nicht so stark mit einzubeziehen. Dennoch ist es dort für Laien hin und wieder schwierig zu folgen, auch wenn der Autor versucht alles so detailliert und anschaulich zu erklären wie es eben geht.
    Die Geschichte an sich ist ständig in Bewegung, wodurch keine Langeweile oder Längen in dem Buch entstehen. Von der Spannung her hätte man die Geschichte sicher noch ein wenig ausbauen können, aber auch wenn einige Teile recht vorhersehbar sind, so macht es dennoch Spaß dieses Buch zu lesen. Hin und wieder ist es dann aber doch etwas unglaubwürdig, dass ein elfjähriges Mädchen all die Ermittlungen, die es anstellt, ganz alleine bewerkstelligen kann.
    Da das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt wird, bekommt man sehr häufig Zugang zu Flavias Gedanken, die sich immer wieder mit den Situationen vermischen, so dass man ein gutes Gesamtbild erhält, sowohl von den Situationen als auch von dem Mädchen selber. Gleichzeitig bekommt man aber nur das mit was Flavia selber passiert. Was an Orten passiert, an denen sie gerade nicht ist, bleibt dem Leser weitestgehend verborgen. Dennoch schafft es der Autor den Leser somit in seinen Bann zu ziehen, so dass man wissen möchte wie die Geschichte des Mädchens weiter geht und was mit ihr geschieht und ob sie es alleine schaffen wird den Fall aufzuklären.

    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Ich bin sehr gespannt was man noch von Flavia hören bzw. lesen wird, da dieses Buch der Auftakt einer mehrbändigen Krimiserie sein soll.

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  • Mord + Chemie = Ein Fall für Flavia Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Flavia wohnt mit ihrem Vater und zwei älteren Schwestern auf einem großen Anwesen. Ihre Mutter starb als sie noch ein Baby war, weshalb sie keine Erinnerungen an diese hat. In ihrem Haus werden nicht viele Emotionen preisgegeben, weshalb jeder de Luce sich ein Hobby sucht, mit dem er sich zurückziehen kann – bei Flavia ist es die Chemie. Deshalb weiß sie auch sofort, dass der Fremde, den sie leblos im Gurkenbeet entdeckt, vergiftet wurde. Als ihr Vater plötzlich verdächtigt wird den Mord begangen zu haben, setzt Flavia sich in Bewegung und will um alles in der Welt diesen Fall lösen, denn sie ist überzeugt davon, dass ihr Vater nichts getan hat. Sie ist schneller und sorgfältiger als die Polizei und stößt auf Dinge in der Vergangenheit, die lieber unentdeckt geblieben wären und schon bald könnte Flavia das nächste Opfer sein...

    Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und es hat mir schon recht gut gefallen. Nach den ganzen Ankündigungen und Besprechungen, die ich gelesen hatte, hatte ich zwar etwas viel spektakuläreres erwartet, aber so sehr enttäuscht war ich nun auch nicht.
    Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, so dass man dem Geschehen leicht folgen kann. Er schiebt zwar oft Gedankenstriche oder Rückblenden ein, aber diese sind entweder genügend gekennzeichnet oder man weiß einfach was es bedeuten soll, so dass auch diese Stellen kein Hindernis darstellen. Das einzige wobei man schonmal ins Stocken geraden kann sind die unheimlich vielen chemischen Begriffe, die in diesem Buch verwendet werden. Aber da Flavia nunmal sehr starkes Interesse an der Chemie hat, daher wäre es dann natürlich auch etwas absurd, dieses Thema nicht so stark mit einzubeziehen. Dennoch ist es dort für Laien hin und wieder schwierig zu folgen, auch wenn der Autor versucht alles so detailliert und anschaulich zu erklären wie es eben geht.
    Die Geschichte an sich ist ständig in Bewegung, wodurch keine Langeweile oder Längen in dem Buch entstehen. Von der Spannung her hätte man die Geschichte sicher noch ein wenig ausbauen können, aber auch wenn einige Teile recht vorhersehbar sind, so macht es dennoch Spaß dieses Buch zu lesen. Hin und wieder ist es dann aber doch etwas unglaubwürdig, dass ein elfjähriges Mädchen all die Ermittlungen, die es anstellt, ganz alleine bewerkstelligen kann.
    Da das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt wird, bekommt man sehr häufig Zugang zu Flavias Gedanken, die sich immer wieder mit den Situationen vermischen, so dass man ein gutes Gesamtbild erhält, sowohl von den Situationen als auch von dem Mädchen selber. Gleichzeitig bekommt man aber nur das mit was Flavia selber passiert. Was an Orten passiert, an denen sie gerade nicht ist, bleibt dem Leser weitestgehend verborgen. Dennoch schafft es der Autor den Leser somit in seinen Bann zu ziehen, so dass man wissen möchte wie die Geschichte des Mädchens weiter geht und was mit ihr geschieht und ob sie es alleine schaffen wird den Fall aufzuklären.



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  • Einfach klasse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist super geschrieben! Man kann es nicht weglegen, weil man wissen muss was als nächstes passiert. Das Buch ist so geschrieben, dass man sich in die genaue Lage von Flavia reinversetzen kann. Und sehr gut ist, dass man nicht merkt, dass es schon so lange her ist. Wirklich sehr empfehlenswert und lebensnah geschrieben!

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  • Abgedrehter Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Unsichtbar, am 12.01.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Flavia ist elf, wird nicht ernst genommen und nimmt ihre Probleme selbst in die Hand!
    Als sie unversehens über eine Leiche im Gurkenbeet stolpert, ermittelt sie selbständig in diesem Mordfall. Der Beginn einer Reihe um die gewitzte Detektivin.

    Dieser Roman spielt im gregorianischen England (very british) und Flavia verstößt gegen jede Erwartung, die in sie, als Tochter eines guten Hauses, gesetzt wird.
    Zum Glück, denn Flavia ist genial!

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  • Spannend und schräg Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Tiemann, am 09.01.2010

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    "Ich habe im Gurkenbeet eine Leiche gefunden" verkündet die elfjährige Flavia. "Das sieht dir mal wieder ähnlich" erwiedert eine ihrer älteren Schwestern.
    Colonel de Luce lebt mit seinen drei Töchtern auf seinem ländlichen gregorianischen Anwesen.
    Der Tote in seinem Gurkenbeet ist offensichtlich ein alter Bekannter und so wird er schnell für den ermittelnden Inspektor zum Mordverdächtigen Nummer eins.

    Das kann die neunmalkluge Flavia nicht auf sich beruhen lassen und startet auf eigene Faust ihre Ermittlungen.
    Ihr Faible für Chemie, ihr Fahrrad namens Gladys und ihre hartnäckige Ausfragetechnik führen sie auf die richtige Spur und in die Hände des wahren Mörders.

    Ein Krimi, der sich durch seinen Humor und seine famosen Charaktere von der Masse unterscheidet.
    Spannend und schräg, ein Buch für alle Altersgruppen!

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  • Flavia ist Kult! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Angela Gerstner, am 30.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gewitzt und schlau macht sich die elfjährige Flavia an die Ermittlungen, als sie eine Leiche ausgerechnet im Hauseigenen Gurkenbeet entdeckt. Ihre Liebe zur Chemie und ihre Intelligenz kommen ihr dabei zu Gute. Während die Inspektoren noch im Dunkeln tappen, ist Flavia schon auf einer heißen Spur.
    Mit viel englischem Charme beschreibt Alan Bradley die Abenteuer seiner jungen Heldin, kein Wunder, das sie einem sofort ans Herz wächst!
    Für Krimibegeisterte jeden Alters.

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  • Unkonventionell und einfach gut... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Corinna Müller, am 05.12.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    England, 1950: Flavia de Luce ist 11 Jahre alt, Giftmischerin und Hobbydetektivin. Als Flavia eines nachts Zeugin eines Gespräches zwischen ihrem Vater und einem mysteriösen Fremden wird und sie am darauffolgend Tag eine Leiche im Gurkenbeet des Anwesens der de Luces findet, sowie eine tote Schnepfe mit einer seltsamen Briefmarke im Schnabel, klingeln bei ihr die Alarmglocken. Was hat das alles zu bedeuten? Woher kommen die Leichen und was hat eigentlich ihr Vater damit zu tun? Schließlich begibt sie sich mit ihrer zweirädrigen Freundin Gladys auf die Suche nach der Lösung des Rätsels...

    Ungewöhnlich, witzig und einfach grandios! So kurz und bündig kann man diesen Krimi beschreiben. Es ist eine Meisterleistung von Alan Bradley, die allein aufgrund des ersten Kapitels mit dem bekanntesten Krimipreis, dem Dagger Award, ausgezeichnet wurde. Und das zurecht! Mord im Gurkenbeet ist Bradleys erste Roman, nachdem der heute 71 - jährige beschlossen hat, seinen Beruf als Direktor für Fernsehtechnik an der Universität von Saskatoon an den Nagel zu hängen, um sich ganz dem Schreiben zu widmen.
    Alan Bradley versteht sich darin, mit Worten und Sprache zu spielen, um die Fantasie jedes einzelnen Leser anzuregen. Ein Krimi für alle Bücherwürmer, zwischen 15 und 99 Jahren, die unkonventionelle Romane mögen und gerne beim Lesen lachen.
    Man sollte diese Buch allein schon wegen des Covers lieben!!!

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  • Ein Buch für groß und klein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katharina Florange, am 29.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe dieses Buch im Laden entdeckt und musste es mir sofort Kaufen. Ich muss sagen der Kauf hat sich echt gelohnt. Die 11 Jahre alte Flavia de Luce ist ein totales Chemiegenie das es liebt Gifte zusammen zu mischen, sie verbringt jede freie Minute in ihrem Hauseigenen Labor. Als sie eines Morgens in ihrem Gurkenbeet ein Leiche entdeckt und die Polizei ihren Vater auch noch Verhaftet hält Flavia nichts mehr auf, und sie macht sie auf die suche nach dem Mörder. Das Buch spielt 1950 in England, und ist ein richtig schöner Krimi für verregnete Nachmittage zuhause.

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  • Charmanter Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Patzschke, am 15.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein beschauliches Örtchen im 50er-Jahre England, zwei wertvolle Briefmarken, ein toter Fremder im Gemüsebeet eines Herrenhauses und die elfjährige Bewohnerin desselben - das sind die Zutaten für "Mord im Gurkenbeet". Obwohl von der minderjährigen (nichtsdestotrotz genialen Chemiker- und Giftmischerin) Flavia de Luce selbst erzählt ist dieser Roman ganz und gar kein Kinderbuch; in altklug trotziger Art und Weise werden ungewöhnliche Ereignisse wiedergegeben und kommentiert und tatsächlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz.
    Ein liebenswert charmanter Kriminalroman, der den Leser nicht das Gruseln lehren wird, aber großen Unterhaltungswert besitzt.

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  • Ihr Hobby die Chemie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von C. Dullinger, am 12.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Flavia ist in vielen Dingen ein ganz normales Mädchen, sie ärgert gern Ihre Schwestern und vergöttert Ihren Vater. In manchen Dingen ist sie jedoch außergewöhnlich, sie liebt die Chemie und stolpert im hauseigenen Gurkenbeet über eine Leiche. Der Verdacht fällt schnell auf ihren Vater und das Gegenteil gilt es zu Beweisen. So stöbert sie in der Vergangenheit.
    Ein wunderbarer Krimi der bisher noch jeden Leser den ich kenne in Verzückung geraten lies.

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  • Der Mörder ist nicht immer der Gärtner Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerda Schlecker, am 07.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Flavia de Luce ist elf Jahre alt,und lebt mit ihrem Vater und Ihren beiden älteren Schwestern im England der 1950er Jahre auf Buckshaw,dem alten Herrenhaus der Familie. Mit ihren Schwestern hat sie nichts gemein, und ihr Vater interessiert sich nur für seine Briefmarkensammlung.Flavia beschäftigt sich am liebsten im hauseigenen Labor mit dem Mischen von Giften.Als sie eines Morgens im Gurkenbeet einen Toten findet,hält jeder ihren Vater für den Täter.Damit will sich Flavia nicht abfinden,und macht sich auf die Suche nach dem Mörder.Flavia de Luce ist wunderbar humorvoll,liebenswert und zugleich spannend geschrieben.Schon nach ein paar Seiten hat man die kleine,altkluge Heldin liebgewonnen und möchte unbedingt wissen wie es weitergeht.Ein Krimi für Jung und Alt.

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  • Ein Krimi - very British- aber dennoch sehr besonders Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jasmin Jungiereck, am 05.11.2009

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    Flavia de Luce - die neue etwas verrückte Krimiheldin. Leidenschaftliche Giftmischerin und schon äußert raffiniert für ihr Alter. Zunächst dachte ich, ich hätte ein Kinderbuch in der Hand. Von wegen - ein spanndender Krimi vom Feinsten! Wann kommt der nächste Fall für Flavia? Ich warte...

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Im Wandschrank war es so dunkel, und die Dunkelheit hatte die Farbe von altem Blut. Sie hatten mich einfach reingeschubst und abgeschlossen. Ich sog die abgestandene Luft tief durch die Nase ein und bemühte mich, ruhig zu bleiben. Ich versuchte, bei jedem Einatmen bis zehn zu zählen und bei jedem Ausatmen bis acht. Zum Glück hatten sie mir den Knebel so fest in den Mund gesteckt, dass meine Nasenlöcher frei geblieben waren und ich einen tiefen Schnaufer nach dem anderen machen konnte.
Ich versuchte, die Fingernägel unter den Seidenschal zu zwängen, mit dem sie mir die Hände auf den Rücken gefesselt hatten, aber weil ich mir die Nägel immer bis auf die Kuppen abkaue, klappte es nicht. Wenigstens hatte ich daran gedacht, die Finger aufeinanderzulegen und die Handflächen auseinanderzudrücken, als sie den Knoten festgezogen hatten.
Jetzt ließ ich die Handgelenke kreisen und drückte die Hände gegeneinander, bis die Fesseln ein bisschen nachgaben, worauf ich den Knoten mit den Daumen herunterziehen konnte, bis er erst in meiner Handfläche landete - und dann zwischen meinen Fingern. Wären sie so schlau gewesen, mir auch die Daumen zu fesseln, hätte ich mich nie im Leben befreien können. Diese Trottel!
Als meine Hände endlich frei waren, war der Knebel schnell entfernt.
Jetzt die Tür. Aber erst musste ich mich vergewissern, dass sie nicht davor auf der Lauer lagen.
Ich spähte durchs Schlüsselloch auf den Dachboden hinaus. Kein Mensch war zu sehen, nur dunkle Ecken, das übliche Dachbodengerümpel und allerlei ausrangierte Möbel. Die Luft war rein.
Ich griff über den Kopf nach hinten und drehte einen der drahtenen Kleiderhaken heraus. Indem ich das krumme Ende in das Schlüsselloch steckte und das andere Ende nach unten drückte, bog ich mir einen L-förmigen Haken zurecht, mit dem ich in den Tiefen des alten Schlosses herumstochern konnte. Nachdem ich eine Weile zielstrebig hier und dort probiert und gefummelt hatte, wurde ich mit einem zufriedenstellenden Klick belohnt. Es war beinahe zu einfach gewesen. Die Tür ging auf, und ich war wieder frei.
Ich hüpfte die breite Steintreppe zur Eingangshalle hinunter und blieb ganz kurz vor der Esszimmertür stehen, nur so lange, wie ich brauchte, um meine Zöpfe auf den Rücken zu werfen, wo sie normalerweise immer lagen.
Vater bestand nach wie vor darauf, dass das Abendessen pünktlich zur gewohnten Zeit serviert und an unserem Esstisch aus massiver Eiche eingenommen wurde. Genau wie damals, als meine Mutter noch lebte.
"Sind Ophelia und Daphne noch nicht unten, Flavia?", fragte er leicht gereizt und blickte von der neuesten Ausgabe des British Philatelist, der Zeitschrift für den Briefmarkenfreund, auf, die neben seinem Teller mit Braten und Kartoffeln lag.
"Die habe ich schon ewig nicht mehr gesehen", antwortete ich.
Was der Wahrheit entsprach. Ich hatte die beiden nicht mehr gesehen - seit sie mich gefesselt und geknebelt und mit verbundenen Augen die Dachbodentreppe hochgeschleift und in den Schrank gesperrt hatten.
Vater schaute mich die gesetzlich vorgeschriebenen vier Sekunden über seinen Brillenrand an, ehe er sich wieder seinen klebrigen Kostbarkeiten widmete.
Ich schenkte ihm ein so breites Lächeln, dass er eine prächtige Aussicht auf die Zahnspange hatte, mit der mein Gebiss verdrahtet war. Obwohl ich damit wie ein Luftschiff ohne Außenhülle aussah, wurde mein Vater gern ab und zu daran erinnert, dass er für sein Geld auch etwas bekam. Diesmal war er jedoch viel zu beschäftigt, um darauf zu achten.
Daraufhin hob ich den Deckel der mit Schmetterlingen und Brombeerranken handbemalten Terrine hoch und entnahm ihr eine großzügige Portion Erbsen. Unter Verwendung meines Messers als Lineal und meiner Gabel als Gerte dirigierte ich die Erbsen so, dass sie sich in Reih und Glied auf meinem Teller formierten. Die kleinen grünen Kugeln bildeten so exakt ausgerichtete Zweierreihen, dass der Anblick das Herz des penibelsten Schweizer Uhrmachers hätte höher schlagen lassen. Anschließend piekte ich sie von links unten nach rechts oben mit der Gabel auf und verputzte sie.
Ophelia war an allem schuld. Schließlich war sie schon siebzehn, weshalb von ihr inzwischen das Mindestmaß an Reife erwartet wurde, über das sie demnächst als Erwachsene verfügen sollte. Dass sie sich mit der dreizehnjährigen Daphne verbündete, war einfach nicht fair. Zusammen waren die beiden schon dreißig! Dreißig Jahre gegen meine kümmerlichen elf! Das war nicht nur unsportlich, sondern geradezu niederträchtig. Und es schrie förmlich nach Rache.


Am nächsten Morgen, als ich in meinem Labor im obersten Stock des Ostflügels gerade mit einigen Glaskolben und Reagenzgläsern beschäftigt war, kam Ophelia einfach so hereingeplatzt. "Wo ist meine Perlenkette?"
Ich zuckte die Achseln. "Seit wann bin ich für deine Klunker verantwortlich?"
"Ich weiß, dass du sie weggenommen hast. Die Pfefferminzbonbons aus meiner Unterwäscheschublade sind auch weg, und mir ist nicht entgangen, dass alle in diesem Haushalt vermissten Pfefferminzbonbons früher oder später im selben ungewaschenen Mund wieder auftauchen."
Ich regulierte die Flamme des Brenners, auf dem ich ein Becherglas mit einer roten Flüssigkeit erhitzte. "Wenn du damit andeuten möchtest, dass meine Körperpflege nicht denselben hohen Standards entspricht wie die deine, kannst du mir mal die Überschuhe lecken."
"Flavia!"
"Und zwar kreuzweise. Ich habe es satt, immerzu als Sündenbock herzuhalten, Feely."
Aber mein berechtigter Zorn verflog im Nu, als Ophelia kurzsichtig in das rubinrote Becherglas linste, in dem es just in diesem Augenblick zu brodeln anfing.
"Was ist das für ein klebriges Zeug auf dem Boden?" Sie klopfte mit einem langen, sorgsam gefeilten Fingernagel an das Glas.
"Das ist ein Experiment. Vorsicht, Feely! Das ist Säure!"
Ophelia wurde leichenblass. "Das ist doch meine Kette! Die hab ich von Mama geerbt!"
Ophelia war die einzige von Harriets Töchtern, die von unserer Mutter als "Mama" sprach, denn sie war die einzige von uns dreien, die alt genug war, sich noch an die Frau aus Fleisch und Blut zu erinnern, die uns unter dem Herzen getragen hatte. Eine Tatsache, die uns Ophelia bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter die Nase rieb. Harriet war, als ich gerade mal ein Jahr alt war, beim Bergsteigen ums Leben gekommen, und seither wurde auf Buckshaw nicht oft von ihr gesprochen.
War ich eifersüchtig auf Ophelias Erinnerungen?

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