Verstummt

Thriller

von Karin Slaughter

Buch

Taschenbuch (527 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Selbst der erfahrene Detective Michael Ormewood vom Atlanta Police Department ist schockiert, als er die ermordete junge Frau in ihrem Blut vor sich sieht. Wie gelähmt starrt er auf die Tüte in seinen Händen, die ein Kollege ihm zugeworfen hat. Sie enthält ein Beweisstück die Zunge des Opfers.Das Werk eines krankhaften Serientäters? Alles deutet darauf hin. Michael sieht sich daher gezwungen, mit Special Agent Will Trent zusammenzuarbeiten, einem undurchsichtigen Mann, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die verdeckt ermittelt und früher seine Geliebte war bevor sie sein Feind wurde. Nur wenige Stunden nach Auffinden der Leiche verschafft sich das Böse dann Zutritt zu seinem eigenen Haus. Und es sieht ganz danach aus, als ob das Geheimnis hinter all dem Wahnsinn untrennbar mit Michael verknüpft ist. Längst Vergangenes sickert in die Gegenwart, wie Gift in seine Adern ...

Pressestimmen:

"Lesen Sie diesen Thriller nicht, wenn Sie allein sind. Lesen Sie ihn nicht nach Einbruch der Dunkelheit. ABER LESEN SIE IHN!!!" Daily Express, London

"Karin Slaughter ist eine wahrhaft kühne Schriftstellerin. Sie führt uns an dunkle, verborgene Orte, wohin andere Autoren sich niemals wagen würden. Längst schon hat sie bewiesen, dass sie zu Recht als eine der mutigsten Thrillerautorinnen geschätzt wird." Tess Gerritsen

"Brillant! Karin Slaughters meisterhafte Schock-Taktik entläßt den Leser nicht eine Sekunde aus der Spannung." The Times

"Karin Slaughter fackelt nicht lange, gleich auf den ersten Seiten bricht das Grauen ein in die Welt des Vertrauten. - Und doch geht es in Karin Slaughters Büchern nicht um Gewalt um der Gewalt willen, nicht allein um das Verbrechen, sondern um das, was den Verbrecher treibt; nicht um die Suche nach dem Mörder, sondern vor allem um die Irr- und Umwege der Suchenden." Die Welt

"Ein großartiges Buch! Karin Slaughter verdient jedes Kompliment für ihren rasiermesserscharfen Plot. Aber am aufsehenerregendsten für mich persönlich sind ihre Charaktere und Beziehungsgeflechte. Sie sind präzise bis ins Detail. Das ist Spannungsliteratur vom Feinsten!" Michael Connelly

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Verstummen wird der Thrillerliebhaber bei dem neuesten Bestseller von Meisterschreiberin Slaughter. Sie schickt neue Ermittler ins Rennen - und schon der erste Fall ist hochgradig spannend. Slaughter fesselt den Leser einfach - mit jedem Wort!

Produktdetails

Verkaufsrang: 17.100
ISBN-10: 3-442-37221-6
EAN: 9783442372218
Originaltitel: Triptych (Will Trent 1)
Erschienen: 01.12.2009
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 527
Länge/Breite: 183mm/115mm
Gewicht: 407 g
Übersetzer: Klaus Berr
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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Karin Slaughter

Karin Slaughter, Jg. 1971, stammt aus Atlanta, Georgia, wo sie bis heute lebt. Mit ihren 'Grant County'-Thrillern um die Gerichtsmedizinerin Sara Linton und den Polizeichef Jeffrey Tolliver hat sie sich in den Olymp der Thrillerautoren geschrieben. 2003 erschien ihr Debütroman 'Belladonna', der Karin Slaughter unmittelbar an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten katapultierte. Ihre Bücher sind in 24 Sprachen übersetzt und haben bereits eine Gesamtauflage von mehr als 20 Millionen Exemplaren überschritten.

Klaus Berr

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

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Buchhändlertipps

  • SUUUUUPPPPEEEERRRR!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 29.06.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Diese Geschichte lässt einem das Blut in den Adern gefrieren! An einem Abend verschlungen!
    Für Leser von Tess Gerritsen und Co! Für Albträume wird keine Haftung übernommen!
  • Sehr gut gefallen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tamara Raidl, am 31.12.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien Q19

    Mir hat der neue Thriller von Karin
    Slaughter sehr gut gefallen!

    Der Thriller läßt sich sehr flüssig lesen.
    Die verschiedenen Handlungs- und Zeitstränge entwickelten einen „Lese-Sog“ bei
    mir, der mich immer weiter getrieben hat.
    Es ist Karin Slaughter in meinen
    Augen bravourös gelungen, Verwicklungen aufzulösen und Verbindungen
    herzustellen, und das Ganze in ein Meisterwerk zu
    verpacken!

Kundenrezensionen

  • Düster und spannend, zum verschlingen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von MissRichardParker, am 12.12.2012

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    In wenigen Tagen hatte ich dieses Buch gelesen. Sehr spannend, packend, fesselnd und flüssig geschrieben. Ein gutes Buch und für Karin Slaughter-Fans sicher sehr zu empfehlen!

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  • Spannung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    So lob ich mir ein Buch. Man wird hin und her geschickt in der Geschichte und es ist total schwer, das Buch aus der Hand zu legen

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  • düsterer Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dies ist ein düsterer Thriller über einen Serienmörder.
    Mit düster meine ich die Atmosphäre die fiktiven Figuren und Story.
    Es liest sich sehr gut. Empfehlenswert.
    Habe dieses Buch gern gelesen.
    Schau einfach mal rein !

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  • Hamma *-* Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Meisterwerk aller Thriller sollte jeder gelesen haben, ihr unvergleichlicher Schreibstil ist einfach nur mega. Verstummt ist mein Lieblingsbuch. Die Geschichte ist so mitreißend geschrieben, dass man garnicht mehr aufhören will dieses Buch zu lesen.
    Empfehlenswert!

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  • Sehr gut mit Bedenken Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist sehr spannend und interessant. Der etwas andere Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Man könnte in der Bewertung ein sehr gut geben. Aber ist es wirklich nötig eine teilweise äußerst drastische Formulierung bzw. Übersetzung zu wählen. Diese schadet meiner Meinung nach dem gesamten Inhalt und hat mir das Buch ein wenig verleidet. Schade.

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  • Spannend, aber nicht übermäßig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.08.2010

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    Ein guter Roman, aber ein schlechter Thriller. Dafür hätte er noch spannender sein müssen. Wirklich gegruselt hat es mich nicht und ich konnte ihn durchaus auch nach Einbruch der Dunkelheit lesen, ohne direkt Alpträume zu bekommen.

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  • Super, Spannend, Auffregend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von MarGen, am 12.08.2010

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    Dies ist einer der besten Thriller, die ich gelesen habe. Detalierte Beschreibungen, eine spannende Geschichte und viele unterschiedliche Charaktere, die einem auch ohne weiteres im realen Leben begnen können.

    Um auf einen Vorposter einzugehen: Es ist keine große Kunst den Täter schon in der Mitte ermitteln zu können. Dazu braucht man nicht einmal viel überlegen, sondern wird von der Autorin auf dem Silbertablett serviert. Das eigentlich spannende ist doch viel eher wie ein Mensch, der vom Leben nicht bevorteilot wurde, versucht seine Unschuld zu beweisen, obwohl er schon verurteilt wurde. Das er dabei gegen eine Anwältin, Polizisten usw. ankämpfen muss, macht die Sache umso spannender. Ein Thriller endet nicht gleich, wenn man weiß wer der Täter ist.

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  • Schatten der Vergangenheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ilona Schröder_Lontzek, am 01.08.2010

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    Slaughter ist eine der amerikanischen Thriller-Autorinnen, die hart an der US-Wirklichkeit und hart am Polizeialltag schreiben.Verstummt erweist sich dabei als einer ihrer wirklich guten Romane sowie als
    raffiniert konstruierter Thriller, der von der ersten Seite an fesselt und den Leser bis zum Ende gefangen haelt. Erzaehlt wird darin die Geschichte der Jagd auf einen psychopatischen Serienmoerder.Hier muss der erfahrene Detective Michael Ormewood mit Special Agent Will Trent nebst der verdeckten Ermittlerin Angie Polaski zusammenarbeiten, denen er instinktiv misstraut.
    Schliesslich verschafft sich das Boese Zutritt in sein eigenes Heim,und es stellt sich heraus,dass die Schatten der Vergangenheit ihre Finger nach ihm ausstrecken.

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  • kein Thriller! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.07.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Lesen Sie diesen Thriller nicht, wenn sie allein sind." - Sie können ihn ruhig lesen wenn sie allein sind!
    "Lesen Sie ihn nich nach Einbruch der Dunkelheit." - Auch das können sie tun!

    Verstummt kann nicht halten was es auf seinem Buchrücken verspricht! Eher ein Roman als ein Thriller! Kein "Gruselfaktor"! Die Geschichte an sich ist ganz okay...

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  • Gutes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.06.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Verstummt ist ein gut geschriebenes und spannendes Buch, dennoch ist der Mörder, jedenfalls für mich, viel zu früh ersichtlich und somit ist das Ende relativ voraussehbar.
    Zum Weiterlesen regen aber die interessanten Charaktäre und ihre verstrickten Beziehungen zueinander an. Das Buch ist auf jeden Fall lesenwert.

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  • Erst spannend,dann enttäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Wolfgang B., am 21.04.2010

    0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Verstummt fängt richtig spannend an,teilweise fesselt es mich durch seine im Detail beschriebene Brutalität.Jedoch bin ich viel zu früh darauf gekommen wer der krankhafte Mörder war.Dadurch war es für mich nachher langweilig,diese Buch zu Ende zu lesen.Ich bin mega enttäuscht und kann das Buch nicht weiterempfehlen.

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  • Bis jetzt sehr gut.. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sophie, am 25.02.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Habe mir das Buch heute gekauft, und bin jetzt sozusagen bei der Hälfte. Sehr spannend und echt genial. Es is auch einfach nich so ne edle und elegante Ausrucksweise, sondern es bringt es genau auf den Punkt. Allerdings glaube ich, dass die englische Version da besser ankommen würde. Sobald ich fertig bin werde ich mir die englische Version suchen und kaufen. Das erste Mal als ich das mit den Zungen gelesen habe, konnt ich mir das garnicht vorstellen. Aber nach und nach hab ich mir so mein eigenes Bild machen können und ich konnte mir extrem vieles genau vorstellen, was mir heutzutage einfach bei den meisten Büchern fehlt. Was ich besonders gut fande war die Tatsache, dass ich nach den ersten Seiten nicht gelangweilt wurde. Die ersten Seiten haben mich extrem intressiert, da ich mehr über Tim, Micheals Sohn, Cynthia und vorallem Trent und die Prostituierte erfahren wollte. Dass in einem Thriller auch einfach wirklich Dinge vorkommen, die es alltäglich gibt, bzw. Teile davon. Ein Behinderter Junge. Ein 35-Jähriger Mann mit Schlaganfall. Vergewaltigte. Ich wollte einfach mehr wissen über Dinge, die heutzutage (leider) nicht selten vorkommen. Karin Slaughter hat mir im Grunde geschildert wie das Leben sein kann. Eine drogenabhängige Prostituierte die vergewaltigt und getötet wird.. Ich war schockiert über das Bild was ich mir gemacht habe und über den einfach nur perfekten Thriller. Normalerweise bin ich schon nach 60,70 Seiten gelangweilt und so baut das Buch dann keine Spannung mehr auf. Aber je mehr ich VERSTUMMT lese, desto mehr will ich wissen. Ich habe allein heute knapp 200 Seiten gelesen. Brilliantes Buch. Nur zu empfehlen. KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!

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  • Ein Hammer! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.02.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als hartgesottene Vielkrimileserin freue ich mich immer, wenn ich beim Lesen eine richtige Überraschung erlebe und das Buch nicht mehr weglegen mag.. Hier war das der Fall. Es lässt sich alles eigentlich "ganz normal" an, doch Vorsicht: hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint, und wer in Kategorien wie Schwarz und Weiß oder gut und böse denkt, wird eine wirkliche Überraschung erleben!

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  • Stoff für schlaflose Nächte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristin Brelage, am 25.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Karin Slaughter schreibt Geschichten die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Dieser Thriller hat wirklich Suchtfaktor.
    Am Anfang steht man voll hinter Detektiv Michael Ormewood, doch ganz ganz langsam merkt man, das er ein dunkles Geheimnis hütet.
    Ein Geheimnis das ihn schneller einholt als er denkt und der ihn plötzlich in einem ganz anderen Licht da stehen lässt.
    Dieses Buch MUSS man einfach verschlingen.

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  • Verstummt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von B. Zobel, am 03.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bei Karin Slaughter fängt der Thriller gleich spannend mit einem Mord an.
    Michael Ormewood, ein erfahrener Detektive der Atlanta Police, ist geschockt über das brutal zugerichteter Opfer und fragt sich, ob er es mit einem Serientäter zu tun hat. Daher muss Michael mit einem Special Agent zusammenarbeiten, dem er nicht traut und mit einer Polizistin, die früher einmal seine Geliebte war. Dazu scheint es, dass das Unheil mit Michael zu tun haben könnte.
    Der Krimi bleibt spannend bis zum Schluss, da schon längst Vergangenes in die Gegenwart zurückkehrt.
    Dieses Buch müssen Sie als Thriller- und Krimi-Fan unbedingt lessen. Ich kann es nur empfehlen.

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  • guter auftakt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tikva, am 15.08.2009

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist in drei Teile aufgegliedert.
    Der erste Teil handelt von dem brutalen Tod einer Prostituierten. Michael Ormewood ist der leitende Ermittler, aus dessen Sicht im 1. Abschnitt größtenteils erzählt wird. Kaum haben die Ermittlungen begonnen, erscheint ein Agent vom GBI (Georgia Bureau of Investigation) dazu um als Berater zu agieren.
    Zwischendurch sind im ersten und zweiten Teil vor manchen Kapiteln Zeitungsartikel eingestreut die bildlich, wie echte Artikel, dargestellt sind. Sie berichten von einem Mord, der vor 20 Jahre begangen wurde.
    Dieser erste Teil endet mit einer kleinen Überraschung!

    Der zweite Teil handelt von der Lebensgeschichte des vermeintlichen Mörders John, der wegen dem Mord vor 20 Jahren ins Gefängnis kam. Diese Geschichte ging mir sehr nahe und ich fand John nach wenigen Sätzen sympathisch. Es wird ausschließlich aus seiner Sicht berichtet, die durch und durch graumsam beschrieben wurde.
    Darunter waren auch immer wieder vereinzelte Rückblicke, kapitelweise, die die Jugendzeit des Täters zeigen, in der es um das damalige Opfer ging.
    In diesen Abschnitt kam ich anfangs sehr schwer rein, da es so ganz anders beschrieben wird, als der 1. teil.So war die Aufmachung des zweiten Teils anfangs etwas verwirrend für mich.
    In den kurzen Rückblicken von Johns Vergangenheit, taucht auch ein Cousin von ihm auf, der nur unter dem Namen Woody vorgestellt wird.
    Als ich am Schluss des Abschnittes von Woodys wahrer Identität erfuhr, bekam ich auf diesen Typ eine richtige Wut. Denn dieser scheint an der Tat von vor 20 Jahren nicht ganz unschuldig gewesen zu sein. Und so birgt dieser Teil auch eine unerwartete und unvorstellbare Überraschung, die für mich wie eine Bombe einschlug!

    Im dritten und letzten Teil, der auch am längsten ist, tritt Agent Trent vom GBI jetzt selbst in Aktion. Er macht sich nun ebenfalls auf die Suche nach dem Mörder der Prostituierten. Hilfe bekommt er von seiner Freundin, die bei der örtlichen Polizei arbeitet.
    In diesem Abschnitt wird abwechseln das Wichtigste aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt, so dass ich mit im Geschehen war.
    Die Autorin hat die Verbindungen und Verstrebungen in diesem Buch, meiner Meinung nach, richtig gut dargelegt.
    Die Geschehnisse werden nacheinander aufgeklärt und jedes Ergebnis platzt wie eine kleine Bombe. Mir persönlich hat dies sehr gut gefallen.
    Ich konnte das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen.
    Von der ersten bis zur letzten Seite war dieser Thriller Spannung pur, auch wenn es zwischendurch für mich einen kleinen Einbruch gab. Aber diese Störung war zum glück nur kurz.

    Die Kapitel sind unterschiedlich lang und sehr selten kommt es vor, dass ein Kapitel Abschnitte aufweist.
    Dieser Thriller liest sich ganz anders, als die Grand-County-Bücher. Es lässt sich damit auch überhaupt nicht vergleichen, ist aber genau so super!
    Das Buch ist durchtränkt von Grausamkeit und für mich war der Thriller teilweise sehr brutal. Für hartgesottene Thrillerfans sehr zu empfehlen!
    Ich werde Agent Trent auch weiterhin begleiten.
    4 von 5 Sterne

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Decatur City Observer, 17. Juni 1985


JUNGES MÄDCHEN AUS DECATUR ERMORDET


Gestern Morgen fanden die Eltern die fünfzehnjährige Mary Alice Finney tot in ihrem Haus in der Adams Street. Die Polizei veröffentlichte bisher noch keine Details zu dem Verbrechen. Zu erfahren war lediglich, dass dieser Fall als Mord betrachtet werde und alle, die zuletzt mit Finney gesehen wurden, befragt würden. Paul Finney, der Vater des Mädchens und einer der stellvertretenden Bezirksstaatsanwälte für das DeKalb County, sagte in einer gestern Abend veröffentlichten Stellungnahme, er vertraue vollstens darauf, dass die Polizei den Mörder seiner Tochter der Gerechtigkeit zuführen werde. Mary Alice, eine ausgezeichnete Schülerin der Decat ur Highschool, war aktives Mitglied der Cheerleader-Truppe und wurde erst kürzlich zur Sprecherin ihres Jahrgangs gewählt Informierte Quellen bestätigten, dass die Leiche des Mädchens verstümmelt wurde.


5. Februar 2006
Detective Michael Ormewood hörte sich im Radio das Footballspiel an, während er die DeKalb Avenue hinunter zu den Grady Homes fuhr. Je näher er der Sozialsiedlung kam, desto angespannter wurde er, und als er nach rechts in das Viertel einbog, das die meisten Polizisten als Kriegsgebiet betrachteten, vibrierte sein Körper förmlich unter der Belastung. Während die Atlanta Housing Authority sich allmählich selbst auffraß, wurden solche subventionierten Projekte wie Grady zu einem Modell der Vergangenheit. Die innerstädtischen Grundstücke waren zu wertvoll, das Potential zum Absahnen zu hoch. Gleich anschließend lag Decatur mit seinen schicken Restaurants und sündteuren Wohnhäusern. Weniger als eine Meile in die andere Richtung erhob sich die vergoldete Kuppel des Kapitols von Georgia. Grady war so etwas wie ein Worst-Case-Szenario zwischen diesen beiden, eine lebendige Mahnung, dass die Stadt zu beschäftigt war, um zu hassen, aber auch zu beschäftigt, um sich um ihre Leute zu kümmern.
Da eben das Spiel lief, waren die Straßen ziemlich leer. Die Dealer und Zuhälter hatten sich den Abend freigenommen, um ein sehr seltenes Schauspiel mitzuerleben: Die Atlanta Falcons spielten im Superbowl. Da es Sonntagabend war, versuchten die Prostituierten, ihr Geld zu verdienen und den Kirchgängern etwas zu geben, das sie in der nächsten Woche beichten konnten. Einige der Mädchen winkten Michael zu, als er vorbeifuhr. Er erwiderte den Gruß und fragte sich, wie viele zivile Einsatzfahrzeuge hier anhielten, damit die Beamten, nachdem sie der Zentrale durchgegeben hatten, sie würden zehn Minuten Pause machen, ein Mädchen zu sich winken und sich einen blasen lassen konnten.
Gebäude neun befand sich im hinteren Teil der Siedlung, und die bröckelnden Ziegelmauern waren markiert mit dem Logo der Ratz, einer der neuen Gangs, die in die Homes eingezogen waren. Vier Streifenwagen und ein weiteres Zivilfahrzeug standen vor dem Gebäude. Auf den Bewohnerparkplätzen sah er einen schwarzen BMW und einen aufgemotzten Lincoln Navigator, dessen Zehntausend-Dollar-Sportfelgen im Licht der Straßenlaternen golden glänzten. Michael verkniff es sich, das Lenkrad herumzureißen und dem Siebzigtausend-Dollar-Geländewagen ein wenig an den Lack zu gehen. Dass diese Wichser so teure Autos fuhren, machte ihn stocksauer. Im letzten Monat war Michaels Sohn fast zehn Zentimeter in die Höhe geschossen, und alle seine Jeans waren ihm zu kurz, aber neue Klamotten mussten bis zu Michaels nächstem Gehaltsscheck verschoben werden. Tim sah aus, als würde er auf eine Springflut warten, während Daddys Steuerdollars die Miete dieser Ganoven subventionierten.
Anstatt sofort auszusteigen, blieb Michael kurz sitzen, hörte sich noch ein paar Sekunden des Spiels an und genoss einen Augenblick des Friedens, bevor seine Welt auf den Kopf gestellt würde. Er befand sich jetzt seit fast fünfzehn Jahren bei der Truppe, war direkt von der Armee zur Polizei gegangen und hatte zu spät gemerkt, dass es, abgesehen vom Haarschnitt, keinen großen Unterschied zwischen den beiden gab. Er wusste, sobald er ausstieg, würde alles in Gang kommen wie eine Uhr, die zu stark aufgezogen war. Die schlaflosen Nächte, die endlosen Spuren, die nie irgendwohin führten, die Chefs, die ihm im Nacken saßen. Die Medien würden wahrscheinlich auch Wind davon bekommen. Dann hätte er Kameras vorm Gesicht, kaum dass er das Revier verließ; die Leute würden ihn fragen, warum der Fall noch nicht gelöst sei, sein Sohn würde es in den Nachrichten sehen und von ihm wissen wollen, warum die Leute so wütend auf ihn waren.
Collier, ein junger Streifenpolizist mit Armen, die so muskelbepackt waren, dass er sie nicht gerade herunterhängen lassen konnte, klopfte an die Scheibe und bedeutete Michael, sie zu öffnen. Collier machte dabei mit seiner fleischigen Hand eine Kreisbewegung, auch wenn der Junge wahrscheinlich noch nie in einem Auto gesessen hatte, dessen Scheiben sich per Hand herunterkurbeln ließen.
Michael drückte auf den Knopf auf der Mittelkonsole und sagte: "Ja?", während das Glas nach unten glitt.
"Wer gewinnt?"
"Nicht Atlanta", teilte ihm Michael mit, und Collier nickte, als hätte er nichts anderes erwartet. Atlantas letzte Teilnahme am Superbowl lag mehrere Jahre zurück. Denver hatte sie mit 34:19 überrannt.
Collier fragte: "Wie geht's Ken?"
"Ken geht's, wie's Ken geht", antwortete Michael, ohne näher auf den Gesundheitszustand seines Partners einzugehen.
"Könnten ihn bei dem da brauchen." Der Streifenbeamte deutete mit dem Kopf in die Richtung des Gebäudes. "Ziemlich unappetitlich."
Michael behielt seine Meinung für sich. Der Junge war Anfang zwanzig, wohnte wahrscheinlich bei seiner Mutter im Keller und glaubte, er sei schon ein Mann, nur weil er sich jeden Morgen eine Waffe umschnallte.
Michael hatte in der irakischen Wüste schon einige Colliers getroffen, als damals der erste Bush beschloss, dort einzumarschieren. Das waren alles eifrige Jungs mit diesem Funkeln in den Augen, an dem man erkannte, dass sie nicht nur wegen der drei Mahlzeiten und der kostenlosen Ausbildung zur Armee gegangen waren. Sie waren besessen von Pflicht und Ehre, dieser ganzen Scheiße, die sie im Fernsehen gesehen hatten und die ihnen von den Anwerbern eingetrichtert worden war, die sie dann aus der Highschool pflückten wie reife Kirschen. Man hatte ihnen eine technische Ausbildung und Einsätze nur in der Heimat versprochen, so ziemlich alles, was sie nur dazu brachte, auf der gepunkteten Linie zu unterschreiben. Die meisten von ihnen wurden schließlich mit der ersten Transportmaschine in die Wüste geschafft, wo man sie erschoss, noch bevor sie ihre Helme aufsetzen konnten.

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