Das Wesen

Psychothriller. Originalausgabe

von Arno Strobel

Buch

Taschenbuch (367 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein kleines Mädchen stirbt, und der Hauptverdächtige wandert in den Knast - unschuldig? 15 Jahre später: Wieder verschwindet ein Kind, und der Albtraum beginnt von vorn - für die Ermittler und den Täter von damals. Ein verurteilter Psychiater und ein besessener Kommissar - ein erbittertes Psychoduell um Schuld und Rache.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 24.01.11
Arno Strobel ist einer der innovativsten deutschen Thriller-Autoren! Nach dem glanzvollen Der Trakt lässt er den Leser in Das Wesen nun einen ganz ausgetüftelten Plot entknoten. Nicht nur für die Protagonisten, auch für den Leser ist es ein Psychokrieg, der einem unter die Haut geht. Das Wesen ist die hohe Kunst des Psychothrillers.

Produktdetails

ISBN-10: 3-596-18632-3
EAN: 9783596186327
Erschienen: 05.11.2010
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 367
Länge/Breite: 191mm/125mm
Gewicht: 320 g
Reihe: Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe
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Arno Strobel

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. "Der Trakt" ist sein dritter Roman.

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Buchhändlertipps

  • Psychothriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christa Fürtauer, am 27.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Vöcklabruck

    Ein verurteilter Psychiater und ein besessener Kommisar-ein erbittertes Psychoduell um Schuld und Rache.
    Ein kleines Mädchen stirbt,und der Hauptverdächtige wandert in den Knast-unschuldig?15 Jahre später:Wieder verschwindet ein Kind,und der Alptraum beginnt von vorn für den Ermittler und den Täter von damals.
  • Geheimtipp! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 09.07.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Dieser Thriller liest sich spannend und sehr flüssig. Durch die sehr kurzen Kapitel kommt beim Lesen nie Langweile auf! Ein sehr guter Psychothriller! Unbedingt auf lesen: „Der Trakt“
  • Ein Wesen kommt selten allein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 13.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Es gab Zeiten, da war die Klassifizierung eines Krimis relativ einfach. Briten und Amis, ja, die
    konnten schreiben, die Franzosen hatten ihren Simenon, aber die Deutschen? Wüste, Nirwana.
    Das hat sich schon seit einigen Jahren gravierend geändert. Wahrscheinlich trauen sich die Verlage
    unter dem Zwang der Produktivität mehr deutschsprachige Krimischreiberlinge zu drucken. Darunter
    sind doch des öfteren Perlen, auch Herr Strobel gehört zu diesen. Ein Krimi in dem die Psyche
    aller Beteiligten die Hauptrolle spielt. Auch für´s Psychologiestudium geeignet.
  • Ich kann dieses Buch jedem Thrillerliebhaber empfehlen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Hütter, am 16.11.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Braunau

    Arno Strobel hat einen rasanten Thriller abgeliefert, den man eigentlich nicht aus der Hand legen mag. Kurze, knackige Kapitel, jedes davon in einer der zwei Zeitebenen -1994 und 2009 -, in die man dadurch springt und einfach gezwungen ist, noch eins und noch eins zu lesen, weil man wissen MUSS, wie es weitergeht. Bis sich zum Ende hin diese beiden Zeitebenen aufeinander zubewegen und alles in einem fulminanten Showdown mündet.

Kundenrezensionen

  • "Sie müssen das Wesen erkennen!" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Juliane Sch., am 23.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In Arno Strobel's Psychothriller "Das Wesen", ermitteln Menkhoff und sein Kollege Seifert in einem Kindes-Entführungsfall. Dieser Fall führt die beiden Ermittler zu einem viel früheren Fall 1994. Das bedeutet für den Leser, er liest das Buch in zwei Zeitebenen, was aber gar kein Problem ist. Alle Sachverhalte werden genauestens erklärt und kurze Kapitel ermöglichen es zwischendurch eine Pause zu machen.

    Das Buch ist sehr sehr spannend und die Hauptfiguren wurden super beschrieben. Besonders Menkoff's "brutale" oder kolerische Ader ließ mich schon manchmal schmunzeln. Pageturner !!!

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  • Spannend & abwechslungsreich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniela P., am 14.02.2013

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    Nach meiner Begeisterung über "Der Trakt" musste ich gleich noch einen weiteren Psychothriller von Arno Strobel lesen. Darum geht's:
    Aachen, 1994: Die 4-jährige Juliane verschwindet von einem Spielplatz und wird wenig später ermordet aufgefunden. Ein Psychiater, der in der Nähe des Spielplatzes wohnt, wird schnell zum Hauptverdächtigen. Vor allem Kriminalhauptkommissar Menkhoff ist wie besessen davon den Verdächtigen hinter Gitter zu bringen - seinen Kollegen Kriminalkommissar Seifert hegen Zweifel. Doch der Psychiater Dr. Lichner wird zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt, der Schuldige scheint gefunden.
    Aachen, 2009: 15 Jahre nach Julianes Tod verschwindet wieder ein kleines Mädchen und die Spuren führen wieder zum Mörder von damals. Dr. Lichner ist mittlerweile aus der Haft entlassen worden. Für Ermittler Menkhoff ist klar, was passiert sein muss. Er will Dr. Lichner unbedingt wieder ins Gefängnis bringen. Aber diesmal läuft alles anders...
    Wieder einmal ein wahnsinnig spannender Thriller von Arno Strobel. Ständig glaubt man die Lösung zu kennen, doch der Autor hält immer neue Überraschungen parat. Jedoch musste ich zwischendurch das Buch mal kurz weglegen, um wieder Luft zu holen. Denn auch das Thema Kindesmissbrauch spielt eine große Rolle. Die Ereignisse sind so erschreckend, dass man gar nicht glauben mag, dass das leider in viel zu vielen Familien Realität ist. Ein sehr spannender, abwechslungsreicher und beklemmender Thriller!

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  • Das Wesen des Menschen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Stutzke, am 26.02.2012

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    Die Kommissare Bernd Menkhoff und Alexander Seifert sind schon auf dem Heimweg, als sie einen anonymen Anruf bekommen, in dem behauptet wird, dass in einer Wohnung ein kleines Kind entführt wurde. Die beiden beschließen, dem Hinweis nachzugehen und staunen nicht schlecht, als sie als Mieter der Wohnung Dr. Joachim Lichner treffen. Diesen haben sie vor 15 Jahren wegen Mord an einem Kind verhaftet - er saß genau 13 Jahre, 1 Monat und 10 Tage im Gefängnis. Dieser behauptet, kein Kind zu haben und bei der Überprüfung der Wohnung finden die beiden Kommissare auch keinerlei Anzeichen für ein Kind, jedoch merkwürdigerweise in dieser heruntergekommenen Wohnung ein frisch renoviertes Zimmer.

    Die Kommissare beschließen, das ganze als üblen Scherz abzutun und wollen sich bereits wieder auf den Heimweg machen, als Bernd Menkhoff, der wie besessen von diesem Mann ist, beschließt zu überprüfen, ob Dr. Lichner nicht doch ein Kind hat. Wider erwartend erhält er die Auskunft, dass ein kleines Mädchen in dieser Wohnung gemeldet ist und als Vater ist Dr. Joachim Lichner eingetragen.

    Menkhoff nimmt Dr. Lichner umgehend in Gewahrsam und auch die Aussage einer Nachbarin belastet den Arzt sehr, denn diese behauptet, dass in der Wohnung gemeldete Kind bereits seit einigen Tagen nicht mehr gesehen zu haben. Wiederholen sich jetzt die Ereignisse von vor 15 Jahren? Kommissar Seifert hingegen ist nicht von der Schuld des Arztes überzeugt, denn bereits vor 15 Jahren hatte er erhebliche Zweifel an der Schuld des Arztes. Ein perfides Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem die Wahrheit nicht immer klar ersichtlich ist ...

    Was für ein Buch! Die Geschichte wird aus der Sicht von Alexander Seifert erzählt, wobei immer abwechselnd ein Kapitel in der Gegenwart spielt und eines in der Vergangenheit von vor 15 Jahren. Nach und nach kommt man dem Täter in diesem perfiden Psycho-Spiel auf die Spur und doch schafft der Autor es immer wieder, Zweifel zu streuen, wenn man sich schon auf einen Täter festgelegt hatte. Der Plot ist sehr gut ausgearbeitet worden und auch die Schreibweise kann ich nur als fesselnd und dynamisch beschreiben. Bei diesem Buch handelt es sich um das erste Buch, dass ich von dem Autoren gelesen habe, aber mit Garantie war es nicht das letzte!

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  • 'Sie müssen das Wesen erkennen.' Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 16.09.2011

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    Inhalt:
    Im Jahre 1994 wird Juliane Körprich entführt. Die Leiche des Mädchens wird drei Tage später in der Nähe ihres Elternhauses gefunden. Bald gerät der Psychiater Dr. Joachim Lichner unter Verdacht und wird schließlich verhaftet, obwohl er fortwährend seine Unschuld betont.

    Dreizehn Jahre später wird Dr. Lichner aus der Haft entlassen, und 2009 erhält die Polizei einen anonymen Anruf, dass wieder ein Mädchen verschwunden ist. Kriminalhauptkommissar Bernd Menkhoff und sein Kollege Alexander Seifert machen sich auf den Weg zur angegebenen Adresse - und dort öffnet ihnen ausgerechnet Dr. Lichner die Tür, der beteuert, dass er keine Tochter habe, die man entführen könne. Menkhoff und Seifert versuchen, Licht in das Dunkel zu bringen - nicht ganz einfach, da Menkhoff emotional nicht ganz unbeteiligt ist.

    Mein Eindruck:
    'Das Wesen' liest sich flüssig und einfach, ist unterhaltsam und spannend. Durch die Zeitsprünge (1994 - 2007 – 2009) wirkt der Roman lebendig und fesselt, obwohl mir die Cliffhanger oft übertrieben schienen und mir zu viel wurden. Eine authentische Charakterisierung der Protagonisten gelingt dem Autor meiner Meinung nach leider nicht. Seine Figuren sind überzeichnet, stereotyp und wenig komplex. Das Ende ist schließlich so konstruiert und abwegig, dass man irgendwie froh ist, dass es vorbei ist.

    Mein Resümee:
    Unterhaltsam und kognitiv wenig fordernd - ein Buch zum Entspannen und den Alltag hinter sich lassen.

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  • 'Sie müssen das Wesen erkennen.' Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 16.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Im Jahre 1994 wird Juliane Körprich entführt. Die Leiche des Mädchens wird drei Tage später in der Nähe ihres Elternhauses gefunden. Bald gerät der Psychiater Dr. Joachim Lichner unter Verdacht und wird schließlich verhaftet, obwohl er fortwährend seine Unschuld betont.

    Dreizehn Jahre später wird Dr. Lichner aus der Haft entlassen, und 2009 erhält die Polizei einen anonymen Anruf, dass wieder ein Mädchen verschwunden ist. Kriminalhauptkommissar Bernd Menkhoff und sein Kollege Alexander Seifert machen sich auf den Weg zur angegebenen Adresse - und dort öffnet ihnen ausgerechnet Dr. Lichner die Tür, der beteuert, dass er keine Tochter habe, die man entführen könne. Menkhoff und Seifert versuchen, Licht in das Dunkel zu bringen - nicht ganz einfach, da Menkhoff emotional nicht ganz unbeteiligt ist.

    Mein Eindruck:
    'Das Wesen' liest sich flüssig und einfach, ist unterhaltsam und spannend. Durch die Zeitsprünge (1994 - 2007 – 2009) wirkt der Roman lebendig und fesselt, obwohl mir die Cliffhanger oft übertrieben schienen und mir zu viel wurden. Eine authentische Charakterisierung der Protagonisten gelingt dem Autor meiner Meinung nach leider nicht. Seine Figuren sind überzeichnet, stereotyp und wenig komplex. Das Ende ist schließlich so konstruiert und abwegig, dass man irgendwie froh ist, dass es vorbei ist.

    Mein Resümee:
    Unterhaltsam und kognitiv wenig fordernd - ein Buch zum Entspannen und den Alltag hinter sich lassen.

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  • Vier Sterne sind es aber nur knapp... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 01.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Psychiater Lichner wurde wegen des Mordes an einem kleinen Mädchen zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Einige Zeit nach seiner Entlassung erhält der damals ermittelnde Beamte Menkhoff einen Anruf, dass erneut ein kleines Mädchen verschwunden ist. Der Fall ist für Menkhoff klar: Lichner wurde rückfällig. Doch bei der Suche nach dem Kind tauchen immer mehr Rätsel und Ungereimtheiten auf. Und für Menkhoffs Partner Seifert mehren sich plötzlich die Zweifel. Selbst der Tod des kleinen Mädchens vor vielen Jahren scheint unerwartete neue Fragen aufzuwerfen. Ging damals wirklich alles mit rechten Dingen zu?
    Die Geschichte beginnt mit einem interessanten Kniff: Beide Geschehnisse (der Tod eines kleinen Mädchens vor vielen Jahren und das Verschwinden eines weiteren in der Gegenwart) werden parallel in knappen Kapiteln aus der Sicht Seiferts erzählt, sodass das Heutige immer rechtzeitig durch das Vergangene ergänzt wird. Dies liest sich, wie auch die weitere Geschichte, durchweg spannend, doch immer wieder hapert es am logischen Aufbau. Ein hochgelobter Beamter verrennt sich so in eine Meinung und lässt alles andere außer Acht? Lässt jegliche Professionalität vergessen und seinen Agressionen fast ungehemmt freien Lauf? Ich weiß nicht, ich weiß nicht... Auch das Ende, das durchaus überraschend ist, wirkt streckenweise sehr konstruiert - vielleicht war die überraschende Wendung schlicht und einfach etwas zu groß geraten?
    Wie auch immer, spannend war das Buch trotzdem und erhält deshalb vier Sterne - wenn auch nur knapp :-)

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  • Toll! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.08.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    15 Jahre später: Wieder verschwindet ein Kind, und der Albtraum beginnt von vorn – für die Ermittler und den Täter von damals. Das ist ein unblutiger, schleichender Psychothriller, der an bestimmten Stellen trotzdem starke Nerven fordert. Sehr gut zu lesen. Hochgradig empfehlenswert. Die Geschichte wechselt anfangs immer zwischen der Handlung in der Vergangenheit und der Gegenwart, die kurzen Kapitel lassen sich schnell lesen und enden jeweils immer mit einem kleinen Cliffhanger, der den Leser geradezu zwingt, immer weiter zu blättern. Geschickt führt der Autor den Leser immer wieder auf neue Fährten, nie kann man sich sicher sein, wer nun der Täter gewesen ist und was richtig und was falsch ist.

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  • Was ist das Wesen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marcel Sander, am 06.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im neuen Psychothriller von Arno Strobel geht es um einen verurteilten Psychiater, dessen Tochter verschwunden sein soll. Als Kommissar Menkhoff und Seifert herausfinden, dass es sich um Dr. Lichners Tochter handelt, nimmt der Fall eine ganz neue Wendung an.
    Lang Verdrängtes kommt zum Vorschein und alte Wunden reißen auf. Denn keinen Geringeren als Dr. Lichner haben die Kommissare vor 15 Jahren hinter Gittern gebracht. Er soll damals ein Mädchen getötet haben, die Beweise waren eindeutig, doch er beharrte darauf unschuldig zu sein.
    Nun beteuert er wieder seine Unschuld und es kommt noch besser: Er behauptet keine Tochter zu haben...
    Ein sehr gelungener Thriller. Wie auch schon beim "Trakt" wollte ich garnicht mehr aufhören zu lesen. Das Psychoduell zwischen den Kommissaren und dem Psychiater ist sehr fesselnd.

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  • Interessante Psychostudie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieser Thriller glänzt meiner Meinung nach nicht mit Spannung, sondern mit psychischen Spitzfindigkeiten. Der Schwerpunkt liegt in den Psychoduellen, die sich der Hauptverdächtige und der Hauptkommissar liefern. Dabei passiert es, dass der vermeintlich Böse immer mehr an Sympathien gewinnt, und der Polizist immer nerviger wird. Doch leider wird der Schluss aus einer Perspektive erzählt, dass man als Leser alles nur peripher mitbekommt. Das hat mich gestört.

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  • Sehr gut durchdachte Story Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Seitenakrobatin, am 14.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch hat was.

    Positiv:
    Bis zum Schluss ist alles offen.
    Man kann sich nie sicher sein wer der Täter/die Täterin denn nun ist. Im ersten Moment denkt man - es könnte diese Person sein - dann kommen wieder andere Details ans Tageslicht und man ändert seine Meinung, von jetzt auf gleich. Die Spannung ebbt also nie ab.

    Negativ:
    Es ist zwar nur eine Kleinigkeit aber es reicht um diese zu erwähnen.
    Menkhoff's Wutausbrüche kommen zu häufig vor und sind nur übertrieben. Man darf ihn nicht einmal schief ansehen und schon geht er an die Decke und diese Laune zieht sich durch das ganze Buch. Diese Gefühlsausbrüchen hätte man ruhig reduzieren können.

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  • Spannender und überraschender Psychothriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die beiden Polizisten Seifert und Menkhoff erhalten einen anonymen Anruf, dass ein Kind entführt worden wäre. Bei der Wohnung angekommen, werden sie unangenehm überrascht: der Psychiater Lichner wohnt dort- den die beiden vor 15 Jahren des Kindsmordes überführt haben. Während Seifert insgeheim Zweifel an der Schuld hatte, hat Menkhoff ihn aufs Blut gehasst und alles getan, ihn hinter Gitter zu bringen. Jetzt stehen sich die Parteien weder gegenüber- doch Lichner beteuert, er habe gar kein Kind; zeigt sich aber wieder Mals den Ermittlungen unkooperativ. Während Menkhoff zusehends emotionaler agiert und Lichner unbedingt „drankriegen“ will, häufen sich die Hinweise, dass jemand Lichner eins auswichen will. Doch während der Ermittlungen wird auch der alte Fall wieder aufgewärmt. War Lichner damals wirklich der Täter? Wie war seine Lebensgefährtin in den Fall verwickelt, die bildschöne, aber labile Nicol; in die sich Menkhoff unsterblich verliebt hatte? Erst auf Menkhoffs Drängen hin wiederrief sie ihre Alibi-Aussage und belastete Lichner schwer, weshalb er auch verurteilt wurde. Seifert misstraut seinem Partner immer mehr, Menkhoff kann seine berufliche Distanz nicht mehr waren und Lichner scheint absichtlich zu provozieren. Dann kommt es zu einer persönlichen Katastrophe für Menkhoff, und natürlich kann es für ihn nur einen Schuldigen geben: Lichner.
    Zu Beginn dachte ich, hier liegt ein weiterer 08/15- hochintelligenter Bösewicht gegen etwas tumbe Polizisten- Psychothriller vor. Doch der Autor versteht es sehr geschickt, den Leser in die Irre zu führen: wenn so viele Beweise gegen einen Verdächtigen vorliegen, muss er unschuldig sein- oder? Besonders, wenn immer wieder betont wird, Menkhoff wäre für die Verhaftung verantwortlich, in dem er Lichner Beweise unterschob. Menkhoff hat ein echtes Vertrauensproblem, wodurch Seiferts Vertrauen in seinen älteren und erfahreneren Kollegen wiederholt erschüttert wird. Hat er damals wirklich den Falschen in den Knast gebracht?
    Das Buch ist interessanterweise auf 2 Ebenen geschrieben: die erste- der Kindsmord vor 15 Jahren, die 2.- die momentane Kindsentführung. Die Ermittlungen werden parallel geschildert, so dass der Leser ein enormes Defizit gegenüber den Polizisten hat- besonders, da aus Seiferts Perspektive geschrieben wird und Menkhoff so seine Geheimnisse hütet. Ab der Hälfte glaubt man, das ganze Gewirr überschaut zu haben und zu wissen, wer der Täter ist- nur um dann erneut gewaltig in die Irre geführt zu werden.
    Die Charakterentwicklung ist sehr gut gemacht und durchdacht: jeder handelt glaubhaft mit seinen Schwächen und Fehlern, Tugenden und Eigenschaften. Auch die Polizisten machen Fehler, erstaunen aber auch wieder mit ihren Ermittlungserfolgen. Die psychologischen Erklärungen zu Nicole sind sehr interessant und maßgeblich in den Storyverlauf eingeflochten. „Das Wesen“ war mein erster Strobel, doch bestimmt nicht mein letzter, und ich freue mich auf den nächsten Band.

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  • das Wesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elohym78, am 02.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein kleines Mädchen wird ermordet und der Schuldig schnell gefasst. 15 Jahre später verschwindet wieder ein Kind und der Verdacht fällt, wie Jahre zuvor, wieder auf Joachim Lichner. Die beiden Kommissare Seifert und Menkhoff ermitteln wieder gegen ihn. Menkhoff voller Überzeugung, Seifert von Zweifeln geplagt. Ein perfides Psychospiel nimmt seinen Lauf. Nichts ist wie es scheint und doch ist des Rätselslösung zum Greifen nah.

    Das Cover ist sehr dunkel gehalten. Es zeigt eine Treppe, die im Nichts verschwindet. Ich verbinde es sofort mit den tiefen Abgründen der Seele, die irgendwo in jedem lauert. Das Bicld passt sehr gut zu dem Titel und dem Inhalt des Buches.

    Arno Strobel spielt in diesem Werk ein besonders fesselndes Spiel mit seinen Lesern. Die einzellnen Kapitel in diesem Buch springen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Besonders ist, dass man das Ende der Vergangenheit bereits kennt und der Fall quasi rückwärts aufgerollt wird, während in der Gegenwart noch alles offen ist. Durch diese permanenten Sprünge wird eine starke und vorallem kontinuierliche Spannung aufgebaut, die es unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Die vier Hauptcharaktere sind sehr gut ausgearbeitet, man kann ihren Handlungen folgen und sie nachvollziehen. Gerade durch die Unterschiedlichkeit des beiden Kommissare gewinnt das Buch an Leben.

    Mein Fazit: Eine Reise in die tiefsten Abgründe des menschlichen Charakters. Fesselnd, erschreckend und unbedingt lesenswert!

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  • Das Wesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von bookorpc, am 28.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Arno Strobels Psychothriller “Das Wesen” sollte man unbedingt lesen!

    15 Jahre nach seiner Haftstraft wegen Mordes an einem Kind, gerät Dr. Lichner erneut in das Visier der damaligen Ermittler. Er soll für das Verschwinden seiner eigenen Tochter verantwortlich sein. Er beteuert seine Unschuld genau wie damals, aber nichts ist wie es scheint.

    Ein wirklich spannendes und fesselndes Buch. 65 Kapitel, jedes angenehm kurz zu lesen, man denkt immer nur noch eins und schwups ist man am Ende der 355 Seiten. Die Geschichte spielt bis Kapitel 38 im Wechsel zwischen den Ereignissen von 1994 und 2009. Anschließend geht es in einer ereignisreichen Gegenwart (2009) weiter und bis zum Schluss wusste ich nicht was wirklich passiert ist. Dieses Buch hat mich teilweise erschüttert, wie man als Autor auf solche Gedanken kommen kann, aber wenn man sich von der Realität inspirieren lässt…. Das menschliche Wesen ist zu vielen Abgründen fähig…..

    Fazit: Wer auf Psychothriller steht, wird nicht enttäuscht und bekommt am Schluss noch einen Vorgeschmack auf das nächste Buch. Klingt sehr vielversprechend, würde am liebsten gleich weiterlesen.

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  • Teuflisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von anyways, am 24.05.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vor 16 Jahren überführten der Hauptkommissar Bernd Menkhoff und sein Partner Kriminalkommissar Alex Seifert den Psychiater Dr. Joachim Lichner des Mordes an der 4 jährigen Juliane Köprich.

    13 Jahre saß dieser seine Haftstrafe in der JVA ab. Kurz nach seiner Freilassung bekommt er wieder Besuch von Bernd Menkhoff und seinem Partner. Sie gehen dem anonymen Hinweis einer Kindesentführung nach, nicht ahnend dass es sich bei dem Verdächtigen um den charismatischen Psychiater handelt.

    Der „alte“ Fall wühlt Seifert immer noch auf, war es doch sein erster Mordfall und der Beginn der dienstlichen Partnerschaft und späteren Freundschaft zu Menkhoff. Zweifel kommen ihm bezügliche der damaligen Ermittlungsmethoden seines Freundes. Seifert beleuchtet daraufhin in zwei Erzählsträngen den damaligen und den heutigen Fall.



    Es zeugt schon von großem erzählerischem Können den Leser durch diesen stetigen Wechsel von vergangenem und gegenwärtigen über lange Strecken zu fesseln. Ich hatte aber nie das Gefühl das ich mich oder der Autor sich in der Geschichte verhaspelt. Die Figur des arroganten, extrovertierten und an Selbstüberschätzung leidenden Psychiaters ist sehr gut herausgearbeitet und wirkt daraufhin von Anfang an gewollt unsympathisch. Die vielen Wendungen der Geschichte sowie die Aufarbeitung des Mordfalles Juliane Köprich lassen die Zerrissenheit des jungen Hauptkommissars fast spürbar werden. War Lichner unschuldig oder nicht? Diese Frage zieht sich wie ein Leitfaden durch das Buch.

    Hat Menkhoff Beweise manipuliert oder warum war dieser von Anfang an von der Schuld des Verdächtigen überzeugt? Diese Fragen rücken allerdings in den Hintergrund als Menkhoffs kleine Tochter und Patentochter von Seifert entführt wird.



    Alles in allem ein solider aber vorhersehbarer Psychothriller. Stellenweise war mir der Verlauf der Geschichte zu durchsichtig, denn so oder so ähnlich gibt es schon einige Thriller. Auch die vielen Versuche des Autors, durch geschickte Wendemanöver den Leser zu verunsichern und abzulenken missglücken ein wenig.

    Dieser Thriller ist gut, aber nicht so gut wie „der Trakt“.

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  • Wesentliches in Aachen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lang ersehnt und endlich auf dem Markt: "Das Wesen", der neue Thriller von Arno Strobel, in dem sich zwei verbissene und unerschütterliche Menschen ein interessantes Psychoduell liefern.
    Nach 15 Jahren kommt es zu einem höchst unerfreulichen Wiedersehen zwischen Kommissar Bernd Menkhoff und dem Psychiater Dr. Joachim Lichner. In Aachen verschwindet ein kleines Mädchen und Dr. Lichner, der entgegen seiner Unschuldsbeteuerungen eine langjährige Haftstrafe wegen Mordes an einem Mädchen absitzen musste, gerät erneut in den Kreis der Verdächtigen. Damals wie heute sind der von Lichner's Schuld überzeugte und nahezu besessene Bernd Menkhoff und sein eher zweifelnde Kollege Alexander Seifert mit dem Fall betraut.
    In der clever gewählten Ich-Perspektive schildert Alexander Seifert die laufenden und die früheren Ermittlungen, die 1994 zur Verurteilung des Psychiaters geführt haben. Die Handlung springt zwischen 1994 und 2009 hin und her und wird ab ungefähr der Hälfte des Buches nur noch in der Jetzt-Zeit erzählt, was ich erheblich angenehmer empfunden habe.
    Die Geschichte ist sprachlich einfach gestaltet und lässt sich leicht und flüssig lesen. Dem Autor gelingt es, kontinuierlich Spannung aufzubauen, diese zu halten und zu einem tatsächlich überraschenden und schlüssigen Ende zu führen.
    Dennoch ist der Funke auf mich nicht richtig übergesprungen, was sicherlich an den Personen lag, mit denen ich mich nicht wirklich anfreunden konnte. Bernd Menkhoff war mir aufgrund seines ungehaltenen und eigensinnigen Verhaltens und seiner zum Teil recht derben Ausdrucksweise gänzlich unsympathisch. Sein Kollege Seifert erschien mir trotz seiner offensichtlich stattgefundenen Weiterentwicklung immer noch zu duckmäuserisch und memmenhaft. Dagegen hat mir die Darstellung der Figur des Dr. Lichner gut gefallen. Für manch andere das Geschehen auflockernde Nebenfigur hätte ich mir jedoch einen größeren Auftritt gewünscht.
    Trotzdem: "Das Wesen" bietet unblutige und spannende Unterhaltung und macht neugierig auf die nächste Veröffentlichung eines deutschen Autors, der mithalten kann und Potenzial nach oben besitzt.

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  • sehr fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, ich musste ständig wissen wie es weitergeht, so hat mich dieses Buch gepackt.
    Am Anfang muss man sehr gut aufpassen, da man zwischen den Zeiten switcht, aber man fuchst sich schnell rein.
    Es ist so packend, dass man zwischendurch ahnt wer es sein kann..doch ständig wird man wieder mit neuen Hinweisen bestückt und verwirrt aber es kommt überraschend anders.
    An bestimmten Stellen brauch man Nerven und will dem Täter auf die Spur kommen, ein fantastischer Psyhothriller.

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  • Sie müssen das Wesen erkennen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.03.2011

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    Aachen, 1994. Die kleine Juliane Körprich wird tot aufgefunden. Schnell fällt der Verdacht auf den Psychiater Dr. Joachim Lichner, welcher dann auch bald verurteilt wird.
    Aachen, 2009. Erneut verschwindet ein kleines Kind. Und erneut ist der Hauptverdächtige Joachim Lichner. Nun beginnt eine Suche nach Motiven und Beweisen – sowohl von früher als auch von heute.

    Arno Strobel legt mit „Das Wesen“ einen Psychothriller vor, den man besonders zum Ende hin kaum aus den Händen legen kann. Dabei ist mir besonders positiv aufgefallen, dass nur wenige Personen Einzug in das Buch finden und somit die Geschichte übersichtlich, aber noch beklemmender wird. Des Weiteren wird der Leser ständig auf eine neue Fährte geführt. Diese Verwirrungen halten bis zum Schluss an und haben ein überraschendes Ende. Ich persönlich habe alle paar Seiten meine Theorien neu überdenken müssen. Deshalb hat dieses Buch den Namen „Psychothriller“ wirklich verdient. Dazu kommt, dass Arno Strobel sehr verständlich schreibt. An manchen Stellen mag einem der sprachliche Stil leicht „primitiv“ vorkommen, doch gerade das ist in meinen Augen eine Stärke dieses Buches, denn der Leser kann sich voll und ganz auf die Geschehnisse konzentrieren und wird nicht von sprachlichen Schnörkeln abgelenkt. Ebenso interessant ist die eingenommene Perspektive. Arno Strobel schreibt aus der Sicht des Kriminalkommissars Alexander Seifert, der eine so tiefe Unsicherheit und Skepsis in sich trägt, die automatisch auf den Leser übertragen wird.

    Mein Fazit für dieses Buch: Ein unblutiger, schleichender Psychothriller, der an bestimmten Stellen trotzdem starke Nerven fordert. Sehr gut zu lesen. Hochgradig empfehlenswert.

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  • Super spannend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 24.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Arno Strobel hat es schon mit seinem Vorgänger "Der Trakt" geschafft mich zu fesseln. Und auch "Das Wesen" hat mich nicht enttäuscht. Ebenso spannend und etwas anspruchsvoller zu lesen, als sein erster Thriller.

    Ein verurteilter Kindermörder, ein weiterer Mord nach vielen Jahren, alle Spuren laufen in die eine, altbekannte Richtung.

    Super spannend zu lesen. Die Geschichte wird in 2 Zeitebenen erzählt, welche den Leser nicht mehr von der Geschichte freilassen. Man möchte einfach nur noch die Auflösung kennen.

    Beste, spannende Unterhaltung.

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  • Nichts ist wie es schein..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von vöglein, am 20.02.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Am Anfang hatte ich so meine Schwierigkeiten richtig in den Lesefluß hineinzukommen.

    In zwei verschiedenen Handlungsträngen und in zwei verschiedenen Zeitzonen wird die Geschichte des Dr. Joachim Lichner erzählt. Dieser war wegen Kindesmord 15 Jahre im Gefängnis und bekommt, kaum entlassen, wieder einen Kindesmord "angehängt". War er wirklich zu Recht verurteilt?

    Was hat es mit den Ermittlungen des Hauptkomissar Bernd Menkoff auf sich?

    Als Leser wird man immer wieder auf eine andere Spur gelenkt und man zweifelt immer wieder am Täter? War er´s nun oder doch nicht?

    Interessant fand ich die Hintergründe bzw. die Manipulation an sich *möchte hier nicht zu viel verraten*

    Auf jeden Fall wieder ein spannender, solide aufgebauter Krimi, der sich flüssig lesen läßt.

    Ein Kritikpunkt zum Schluß......am Ende happert es m.E. wieder etwas, da wäre mehr drin gewesen,ist dem Autor hier die Luft ausgegangen?



    Ach ja, die Leseprobe des neuen Romans fand ich sehr überzeugend....hier hätte ich gerne gleich weitergelesen.

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  • Spannend und süffig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Enzler, am 17.02.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hat der Kindermörder wieder zu geschlagen?
    In zwei Zeitebenen werden die jeweiligen Morde (1994 und 2009) genaustens unter die Lupe genommen.
    Dies ermöglicht dem Autor kurze Kapitel und man wäre immer gerne gerade in der anderen Zeitebene, da es natürlich am spannensten Punkt einen Kapitelwechsel gibt.
    Kapitleweise wird auf den Höhepunkt hingearbeitet und die letzten Kapitel beinhalten dann auch nur noch das Jahr 2009, was die Spannung enorm voran treibt und man nur noch liest, liest und liest.
    Spannender und süffiger Krimi!

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