Rezensent im Portrait
aus Bayreuth
- Gesamte Rezensionen
- 22 (ansehen)
- Alter
- 26 Jahre
- Funktion
- Auszubildende
- Lieblingsautoren
- Matt Ruff, Joey Goebel, Heinz Strunk
- Das beste Buch aller Zeiten
- Ich und die Anderen von Matt Ruff
Meine Favoriten
-
.
persönliches Leid = kreativer Output? Aus diesem interessanten Gedankenspiel ist ein großartiger Roman... mehr
-
.
Andrew hat ein Haus in seinem Kopf. Hier Ordnung zu halten ist schwer. Klingt verrückt? - Ist es auch! Eine... mehr
-
.
Wie lebt es sich wohl so als Schützenfestmusikant in den 80er Jahren? Heinz Strunk erzählt bitterböse... mehr
-
.
Ken Folletts epochales Meisterwerk - der Roman unter den historischen Romanen. mehr
-
Vielleicht sogar DAS Album 2012Rezension vom 26.11.2012Sizarr sind ein Phänomen. Seit längerer Zeit schon auf diversen Festivals zu sehen gibt es nun auch endlich das langersehnte Debütalbum der Band.
Das warten hat sich gelohnt. Die hier verwendete Kategorie Disco/Dance gibt nur eine winzige Facette des Spektrums, welches das Album bedient wieder.
Eingängige Stücke wie Boarding Time oder Tagedieb wechseln sich ab mit anspruchsvollerer Musik an die man sich langsam rantasten kann.
Indiegitarrenriffs, elektronische Klänge, Dubstep sind nur einige Einflüsse, die der geneigte Zuhörer hierbei erkennen kann.
Sizarr ist mit "Psycho Boy Happy" eines der Alben 2012 gelungen, die beim ersten Hören schon gut sind. Aber mit jedem neuen Durchlauf entdeckt man neue Facetten und man muss dann doch anerkennend sagen: Genial!
Hoffentlich lässt die deutsche Band noch mehr von sich hören! -
Unkonventionelle LiebesgeschichteRezension vom 09.09.2012Es gibt sie - die eine und wahre Liebe - manchmal dauert es einfach ein wenig bis man sie findet. So ist es mit Simone und Mark.
Zwei Menschen die nicht verschiedener sein könnten. Mark der Hochbegabte, Organisierte, aus besseren Verhältnissen stammende und Simone (benannt nach Simone Beauvoir), von ihrer Hippiemutter liebevoll Saraswati genannt, aufgewachsen im Chaos, rebellierend.
Beide erzählen ihre Geschichte, angefangen bei der Geburt in den 70er Jahren bis ins Jahr 2010. Immer wieder verpassen sie sich knapp.
Was in konstruiertem Kitsch enden könnte, ist hier wirklich gelungen. Es ist nicht nur ein Liebesroman sondern auch ein tolles zeitgeschichtliches Portrait der letzten 40 Jahre. Die Figuren, die Gernot Gricksch geschaffen hat, sind allesamt gelungen - witzig, charmant und authentisch. Auch die scheinbaren Nebenschauplätze runden diese Geschichte wunderbar ab. Es sind die kleinen Geschichten in der Geschichte, die dem Buch das Leben einhauchen - Geschichte die so ähnlich jeder schon mal erlebt haben dürfte.
Und am Ende schlägt dann doch das Schicksal zu.
Viel Witz und Situationskomik, authentische Figuren und kleine Anekdoten und Begebenheiten ließen mich einfach vergessen, dass ich doch eigentlich gar keine Liebesromane mag.
Danke Herr Gricksch für diese so andere Liebesgeschichte! -
Dieses Buch hat das Zeug ein neuer Jugendbuchklassiker zu werdenRezension vom 05.08.2012Selten wurde ein solches Thema mit solcher Tiefe und Selbstverständlichkeit behandelt.
Das Buch zieht den Leser von Anfang an in seinen Bann. Die Charaktere sind allesamt so facettenreich und natürlich beschrieben, dass man dem Autor nur zu diesem Meisterstreich gratulieren kann. Angefangen bei Hazel und August, aber auch die eigentlichen Nebenpersonen, wie z.B. der Schriftsteller, könnten aus der realen Welt entstammen.
Toll ist dabei auch der feine Humor, der trotz des schwierigen, traurigen Themas nie unpassend wirkt.
Dies ist ein Plädoyer - für das Leben und für die Liebe und dafür dass jeder für seine Ziele kämpfen sollte.
Ein neues Lieblingsbuch hat einen Platz in meinem Regal gefunden! -
Gelungene RomanadaptionRezension vom 26.04.2012BBC hat den gleichnamigen Roman von Michael Faber aus dem Jahr 2002 in dieser Miniserie verfilmt.
Er handelt von der Prostituierten Sugar, die Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts aus diesem Leben ausbrechen möchte. Damit dies gelingt gerät sie in eine Strudel aus immer tiefgreifender Verwicklungen.
Was ähnlich kitschig, wie die Wanderhuren-Reihe anmuten könnte, ist durchaus gelungen.
Düster, lasziv und spannend wurde der Roman gekonnt und auf qualitativ hochwertigen Niveau in Szene gesetzt.
Die DVD kommt in einem schönen Schuber mit einigem Zusatzmaterial daher. Der Ton ist 1a!
Wer Historisches mag, aber dabei auch auf vorstellbare Wendungen wert legt, dem sei dieser Film ans Herz gelegt. -
Meine kleine FibelRezension vom 11.02.2012Ein Buch über das Erwachsen werden - aber nicht über die Pubertät, sondern über die Zeit zwischen 25 und 35 in der man irgendwie das Gefühl hätte endlich ankommen zu müssen, aber doch nie ankommt.
Es geht um Flo und Luise, ein Paar in dem sich vielleicht einige wieder erkennen werden.
Sarah Kuttner findet tatsächlich die richtigen Worte für diese Lebensphase. Es steht viel Wahres drin - Melancholisches, Witziges aber auch Nachdenkliches.
Ein Buch, das genau den Nerv meiner Generation trifft! -
Spannende ZukunftsvisionRezension vom 03.02.2012Wie kann man die Unterschiede zwischen Arm und Reich aus der Welt schaffen, so dass jeder nur noch das tun muss, was er wirklich tun möchte.
Diese Frage beschäftigt Hiroshi, die Hauptperson Eschbachs Geschichte, von Kindheitstagen an.
Wie man das macht und ob es gelingt, dass darf der Leser natürlich selbst herausfinden.
Allerdings lässt sich doch einiges zum Stil feststellen. Das Buch wird gerade zu Beginn wahnsinnig "schnell" erzählt und entwickelt dadurch einen erstaunlichen Sog. Dennoch hat man es meines Erachtens nach nicht mit einem gewöhnlichen Thriller zu tun. Der Autor schafft es verschiedene Stile gekonnt zu verknüpfen - Krimi, Wissenschaft, ein wenig Science Fiction gepaart mit doch sehr vielschichtigen Charakteren.
Alles in allem eine differenzierte Geschichte, die einen doch nachdenklich und vielleicht sogar erschrocken zurücklässt. -
Unterhaltsame Lesestunden in gewohnter Gier-ManierRezension vom 03.02.2012Kati liebt Felix mit seinen Wuschelaugenbrauen und seiner absonderlichen Familie und Clique. Doch dann trifft sie Mathias und plötzlich ist alles ganz anders.
Klingt nach Kitsch? Ist es aber nicht, in gewohnter Gier-Manier wird daraus eine interessante und witzige Story, die Fragen nachgeht, die wir uns vielleicht alle schon mal gestellt haben:
Was wäre wenn?
Der Autorin gelingt es dabei mit allerhand Klischees zu spielen, ohne diese jedoch vollends auszureizen.
Auch wenn es meiner Meinung nach nicht das beste Buch der Autorin ist, gibt es dennoch eine Leseempfehlung. Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner sorgt nämlich nach einem etwas gemächlichen Start wieder für viele Lacher und einige unterhaltsame Lesestunden.
-
Fantasievoll und bewegend.Rezension vom 12.01.2012Die Geschichte um Connor und seine Mutter ist etwas ganz besonderes, v.a. wenn man sich etwas in die Biografie der Autorin vertieft.
Connor meistert sein Schicksal wie ein Großer - doch um seinen Weg zu finden muss erst ein scheinbar fieses Monster auftauchen.
Dieses ist ein wundervoller Geschichtenerzähler und so kann jeder seine Lehren daraus ziehen.
Fantasievoll, tragisch, bewegend aber auch optimistisch - Das ist dieses Buch! Gerade durch viele Illustrationen, die sich in die Geschichte einbringen, ist es trotz der schweren Materie auch für Kinder ab ca. 11 Jahren geeignet. -
Klassisches und Raffiniertes direkt aus der fränkischen SchweizRezension vom 24.12.2011Den Michael-Müller-Verlag verbindet man normalerweise mit Reiseführern, doch nun haben sie zu ihren Gscheitgut-Wanderungen endlich das passende Buch rausgebracht.
Was ist das besondere?
Man bekommt einerseits eine Mischung aus Kochbuch und Gaststättenführer präsentiert. Zudem sind die Rezepte nach Jahreszeiten sortiert - in Zeiten des Biobooms kann man auch mit Regionalität schon viel Gutes für die Energiebilanz tun - hierbei hilft eine kleine Übersicht auf den letzten Seiten.
Die Rezepte an sich sorgen für wohliges Grummeln in der Magengegend. Von Klassiker wie Gansbrust mit Knödeln bis hin zu raffinierten Suppen oder einem vegetarischen Kürbisgulasch findet man viele leckere Rezepte. Es wird außerdem bewiesen: Fränkische Küche muss nicht immer fleischlastig sein.
Wer nicht gerne kocht, darf sich inspirieren lassen und schlemmt anschließend bei einem Ausflug zu den vorgestellten Landgasthäusern einfach vor Ort.
Wirklich eine gelunge Mischung!
















