BuchhändlerInnen im Portrait

aus Ludwigshafen am Rhein

Gesamte Rezensionen
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Über mich
bin eine Leseratte, durch und durch
An meinem Beruf gefällt mir
Ich liebe Bücher, wo wäre ich besser aufgehoben als bei Thalia. Und natürlich mag ich den Umgang mit unseren Kunden.
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Meine Rezensionen

  • Der Beobachter
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    Wenn das mal nicht "Links" Bester ist
    Rezension vom 19.01.2012
    Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und willl alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die berufliche erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet. Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Das Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

    Ich kann nur sagen: Toll, spannend vom Anfang bis zum Ende.
    Sie werden während des Lesens mit Ereignissen und Wendungen überrascht werden.
    Ein optimales Buch für diese Jahreszeit.
  • Wohin du auch fliehst
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    Zart besaitet dürfen sie nicht sein
    Rezension vom 19.01.2012
    Niemand glaubt Cathy, als sie sich von ihrem charmanten, allseits beliebten Freund Lee zunehmend bedroht fühlt. Er kontrolliert jeden ihrer Schritte, schleicht sich heimlich in ihre Wohnung, manipuliert ihre Freunde. Völlig auf sich allein gestellt, plant sie ihre Flucht - die sie nur knapp überlebt. Es gelingt ihr, sich ein Leben in vermeintlicher Sicherheit aufzubauen. Doch auch jetzt, Jahre später, verfolgt Cathy noch die Angst, dass Lee zurückkommen und sie finden könnte. Und sie soll Recht behalten ...
    Das Buch hat es in sich. Man braucht gute Nerven. In zwei Zeitsträngen wird die Geschichte Cathys erzählt, die den charmanten und gutaussehenden Polizisten Lee kennenlernt.
    Es fängt gemächlich an und steigert die Spannung bis um Ende auf ein fast unerträgliches Maß. Durch die beiden Zeitstränge weiß der Leser was Lee aus Cathy gemacht hat, bekommt die Geschichte aber erst nach und nach erzählt, was einen großen Teil des Spannungsbogens ausmacht.

    Sie werden über die ganze Länge des Buches sich gut unterhalten fühlen.
  • Rubinrotes Herz, eisblaue See
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    Trotz des Einbandes absolut keine "Schnulze"
    Rezension vom 19.01.2012
    Florine lebt geborgen bei ihren Eltern und ihrer Großmutter an der Küste Maines - bis ihre Mutter eines Tages verschwindet. Das Mädchen versteht nicht, wie das Leben um sie herum weitergehen kann, und gibt die Hoffnung nie auf.

    Erst war ich skeptisch, denn sowohl der Einband wie auch der Titel, sprechen mich normalerweise nicht an.
    ABER: Vertrauen zahlt sich (meistens) aus - auch bei Empfehlungen von Freundinnen.
    Der Stil dieses Erstlingswerkes fing mich sofort ein. Das Buch ist ungemein kurzweilig, aber auf keinen Fall flach geschrieben.
    Die Akteure sind einem direkt sehr sympathisch. The Point ein sehr kleiner Ort, in dem die Bewohner von der Fischerei und dem Brot- und Strickwarenverkauf leben. Jeder kennt jeden, jeder hilft jedem. Florine habe ich sofort ins Herz geschlossen, da sie trotz des Verlustes ihrer Mutter und vielen Schicksalsschlägen nie aufgibt!
  • Plötzlich Shakespeare
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    Besser geht nicht mehr :-)
    Rezension vom 21.10.2011
    Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt. In den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert: William Shakespeare. Wir schreiben das Jahr 1594, und Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muß sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.

    David Safiers "Mieses Karma" war sehr gut, "Jesus liebt mich" war supergut, Aber "Plötzlich Shakespeare" war grandios. Eine Steigerung, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
    Sehr gut, flüssig und mehr als unterhaltsam geschrieben. Ich mochte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und nach jedem Kapitel habe ich mich gefragt, wie es wohl weitergehen muss.
    Sie müssen es unbedingt lesen !!
  • Die Zahlen der Toten
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    Ein Debütroman der Gänsehaut erzeugt
    Rezension vom 21.10.2011
    In der Kleinstadt Printer's Mill wird in einer bitterkalten Nacht auf einer Wiese eine grausam zugerichtete Frauenleiche gefunden. Die Art der Verletzungen - der Frau wurde die Kehle durchgeschnitten - erinnert die Polizeichefin Kate Burholder an einen Serienmörder, der vor 16 Jahren sein Unwesen in der Gegend trieb und die Bewohner in Angst und Schrecken versetzte. Ist der "Schlachthausmörder" zurückgekehrt?

    Von Anfang an superspannend. Ganz nebenbei erfährt man viel über die Amish-People, welche in dieser Gegend leben.
    Ich wünsche ihnen beim Lesen sehr gute Nerven, denn diese werden sie brauchen.
  • Im Tal der roten Zedern
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    Atemberaubend und überwältigend
    Rezension vom 10.08.2011
    Ein blühendes Tal, durchzogen von einem glänzenden Fluss auf seinem Weg zum Meer - inmitten dieser scheinbaren Idylle liegen seit Jahrhunderten dunkle Familiengeheimnisse verborgen. Bis zu dem Tag, an dem die junge Grafikerin Dani, auf der Suche nach ihren Wurzeln, Fragen zu stellen beginnt. Dabei stößt sie auf die Geschichte der legendären Pionierin Isabella Kelly, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit dem ihren verstrickt ist ...

    In verschiedenen Geschichten werden von unterschiedlichen Generationen berichtet:

    Die von Lara in der Gegenwart, die von Chem und Thommo in der Zeit vor und während des letzten Weltkrieges sowie die von Isabella Kelly zu der Zeit der Besiedelung des Tales Mitte des 19.Jahrhunderts.

    Das Buch hat 710 Seiten, die ich verschlungen habe, so groß war die Spannung. Fasziniert haben mich die Landschaftsbeschreibungen, sodass ich das Tal, die roten Zedern und die Inseln im Fluß regelrecht vor mir sehen konnte. Auch von den Personen bekam ich reale Vorstellungen.

    Fazit: Ich habe schon viele Romane über Australien gelesen, alle waren sie gut, aber dieses ist mit Abstand das Allerbeste.

    Sie müssen es unbedingt lesen.
  • Nibelungenmord
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    Gelungener Debütroman
    Rezension vom 25.07.2011
    Eine Frauenleiche - gefunden in einer sagenumwobenen Höhle des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig ermordet? Die Bewohner von Königswinter stürzen sich gierig auf diesen Skandal. Kommissar Jan Seidel und seine eigenwillige Großmutter Edith müssen erkennen, dass die Lösung des Verbrechens aber weiaus komplizierter ist.

    Das Team um Jan Seidel, dessen Hochzeit mit seiner Freundin gerade geplatzt ist und der nun bei seiner Großmutter wohnt, welche seine Mutter ins Altenheim abschieben möchte, beginnt mit der Aufklärung dieses Falles, der sich komplizierter darstellt, als zu Anfang angenommen.

    Eine gut konstruierte Geschichte, bei der man bis zum Schluss im Unklaren gelassen wird, wer der oder die Mörderin ist.

    Ich hoffe, dass von Judith Merchant noch weitere Bücher erscheinen werden.
  • Juliregen
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    Die Trilogie Dezembersturm, Aprilgewitter findet mit Juliregen ihren KRÖNENDEN ABSCHLUSS
    Rezension vom 10.07.2011
    Berlin 1887. Lore und ihr Mann Fridolin von Trettin genießen das Eheglück mit ihren beiden Kindern und scheinen endlich Ruhe und Frieden in ihrem Leben gefunden zu haben. Zudem soll sich ein lang gehegter Traum erfüllen: Fridolin hat die Möglichkeit, in der Heimat von Lores junger Freundin Nathalia ein Gut zu übernehmen. Doch in Ostpreußen schmieden übelwollende Verwandte böse Pläne, die das Glück des Paares zerstören sollen. Lore und Nathalia geraten in höchste Gefahr ...

    Alle Beteiligten sind älter geworden, besonders die bisher nervigste Romanfigur Komtess Natalia ist gereifter und sorgt für einiges Schmunzeln und wirkt sehr sympathisch. Die Rachegelüste von Malwine von Trettin und ihrem Sohn Ottwald stehen im Mittelpunkt. Doch auch die Liebe wird nicht vergessen.
    In meinen Augen der beste der drei Romane.

    Schade, die Trilogie ist zu Ende :-)
  • Im Land des Roten Ahorns
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    Ein schönes Buch - Mischung aus Drama, Liebe und Abenteuer
    Rezension vom 20.06.2011
    Die junge Hamburgerin Jaqueline wandert 1875 aus Kanada aus, voller Vorfreude auf das weite Land, das ihr verstorbener Vater über alles liebte. Alan, ein Freund ihres Vaters, will ihr in der neuen Heimat zur Seite stehen. Aber er ist keineswegs der Gentleman, für den er sich ausgibt. Obwohl er sie freundlich empfängt, verfolgt er nur egoistische Ziele und wird schon bald zu ihrem schlimmsten Feind. Jaqueline bleibt nichts anderes übrig, als vor ihm davonzulaufen. Nur dem liebenswürdigen Sägewerksbesitzer Connor verdankt sie, dass sie die Flucht in die Wildnis überlebt. Er gewährt ihr Zuflucht und verliebt sich so sehr in sie, dass er sie sogar mitnimmt auf eine gefährliche Floßfahrt über die Großen Seen. Doch der eifersüchtige Alan will sich an Jaqueline rächen, und er gibt niemals auf ...

    Es ist eine abenteuerliche Reise, welche Jaqueline hier erlebt. Das Schicksal schlägt ordentlich zu. Die junge Frau läßt sich jedoch nicht unterkriegen. Ihr Kampf um ein selbstbestimmtes Leben wird in aller Ausführlichkeit beschrieben.
    Eine gute Unterhaltung, mit atemloser Spannung, erwartet sie.
    Sollten sie Kanada schon einmal bereist haben, werden ihre Gedanken wieder dahin zurückfinden. Mir ist es jedenfalls so gegangen. Ich sah die Niagara Falls und die Großen Seen wieder vor mir mit all ihrer Naturgewalt. Herrrrrrlich !!!!