Rezensent im Portrait
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- Über mich
- interessiere mich für sehr viele verschiedene Dinge und lese darum auch fast alles. Ein Buch ist immer eine Reise und ich liebe es zu reisen!
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Nette Unterhaltung, aber etwas langweiligRezension vom 13.05.2013Es ist eine nette kleine und lustige Geschichte über einen Waisenjungen, der mit 10 Jahren der Obhut seiner etwas verrückten, exzentrischen und doch liebenswerten Tante übergeben wird. Sie hat keine Ahnung von Kindererziehung, schliesst Patrick aber sofort in ihr Herz und versucht ihr Bestes. Dabei entstehen einige kleine Abenteuer.
Das Buch vermag einen nicht wirklich zu fesseln, es gibt aber ein paar gute Passagen. Alles in allem ist das Buch ganz nett und niedlich, aber einfach zu lasch. -
Engel? Eher teuflisch düster...Rezension vom 28.04.2013Dieses Buch von Carlos Ruiz Zafon verwirrt hauptsächlich und am Schluss schloss ich das Buch mit einem "Hä? Was war das denn?" Die Geschichte ist zu voll gepackt, teilweise völlig verwirrend, undurchschaubar und endet auch in einigen Sackgasen. Es wirkt, als hätte der Autor selbst den Überblick verloren.
David Martin, ein Autor, soll für einen mysteriösen Mann ein Buch über "Glauben" schreiben, das Macht haben soll. Man glaubt, das sei der Hauptteil der Geschichte - aber irgendwie verliert sich das immer mehr. Und die Rolle von Patron Corelli ist völlig unklar - Engel oder Teufel? Neben dem Schreiben beschäftigt sich David aber auch mit dem Haus, in dem er lebt und das ein düsteres Geheimnis verbirgt. Als er versucht, das Geheimnis zu lüften, sterben die damit verbunden Personen wie die Fliegen. Frisst ihn der Autoren-Auftrag für den mysteriösen Corelli auf, der ihn dafür seine Krankheit überleben liess, oder doch eher die undurchsichtige Geschichte mit dem Haus?
"Das Spiel des Engels" kommt nicht annähernd an "Schatten des Windes" heran. Barcelona wirkt einfach nur grau und düster, ideal für all das Übel, welches diese Geschichte ausspuckt. Es hat zwar einige spannende und packende Passagen, aber irgendwie fällt die Geschichte auseinander und überzeugt im Grossen und Ganzen nicht. -
Leben und Sterben in den SüdstaatenRezension vom 27.03.2013Ein brutales Verbrechern erschüttert Clanton, doch zum Glück ist der Täter, Danny, schnell gefasst. Der Prozess zeigt die Korruption und Gesetzeslücken der Südstaaten in den 60er-Jahren auf. Ein junger Journalist und Herausgeber der Lokalzeitung geht mutig dagegen an. Als der Täter wieder auf freien Fuss kommt, geschieht wieder ein Mord im County. Der Verdacht fällt sofort wieder auf Danny.
Dieses Buch ist KEIN Höhenflug von John Grisham. Gewisse Szenarien sind abgedroschen und erinnern an andere, erfolgreiche Bücher vom Autor. Das Buch war oftmals eher langweilig und anspruchslos. Es gibt jedoch auch spannende und interessante Passagen, da der Autor einige konfliktreiche Themen anschneidet. -
Ein Buch für's LebenRezension vom 15.03.2013Dieses Buch kann man immer wieder lesen. Karaseks Worte, die Witze - sie versüssen das Leben und sind einfach total lustig. Man kann auch daraus lernen und sich einfach etwas Gutes gun. Dieses Buch ist was für's Leben. -
Segantinis Leben und LiebeRezension vom 15.03.2013Es ist eine faszinierende Biographie über den einzigartigen Maler Giovanni Segantini. Asta Scheib erzählt seine Lebens- und Liebesgeschichte sehr schön und das eher leise Buch ist eine wunderbare Hommage an einen grossen Künstler.
Giovanni Segantini wurde im Trentino geboren, wurde früh Waise und lebte dann in Mailand, wo er auch die Kunstschule besuchte. Früh lernt er seine grosse Liebe "Bice" kennen und verbringt mit ihr den Rest seines Lebens. Sie unterstützte ihn immer in seiner Kunst und zog mit ihm in's Engadin, wo er seine Grossen Bilder malte, die ihn berühmt machten. Ihr Leben war nicht leicht, aber reich. -
Zwei Frauenschicksale in JordanienRezension vom 05.03.2013Zwei Frauen teilen sich in einem jordanischen Irrenhaus ein Zimmer. Um Saad kommt aus Amman, Maha aus einem Beduinendorf. Weil Um Saad ihrem Mann lästig war und die wilde Maha für ihren Bruder zu widerspenstig und unbequem, wurden sie kurzerhand in ein Irrenhaus abgeschoben, wo sie sich treffen und sich ihre Lebensgeschichten erzählen. Verrückt sind die Frauen aber gewiss nicht... -
Begehren, Liebe und KunstRezension vom 19.02.2013Nicolas des Innocents ist Maler und Schürzenjäger. Er ist bekannt, aber nicht allzu sehr. Da kriegt er einen Grossauftrag für Tapisserien und verliebt sich unstandesgemäss in die Tochter seines Auftraggebers. Da er keine Grenzen kennt, versucht er dennoch alles, um sie für sich zu gewinnen. Auf seinen Reisen nach Brüssel zur Wirkerfamilie verliert er wichtige Zeit, die er sich jedoch mit Huren und dem Nachstellen der Wirkerstochter Aliéna versüsst.
Es ist das erste Buch, das ich von Tracy Chevalier gelesen haben und es hat mir gut gefallen. Es ist leicht, amüsant und frisch. Man darf jedoch kein tiefgehendes Werk über Kunst erwarten. Es ist aber durchaus interessant und vergnüglich. -
Ein Kampf um's ÜberlebenRezension vom 14.02.2013Little Bee, ein nigerianisches Mädchen, flüchtet nach England, wo sie im Abschiebegefängnis landet. Als sie dort rauskommt, kontaktiert sie die zwei einzigen Menschen, die sie in England kennt. Eine schicksalsreiche Begegnung verbindet sie mit Andrew und Sarah. Doch das Wiedersehen hat gravierende Folgen.
Das Buch ist voller Facetten und einfach grossartig geschrieben. Es ist nicht Mainstream, sondern hat einen tiefen und einzigartigen Charakter.











